Sahara - Abenteuer in der Wüste

  • Informationen zum Film
  • Sahara - Abenteuer in der Wüste

  • Originaltitel:
    Sahara
    Genre:
    Komödie, Action, Thriller, Abenteuer
    Produktionsländer:
    USA, UK, Deutschland, Spanien
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    03.06.2005
    Kinostart Deutschland:
    02.06.2005
    Kinostart USA:
    08.04.2005
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Breck Eisner
    Drehbuch:
    James V. Hart, Clive Cussler, Thomas Dean Donnelly, Joshua Oppenheimer, John C. Richards
    Musik:
    Clint Mansell
    Darsteller:
    Delroy Lindo, Eddie Osei, Penélope Cruz, Rakie Ayola, Steve Zahn, Lambert Wilson, William H. Macy, Rainn Wilson, Lennie James, Robert Cavanah, Matthew McConaughey, Patrick Malahide, Francis Magee, Robert Paterson, Jude Akuwudike, Mark Aspinall, Christopher Bello, Nicholas Beveney, Empotoe Bosage, Clint Dyer, Matthew Flynn, Paulin Fodouop, Ouahbou Houcine, Emmanuel Ighodaro, Maurice Lee, Daniel Lobé, Thierno Amath Mbaye, Femi Ogunbanjo, Nathan Osgood, Lahcen Ouezgane
  • Inhalt
  • Die CSS Texas, ein Panzerschiff der Konföderierten Marine verschwand vor 150 Jahren. Eine Münze aus deren Fracht wurde nun gefunden und beweist das sie ihren Untergang in Afrika besiegelte. Ein guter Grund für Dirk Pitt ( Matthew McConaughey ) und seine Kumpel danach zu suchen. Mit einer geborgten Yacht fahren Dirk und sein Freund Al Giordano ( Steve Zahn ) in das Land Mali, wo sie diesen Schatz vermuten. In Mali scheint auch eine Seuche ausgebrochen und Dr. Eva Rojas ( Penelope Cruz ) macht sich mit auf die Reise um zu verhindern was möglich ist. Aber irgendwie scheint das Geheimnis zwischen der Seuche und der Goldmünzen verstrickt.
  • Filmkritik
  • Im wahren Leben wurde die CSS Texas bei der Schlacht in Richmond von der Union erobert. Also befinden wir uns bei “ Sahara “ in einer “ Was wäre wenn Situation “. Was wäre wenn das Schiff damals bei Nacht und Nebel entkommen wäre und seine Fahrt plus Fracht unterwegs nach Afrika war. Diese Idee blieb die einzige Erwähnenswerte das Sahara zu bieten hat. So vorhersehbar wie die ganze restliche Geschichte, so matt blieben die Hauptcharaktere. Matthew McConaughey hat zwar körperlich mächtig aufgerüstet, inhaltlich bleibt er leer wie seine Dialoge mit Co Darsteller Steve Zahn 124 Minuten lang beweisen. Penelope Cruz, das Hungerhäkchen, ist zwar nett anzusehen, konstruktives trägt auch sie nicht bei. Insgesamt bietet Sahara seinen Vorgängern Indiana Jones, die Mumie oder Vermächtnis der Tempelritter kaum Paroli. Zu aalglatt inszeniert und jederzeit sei dem Publikum vergönnt jeden Schritt im vorhinein wissen zu dürfen.
    Sahara ist eine Mix-Tour zwischen einen Abenteuerfilm, einer Komödie, eines Liebesfilm und eines Action Krachers. Weiteres kann men Elemente eines Thrillers und einer Satire erkennen. Kennt der Regisseur das Sprichwort: Zu viele Köche verderben den Brei ?? Was bei Indiana Jones mit einem herrlichen Harrison Ford noch geglückt ist, so könnte man hier getrost ein paar Zutaten weglassen um dem Gesamteindruck zu verbessern. Hier prallen auch zwei Geschichten, die der Schatzsuche und die der Ärztin aneinander und es entsteht nicht selten der Eindruck das dieses paar Schuhe nicht passt.
    So wenig berauschend wie das Drehbuch kann man auch die nicht immer sattelfeste Regie als misslungen bezeichnen. Der Kameramann zeigt zwar schöne Bilder, die sich aber auch in einem Urlaubs Photobuch wieder finden könnten. Die Musik ließ ab und zu aufhorchen, in dem er orientalische, afrikanische Einflüsse einbringt. Aber die rockigen amerikanischen Songs sind ebenso geschmacklos wie der Rest dieses Werkes.

    Fazit:
    Sahara ist eine typische Hollywood 08 / 15 Sommerproduktion, die ohne jeglichen Biss dahinplätschert und man sich fragt ob man über diesen Zeitraum nicht auf das amerikanische Kino verzichten sollte und nur “ Europäisches “ verträgt ? Wenn nicht diese berühmten Ausnahmen wären....
  • Kurz Kritik
  • Story
    2,0
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    1,5
    Spannung:
    1,0
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

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User Kritiken

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SAHARA hat, wenn man es genau betrachtet, die besten Voraussetzungen für einen kurzweiligen Abenteuerfilm. Ausreichend Budget, eine geeignete Story und die passenden Darsteller. Und auch wenn der Film unter seinen Möglichkeiten bleibt, unterhält oberflächlich gesehen ganz gut.

Die Geschichte hätte durchaus Potential, das so leider nicht ausgeschöpft wurde. Die beiden Schatzjäger auf der Suche nach ihrer größten Entdeckung und die Gesundheitsbeauftragten, die der sich ausbreitenden Seuche auf der Spur sind. Diese beiden Storylines bieten jeweils durchaus die Möglichkeit Großes zu erschaffen, was leider nur geringfügig umgesetzt wird. Die Verschmelzung der beiden Stränge fand ich eigentlich gelungen und auch das Ende, wenn man (natürlich) auf ein großes Projekt der Bösen stößt, gefällt. Leider aber scheint der Film weder Fisch noch Fleisch zu sein. Es wirkt, als würde man etwas anfangen und nicht bis zum Ende durchziehen, denn sowohl die Store als auch die Inszenierung bieten Boden für einen Abenteuerfilm wie er sein soll. Leider fehlt dem Film aber das gewisse Etwas um genau das zu sein.

Die Hauptdarsteller sind eigentlich gut gewählt. Steve Zahn und Matthey McConaughey geben ein wirklich tolles, harmonierendes Duo ab, das für Witz und Sympathie sorgt. Und auch ihr "Boss" William H. Macy ist klasse, wenn auch nur in einer Nebenrolle. Penelope Cruz hingegen will mir einfach nicht in den Film passen. Sie wirkt irgendwie Fehl am Platz, was schade ist, da ich sie ansonsten gerne sehe (z.B. in Bandidas).

Ein kurzweiliger Wüsten-Actioner, der dank der beiden Hauptakteure einfach Spaß macht. Auch die Story kann sich sehen lassen, leider aber fehlt dem Film das gewisse Etwas um mit den "großen" mitreden zu können. Kein schlechter Film, aber da wäre mehr drin gewesen!

6,5/10 "Panamas"

geschrieben am 17.08.2011 um 11:05

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