GI Joe - Geheimakte Cobra

  • Informationen zum Film
  • GI Joe - Geheimakte Cobra

  • Originaltitel:
    G.I. Joe: The Rise of Cobra
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi, Abenteuer
    Produktionsländer:
    USA, Tschechische Republik
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart Österreich:
    07.08.2009
    Kinostart Deutschland:
    13.08.2009
    Kinostart USA:
    07.08.2009
    Verleiher Österreich:
    Paramount Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Paramount Pictures International
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Stephen Sommers
    Drehbuch:
    Michael Gordon, Stuart Beattie, David Elliot, Paul Lovett, Stephen Sommers
    Musik:
    Alan Silvestri
    Darsteller:
    Christopher Eccleston, Joseph Gordon-Levitt, Dennis Quaid, Marlon Wayans, Jonathan Pryce, Kevin J. O'Connor, Saïd Taghmaoui, Michael Benyaer, Jacques Frantz, Gerald Okamura, Byung-hun Lee, Rachel Nichols, Ray Park, Arnold Vosloo, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Sienna Miller, Channing Tatum, Wayne Lopez, Grégory Fitoussi, Leo Howard, Karolina Kurkova, Brandon Soo Hoo, Chris Akers, Fabrice Baral, Peter Breitmayer, Michael Broderick, Elena Evangelo, Mark Hames, Kellie Matteson
  • Inhalt

  • Die gesamte Welt wird durch eine Geheimorganisation, die sich Cobra nennt, bedroht. Nur eine Spezialeinheit, im Dienste des Landes, besitzt die Möglichkeit sich dieser entgegenzusetzen. Als ein schwer bewachter Konvoi von den Cobras überfallen, und alle Soldaten bis auf Duke und Ripcord getötet werden, kommen die G.I.Joes gerade noch rechtzeitig, um den wichtigen Transport von vier neuartigen Gefechtsköpfen zu retten. Die beiden Überlebenden werden trotz Widerwillen mitgenommen. Vorerst glauben sich Duke und Ripcord in bösen Händen zu wissen. Aber schon bald werden sie feststellen, dass sie zu einer amerikanischen Elitetruppe gestoßen sind, die für Recht und Ordnung, so weit es ihnen möglich ist, sorgen. Und dank General Hawk dürfen sie, vorausgesetzt sie schaffen die nicht einfachen Aufnahmeprüfungen, sich dieser “ besonderen “ Truppe anschließen.

  • Filmkritik

  • Das Regisseur Stephen Sommers mit Großproduktionen gut umzugehen weiß, hat der 1962 in Indianapolis geborene Amerikaner schon des Öfteren bewiesen. Sowohl DIE MUMIEN Trilogie, als auch VAN HELSING, durfte man als Major Produktionen bezeichnen. Nun bekam der routinierte Filmemacher den Zuschlag ein mit 175 Millionen budgetiertes Riesenprojekt zu realisieren. Obwohl G.I.JOE: GEHEIMAUFTRAG COBRA nur in den Nebenrollen mit namhaften Darstellern agiert, und so noch höhere Kosten verhindert wurden, zählt diese Produktion wegen den zahlreichen, und sündteuren Spezial Effekten zu den finanzträchtigsten Filme des Jahres. Ob diese gigantische Summe durch Kinobesuche, und im späteren Verlauf als Kauf - DVD, auch wieder eingespielt werden, bleibt eine Frage, die nur die Zukunft beantworten kann.

    Nach dem Sehen der ersten Minuten wird dem Besucher sofort klar, mit was für einem Konzept es die Produktionsfirma versucht. Diese Herren wissen welch gigantischen finanziellen Erfolg TRANSFORMERS II hatte, und mit welchen “ Begleiterscheinungen “ er für volle Kassen sorgte. Daher versuchten sie einfach den Entwurf zu kopieren, in dem sie mit so wenig Handlungssträngen wie möglich, Tempo aufnehmen, um anschließend einen Effekt an den nächsten zu reihen. Auch wenn der zweite Teil der Actionfiguren in TRANSFORMERS bei den Kritikern zwiespältig aufgenommen wurde, so erfolgte dieses Ergebnis vor allem wegen den genialen Effekten. Und exakt hier wird der eklatanteste Unterschied zu G.I.JOE GEHEIMAUFTRAG COBRA ersichtlich. Viele dieser Actionsequenzen wirken ungenau und so schnell geschnitten, sodass selbst der einzige Joker nicht funktioniert. Und wenn man alles auf eine Karte setzt, und diese nicht sticht, spätestens dann hat man bereits verloren.

    G.I.JOE: GEHEIMAUFTRAG COBRA ist von erster bis zur letzten Minute ein Werk, welches mit blanker Oberflächlichkeit strotzt. Keine Geschichte, die etwas in die Tiefe geht. Kein Charakter, den der Seher besser kennen lernen darf. Selbst die Versuche, anhand diverser Rückblenden ein wenig an der glatten Fläche zu kratzen, scheitern kläglich. Diese Szenen wirken eher “ reingesetzt “, und verstärken den schon vorhandenen unrunden Eindruck. Zeigt Regisseur Stephen Sommers in seinen vorherigen Werken noch so etwas wie ein Engagement, so entsteht beim Betrachten ein Gefühl, dass es sich hier bloß um eine Auftragsarbeit handelt, und so ein leicht verdientes Geld in seine Kassa kommt. Selbst den Darstellern sieht man eine Tendenz zur Ahnungslosigkeit an. Vieles wirkt beim Agieren unfreiwillig komisch. Darf der Zuseher sich im Vorfeld nicht zu viel erwarten, immerhin startet G.I. JOE inmitten der Sommersaison, so sollte eine gutgemachte kurzweilige Kost zumindest für einen vergnüglichen Kinonachmittag sorgen. Leider werden durch die schnellen Schnitte, der plumpen Actionszenen, und wegen der Inhaltsleere, im Verlauf die Nerven strapaziert. Nicht mal das Zielpublikum wird im Anschluss die Spielwarengeschäfte frequentieren, um das Merchandise zu erstehen. Die Helden im Film sind kaum welche, mit dem sich die Jugend identifizieren wird. Der HASBRO Konzern, der sowohl für die Vermarktung der TRANSFORMERS, als auch für die G.I.JOE Figuren zuständig ist, wird seinen finanziellen Gewinn wohl nur mit den Erstgenannten tätigen.

    Fazit:

    Selbst der wesentlich schlechtere zweite Teil der TRANSFORMERS Serie ist mindestens noch um eine Klasse höher, als das hier zu beschreibende Werk, einzugliedern. Denn selbst die Special Effekts funktionieren wegen der viel zu hektischen Schnitten, und dem zu nahen und ungenauen Bild, selten. Daher zählt G.I. JOE: GEHEIMAUFTRAG COBRA zu den größten Kinoenttäuschungen dieses Sommers. Nur für diejenigen zu empfehlen, die sich mit inhaltsleeren Actionfilme auf Speed, zufrieden geben können.

  • Wertu
  • Story
    2,0
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    0,5
    Spannung:
    1,5
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

BILDER ZUM FILM

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

Userkritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

G.I. JOE war nie ein Thema mit dem ich mich beschäftigt habe, als ich aber von er Planung dieses Films und dem Ausmaß der Produktion gehört habe hat der Film meine Aufmerksamkeit gewonnen. Da ich mir ein Actionfeuerwerk erwartete musste ich den Film natürlich im Kino sehen, wo meine Erwartungen zwar erfüllt wurden, ich aber trotzdem enttäuscht war. Nun hab ich den Film bereits zum 4. Mal gesehen...

Der Film beginnt mit einer Sequenz, die Geschehnisse zeigt die sich vor einigen Jahrhunderten abgespielt haben und somit ein Grundbaustein der Story sein soll. Diese Einleitung habe ich aber schon nach wenigen Minuten vergessen und auch nach dem Film muss ich sagen, dass sie für mich total bedeutungslos ist - hätte man sich auch sparen können. Kurz darauf steigt man aber in einer "nicht allzu fernen Zukunft" mitten in der Action ein. Schon hier wird klar, dass der Film sich doch Anleihen des SciFi-Genres bedient und somit einige Effekte recht realitätsfern sind. Das stört allerdings nicht, denn die sehen einfach einmalig und ganz besonders aus. Es gibt in den gut 110 Minuten aber nich nur verdammt attraktive Action zu bestaunen, auch gibt es kaum einen längeren Part der ohne sie auskommt. So atemberaubend die CGIs zwar sein mögen, so verwunderlich ist es, dass der ein oder andere Effekt doch eher schwach aussieht und eindeutig als solcher festzumachen ist. Bei einem größeren Budget wie es z.B. Michael Bay's Transformers hat (ca. $170 Mio.) dürfte man eigentlich saubere Arbeit vom Effektstudio erwarten. Trotzdem muss gesagt werden, dass die schöne Inszenierung und die guten Effekte deutlich dominieren und die etwas rückständigen Effekte klar in der Unterzahl sind und kaum stören.

Die Darsteller sind durch die Bank in Ordnung, auch wenn ich zu keinem von ihnen einen Bezug herstellen konnte. Von Channing Tatum bin ich sowieso kein Fan und auch Sienna Miller kann mich hier nicht überzeugen, fallen aber auch nicht neativ auf. Marlon Wayans gibt hier einen klischeebehafteten Quotenschwarzen wie ich es selten gesehen habe, was aber nicht zu bemängeln ist denn zugegeben, seine Sprüche wirken kaum lächerlich sondern zünden sogar. Die anderen mehr oder weniger wichtigen Haupt- & Nebenrollen wurden mit bekannten Namen ausgestattet: unter anderem sind darin Dennis Quaid, Jonathan Pryce, Joseph Gordon-Levitt, Brendan Fraser und Arnold Vosloo zu sehen.

Man könnte meinen, dass bei so einem Film die Geschichte auf der Strecke bleibt, was ich sogar verkraften könnte da es fast ununterbrochen kracht. Das trifft allerdings nicht zu, sodass die zahlreichen Charaktere wirklich ausgefüllt wirken. Auch ein kleiner Twist gegen Ende zeigt, dass der Film nicht nur wahllos eine Actionsequenz an die nächste reiht, sondern dass auch auf den Inhalt nicht vergessen wurde. Natürlich haut das Drehbuch niemanden vom Hocker, aber das hat man schon deutlich schlechter gesehen. Die ein oder andere Schwäche im Drehbuch kann man daher auch verzeihen:

Beispielsweise wird versucht die Zerstörung des Eiffelturms zu verhindern, vernichtet dabei aber selbst halb Paris.

Das Gesamtpaket stimmt einfach! Die Effekte sind bis auf wenige Ausnahmen einfach grandios, die Story absolut befriedigend und sogar die Sprüche sind nicht nur erträglich, sondern sogar gut getimt. Am wichtigsten ist aber: Ich hab mir den Film nun schon 4 Mal angesehen und jedes Mal konnte er mich richtig gut unterhalten!

8/10 Nanomites

geschrieben am 17.08.2011 um 22:31

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 7,5/10 | Wertungen: 8 | Kritiken: 1