Kung Fu Hustle

  • Informationen zum Film
  • Kung Fu Hustle

  • Originaltitel:
    Kung fu
    Genre:
    Komödie, Action, Krimi, Fantasy
    Produktionsländer:
    Hong Kong, China
    Produktionsjahr:
    2004
    Kinostart Österreich:
    03.06.2005
    Kinostart Deutschland:
    02.06.2005
    Kinostart USA:
    22.04.2005
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Kan-Cheung Tsang, Stephen Chow
    Drehbuch:
    Man Keung Chan, Xin Huo, Kan-Cheung Tsang, Stephen Chow
    Musik:
    Ying-Wah Wong, Hang Yi, Xian Luo Zong, Stephen Chow
    Darsteller:
    Siu-Lung Leung, Cheung-Yan Yuen, Suet Lam, Stephen Chow, Kai Man Tin, Chi Chung Lam, Kwok-Kwan Chan, Chi Ling Chiu, Ming Ming Zhang, Min Hun Fung, Xiaogang Feng, Wah Yuen, Zhi Hua Dong, Qiu Yuen, Kang Xi Jia, Hak On Fung, Shengyi Huang, Yu Xing, Yibai Zhang, Si Lu Ren, Xiao Lung Ding, Oliver Wong, Kai Shi Chen, Wellson Chin, Wen Hui He, David Hung, Billy Ma, Hao Tian Yuan, Lun Yeung, Chao Xia Liu
  • Inhalt
  • In den 40er Jahren erlebt Shanghai den Höhepunkt der Korruption. Banden regieren die Stadt, die Polizei hält entweder die Hand auf oder sie schweigt vor Angst. Vor allem die “ Axe Gang “ treibt ihr Unwesen nach Belieben und terrorisiert die Stadt. Sie tötet alles was nicht zu ihnen gehört und zelebrieren ihre Siege mit Gesang und Tanz.
    Sing ( Stephen Chow ) und sein “ Sidekick “ ( Chi Chung Lam ) sind mittellose Kleindiebe. Nichts wäre schöner als zur berüchtigten Axe Gang zu gehören. Mit angemalter Brust, das Zeichen der Axe Gang, kommen sie in ein Viertel am Stadtrand von Shanghai. Ein unbekümmertes kleines Fleckchen mit scheinbar harmlosen Bürgern. Hier können sie auf Kosten der Bewohner leben, doch der Schein trügt. Die so harmlosen Bürger entpuppen sich als Kung Fu Meister und nehmen es bald mit der gesamten Axe Gang auf. Bruder Sum, der Führer der Bande sieht seine Mannen auf verlorenen Posten und heuert darauf Killer mit besonderen Fähigkeiten an. Ein blutiger Kampf beginnt und auch Sing bemerkt das er Begabungen hat. Ist er der Auserwählte der die Stadt vor dem Bösen retten kann ?
  • Filmkritik
  • “ Wie Asterix und Obelix gegen die Römer “

    Ein kleines Örtchen gegen den Rest der Welt. Wohl bekannt ist diese Geschichte, aber sie wird uns auf ganz anderer Weise verkauft. Stephen Chow, der die Regie, das Drehbuch und die Hauptrolle übernahm, schuf mit “ Kung Fu Hustle “ eine Action Parodie vom anderen Planeten. Hier wird in einer Art übertrieben das über jede erdenkliche Vorstellungskraft geht. Für Kung Fu Hustle müsste man eine Steigerung für Slapstick finden um dieser Machart gerecht zu werden. Der Luftzug einer bewegenden Hand kann Häuser zerstören, der Schrei der Vermieterin kann Orkane auslösen. Der Schlag eines Kung Fu Meisters kann dich direkt zu Buddha befördern. Ein Tritt auf die Zehen der Gegner können Diese platt machen wie man es ansonsten nur in Comics sieht. Diese und noch viel mehr Beispiele erlebt man, wenn der Zuschauer die Augen vor lachen offen behalten kann. Diese absurd komische Überzeichnung, vollgespickt mit CGI`s, ist ein Film den man so noch nicht gesehen hat.

    Auf die Beschreibung der Charaktere wird mit einer Ausnahme verzichtet. Jeder entpuppt sich, warum auch immer, als Kung Fu Meister. Dazu gibt es eine kurze Rückblende, das war es. Die eine Ausnahme ist der Hauptperson gewidmet. Sing, der es in jungen Jahren mit Gutmütigkeit versucht, scheitert, und will fortan böse werden. Als Killer kann man es weit bringen. Killer sind Erfolgsmenschen. Bis ihn das Ende wieder zu einen Besseren belehrt und zum Guten bekehrt. Dieser Charakter ist der Leitfadens des Films. Würde man eine Botschaft suchen, dann wäre dieser Faden, der sich von Böse nach Gut entwickelt, der Einzige. Ansonsten zielt Kung Fu Hustle nur in die Richtung den Zuschauer bei Laune zu halten und Kämpfe en masse zu zeigen. Diese Actionszenen haben wir Choreograph Woo-ping Yuen zu verdanken. Schon während des Filmes ist seine Handschrift erkennbar. In Kill Bill oder den Matrix Teilen wurde diese “ Wire Action “ fabriziert und erfolgreich durchgeführt. Das Timing erweist sich als exakt mit Hang zur Perfektion und der Zuschauer kommt aus dem Staunen nicht hinaus. Der bekennende Martial Art Fan kommt voll auf seine Kosten. Der Kreativität des Herrn Chow ist voll Rechnung zu tragen, schließlich hat er die Grenzen des Möglichen verschoben.

    Fazit:
    Die kurzweiligsten 95 Minuten die ich seit langem im Kino verbringen durfte. Mein Bedenken gilt wieder der Synchronisation. Vielleicht sollte die Möglichkeit ergriffen werden dieses Spektakel in der Originalfassung mit Untertitel zu sehen. Macht es so wie ich; gesehen und bestaunt in OmeU.
  • Kurz Kritik
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    1,5
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

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User Kritiken

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An sich liebe ich asiatische Kampfsportfilme, aber für mich haben in diesen Produktionen weder Drahtseile noch Computereffekte etwas verloren. Als einziger „Drahtseilakt“ bisher hat mir der Director’s Cut von „Hero“ gefallen, dieser bot wirklich opulente Optik. „Kung Fu Hustle“ hingegen ist kein Farben- und Bilderrausch sondern einfach ein „normaler“ Kampfsportfilm, in dem diese völlig deplazierten Elemente zuhauf verwendet werden.

Auch der durch Jackie Chan etablierten Martial Arts Slapstick bin ich nicht abgeneigt, Regisseur Steven Chow schafft es allerdings auch, diese sowohl durch die sehr abgedrehten Dialoge als auch durch die extremen Charaktere maßlos zu übertreiben und seinem Film somit jegliche Glaubwürdigkeit zu rauben - und genau mit dieser können beispielsweise Jackie Chans frühere Meisterwerke extrem punkten.

Dennoch sind einige Szenen was die Komik betrifft wunderbar. Als Beispiel kann man den Schlangenbiss bzw. die Messerszene nennen. Leider sind diese wirklich auf den Punkt gebrachten Pointen viel zu selten im Film untergebracht worden.

Chows Choreografien sind ohne Zweifel sehr gut, verlieren aber durch die eingestreuten und leider sehr billig wirkenden Effekte und Animationen wie beispielsweise die Plattfüße am Ende des Films oder die Kampfszene mit dem „großen Meisterkiller“ völlig an Atmosphäre.

Ich muss daher leider zugeben, schon nach der 10. Minute das Ende von „Kung Fu Hustle“ herbeigesehnt zu haben. Von vielen verschiedenen Seiten wurde der Film in höchsten Tönen gelobt und mir empfohlen – leider konnte er diesen Erwartungen keinesfalls standhalten. Der Film präsentiert sich eher als ein gekünstelt auf „kultig witzig“ getrimmter Durchschnittsactioner mit viel zu vielen viel zu billigen Special Effects.

geschrieben am 24.07.2011 um 19:58

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Wertung: 6,8/10 | Wertungen: 4 | Kritiken: 1