Watchmen - Die Wächter

  • Informationen zum Film
  • Watchmen - Die Wächter

  • Originaltitel:
    Watchmen
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi, Mystery, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart Österreich:
    05.03.2009
    Kinostart Deutschland:
    05.03.2009
    Kinostart USA:
    06.03.2009
    Verleiher Österreich:
    Paramount Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Paramount Pictures International
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Zack Snyder
    Drehbuch:
    Alan Moore, David Hayter, Alex Tse, Dave Gibbons
    Musik:
    Tyler Bates
    Darsteller:
    Stephen McHattie, Robert Wisden, Billy Crudup, Matt Frewer, Garry Chalk, Michael Kopsa, Rob LaBelle, Jerry Wasserman, William S. Taylor, Jeffrey Dean Morgan, Frank Novak, Patrick Wilson, Ron Fassler, Malin Akerman, Stephanie Belding, John Shaw, Jackie Earle Haley, Carla Gugino, Gary Houston, Walter Addison, Malcolm Scott, Danny Wattley, Laura Mennell, Don Thompson, Matthew Goode, Sean Allan, James M. Connor, Mary Ann Burger, Nhi Do
  • Inhalt

  • Amerika, ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten; was Superhelden anbelangt. Vor den 80er Jahren herrschte in den Straßen eine
    Hochkonjunktur an kostümierten Berühmtheiten. 1985 gehören sie für die Einwohner zum Alltag, und sind kein Grund um sich zu sorgen. Sie werden zum Teil nicht einmal mehr ernst genommen. Größere Aufmerksamkeit und Grund zur Aufregung bietet die prekäre politische Lage zwischen den vereinigten Staaten und Russland. In der augenblicklichen Situation könnte der Vulkan jederzeit ausbrechen, und ein daraus folgender Krieg scheint unausweichlich. Auf der allgegenwärtigen DOOMSDAY WATCH liegen die Zeiger auf Fünf vor Zwölf. Richard Nixon, der sich mitten im Wahlkampf um die dritte Amtszeit befindet, zeigt sich des Öfteren überfordert.

    Edward Blake sitzt mutterseelenallein in seinem Apartment und vertreibt sich die Zeit mit Fernsehen. Sein Leben verbrachte er hauptsächlich als anerkannter Superheld. Als THE COMEDIAN diente er in den glorreichen Zeiten dem Vaterland, und vor allem sich selbst. Aber nun ist der in die Jahre gekommene alte Mann zu nichts mehr nütze, und fristet den Lebensabend ziemlich einsam. Das sein Vorhandensein jedoch so schnell endet, kann Edward nicht ahnen, als die Türe durch einen gezielten Fußtritt aus dem Rahmen gedonnert wird. Obwohl die Reaktionszeit durch das Alter nicht gelitten zu haben scheint, ist der Eindringling schneller. Mit roher Gewalt und einer ungeheuren Kraft setzt er das ehemalige Idol immens unter Druck. Zwar kann Edward den übermächtigen Gegner kurz Widerstand leisten, jedoch muss er sich mit nachlassender Kraft geschlagen geben. Mit den Worten “ It`s a Joke “ verabschiedet er sich vom Leben, indem er, durch das Fenster, nach unten auf den harten Asphalt geschleudert wird.

    Als sein ehemaliger Kompagnon und Freund Walter Kovacs vom plötzlichen Ableben erfährt, kommt er sofort zum Tatort. Angekommen weist aber, außer ein großer Blutfleck und ein gelber Smiley, auf der Straße nichts wesentliches mehr darauf hin. Daher begibt er sich auf seine Weise in die hoch oben gelegene Wohnung, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. In der Vergangenheit war Walter als RORSCHACH in aller Munde. Auch heute ist er noch ein Superheld, obwohl die Gesellschaft ihn eigentlich nicht mehr braucht. Nachdem Walter die Geschehnisse reflektiert, kommt ihm eine schauernde Erkenntnis. Alle damaligen Superhelden sind von nun an in Gefahr, denn irgendjemand scheint nach ihren Leben zu trachten. SILK SPECTRE, DR. MANHATTAN, OZYMANDIAS, NITE OWL, und all die anderen Ehemaligen müssen erfahren, auf welch todbringenden Verdacht RORSCHACH gekommen ist …


  • Filmkritik

  • Wer nach dieser Inhaltsangabe denkt, es handelt sich hierbei um eine Ausführliche, der darf beruhigt werden. Denn es wird in der obigen Übersicht bloß über die ersten Minuten von WATCHMEN - DIE WÄCHTER erzählt, und somit nicht zu viel verraten. Aber die Geschichte im Gesamten bietet eine derartige Komplexität, sodass eine geringere Ausführung nicht sinnvoll erscheint. WATCHMEN der Film hat tatsächlich nichts mehr mit den ursprünglichen Heldenfilmchen am Hut. Im Zack Snyders drittem Kinowerk, davor gab es nur DAWN OF THE DEAD ( 2004 ) und 300 ( 2006 ) zu sehen, setzt der Filmemacher all seine Asse ein. Entweder ein unvergessenes Werk entsteht, oder er schießt über das Ziel hinaus, und das Produkt versinkt ins Bodenlose.

    IT DOESN`T TAKE A GENIUS TO SEE THE WORLD HAS PROBLEMS


    Der Regisseur setzt auf ein Drehbuch, dass zeigt wie ein Solches geschrieben werden sollte. Dieses Skript beweist, dass eine oft vorhandene Oberflächlichkeit in den diversesten Genre Filmen, kein unbedingtes Muss darstellt. Daher ist es auf dem Sektor bloß mit Christopher Nolans THE DARK KNIGHT ( 2008 ) und eventuell mit V FOR VENDETTA ( 2005 ) vergleichbar. Die Charaktere werden genauestens gezeichnet, und dafür auch genügend Zeit genommen, um diese Sonderbarkeiten ins rechte Licht zu rücken. Auch ein selbstkritischer Aspekt ist in der geschichtlichen Komponente vorhanden. Die gemachten nationalen Fehler sind aus jener Dekade vorhanden, obwohl es sich um eine fiktive Vergangenheit handelt. Hier zeigt sich am besten wo bei Zack Snyder eine Weiterentwicklung stattgefunden hat. Denn war ihm das zu Erzählende in seinen beiden Erstlingswerken noch ziemlich egal, ist es dem Filmemacher hier ein besonderes Bedürfnis zu glänzen.

    JUSTICE IS COMING TO ALL OF US. NO MATTER WHAT WE DO.


    Die optischen Vorzüge von Zack Snyder sind aus dem vor zwei Jahren gedrehten Film 300 hinlänglich bekannt. Doch diesmal belässt er es bei einer zwar detaillierten, aber nur selten übertriebenen Bildsprache. Allein, wenn es sich um die Person des DR. MANHATTAN dreht, verfällt der Regisseur erneut in sein zu buntes und kitschiges Farbenspiel. Eine ähnliche Überflutung sah man erst kürzlich in Darren Aronofky`s THE FOUNTAIN. Der Grad überladene Bilder als noch schön, oder schon als kitschig und übertrieben zu empfinden, ist ein ganz schmaler. Und jeder Zuseher sollte selbst entscheiden ob er die Vielfalt an Farben noch attraktiv, oder doch als “ to much “, und als zu abgehoben empfindet. Fakt ist, dass jede noch so kleine Szene wohl überdacht, und ins perfekte Licht gesetzt wurde. Gemeinsam mit einem nicht so einfachen Schnitt, schließlich wird jeder Hauptcharakter via Rückblenden bis ins kleinste Teilstück erzählt, ergibt WATCHMEN - DIE WÄCHTER ein wirklicher Genuss für das Auge.

    SOME THINGS ONCE THEY´RE BUSTED THEY CAN´T EVER BE FIXED.


    Ein zwiespältiger Eindruck entsteht, will man sich dem akustischen Thema nähern. Denn, während sich die Songauswahl durchaus originell gestaltet, immerhin wurden Größen wie Nat King Cole, Bob Dylan, Leonard Cohen oder Janis Joplin musikalisch eingesetzt, wird bei der Untermalung nicht nur eigenständig gehandelt. Zwischen dem von Snyders Hauskomponisten Tyler Bates geschriebenen Score gesellen sich Töne die der Filmliebhaber schon aus anderen bekannten Filmen kennt. Zugegeben wird der Walkürenritt aus APOCALYPSE NOW schon des Öfteren in diversesten Filmen gebraucht. Aber dass man sich bei einer schon existenten Filmmusik noch zusätzlich für ein Sammelsurium aus Philip Glass Werken entscheidet, ist verwunderlich und fragwürdig zugleich. Dieser Umstand hat zur Folge dass der Zuseher durch die bekannten Töne ein wenig abgelenkt wird und sich fragt, von welchen Film man dieses oder jenes Musikstück kennt. Es handelt sich zumeist um KOYAANISQATSI, um die Antwort vorweg zu nehmen, aus dem die so bekannt klingenden Melodien stammen.

    ONE OF US DIED TONIGHT. SOMEBODY KNOWS WHY. SOMEBODY KNOWS.


    Damit das Budget einigermaßen in Grenzen gehalten wird, verzichten die Produzenten weitgehend auf klingende Namen. Trotzdem wurde eine Besetzung gefunden, die sich in Hollywood nicht zu schämen braucht. Vor allem muss als allererstes jener Namen genannt werden, der diesen Film durch seine unglaubliche Präsenz trägt. Jackie Earle Haley verleiht seiner Figur RORSCHACH eine vielfältige Mischung auf die der Film nicht verzichten kann. Bei seiner Performance durchlebt der Betrachter mehrere Gefühlsebenen. Neben einer Bedrohlichkeit und Aggressivität wird auch eine Brise Sympathie, die den Knaben umschweift, verspürt. Bekannt wurde Jackie als er zuletzt für seine Rolle in LITTLE CHILDREN für den Oscar nominiert wurde. Nicht minder interessant gestaltet sich der Auftritt des COMEDIAN, der von Jeffrey Dean Morgan verkörpert wird. Peinlich genug das Jeffrey für 21 Episoden als Danny Duquette in GREYS ANOTOMY sein Geld verdienen muss. Aber hier konnte er endlich beweisen was wirklich in ihm steckt. Carla Gugino, zuletzt in RIGHTEOUS KILL, Patrick Wilson ebenfalls aus LITTLE CHILDREN, oder Malin Akerman ( 27 DRESSES ) sind weitere Namen aus einen beachtlich guten Ensemble.

    Ein exklusiv geführtes Interview mit RORSCHACH / Jackie Earle Haley gibt es im Übrigen auf unserer Homepage zu lesen !!!

    Hier gehts zum Interview


    Ein großes Lob und vor allem großen Respekt, gilt den Verantwortlichen dieser ausgezeichneten Produktion, die mit großer Wahrscheinlichkeit viele Millionen Dollar verlieren, da sie auf ein PG 13 verzichten. WATCHMEN ist mit den vielen Gewaltszenen weit weg von einer Inszenierung für die Masse, und macht es demzufolge den Jugendlichen unmöglich, diesen Film im Kino zu sehen. Dennoch bleibt zu hoffen, dass es dafür ein breites jedoch älteres Zielpublikum gibt.

    Fazit:

    Wer THE DARK KNIGHT liebt und zudem seriöse Comic Verfilmungen mag, wird es unmöglich schaffen an WATCHMEN - DIE WÄCHTER vorbeizukommen. Ab und an wird durch den enormen Anspruch in der Geschichte, plus der Bildgewalt, ein wenig des Guten zuviel. Dennoch darf an diesem Punkt nur ganz kleine Abstriche getätigt werden. Ansonsten ganz großes Kino !


  • Wertu
  • Story
    4,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    4,0
    Spannung:
    4,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    4,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

BILDER ZUM FILM

Kommentare

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Userkritiken

User Kritiken

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Kritik: Auf Watchmen war ich schon lange gespannt, zumal ich Zack Synder's Filme bisher immer gut fand. Und das erste Drittel war auch wirklich vielversprechend: Viel Action, gute Kameraeffekte, coole Charaktere. Jedoch fand ich das zweite Drittel sehr schwach, vor allem die nähere Beleuchtung von Nite Owl, Laurie Jupiter und Dr. Manhatten fand ich nervig, da jeder einzelne schon nichtssagend war (in meinen Augen), aber dann auch noch zusammen. Ich hab selten langeweiligere Szenen in Superheldenfilmen gesehen. Lediglich die Vorgeschichte von Dr. Manhatten war sehr interessant, ansonsten war das zweite Drittel eher ermüdend für mich. Naja und das Ende war dann auch nur noch unterer Durschnitt. Das einzige was die letzten zwei Drittel gerettet hat, waren die Szenen mit Rorschach. Er und der Comedian waren sowieso die besten Charaktere. Auch gut gemacht fand ich die Aufmachung der 30er Jahre Superheldenszenen. Wenig gelungen fand ich die pseudo-witzigen Auflockerungen in diesem sonst eher düster gehaltenen Film, mehr Konsequenz hätte hier gut getan. Das ist alles meine Meinung und bevor mich hier die Fans auseinanderreißen: Ich kenne weder den Comic, noch habe ich einen persönlichen Bezug zu diesem. Es ist nur die reine Bewertung eines eigenständigen Films.

Fazit: Was stark angefangen hat, konnte mich letztendens nicht überzeugen. Auf jeden Fall sehenswert, aber einmal reicht dann auch.

6/10

geschrieben am 26.02.2012 um 13:36

Story:
Die USA. Ein paar empörte Polizisten ziehen sich Masken über und vollstrecken dort, wo die Strahlen des Gesetzes ihre Schatten werfen. Diese Maskierten nennen sich Minutemen, kämpfen gegen das Verbrechen, beeinflussen den zweiten Weltkrieg und sterben im Verlauf der Zeit oder gehen in Pension.
Doch ihre Rolle wird übernommen von einer neuen Generation, die weiterhin für Recht und Ordnung kämpft, bis sie von Präsident Nixon verboten werden, der sich bereits in seiner dritten Amtsperiode befindet.
Soviel zum Setting, um dass sich dann eine Rahmenhandlung bildet, die vom Mord an einem ehemaligen Watchman handelt.
Rorschach, ein Mann dessen Gesicht in ein Tuch mit sich verändernden Rorschach-Flecken gehüllt ist, nimmt trotz Nixons Heldenverbot die Untersuchung an dem Fall auf sich.
Diese Rahmenhandlung bildet aber wirklich nur den äußersten Rahmen, der Großteil des Films zeigt in Rückblenden wie die einzelnen Watchmen zu dem wurden, was sie sind, bzw. vor dem Verbot gewesen sind. Das führt zu einem Hollywood untypischen Film, der sich extrem viel Zeit für die ausführliche Entwicklung der Charaktere lässt, vermutlich sogar mehr als jede andere Comicverfilmung und es der eigentlichen Handlung dadurch an vermeintlicher Zug-Kraft mangelt.
Selbstverständlich überschneiden sich die Leben der Watchmen teilweise, aber es gibt auch Beziehungen zu der Vorgängergeneration.
Der kühle Rorschach versucht noch die anderen ehemaligen Watchmen zu warnen, dass es möglicherweise weitere Tote unter ihnen geben wird, stoßt mit seiner nahezu paranoiden Theorie zunächst aber nur auf Ablehnung, bis ein weiterer Anschlag geschieht.
Über den ganzen Schicksalen der verschiedenen Charaktere schwebt wie ein Damokles-Schwert zudem der drohende Atomkrieg, zu dem sich der kalte Krieg jederzeit entwickeln könnte und nur einer, nämlich Dr. Manhatten, der einzige Watchman mit richtigen Superkräften könnte versuchen die Katastrophe aufzuhalten, aber der hängt düsteren Gedanken nach...

Fazit:
Watchmen dauert lange und entwickelt sich verhältnismäßig sehr langsam, Watchmen ist kein Actionreißer, wie man es von Comicverfilmungen gewohnt ist und bietet einen äußerst komplexen Hintergrund, sowohl auf realer als auch auf fiktiver Ebene.
Auch gibt es Elemente, die mich nach dem ersten mal schauen sehr iritiert haben. Deshalb rate ich unbedingt zur Lektüre des Comics, vor oder nach dem Film, da man sich über weite Strecken recht genau am Comic orientiert hat. (Was ich bei einer Comicverfilmung unglaublich schätze!)
Stilistisch entführt uns Zack Snyder wiedereinmal in eine andere Welt, der düstere, bläulich violette Look überzeugt völlig und auch die aus Sparta bekannten Zeitraffer-Zeitlupe Spielereien fügen sich nahtlos und optisch brilliant in das Gesammtbild ein. Unterstützt wird das ganze von einem sehr gut getroffenem Soundtrack, der immer wieder mit Hitklassikern wie "All Along the Watchtower" oder "Hallelujah" aufwartet.
Zuletzt muss noch die grandiose Opening-Sequenz erwähnt werden, die wohl besten Titlecredits überhaupt.
Watchmen ist gegen die Erwartungen kein Blockbuster geworden, dafür gefilmte Kunst auf höchstem Niveau.
(Natürlich subjektiv gesprochen...)... und dafür gibts von mir eine Platzierung in meinen Top10 und:
10/10

geschrieben am 26.07.2011 um 21:01

New York 1985, ein Alter Superheld wird Ermordet. Doch wieso wurde er Ermordet? Dies Versucht Rorschach heraus zu finden. Doch auf seiner Suche nach den Tätern. Stößt er immer wieder auf Hindernisse und hat es vielleicht ein Killer auf die Ehemaligen Superhelden abgesehen. Seit Präsident Nixon diese Verboten hat. Einst warn die „Watchmen“ gefeierte helden. Doch die Welt steht kurz vor einem Atomkrieg. Die einzige Chance ist Dr. Manhattan, ein Mensch der zu einem Übernatürlichen Wesen mutiert ist. Gott gleich, die Einzige Chance auf rettung. Doch er sieht keinen Sinn, er versteht die Menschen nicht mehr, hat die Menschlichkeit verlernt…

Die Handlung von „Watchmen“ ist so Komplex das die Wiedergabe alleine schon gut über eine Seite füllen würde. Es ist auch schwer sie beim Ersten Mal komplett zu erfassen, weil man dort von den Bildern die man sieht einfach fasziniert ist. Die Bilder haben eine Extreme Wirkung. Zack Synder hat schon bei „300“ gezeigt das er versucht die Comicvorlage getreu umzusetzen. Doch bei „Watchmen“ gelingt Ihn das noch besser. So sehen wir Bilder und Szenen, als ob sie einem Comic entsprungen sind und nun in Bewegte Bilder umgewandelt worden sind.

So hat der Film mit einer Länge von 2 ½ Stunden eigentlich auch kaum einen durch Hänger. Da aber die Geschichte und die Erzählstruktur manchmal nicht Linear verläuft und zwischen den Zeiten Hin und Her springt. Kann man schnell den Faden verlieren. Auch ist alles sehr Komplex.

Fangen wir aber einfach vorne an. Der Film zeigt uns eine Alternative Realität. Es gibt Superhelden, die USA haben dankt Dr. Manhattan den Vietnamkrieg gewonnen und Nixon ist zum 3. mal Präsident geworden. Dazu die Bedrohung durch einen Atomkrieg. Alan Moore hat hier in seinem Comic eine Düstere Welt geschaffen. Düstere als die Echte schon war. Dazu kommen Superhelden, die keine Mehr sein wollen oder keine mehr sein Dürfen. Es gibt keinen Strahlenden Helden. Alle haben irgendwo Probleme. Dazu kommt in der Eröffnungsszene eine Montage aus Weltbekannten Bildern, die uns zeigen wie die Welt bei „Watchmen“ entstanden ist. Unterlegt mit dem Song „The Times They Are A-Changin’“ von Bob Dylan. Der einfach passender hätte nicht sein können.

Im Verlaufe der Zeit tauchen immer wieder Songs auf, die Manchmal auf den 1. Blick nicht passen, wie „99 Luftballons“ von Nena, doch achtet man auf den Text merkt man, das diese wohl doch etwas mit der Szene zu tun haben.

Wenn im Finale dann „All Along the Watchtower“ von Jimi Hendrix ertönt, dieser Song wurde Bob Dylan geschrieben. Wird klar, das hier nun Anfang und Ende zusammen kommen. Das Finale ist Komplex, dazu kommt das es eigentlich so Unerwartet, anders ist, als man denken könnte. Es aber die Kompromisslose weiter Führung von der Handlung.

Rein Optisch ist „Watchmen“ ein Meisterwerk, die perfekte Einsetzung von Zeitlupen, die Bilder Fast anhalten, das es so Wirkt wie ein Comicbild, ist wie schon erwähnt aus „300“ ja schon bekannt. Doch bei wurde hier noch verfeinert. Dazu kommen, unglaubliche Spezialeffekte. Wenn Dr. Manhattan zum Beispiel ein Panzer in Einzelteile verwandelt und zu einem Klumpen Metall wieder zusammen fügt, sieht das einfach Unglaublich aus. Dazu kommt der Einsatz der Actionszenen. Auch wenn diese nicht oft vorkommen haben sie eine Extreme Wirkung. Keine Kompromisse, Es gibt so einige Blutige szenen. Das Blut spritzt in Mengen in so Mancher Szene. Doch auf die Länge des Films ist das eigentlich nichts. Dennoch haben diese Szene eine Wirkung und bleiben im Gedächtnis.

„Watchmen“ist kein Einfacher Film und wurde ja von Mainstream Publikum auch nicht so Gut aufgenommen. Dennoch ist es ein Klasse Film. Den man gesehen haben sollte.

geschrieben am 24.07.2011 um 16:22

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ø Wertung: 7,9/10 | Wertungen: 19 | Kritiken: 3