Quarantäne

  • Informationen zum Film
  • Quarantäne

  • Originaltitel:
    Quarantine
    Genre:
    Horror, Thriller, Mystery
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Deutschland:
    04.12.2008
    Kinostart USA:
    10.10.2008
    Verleiher Deutschland:
    Sony Pictures
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Jaume Balagueró, Paco Plaza, John Erick Dowdle
    Drehbuch:
    Luiso Berdejo, Drew Dowdle, Jaume Balagueró, Paco Plaza, John Erick Dowdle
    Darsteller:
    Denis O'Hare, Jeannie Epper, Steve Harris, Doug Jones, Troy Gilbert, Marin Hinkle, Rade Serbedzija, Greg Germann, Jay Hernandez, Johnathon Schaech, Craig Susser, Jennifer Carpenter, Andrew Fiscella, Elaine Kagan, Bernard White, Dania Ramirez, Barry Sigismondi, Rosine 'Ace' Hatem, John Meier, Shawn Driscoll, Columbus Short, Stacy Chbosky, Joey King, Jermaine Jackson, Sharon Ferguson, Christian Svensson, Scott Donovan, Michael Potter, Jane Park Smith, Bert Jernigan
  • Inhalt

  • Eine Reportage über den Beruf des Feuerwehrmanns sollte es werden. Angela Vidal und ihr Kameramann verbringen eine Nacht in der Brandwachezentrale. Da gegenwärtig keine Einsätze gefahren werden, nimmt sich die attraktive Reporterin die Zeit, um einige der mutigen Männer zu interviewen. Die beiden vom Fernsehen lassen sich die Unterbringung, den Essraum, und die Fahrzeuge zeigen. Insgeheim hofft Angela auf einen Alarm. Denn dieser würde Schwung in die Geschichte bringen. Und als dieser Warnruf endlich ertönt, kann Angela ihre Erregung kaum verbergen. Im Einsatzfahrzeug werden, während sie quer durch Los Angeles fahren, letzte Einstellungen gedreht, bevor sie ans Ziel, einem älteren Mietshaus gelangen. Einige der Bewohner stehen aufgeregt auf der Straße. Ein Schreien aus einer der oberen Stockwerke hat sie aus dem Schlaf gerissen. Die Polizei ist ebenfalls vor Ort und bittet die Feuerwehrmänner um Mithilfe. Vor der Wohnungstüre angekommen, gibt Angela einen Situationsbericht für die Kamera ab, bevor es losgeht. Die massive Holztüre wird aufgebrochen und nach der Begründung der lauten Schreie gesucht. Eine alte Frau im weißen blutgetränkten Nachthemd steht wie traumatisiert mitten im Raum. Auch die Zurufe der Angekommenen können sie nicht aus ihrem Wachkoma befreien. Als ein Polizist sich der Dame nähert, und sie zu beruhigen versucht, erwacht sie zu einer Furie und beißt ihn in den Hals. Die Kamera, die alles mitgefilmt hat, bewegt sich wieder aus der Wohnung. Denn der Kameramann und seine Reporterin flüchten in Panik die Treppen, in Richtung Ausgang hinab. Aber dieser ist plötzlich versperrt und das Haus wird zu einer Falle, in dem es kein Entkommen gibt.


  • Filmkritik

  • Bei der 2008 entstandenen Produktion QUARANTÄNE handelt es sich um ein Remake des spanischen Horrorfilms [ REC ] aus dem Jahre 2007. Normalerweise geben amerikanische Produktionsfirmen nicht viel auf Vorlagen und ändern ihre Remakes so sehr, dass die Originale schwer erkennbar sind. Aber hier sucht man wesentliche Unterschiede vergebens. Auf den ersten Blick, und vielleicht auch auf den Zweiten, ist QUARANTÄNE eine bloße Eins zu Eins Kopie. Klar wurde das Szenario aus einer europäischen Stadt ins sonst so sonnige Los Angeles verfrachtet. Und die Feuerwehrmänner tragen keine spanischen Vornamen mehr. Und aus der spanischen Sprache wird die Englische, sodass das beheimatete Publikum keine Untertitel mehr lesen muss. Wahrscheinlich ist das der Hauptgrund, warum dieses Remake realisiert wurde. Der Wille in einen fremdsprachigen Film zu gehen, scheint bei den Amerikanern selten zu existieren. So gesehen kennen sie das großartige Original nicht, und können unvoreingenommen ins Kino gehen.

    Liebe Leser: Sollten Sie [ REC ] noch nicht kennen, sich aber die Handhabe und dessen Stilistik interessieren, müssten Sie nun mit der Kritik des Originals weitermachen, und den folgenden Link benützen.

    FILMKRITIK ZU [REC]


    Die Optik verhält sich ebenfalls dem Vorreiter ähnlich. Eine skurrile Schnitttechnik und zu nahe und teilweise unscharfe Aufnahmen sind genauso vorhanden. Einzig im Inhalt werden kleine Differenzen sichtbar. Zum Beispiel jene Actionszene, in der unser Kameramann einem Infizierten mit dem Objektiv der Kamera den Schädel einschlägt, ist wahrscheinlich der gröbste Unterschied.

    Um ein wenig die Budgetierung zu rechtfertigen, wurde für den Hauptpart DEXTERS Schwester Jennifer Carpenter engagiert. Im Bereich der TV Medienlandschaft besitzt die hübsche 30 jährige Amerikanerin bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad. Fürs Kino jedoch ist es ein ziemlich frisches und unverbrauchtes Gesicht. Nur wenigen Genre Liebhaber wird sie in THE EXORCISM OF EMILY ROSE aufgefallen sein. Und auch in QUARANTÄNE macht sie ihre Sache recht gut. Als einzig weiterer nennenswerter Namen taucht Greg Germann in der Besetzungsliste auf. Immerhin ist er in 112 ALLY McBEAL Folgen zu sehen. Aber er, so wie der Rest des Ensembles, fallen nicht weiter auf, um intensiver darauf einzugehen.

    Zitat:

    Wer [ REC ] bereits kennt braucht QUARANTÄNE zwangsläufig nicht mehr sehen. Die Hollywood Kopie besitzt einen Identitätswert von 98%. Normalerweise wird in den DVD-Forum.at Filmkritiken nicht gespoilert. Jedoch könnte der Eine im Absatz weiter oben dazu führen, doch das Interesse zu wecken.


  • Kurz Kritik
  • Story
    3,5
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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