Freitag der 13.

  • Informationen zum Film
  • Freitag der 13.

  • Originaltitel:
    Friday the 13th
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart Österreich:
    13.02.2009
    Kinostart Deutschland:
    13.02.2009
    Kinostart USA:
    13.02.2009
    Verleiher Österreich:
    Paramount Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Paramount Pictures International
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Marcus Nispel
    Drehbuch:
    Victor Miller, Damian Shannon, Mark Swift, Mark Wheaton
    Musik:
    Steve Jablonsky
    Darsteller:
    Nana Visitor, Richard Burgi, Amanda Righetti, Chris Coppola, Jared Padalecki, Rosemary Knower, Danielle Panabaker, Derek Mears, Ben Feldman, Kyle Davis, Aaron Yoo, Nick Mennell, Kathleen Garrett, Jonathan Sadowski, Travis Van Winkle, Ryan Hansen, Julianna Guill, Arlen Escarpeta, Willa Ford, America Olivo, Bob King, Stephanie Rhodes, Caleb Guss, Travis Davis, Gerry Cheney, David Lyman, Amy Quick Parrish, Jaime De La Rosa, David Sharp
  • Inhalt

  • Eine Gruppe gerade mal erwachsen gewordener Menschen wollen mit einem Kurzurlaub am Crystal Lake entspannen und das stressige Leben für eine kurze Zeit vergessen. Die Zelte werden aufgeschlagen und das Feuer für eine nette Atmosphäre vorbereitet. Die Stimmung ist ausgelassen bis heiter, und die Geschlechter nähern sich nach erhöhten Konsum von Alkohol, sowie oralen Einnahmen von grünen Kräutern. Man erzählt sich Schauergeschichten um die weiblichen Personen ein wenig aus der Reserve zu locken. Der Abend nimmt den gewohnten Verlauf. Und als die Nacht einbricht, zeiht man sich in trauter Zweisamkeit zurück. Der Übriggebliebene geht noch einmal Wasser lassen, als er eine für ihn tödliche Entdeckung macht. Die Situation überschlägt sich und der folgende Sonnenaufgang wird blutrot getränkt.

    Clay Miller folgt den Spuren seiner verschwundenen Schwester, die mitsamt ihrer Clique in der Gegend des Crystal Lake campen wollte. Der sorgenvolle Bruder, mit einem Missing Bild bewaffnet, erkundigt sich bei den ansiedelnden Bewohner. Trotzdem er auf seine Frage, ob einer das Mädel auf dem Bild erkennt beziehungsweise gesehen hat, nur widerwillige Antworten hört, gibt er nicht auf. Als er zu einer grimmigen älteren Frau kommt, und ihr die selbe Frage stellt, dringen folgende Wörter schaudernd in sein Gehör:

    Verschwundene Menschen gelten hier nicht als vermisst, sondern sind tot !


    Mit Erschrecken vernimmt Clay diese abscheuliche Nachricht. Und obwohl auch die Dorfpolizei ihn unhöflich bittet die Gegend zu verlassen, begibt er sich weiter auf die Suche nach seiner Schwester. Schon bald trifft er auf eine weitere Gruppe Jugendlicher, die ihre noble Unterbringung einem Alpha Tier verdankt. Clay und seine neu gewonnenen Freunde werden bald feststellen, warum die Anrainer des Crystal Lake so abweisend, ja fast ängstlich erscheinen. Jason, das ehemals ertrunkene und von Babysittern vernachlässigte Kleinkind ist nach Jahrzehnten zurück, und zieht mit Eishockeymaske seine blutige Spur.

  • Filmkritik

  • In der Tradition, alte Horror Klassiker in Form eines Remakes auferstehen zu lassen, muss auch dafür die Freitag der 13. Reihe herhalten. Spezialist für diese Art Aufbereitung ist Produzent Michael Bay, der sich mit der Idee eine goldene Nase verdient. Die knapp über der Low Budget angesiedelten Produktionskosten werden zumeist am ersten Wochenende wieder mehr als wett gemacht. Weitere PREQUELS und SEQUELS folgen zwangsläufig, bis eine Übersättigung eintritt, und der Kultstatus des Originals vollends verloren geht. Auch für den Job als Regisseur hat Michael Bay, er selbst fühlt sich wohl zu Höherem berufen, mit Marcus Nispel den Richtigen schon gefunden zu haben. Denn auch 2003 verwendete Michael für THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE den deutschen Filmemacher.

    Obwohl Marcus Nispel in der Profession nicht zu den Großen seiner Zunft gehört, besitzt er einen stilistisch rohen Stil, der in beide REMAKES zu erkennen ist. Daher wirkt FREITAG DER 13. von der Handhabe nicht wie das Original, sondern eigenständiger. Ob der Besucher daran Gefallen findet, oder sich dazu eher das verloren gegangene Flair der 80er Jahre wünscht, sollte jeder für sich herausfinden.

    Die Spannung, die in den Teilen mitunter vorhanden war, obwohl sich der Inhalt stetig wiederholte, ist leider größtenteils verschwunden. Schockeffekte sind dementsprechend Mangelware. Insgesamt widerfährt dem Besucher der Eindruck dass es sich bei dem Werk bloß um eine Auftragsarbeit handelt. Marcus reiht fast willenlos eine Szene nach der Anderen, ohne dabei zu achten, was für den Film aus dramaturgischer Sicht vorteilhaft wäre. Ein strukturierter Aufbau, bis hin zum Höhepunkt einer Szene, sucht man vergebens. Jason unserer Held aus vergangenen Tagen huscht ab und an lustlos ins Bild, sodass dem Zuseher sehr bald einerlei ist, ob und wann der Maskenmann aus dem Versteck kommt, und seine Opfer jagt.

    An dem technischern Vermögen der Crew liegt es nicht, dass FREITAG DER 13. ( 2009 ) im allerhöchsten Falle eine durchschnittliche Kost bietet. Der Kameramann würde sein Handwerk schon verstehen. Immerhin beweisen etliche Aufnahmen einen passenden Rahmen für das Horror Genre. Auch die Filmmusik bietet mit den typischen “ FRIDAY THE 13TH “ Ton Effekten die gewohnte Geräuschkulisse. Der Inhalt war doch auch im Original nichts außergewöhnliches. Daher kann und darf das Drehbuch keine Ausrede für eine belanglose Leistung sein.

    Es ist derzeit eine Modeerscheinung Größen aus dem TV Serien Business für Kinofilme anzuheuern. Zwar konnte man auch in der Vergangenheit ab und an mal einen Fernsehstar im Film bewundern. Aber in diesen Ausmaß wie es gegenwärtig der Fall ist, wurde noch nie nach der Besetzung gesucht. Scheinbar mussten die Produktionsfirmen wegen der Finanzkrise einen Sparkurs antreten.

    So kommt es das auch in diesem Fall der SUPERNATURAL und GILMORE GIRLS Darsteller Jared Padalecki für den Hauptpart engagiert wurde. Als verlorene Schwester darf sich THE MENTALIST, K-VILLE und REUNION Schauspielerin Amanda Righetti mit JASON auseinandersetzen. Danielle Panabaker die Clays Freundin mimt, kennt der TV Liebhaber aus der Serie SHARK. Diese Liste würde sich endlos weiter führen lassen. Jason Voorhees wird von Derek Mears verkörpert, der sich mit kleineren Rollen über Wasser hält. Außerdem zählt er in Hollywood zu den namhaften Stuntman, die ihr Konto dadurch noch aufbessern können. In INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CHRISTAL SKULL darf man seine Fähigkeiten auf diesem Gebiet bewundern. Zur Leistung aller Genannten im allgemeinen darf zu guter letzt folgendes gesagt werden. Sie passen sich der Durchschnittlichkeit des Gesamtpaket an, wenngleich wegen des Skriptes auch nicht viel mehr möglich gewesen wäre.

  • Wertu
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    1,5
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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Userkritiken

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In den letzten Jahren wurden ja sämtliche Horror-Reihen, die in der Vergangenheit Erfolg verzeichneten, aufgewärmt und mittels einem Sequel, Prequel oder Remake erneut belebt. Das ging mal besser, mal schlechter und hatte mal mehr Sinn und mal weniger. Der deutsche Regisseur Marcus Nispel sorgte 2003 mit seiner Interpretation von "The Texas Chainsaw Massacre" definitiv für ein Highlight der großen Reboot-Welle und kreierte einen dreckigen, harten und atmosphärischen Film. Wohl nicht zuletzt deswegen bekam er auch die Chance einen weiteren Kultkiller, nämlich Jason Vorhees, zum Leben zu erwecken. Aber ob er mit FREITAG DER 13. ebenso das Publikum begeistern kann?

Nun, zugegeben - auch wenn ich Slasher-Filme liebend gerne immer wieder sehe, gehörte die FREITAG DER 13.-Reihe nie zu meinen Allerliebsten. Ob das an der Art und Weise, der Story oder dem Killer Jason liegt kann ich schwer sagen, aber hinter dem unangefochtenem Michael Myers aus "Halloween" kam stets, wenn auch abgeschlagen, Freddy Krueger aus "Nightmare on Elm Street". Meine Erwartungen an das Remake ordnete ich dementsprechend ein, was dem Film wohl auch zugute gekommen sein dürfte...

Bei der Allgemeinheit, so mein Eindruck, kommt der Film nur bedingt gut an. Oft werden Gründe wie schlechte und lediglich perfekt aussehende Darsteller, Klischees ohne Ende, dumme Charaktere und vorhersehbare Verlauf der Story - nun, das alles trifft mehr oder weniger auch zu, aber was bitteschön soll man von einem Film wie diesem sonst erwarten? Exakt diese genannten Kriterien inkl. nackter Haut und Drogenkonsum entsprechen dem Slasher-Urrezept überhaupt. Eben das macht diese Filme aus, von denen es heute leider viel zu wenig gibt! Dass diese nicht unbedingt Intelligenz fördernd sind ist seit den 70ern mehr als klar, aber das müssen und wollen sie auch gar nicht sein. Wäre der Film so vor Jahrzehnten in die Kinos gekommen, hätten ihn die Massen geliebt - und so ähnlich geht es mir heute damit. FREITAG DER 13. ist sicherlich kein Meisterwerk und er hat auch trotz seines traditionellen Charakters offensichtliche Schwächen, die trüben den Unterhaltungswert des Films aber nur geringfügig.

FREITAG DER 13. ist exakt das, was man erwartet. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich entscheiden, ich für meinen Teil hatte großen Spaß am Film der genau so gut aus den 80ern stammen könnte. Stupide, klischeehafte, perfekt gestylte Teenager, geradlinige Story, typische Slasher-Atmosphäre und eine passende Optik machen den Film für mich zu einem der besten Slasher der letzten Jahre.

7,5/10

geschrieben am 30.10.2011 um 00:26

Camp Crystal Lake, hier soll vor gut 30 Jahren eine Mutter für Ihr Totes Kind morder verübt haben, an dem Camp Personal. Doch nun ist es leerer Platz, ein Paar Jugendliche wollen im Wald Campen, sie haben auch gehört das es dort das beste Gras geben soll. Doch schnell werden sie Opfer von einem Maskierten Killer. 6 Wochen Später eine andere Gruppe Jugendlicher will auch dort am See in einer Ferienhütte sich am WE vergnügen. Doch auch diese Merkt schon bald das dort etwas nicht stimmt und der Fremde der seine Schwester sucht, hat er etwas mit den Morden zu tun?

Es ist ein Klasse Remake, hält sich an die ersten 4 Filme, Im Vorspann wird Teil 1 abgehackt und dann geht es auch schon Los, Teil 2 und dann kommt schon die erste Wendung im Film. Denn die Gruppe Jugendlicher sind eigentlich gar nicht wirklich Wichtig nur erste Opfer von Jason und die Abhandlung von Teil 2. Wo Jason noch ohne Eishockeymaske rumläuft.
Alles ist im Guten Alten Slasherfilmstyle der 80iger gehalten, wie man es von den ersten Teilen kennt. Wenn die Opfer nicht Handys hätten oder Videokameras würde es nicht auffallen der ist der Heutigen Zeit spielt. Auch die Morde sind Oldschool, nicht übertrieben Brutal, sondern Slasher Typisch, dafür fallen viele Jason zum Opfer.
Jared Padalecki ist der Geborene Horrordarsteller, nur das er eine Andere Synchro hat stört leider etwas. Sonst ist er wirklich der Charmanteste Held im Horrorfilm seit Langen. Sonst dürfte noch Danielle Panabaker bekannt sein, sie spielt die Julie Shark in Shark.

Der Film macht Einfach Spaß und lässt Hoffen, das die Folterhorrorwelle vorbei ist und es wieder mehr Teenislasher gibt, denn Freitag der 13. ist wirklich gut gelungen, der Humor kommt auch nicht zu kurz. Klasse Oldschool Slasher.

geschrieben am 25.07.2011 um 17:17

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ø Wertung: 5,6/10 | Wertungen: 26 | Kritiken: 2

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