Marley & Ich

  • Informationen zum Film
  • Marley & Ich

  • Originaltitel:
    Marley & Me
    Genre:
    Komödie, Romanze, Drama, Familie
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    05.03.2009
    Kinostart Deutschland:
    05.03.2009
    Kinostart USA:
    25.12.2008
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Cast & Crew
  • Regie:
    David Frankel
    Drehbuch:
    Scott Frank, Don Roos, John Grogan
    Musik:
    Theodore Shapiro
    Darsteller:
    Owen Wilson, Clarke Peters, Kathleen Turner, Ann Dowd, Haley Hudson, Keith Hudson, Eric Dane, Joyce Van Patten, Alec Mapa, Jennifer Aniston, Tom Irwin, Alan Arkin, Sandy Martin, Nathan Gamble, Haley Bennett, Finley Jacobsen, Lucy Merriam, Bryce Robinson, Ben Hyland, Sarah O'Kelly, Zabryna Guevara, Megan Grace, Haley Higgins, Ana Ayora, Matthew J. Walters, Nicole Herold, Paul Tei, Natalie Miller, Gaston Renaud, Angelina Assereto
  • Inhalt

  • John Grogan ( Owen Wilson ) zweifelt ständig, obwohl er es nicht nötig hätte, an sich selbst. Schließlich bekommt er alles was er will. Die Frau, die eine Klasse über ihn steht. Den Job, der ihm ein sorgenfreies Leben sichert. Trotzdem geht er nicht richtig aus sich raus. Dazu kommt, dass seine Frau Jennifer ( Jennifer Aniston ) einen Lebensplan erstellt hat und diesen, Schritt für Schritt, ausführt. Ein Baby wäre als nächstes an der Reihe, doch John ist sich dahingehend noch nicht sicher. Daher versucht er etwas, das zunächst in keiner Zielsetzung der kleinen Familie zu finden war. John schenkt seiner Jennifer zum Geburtstag einen kleinen Hund. Und da auf der Heimfahrt ein Bob Marley Song zu hören ist, wird ein Name auch nicht weiter gesucht. Marley soll dieser süße und so lieb aussehende Hund fortan genannt werden. Erst werden seine kleinen Eskapaden als Ausrutscher angesehen. Als Marley jedoch wächst, und alles ansaut und anfrisst, was im Wege steht, muss ein Hundetrainer gefunden werden, der ihm Manieren beibringt. Ms. Kornblut ( Kathleen Turner ) scheint für das Vorhaben wie geschaffen zu sein. Als sie jedoch sehr schnell die Flinte ins Korn wirft, müssen sich die Hundeeltern dem Schicksal ergeben, oder etwa ein neues Heim für Marley gefunden werden ? Aber so schlimm kann es nicht kommen, schließlich ist die Liebe zueinander zu groß !

  • Filmkritik

  • Seine komödiantische Ader bewies Regisseur David Frankel bereits, als er dem Publikum seinen Blockbuster DER TEUFEL TRÄGT PRADA vorstellte. Davor kannten ihn nur eingefleischte TV Serienseher. David inszenierte unter Anderem einige Folgen von FROM THE EARTH TO THE MOON ( 1998 ), BAND OF BROTHERS ( 2001 ), SEX AND THE CITY ( 2001 - 2003 ) sowie ENTOURAGE ( 2004 ). Auch als Autor hatte er zum Beispiel für THE ELLEN BURSTIN SHOW ( 1986 ), GRAPEVINE ( 2000 ) und ROM ( 2005 ) diverse Einsätze. Der große Durchbruch aber fand wie bereits erwähnt 2006 statt. Da bediente sich der Filmemacher einer Novelle von Lauren Weisberger, die das Leben einer teuflischen Modemagazin Chefin auf köstliche Art portraitierte. Der Film spielte weltweit unglaubliche 330 Millionen Dollar ein und zählt zu den erfolgreichsten Produktionen seines Jahrgangs.

    Diesmal soll die Unterhaltung aus dem Zusammenspiel Mensch und Tier funktionieren. Und unter diesen Aspekt ist MARLEY & ICH wirklich gelungen. Der Film beweist, dass der beste Freund des Menschen der Hund ist, auf emotional rührende und gleichzeitig amüsante Weise. Obwohl MARLEY der Rüde wohl das schwierigste Haustier aller Zeiten ist, findet das Zusammenwachsen, egal unter welchen Umständen, statt. Der Besucher spürt diese Liebe und teilt sie mit den Protagonisten. Qualitativ aufwertend darf berichtet werden, dass der Film nicht andauernd vergnüglich bleibt und auch traurige Sequenzen vorhanden sind. Daher ist MARLEY UND ICH keine alltägliche Komödie, sondern etwas mehr.

    Leider gibt es auch einen negativen Aspekt der im Drehbuch zu finden ist. Während die Geschichte zwischen den Zwei- und den Vierbeinern durchwegs gelungen ist, wird das Leben der Menschen selbst nur sehr oberflächlich behandelt. Ständig wird ein Kapitel exakt begonnen um es gleich danach fallen zu lassen. Die Freundschaft zwischen John Grogan und Sebastian wird sorgfältig aufgebaut um es in weiterer Folge nur noch einmal für eine Minute zu behandeln. Als weiteres Beispiel für die Flatterhaftigkeit im Skript sei die Schwangerschaft während eines Kindes zu nennen. Die Gravität, und wir sprechen nur vom Beginn, wird zeitmäßig länger behandelt als die Geburt von zwei weiteren Kindern, einschließlich ihrer ersten Lebensjahre. Das bedeutet das der Film inhaltlich immer mit etwas beginnt und nicht weiter führt.

    Die Darsteller, normalerweise sollte man hier mit dem eigentlichen “ tierischen “ Held einleiten, sind auch bei uns als absolute Stars bekannt. Beginnend mit Owen Wilson, der für solche Rollen prädestiniert scheint. Das selbe könnte man natürlich auch vom weiblichen Part sagen. Jennifer Aniston ( tritt scheinbar in die Fußstapfen von Meg Ryan ) liegt solch ein Charakter, der ihre Natürlichkeit und Frische zur Entfaltung bringen kann. Als geniale aber leider viel zu kurzfristigen Gastrolle, darf sich der Zuseher über einen Auftritt von Kathleen Turner erfreuen. Das Schönheit vergänglich ist, könnte wohl niemals treffsicherer gezeigt werden. Als letzter nennenswerter im Bunde darf Eric Dane, bekannt aus Grey`s Anotomy, als Sebastian mitwirken. Wie bereits erwähnt wird zum Leidwesen vieler Kinobesucherinnen seine Person im Buch ziemlich vernachlässigt.

    Fazit:

    Zweifelsohne überwiegen die Pluspunkte, und machen MARLEY & ICH zu einen sehenswerten Film für die ganze Familie. Die Stärken liegen eindeutig in Zusammenspiel Tier und Mensch, den sympathischen Schauspielern, und in den hyperaktivsten Hund der Filmgeschichte.

  • Kurz Kritik
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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User Kritiken

User Kritiken

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Im Grunde genommen ist „Marley & Ich“ überhaupt nicht mein Film. Im Gegensatz zur der Komödie, als die er gerne verkauft wird bekommt man hier in erster Linie ein Familien-Drama serviert. Der Film begleitet das komplette Leben des Hundes und zeigt, wie sich um ihn herum die Familie entwickelt und sich die Persönlichkeiten mit steigendem Alter verändern. Die Charakterzeichnung bleibt dabei durchgehend glaubwürdig und nachvollziehbar. Das Ende des Films ist traurig und ziemlich überraschend, da so ein Ende für einen Hollywood-Kinderfilm alles andere als konventionell ist. Vielleicht bezieht der Film gerade auch daraus seine Magie, in einigen Punkten unkonventionelle Wege zu gehen.

Owen Wilson und Jennifer Aniston spielen ihre Rollen sehr gut und bringen eine Menge Chemie und Leben auf die Leinwand. Allerdings muss auch gesagt werden, dass es dem Film vor allem im zweiten Akt etwas an Durchhaltevermögen mangelt. Vor allem jene, die sich eine Komödie erwartet haben werden spätestens dann mit der Realität konfrontiert und es macht sich Langeweile breit. Allerdings ist der Film auch in seinen etwas öden Momenten nicht schlecht, viele der hier dargestellten Wendungen sind auch für die Story und die Charaktere nicht unwichtig.

Familienfilm mit unkonventionellem Ende und glaubwürdiger Charakter- und Storyentwicklung, aber man darf sich keinesfalls eine Komödie erwarten.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:26

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Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1

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