Twilight - Biss zum Morgengrauen

  • Informationen zum Film
  • Twilight - Biss zum Morgengrauen

  • Originaltitel:
    Twilight
    Genre:
    Romanze, Abenteuer, Fantasy, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    16.01.2009
    Kinostart Deutschland:
    15.01.2009
    Kinostart USA:
    21.11.2008
    Verleiher Österreich:
    Constantin Film
    Verleiher Deutschland:
    Concorde Filmverleih
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Catherine Hardwicke
    Drehbuch:
    Melissa Rosenberg, Stephenie Meyer
    Musik:
    Carter Burwell
    Darsteller:
    Billy Burke, José Zúñiga, Ayanna Berkshire, Ned Bellamy, Gil Birmingham, Peter Facinelli, Kristen Stewart, Sarah Clarke, Nikki Reed, Cam Gigandet, Michael Welch, Rachelle Lefevre, Edi Gathegi, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Ashley Greene, Kellan Lutz, Matt Bushell, Jackson Rathbone, Gregory Tyree Boyce, Justin Chon, Anna Kendrick, Christian Serratos, Trish Egan, Bryce Flint-Sommerville, Solomon Trimble, Alexander Mendeluk, Hunter Jackson, Gavin Bristol, Sean McGrath
  • Inhalt

  • Nachdem Bella Swans Mutter erneut geheiratet hat, beschließt die hübsche aber schüchterne Siebzehnjährige auszuziehen, um fort an bei ihren allein lebenden Vater zu wohnen. Eine Übersiedlung vom sonnigen Arizona an die nordwestliche Pazifikküste nach Forks erfolgreich hinter sich gebracht, beginnt für Bella ein neues Leben. Sie ist nun eine von 3120 Bewohner des kleinen Städtchens, indem so einige unter ihnen ein düsteres Geheimnis hüten.

    Am ersten Schultag muss sie sich den Blicken der Allgemeinheit unterziehen. Zwar eingeschüchtert von den Beobachtern zeigt sie sich aber zur Überraschung schlagfertig und schlau. Daher wird sie schnell von den Schülern akzeptiert. Die frechen Jungs beginnen sogar mit ihr zu flirten. Nur eine kleine Gruppe, vor allem Edward, Adoptivsohn des Arztes Dr. Carlisle Cullen und seine Geschwister, zeigen ihr die kalte Schulter. Vorerst spielt das für sie keine Rolle, schließlich gelten sie ohnehin als Außenseiter der Gesellschaft.

    Als Bella Swan im Biologieunterricht der Platz direkt neben Edward zugeteilt wird, ändert das schlagartig die Situation. Erst verlässt der bleiche aber trotzdem attraktive Sonderling panikartig das Klassenzimmer. Als er jedoch einige Tage später wieder auftaucht ist sein Verhalten wie ausgewechselt. Er wird, um so öfter er sich in ihrer Nähe aufhält, kontinuierlich offenherziger. Er zeigt der scheuen aber neugierigen Bella seine Welt, die für sie nicht ganz ungefährlich aber spannend und anziehend ist.

  • Filmkritik

  • Bekannt wurde Regisseurin Catherine Hardwicke im Jahre 2003, als sie mit dem Erstlingswerk THIRTEEN einen Coup landete. Nach zwei weiteren, eher belanglosen Werken LORDS OF DOGTOWN ( 2005 ) und THE NATIVITY STORY ( 2006 ) folgt nun ihr erster finanzieller Erfolg. TWILIGHT - BISS ZUM MORGENGRAUEN spielte allein in Amerika anbetracht eher unbedeutender Darsteller unglaubliche 181,5 Millionen Dollar ein. Bei einem Produktionsbudget von 37 Mio. Dollar ein satter Gewinn, rechnet man noch die Einspielergebnisse vom Rest der Welt plus den Verkauf der Rechte für DVD und TV hinzu. Daher ist es nicht verwunderlich dass schon ein zweiter Teil in Planung ist und 2010 erscheinen soll.

    Warum ist der Film, der ohne namhaften Darstellern auskommt, keine extravakante Werbekampagne mit sich trägt, und dessen Regisseurin noch ziemlich unerfahren ist, wirtschaftlich so gewinnbringend ? Nun, zum einen liegt es daran, dass hier wirklich clever und direkt auf eine Altersgruppe gezielt wurde. In Zeiten von HIGH SHOOL MUSICAL, Miley Cyrus oder den Jonas Brothers, werden extra für Teenager diese neue Art Filme produziert. Zum anderen liegt es womöglich auch daran das TWILGHT stilistisch interessant anzusehen ist. Der Film versteht es in kontrastreichen, aber nicht zu bunten Farben, zu glänzen. Die Entwicklung beziehungsweise der erste Teil der Geschichte, baut sich recht geschickt auf, sodass auch ein älteres Publikum vorerst bei der Stange bleibt.

    Regisseurin Catherine Hardwicke setzt in TWILIGHT auf eine Dosis Gefühl und eine Doppeldosis Romantik. Das alleine kann für pubertäre Mädchen genügen, für die allgemein zahlende Öffentlichkeit natürlich nicht. Diese würde sich nach dem brauchbaren Aufbau noch etwas anderes als eine gerade konstante Linie wünschen. Aber der Inhalt lässt keine nennenswerten Höhepunkte zu. TWILIGHT schleppt sich mit Herzschmerz und einer Teenager Love Story über die Runden. Bedauerlicher Weise haben auch die zwielichtigen Gestalten gar nicht die Möglichkeit sich zu entfalten. Kommt einmal so etwas wie ein wenig Spannung auf, wird diese mit einen abrupten Szenenabbruch geahndet.

    Die Kamera, das Drehbuch und die Filmmusik bewegt sich einheitlich im durchschnittlichen Rahmen. Der Schnitt ist des Öfteren nur dazu da um die Altersfreigabe so niedrig wie möglich zu halten. Die Darsteller, die im übrigen alle aus einem Modelkatalog stammen könnten, zeigen ihre optischen Vorzüge. Alles in allem wurde eine nette Arbeit abgeliefert. Nicht mehr und nicht weniger …

    Fazit:

    TWILIGHT hält für die 12 bis 15 Jährigen vieles bereit, dass für ihr Leben im momentanen Status ja so wichtig ist. Beginnend mit der ersten Liebe, das Entdecken des Körpers und auch das Interesse für das andere Geschlecht, bis hin zur romantischen Zweisamkeit. Für diese kleine Alterspanne ist die Produktion mit Sicherheit sehenswert. Für ältere Fabrikate ist TWILIGHT aus erwähnten Gründen nur bedingt sehbar.

  • Wertu
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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Userkritiken

User Kritiken

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Sicherlich ein Film, in deren Zielgruppe ich nicht unbedingt falle. Aber ich habe mich dennoch mal ran gewagt. Ich muss gestehen, dass ich ihn nicht so schlimm oder schlecht fand wie ich erwartet habe. Doch habe ich mich am Ende des Film gefragt, was ich mir jetzt über 1,5 Stunden angesehen habe. Es passiert einfach nichts im Film. Es ist weitesgehend ein kennenlernen und anschmachten. Die letzten 15 Minuten kommt dann aber doch so etwas wie Spannung. Im Balettstudio die Szene hätte ruhig etwas länger sein können, da mal etwas Action vorhanden war. Es ist leider nur ein "kurzes" Vergnügen und das Geschmachte geht weiter. Dennoch gebe ich immerhin 6/10 Punkten, aber ich denke das Ganze hätte deutlich mehr hergeben können. Bella wertet den Film etwas auf, da ich sie optisch ganz nett finde ;)

geschrieben am 11.03.2012 um 22:07

Klar, auch ich habe mich durch die Twilight Teile geschaut. Als absoluter Vampir-Fan musste das sein. Nun kommt der Part für den mich sicherlich mehr als die Hälfte aller Männlicher Wesen töten würde. Der Film war gut. Ich selbst habe die Bücher nicht gelesen, kann also folglich nicht mit diesen Vergleichen, aber dass die Bücher besser sind als die Filme glaub ich jedem der sie gelesen hat.

Dies Story ist einfach gestrickt und überhaupt nicht einer Vampir Story gleich. Bella Swan (Kristen Stewart) zieht zu ihrem Vater nach Forks. Dort in der Schule trifft sie den stillen und sehr eigenen Edward Cullen (Robert Pattinson). Der Versucht anfangs Krampfhaft ihr aus dem Weg zu gehen. Bella verliebt sich aber schon auf den ersten Blick. Als Edward ihr das Leben auf dem Parkplatz der Schule rettete, ist auch für Bella klar, Edward ist nicht normal wie alle anderen. Er ist etwas besonderes. Als sich die beiden etwas näher gekommen sind erfährt sie das Geheimnis von Edward. Das Geheimnis der gesamten Cullen Familie. Eine Familie, welche aus Vampiren besteht. Edward erklärt ihr, oder versucht es zumindest, dass es mit ihnen nicht klappen kann. Sie ist sterblich, er nicht. Aber Bella lässt dies kalt. Lieber will sie sterben als Edward verlieren. Ihr ist egal, dass sie altern wir er aber nicht. Die Familie sieht darin kein Problem und so wird Bella gewissermassen als Mitglieder der Familie akzeptiert.

Die Geschichte erinnert schnell an einen kitschigen Teenie Liebesfilm mit Drama Elementen. Dies will ich sicherlich nicht streitig machen. Denn genau dies ist der Film. Ein Teenie Liebesfilm. Sicher kein Vampirfilm. Auch wenn die Produzenten mit nachfolgenden Teilen mehr Härte in die Sache bringen wollen so bleibt es kein Blutrünstiger Vampirfilm, sondern eine Liebesgeschichte. Aber gerade mit dem Element, des unsterblichen aber schönen Edward und der sterblichen Schönheit Bella, kann der Film eine richtige Liebes Atmosphäre entstehen lassen. Viel intensiver als irgendwelche gören, welche sich im College verlieben aber die Eltern oder Freunde im Weg stehen. Nein das Alter, die Zeit selbst scheint hier ihr Gegner zu sein. Diese macht diese Geschichte intensiv und gut.
Die Regiearbeit von Catherine Hardwicke ist auch um einiges besser als ihre Vorgänger Filme. Sie versuchte wirklich mehr die Mädchen anzusprechen. Aber dennoch hatte sie gegen Ende des Film eine Gewisse dunkle Macht und Bilderwelt in die Geschichte Einfliessen lassen. Wahrscheinlich konnte sie auch Gefühle besser aus der Geschichte schälen als ein männlicher Regiesseur.

geschrieben am 25.07.2011 um 13:48

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Community Wertung:

ø Wertung: 6,2/10 | Wertungen: 15 | Kritiken: 2