Sicherlich ein Film, in deren Zielgruppe ich nicht unbedingt falle. Aber ich habe mich dennoch mal ran gewagt. Ich muss gestehen, dass ich ihn nicht so schlimm oder schlecht fand wie ich erwartet habe. Doch habe ich mich am Ende des Film gefragt, was ich mir jetzt über 1,5 Stunden angesehen habe. Es passiert einfach nichts im Film. Es ist weitesgehend ein kennenlernen und anschmachten. Die letzten 15 Minuten kommt dann aber doch so etwas wie Spannung. Im Balettstudio die Szene hätte ruhig etwas länger sein können, da mal etwas Action vorhanden war. Es ist leider nur ein "kurzes" Vergnügen und das Geschmachte geht weiter. Dennoch gebe ich immerhin 6/10 Punkten, aber ich denke das Ganze hätte deutlich mehr hergeben können. Bella wertet den Film etwas auf, da ich sie optisch ganz nett finde ;)
Klar, auch ich habe mich durch die Twilight Teile geschaut. Als absoluter Vampir-Fan musste das sein. Nun kommt der Part für den mich sicherlich mehr als die Hälfte aller Männlicher Wesen töten würde. Der Film war gut. Ich selbst habe die Bücher nicht gelesen, kann also folglich nicht mit diesen Vergleichen, aber dass die Bücher besser sind als die Filme glaub ich jedem der sie gelesen hat.
Dies Story ist einfach gestrickt und überhaupt nicht einer Vampir Story gleich. Bella Swan (Kristen Stewart) zieht zu ihrem Vater nach Forks. Dort in der Schule trifft sie den stillen und sehr eigenen Edward Cullen (Robert Pattinson). Der Versucht anfangs Krampfhaft ihr aus dem Weg zu gehen. Bella verliebt sich aber schon auf den ersten Blick. Als Edward ihr das Leben auf dem Parkplatz der Schule rettete, ist auch für Bella klar, Edward ist nicht normal wie alle anderen. Er ist etwas besonderes. Als sich die beiden etwas näher gekommen sind erfährt sie das Geheimnis von Edward. Das Geheimnis der gesamten Cullen Familie. Eine Familie, welche aus Vampiren besteht. Edward erklärt ihr, oder versucht es zumindest, dass es mit ihnen nicht klappen kann. Sie ist sterblich, er nicht. Aber Bella lässt dies kalt. Lieber will sie sterben als Edward verlieren. Ihr ist egal, dass sie altern wir er aber nicht. Die Familie sieht darin kein Problem und so wird Bella gewissermassen als Mitglieder der Familie akzeptiert.
Die Geschichte erinnert schnell an einen kitschigen Teenie Liebesfilm mit Drama Elementen. Dies will ich sicherlich nicht streitig machen. Denn genau dies ist der Film. Ein Teenie Liebesfilm. Sicher kein Vampirfilm. Auch wenn die Produzenten mit nachfolgenden Teilen mehr Härte in die Sache bringen wollen so bleibt es kein Blutrünstiger Vampirfilm, sondern eine Liebesgeschichte. Aber gerade mit dem Element, des unsterblichen aber schönen Edward und der sterblichen Schönheit Bella, kann der Film eine richtige Liebes Atmosphäre entstehen lassen. Viel intensiver als irgendwelche gören, welche sich im College verlieben aber die Eltern oder Freunde im Weg stehen. Nein das Alter, die Zeit selbst scheint hier ihr Gegner zu sein. Diese macht diese Geschichte intensiv und gut.
Die Regiearbeit von Catherine Hardwicke ist auch um einiges besser als ihre Vorgänger Filme. Sie versuchte wirklich mehr die Mädchen anzusprechen. Aber dennoch hatte sie gegen Ende des Film eine Gewisse dunkle Macht und Bilderwelt in die Geschichte Einfliessen lassen. Wahrscheinlich konnte sie auch Gefühle besser aus der Geschichte schälen als ein männlicher Regiesseur.
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