Max Payne

  • Informationen zum Film
  • Max Payne

  • Originaltitel:
    Max Payne
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Mystery, Drama
    Produktionsländer:
    USA, Kanada
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    21.11.2008
    Kinostart Deutschland:
    20.11.2008
    Kinostart USA:
    17.10.2008
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Cast & Crew
  • Regie:
    John Moore
    Drehbuch:
    Beau Thorne, Sam Lake
    Musik:
    Marco Beltrami, Buck Sanders
    Darsteller:
    Philip Williams, Stephen R. Hart, Kate Burton, Mila Kunis, Mark Wahlberg, Ted Atherton, Rothaford Gray, Donal Logue, Ludacris, Amaury Nolasco, Martin Hindy, Chris O'Donnell, Jamie Hector, Maxwell McCabe-Lokos, Conrad Pla, Kerr Hewitt, Brandon Carrera, Andrew Friedman, Beau Bridges, Joel Gordon, Olga Kurylenko, Warren Belle, Marianthi Evans, Nelly Furtado, Jay Hunter, Herbert Johnson, Rico Simonini, PJ Lazic, Katie Odegaard, Joshua Barilko
  • Inhalt

  • Im Keller des Polizeidepartments liegt eine Abteilung, die nur für unerledigte und abgelegte Fälle zuständig ist. Wer hierher versetzt wird hat etwas falsch gemacht, und wurde deshalb dorthin degradiert. Mit Ausnahme eines Mannes, der seine dienstliche Pflicht nur wegen der Vergangenheit in den abgelegenen Räumen versieht. MAX PAYNE ( Mark Wahlberg ) verlor vor drei Jahren die geliebte Frau und das Baby, als Einbrecher in das gemeinsame Haus eindrangen, und die beiden schonungslos töteten. Hier unten hat Max, außer Akten ordnen, nicht viel zu tun. Hier besitzt er die benötigte Zeit um böse Rachepläne zu schmieden. Das Leben besteht nur noch darin, die Mörder seiner Familie zu finden und danach zu exekutieren. Doch Hinweise gibt es kaum, bis eines Tages wie aus heiterem Himmel sich sein ehemaliger Partner wegen einer heißen Spur bei ihm meldet. Max fährt umgehend zum Treffpunkt, schließlich wartet er schon viel zu lange auf seine Vergeltung. Doch er kommt zu spät. Vor Ort entdeckt der Polizist nur noch die Leiche des Ex Kollegen. Anstatt ihm bei der zugehörigen Dienststelle Unterstützung widerfährt, wird er als ab sofort als Hauptverdächtigter gehandelt. Um die Unschuld zu beweisen dringt Max immer tiefer in einen Strudel voller Drogen, Gewalt und unheimlicher Mächte.


  • Filmkritik

  • John Moores Regiedebüt BEHIND ENEMY LINES aus dem Jahre 2001 kann sich durchaus sehen lassen. Auch sein zweiter, 2004 entstandener Film THE FLIGHT OF THE PHOENIX, verrät ein gewisses Potential. Wenngleich sie keine Meisterwerke darstellen an dem sich die Menschheit ewig erinnern wird, so sind sie von einer angenehmen Frische. Mit Tempo und Engagement werden ihre Geschichten auf eine kurzweilige Art erzählt. 2006 folgte ein Remake, das dem irländischen Filmemacher misslang. Dem Horrorfilm DAS OMEN fehlt in der neuen Version eine Eigenständigkeit. Außer zwei Schockeffekte wurde das wesentlich bessere Original eins zu eins kopiert. Um zu beweisen das John Moore es besser kann, versucht er es nun mit der Umsetzung eines Videogames. MAX PAYNE ist bislang mit 35 Millionen Dollar Produktionskosten das teuerste Projekt in Johns Filmographie.

    Ohne jeden Zweifel bietet das kalte und düstere Szenario den passenden Rahmen für den Feldzug eines Rachengels. Das in matten Farben eingehüllte nächtliche New York schafft eine Atmosphäre, die für ein spannendes Action Spektakel wie geboren scheint. Nur gehört für einen qualitativ wertvollen Film nun eben mehr als ein konvenabler Hintergrund. Für essentielle Bedeutung, und als allererstes zu erwähnen, sollte die Geschichte ein Potenzial besitzen, das für eine komplette Lauflänge reicht. Des weiteren sollte das Werk eine Lösung bieten, die nicht so ohne weiteres erraten wird. Wenn keine der beiden Faktoren mitspielen, muss man ganz klar von einem Misserfolg sprechen. Das Skript hält höchstens für eine Kurzgeschichte, und ist zudem so einfach gehalten, dass man den Bösen schon sehr bald erraten könnte. Zum knacken des Rätsel bedarf es nur ein wenig Vorkenntnisse in Sachen üblicher Drehbücher aus Hollywood. MAX PAYNE bietet dahingehend die ultimative Durchschnittskost.

    Wenn Hauptdarsteller Mark Wahlberg die zu spielende Rolle passt, kann er unglaublich überzeugend sein. Seine Leistung in THE DEPARTED ( 2006 ) war so erstaunlich, dass es ihm sogar eine Oscarnominierung einbrachte. Auch alte Werke wie FEAR ( 1996 ) bis hin zu den Neueren a la SHOOTER ( 2007 ) liegen offenbar seinen Charakter. Aber möglicherweise hat er einen seltsamen Geschmack, oder besitzt miserable Berater, denn immer wieder erwischt er Drehbücher die ihm nicht entsprechen. THE HAPPENING ( 2008 ) ist das dafür beste Beispiel, in dem Mark wie fehlbesetzt wirkt. Zum Leidwesen hat der 37 jährige Amerikaner auch diesmal sein schlechtes Händchen bewiesen. In MAX PAYNE kommen seine Vorzöge nicht zum tragen. Und mit Ausdruck allein kann er nicht brillieren.
    In einer kleinen Nebenrolle darf Bond Girl Olga Kurylenko ihr attraktives Äußeres zur Schau stellen. Aber für mehr als einen optischen Aufputz richt es auch hier nicht.

    Fazit:

    Leider gibt es insgesamt nicht viel Positives zu berichten. Das bereits erwähnte düstere Ambiente, die stellenweise gelungenen Effekte, und der brauchbare Score reichen einfach nicht aus um MAX PAYNE als unbedingt sehenswert zu bezeichnen. Liebhaber des Games werden eventuell einen größeren Zugang finden können.


  • Wertu
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    1,5
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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