The Ring 2

  • Informationen zum Film
  • The Ring 2

  • Originaltitel:
    The Ring Two
    Genre:
    Horror, Drama, Thriller, Mystery
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    01.04.2005
    Kinostart Deutschland:
    31.03.2005
    Kinostart USA:
    18.03.2005
    Verleiher Österreich:
    Universal Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Universal Pictures International
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Hideo Nakata
    Drehbuch:
    Hiroshi Takahashi, Kôji Suzuki, Ehren Kruger
    Musik:
    Henning Lohner, Martin Tillman
    Darsteller:
    Gary Cole, Sissy Spacek, Kelly Overton, Marilyn McIntyre, Michael Chieffo, James Lesure, Daveigh Chase, Naomi Watts, David Dorfman, Elizabeth Perkins, Kirk B.R. Woller, Aleksa Palladino, Ryan Merriman, Mary Joy, Kelly Stables, Simon Baker, Emily VanCamp, Cooper Thornton, Jesse Burch, Steven Petrarca, Michael Dempsey, Jeffrey Hutchinson, Chane't Johnson, Michelle Anne Johnson, Teri Bibb, Jill Farley, Victor McCay, Brendan Quinlan, Brendan Tomlinson, Phyllis Lyons
  • Inhalt
  • Einfach weg aus Seattle will die Journalistin Rachel ( Naomi Watts ) mit ihrem Sohn Aidan ( David Dorfman ). Weg von den Erinnerungen, die Rachel und Aidan seit den schrecklichen Ereignissen immer wieder plagen. Samara das untote Mädchen mit den langen schwarzen Haaren, hatte sie fast zu Tode geängstigt.
    Also ziehen die Beiden in ein idyllisches Städtchen namens Astoria. In dieser neuen Umgebung wollen sie ein neues, vor allem ruhiges Leben führen. Ohne Samara, ohne Videobänder...
    Anfänglich klappt es ganz gut, Rachel ist in ihrer Arbeit ausgefüllt. Bis eines Tages eine Nachricht über einen toten 17 Jährigen in die Redaktion kommt. Als sie auch mitbekommt, das das Gesicht des toten Jugendlichen entstellt ist und rund um ihn Wasser war, erkannte Rachel das nur Samara ihre blutleeren Hände im Spiel haben kann.
    Samara ist back und möchte in die reale Welt. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen benötigt sie den Körper des jungen Aidan, Rachels Sohn.
  • Filmkritik
  • Nach dem erfolgreichen Remake des ersten Teiles der Ring Trilogie ließ die Fortsetzung des zweiten Teils natürlich nicht lange auf sich warten. Das dieses Vorhaben auch gelingt, engagierte man den Original Ringu Regisseur Hideo Nakata, der außerdem Dark Water inszenierte. Teil 1 des Remakes spielte weltweit über 250 Millionen Dollar ein. Von der Fortsetzung wird ähnliches verlangt, das benötigt einen Regisseur der sich mit der Materie des Horror Films auskennt.
    Nun gut, Nakata setzt all sein Wissen ein um ein albtraumhaftes Szenario zu schaffen. Er vertraut in seiner Vorgehensweise auf seinen Kameramann der stilistisch eindrucksvolle Bilder schafft. Gezielte Photographie wird dann eingesetzt wenn Samara zum Einsatz kommt. Sie verzichten weitgehend auf teure Effekte. Nakata filmt mit mal mehr, mit mal weniger Bilder pro Sekunde, damit die Bewegungen des Mädchens unecht, unwirklich und dadurch beängstigend wirken. Und das der Meister mit dem Medium Wasser zurecht kommt, bewies er schon in seinen Original Teilen.

    The Ring 2 baut sich langsam auf vertraut auf Story und Regie. Teil 2 bezeichne ich als gelungen wenn ich einen seriösen Thriller gesetzt hätte. Für einen Horrorshocker hätte ich mir aber wesentlich mehr Szenen die mich vom Sessel reißen, erwartet. Viel zu wenig Schockelemente waren vorhanden. Es wird mehr auf Ästhetik und Genauigkeit geachtet als mit der Spannung zu spielen. Außerdem haben zweite Teile grundsätzlich den Nachteil das man das Böse, in diesem Fall Samara, schon kennt. Im Original fürchtet und erschrickt man, wenn sie ins Bild kommt. Die Spannung ist auf dem Siedepunkt, wenn die Protagonisten zu Tode geängstigt werden. Hier in Teil 2 wartet das Publikum schon auf die Untote und das kann der Gänsehaut nicht gut tun. Man verfolgt bei den Auftritten Samaras zwar mit Interesse, das Aha Erlebnis vom Original bleibt jedoch verborgen.

    Die Darsteller:
    Journalistin Rachel ist der Zentralpunkt des Geschehens. Sie wirkt zwar ängstlich zeigt aber zum richtigen Zeitpunkt Mut. Naomi verkörpert diese Rolle mit Bravour und darf auf ihr weiteres Schaffen gespannt sein. Sohn Aidan sielt seine Rolle für einen 10 Jährigen außerordentlich. Obwohl dieser Part sehr schwer zu spielen war, verkörpert er sie gekonnt wie ein Großer. Klar sind kleine Schwächen insbesondere bei der Badewanneszene zu erkennen, aber das wird einem nun 12 Jährigen gerne verziehen.
    Überraschend für mich war die Tatsache das Sissy Spacek mitwirkt. Sie spielt die echte Mutter Samaras und diese Szene mit Sissy ist absolut der Höhepunkt des Filmes. Man erfährt in dieser Szene warum Samara so große Angst vor dem Wasser hat und immer Wasser auftaucht, wenn Samara erscheint. Auch der Auftritt von Elisabeth Perkins, lange nicht gesehen, ist gelungen.

    Fazit: Ein ruhiger Thriller der mit schönen Bildern spielt und mit beeindruckender Hans Zimmer Musik untermalt wird. Leider wurde meine Erwartungshaltung nicht erfüllt, da ich mit den Vorhaben einen Horrorfilm zu sehen ins Kino gegangen bin.
  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,0
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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