Home Sweet Home

  • Informationen zum Film
  • Home Sweet Home

  • Originaltitel:
    Gwai muk
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    Hong Kong
    Produktionsjahr:
    2005
  • Inhalt

  • Die kleine Familie mit Mutter May, ihrem Mann und dem gemeinsamen Jungen, zieht in eine neue Eigentumswohnung. Einige schlechte bis mittelmäßige Objekte hatte sich das Paar bereits angesehen. Das letzte Angebot allerdings sollte es werden. Doch schon während dem Einzug geschehen mysteriöse Dinge. May bemerkt, das unheimliche Geräusche aus den Lüftungsschächten dringen. Sogar einen mysteriösen Fremdling hat die junge Mutter schon gesehen. Auch ihr kleiner Knabe scheint mittlerweile eine derartige Bekanntschaft gemacht zu haben. Nach der Ankunft lernt May die ersten Nachbarn kennen, die ihren Sohn sofort zu einer Geburtstagsparty einladen. Widerwillig aber freundlich wird dieser Offerte gefolgt. Erst amüsiert sich der Sohn wegen dem anwesenden Clown richtig gut. Nach einem Spiel im Freien kommt er allerdings nicht zurück. Erst denkt die Mutter, ihr Kind wäre über eine Brüstung nach unten gefallen. An der untersten Stelle der Wohnanlage angekommen, ist keine Spur des Kleinen zu entdecken. Also muss er entführt worden sein, sind zumal wieder verdächtige Geräusche zwischen den Mauern zu vernehmen. Doch weder die Nachbarn, noch die Polizei will ihrer Geschichten über das Verschwinden ihres Kindes vorerst glauben schenken.
  • Filmkritik

  • Wer wegen dem Genre Horror im Verzeichnis des Films, ein Werk a la RINGU, JU-ON oder SHUTTER erwartet, und dabei denkt es handelt sich in GWAI MUK um einen üblichen Geister Film, der wird hier eines besseren belehrt. Zwar beginnt dieses asiatische Werk aus dem Jahre 2005 wie eines aus jener Sparte. Geheimnisvolle Geräusche, unheimliche Schatten und etwaige Toneffekte lassen natürlich solche Gedanken aufkommen. Jedoch bemerkt der Zuseher schnell, das Horror nur in seltensten Fällen geboten wird. HOME SWEET HOME, so der englische Originaltitel, ist viel mehr einem Thriller zuzuordnen, der seine Wurzeln aus dem Drama bezieht.

    Der verzweifelte Kampf einer Mutter, die das Wichtigste in ihrem Leben verloren hat. Regisseur Pou-Soi Cheang, uns bekannt seit seinem 2006 entstandenen Werk DOG BITE DOG, verzichtet weitgehend auf einen Nervenkitzel, indem er uns die Lösung nach wenigen Minuten präsentiert. Viel mehr zeigt er das Leiden der Mutter, und vor allem, auch die Schwächen der gegnerischen, vielleicht gar nicht so bösen Seite. Die Spannung bezieht sich also nicht in der Enträtselung der Geschichte, sondern vielmehr ob das Produkt ein Happy End verzeichnen kann, oder bitterböse endet.

    Leider kommt es wegen der falschen Einschätzung insgesamt zu keinem guten Endergebnis. Zwar ist GWAI MUK stilistisch durchaus gelungen. Der Filmemacher setzt auf schöne Bilder, exakt gewählte Zeitlupenaufnahmen und einer theatralischen Filmmusik. Schnitt und Kamera passen sich gekonnt dem Gesamtwerk an, sodass hier eigentlich nichts zu bemängeln gäbe. Der stärkste Kritikpunkt ist aber der bereits Erwähnte. Regisseur Pou-Soi Cheang wechselt zweimal das Genre. Damit scheint er nicht zu wissen, wohin er eigentlich möchte. Das dadurch die Glaubwürdigkeit enorm darunter leidet, bleibt als untrügerischer Eindruck.

    Fazit:

    Wer bereits vor Beginn weiß worauf sich hier der Betrachter einlassen kann, der wird über GWAI MUK mit Sicherheit positiver denken können. Die ins unbekannte Wasser geworfene Kinogeher werden die “ falschen “ Tatsachen und die unorthodoxen Genresprünge sauer aufstoßen.
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    1,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel
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