The Strangers

  • Informationen zum Film
  • The Strangers

  • Originaltitel:
    The Strangers
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    21.11.2008
    Kinostart Deutschland:
    20.11.2008
    Kinostart USA:
    30.05.2008
    Verleiher Österreich:
    Luna Filmverleih
    Verleiher Deutschland:
    Kinowelt
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Bryan Bertino
    Drehbuch:
    Bryan Bertino
    Musik:
    tomandandy
    Darsteller:
    Scott Speedman, Liv Tyler, Jordan Del Spina, Glenn Howerton, Alex Fisher, Peter Clayton-Luce, Gemma Ward, Kip Weeks, Laura Margolis
  • Inhalt

  • Eigentlich hätte es für James ( Scott Speedman ) der perfekte Abend, respektive Nacht, werden sollen. Alles war geplant. Auf einer Hochzeitsfeier wird bei seiner Freundin Kristen ( Liv Tyler ) um ihre Hand angehalten. Das Ferienhaus des Vaters wurde in eine Liebeslaube umfunktioniert. Rosenblätter und Kerzen verschönern das Ambiente. Sekt sind in dafür vorgesehenen Kübeln gelagert. Doch dann kam alles anders. Kristen ist zum derzeitigen Stand noch nicht für das Eheleben bereit. Und statt der erhofften Feier gibt es Probleme zu wälzen. Zurück im Landsitz herrscht eine depressive Stimmung als diese plötzlich von lauten Klopfgeräuschen unterbrochen wird. Es ist ungewöhnlich jemanden in dieser verlassenen Gegend, noch dazu um 04,00 Uhr Morgens, zu sehen. James öffnet mutiger Weise die massive Holztüre. Ein weiblicher Teenager mit langen blonden Haaren steht nahe der unbeleuchteten Veranda. James bleibt freundlich und hilfsbereit, als die etwas verstört wirkende Jugendliche nach einer Person fragt. Auch als sie nochmals betont, ob James sich absolut sicher sei, bleibt dieser ruhig. Unaufgefordert verlässt dieses Mädchen das Grundstück. Was James und Kristen zu diesem Zeitpunkt nicht wissen können ist, dass die Nacht des Horrors für sie erst beginnt.

  • Filmkritik

  • Vordergründig erzählt uns das Erstlingswerk des Regisseurs Bryan Bertino, der bislang nur als Cutter der SAW Reihe in Erscheinung trat, nichts Innovatives. Personen, nächtens in einem abseits gelegenen Haus. Terrorisiert von einer Gruppe Psychopathen, die nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen. Jedoch konzentriert sich der Filmemacher auf Dinge, die das Werk sehenswert machen. Er verzichtet auf das gegenwärtig aktuelle, oftmals blutige, Horrorszenario. Vielmehr hält er sich an einen Klassiker, der insgesamt dieses Genre geprägt hat.

    THE STRANGERS setzt hauptsächlich auf John Carpenters HALLOWEEN aus dem Jahre 1978. Wie jener führt uns auch der Film langsam in das Leben der Charaktere ein, in dem er uns eine Standortbestimmung gibt. Der Spannungsaufbau wird sorgfältig aufgebaut, und erreicht im Finale, ohne jemals abzuschwächen, seinen Höhepunkt. Auch die minimalistische Stilistik entspricht der Atmosphäre des Kultthrillers. In den Schocksequenzen setzt Bryan Bertino vorrangig auf den “ Michael Myers “ Effekt. Erst lässt er ganz behutsam die maskierten Irren aus der Dunkelheit erscheinen, um sie in der nächsten Einstellung nicht mehr an ihren Platz zu halten. Der Regisseur lässt den Opfern häufig die Gewissheit sich in Sicherheit zu fühlen, während der Betrachter die effektive Situation kennt. Diese Tatsache schafft ein beklemmendes, und stets vorhandenes Unbehagen. Auch ein klaustrophobisches Gefühl ist während der gesamten 85 Minuten spürbar. Insgesamt darf man zwar nicht von einem perfekten Werk sprechen, denn seine Fehler sind nicht wegzuleugnen. Aber am Sektor “ Spannung “ darf er sich getrost als bester Film des Jahres bezeichnen. Dieser Umstand steht mit absoluter Sicherheit direkt mit John Carpenters Produktion in Verbindung.

    Um sicherzugehen, das dem Projekt auch eine gewisse Aufmerksamkeit zuteil wird, wurden zwei namhafte Schauspieler engagiert. Liv Tyler ist dem Kinobesucher spätestens seit der HERR DER RINGE Trilogie ein Begriff. Sie verkörpert Kristen durchaus glaubhaft, wenngleich ein unverbrauchtes Gesicht mehr zur Realität beigetragen hätte. UNDERWORLD Star Scott Speedman steht Liv bravourös zur Seite. Seine Aktivitäten beschränken sich auf das Essentielle. Bei der erbrachten Darbietung ist auch die Angst spürbarer. Die restliche kleine Besetzung, insgesamt werden nur acht Personen eingesetzt, darf ohne Zweifel unterstützend beitragen.

    Fazit:

    Im Grunde darf man dem minimalistischen Kammerspiel seine einfache Struktur nicht übel nehmen. Schließlich konzentriert sich THE STRANGERS ausschließlich auf dem Faktor “ Nervenkitzel “. Und dieser ist in dem Projekt ausreichend vorhanden!

  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    4,5
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Userkritiken

User Kritiken

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Wiedermal ein Horrorfilm gefällig? In „The Strangers“ spielen zwei Hollywood grössen die Hauptrollen, Liv Tyler (Herr der Ringe) und Scott Speedman (Underworld). Dass der Film auf wahren Tatsache beruhen soll, wie er zu Anfang des Films angekündigt wird ist nur bedingt richtig. Wenn man es genauer betrachtet gar nicht. Aber dies spielt eigentlich überhaupt keine Rolle.

Der Film beginnt mit einem Anruf eines Kindes welches verängstigt ist, da es sich in einem Haus befindet in welchem Tote herumliegen und jede Menge Blut die Wände tapeziert. Schnell wird einem aber klar, dies ist der Schluss der Geschichte. Nun beginnt die Story aber dennoch von Vorn.
Das junge Pärchen Kristen (Liv Tyler) und James Hoyt (Scott Speedman) verbringen die Nacht im Landhaus der Familie Hoyt. Der gesamte Wohnbereich ist mit Rosenblätter Tapeziert und mit Kerzen geschmückt. Es hätte ein wundervoller romantischer Abend werden sollen. Da aber Kristen den Hochzeitsantrag soeben abgelehnt hatte, welcher James ein paar Stunden zuvor auf einer Hochzeit von Freunden gemacht hatte, war die Stimmung ziemlich im Keller. Kristen fühlte sich halt noch nicht bereit für eine Beziehung. Als sie sich halbwegs wieder versöhnt hatten und gerade zum Versöhnungssex übergehen wollten, läutete es an der Tür. Ein Mädchen komplett im Schatten fragte nach einer Person, welche nichts mit diesem Haus zu tun hatte. Als James sie daraufhin wies, dass sie am falschen Ort sei, ging sie ohne weiteren Kommentar. James bitten seinen Freund Mike (Glenn Howerton) ihn abzuholen.
Jetzt geht aber alles drunter und drüber, Maskierte Personen beginnen das Pärchen zu tyrannisieren. James versucht eine Flucht mit dem Auto. Aber diese wird ihm versaut und dabei geht sein Auto in die Brüche. Nun ist seine letzte Hoffnung den Angriff. Er sucht Vaters Schrottflinte und versucht sich mit der zu verteidigen. Leider kommt in dem Moment Mike vorbei und muss sein Leben lassen. Da James etwas zu schnell abgedrückt hatte. Nun völlig Hilflos beginnt die Tortur der 3 Verbrecher. Langsam und ohne einen Ton treiben sie die zwei in den Wahnsinn.

Ich hatte vor längerer Zeit schon den Trailer gesehen, und gedacht dieser Film könnte echt was werden. Aber da habe ich wieder mal falsch gedacht. Da die Hauptpersonen schon von Beginn an nicht wirklich mit einander klar kommen entwickelt sich auch keine Verbindung zwischen dem Zuschauer und den Opfern. Mir war mehrheitlich egal ob sie nun entkommen oder nicht. Mit diesem Gefühl verliert sich der Film langsam. Das Ende selbst ist wenig schockieren, aber sicherlich spürbar, dass es das sein wollte. Ich habe hier eine gewisse anlehnung an Hannekes „Funny Games“ bemerkt.

geschrieben am 25.07.2011 um 13:48

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ø Wertung: 6,3/10 | Wertungen: 9 | Kritiken: 1