You Kill Me

  • Informationen zum Film
  • You Kill Me

  • Originaltitel:
    You Kill Me
    Genre:
    Komödie, Romanze, Krimi, Thriller
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    08.08.2008
    Kinostart Deutschland:
    12.06.2008
    Kinostart USA:
    28.04.2008
    Verleiher Österreich:
    Polyfilm
    Verleiher Deutschland:
    IFC Films
  • Cast & Crew
  • Regie:
    John Dahl
    Drehbuch:
    Christopher Markus, Stephen McFeely
    Musik:
    Marcelo Zarvos
    Darsteller:
    Jayne Eastwood, Dennis Farina, Scott Heindl, Philip Baker Hall, Bill Pullman, Aron Tager, Téa Leoni, Luke Wilson, Tracy Beemer, Ben Kingsley, Sandy Jobin-Bevans, Alison Sealy-Smith, Marcus Thomas, Joanne Rodriguez, Cory Cassidy, Al Corley, Erik Fjeldsted, Aaron Hughes, Devin McCracken, Micheline Marchildon, Katie Messina, Lorraine James, Omar Khan, Will Woytowich, Susan Kelso, Darren Wall, Lora Schroeder, Ruth De Graves, Brian Kawakami
  • Inhalt
  • Frank hat ein Alkoholproblem. Er kann seiner Sucht nicht Herr werden und wird immer mehr von dem giftigen Rausch bestimmt. Sein Leben und nicht viel weniger seine Arbeit leiden unter seiner Krankheit. Seine Aufträge werden nur noch äußerst schlampig ausgeführt. Dies wäre schon schlimm im normalen Alltag, jedoch ist Frank ein Auftragskiller. Kurzerhand wird der Alkoholiker zu den AAs in San Francisco geschickt. Doch während Frank sein Probleme mit den Anonymen Alkoholikern und seiner neuen Frauenbekanntschaft Laurel hat, muss sich Franks Mafia-Familie in Buffalo ihren eigenen Komplikationen stellen …
  • Filmkritik
  • Das Drehbuchautorenduo, bestehend aus Christopher Markus und Stephen McFeely, konnten bei dem amüsanten You Kill Me eine überaus gute Balance aus bittebösen Dialogen und gekonnt gezeichneten Figuren auf die Leinwand zaubern. Schon in ihrer ersten, mit dem Emmy prämierten Arbeit, The Life and Death of Peter Sellers, haben die Beiden geschickt aus der skurrilen Lebensgeschichte von Peter Sellers extrem witzige Situationskomik herauskitzeln können. Ebenso hier wird der Zuschauer auf die beste Art und Weise unterhalten. Die Autoren konnten der schrulligen Geschichte viele eigenwillige Einfälle und witzige Flausen abluchsen, ohne dabei die charmante Liebesgeschichte zwischen dem Killer und der Zynikerin zu vernachlässigen. Zwar wirkt das Drehbuch an manch einer Stelle leicht ungestüm zusammengeschustert, und die Humoristen konnten dem Buch nicht den letzten dramatischen Feinschliff geben, dennoch gelang ihnen ein sympathische Vorlage für die Leinwand.

    Regisseur John Dahl versuchte die Geschichte nun in düsteren Ton in Szene zu setzen. Dabei legte er besonders viel Wert auf die triste Beleuchtung, welche speziell in dem Mafiakrieg in dem winterlichen Buffalo zum Einsatz kommt. Die lebendige Kamera lässt der Filmemacher auf raue Art über die Szenerie gleiten und gibt sich in einigen Szenen beinahe dokumentarisch. Zwar kann Dahl die Story nicht gänzlich packend präsentieren (insbesondere der Prolog und das Ende in Buffalo will nicht so ganz in Fahrt kommen), gleichwohl zeigt er einen guten Zugang zu dem Sujet in der visuellen Ebene. Diesem folgt auch der akkustische Kanal, welcher von einem polnischen Ton geprägt wird. Dieser ruhige Score kann zugleich sowohl die Tristes der Landschaft, als auch den Witz der Geschichte einfangen.

    Zu guter Letzt, darf man in einem Film mit dem fabulösen Sir Ben Kingsley dessen Darbietung nicht vergessen zu rühmen. Der Gigant unter den Schauspielern, der schon die ganze Bandbreite an verschiedensten Rollenbildern spielte, verinnerlicht ohne mit der Augenwimper zu zucken gänzlich das Rollenbild des Auftragskillers. Man kann nicht sagen, dass You Kill Me von Ben Kingsley lebt – vielmehr ist diese schwarze Satire eigentlich nur Kingsley. Die Bildsprache ist ordentlich, das Buch witzig – jedoch diesen Gott am Schauspielolymp spürt das Publikum in jeder Sekunde als Lebenssaft durch den Film fließen. Kingsley ist das Blut in den Adern von You Kill Me.

    Fazit:
    Mit You Kill Me schuf Regisseur John Dahl einen witzigen, schwarz-humorigen Spaß, welcher besonders dank Sir Ben Kingsley so richtig in Fahrt kommt. Dem Zuschauer wird geraten eine Sicherheitsweste anzuziehen. Denn Kingsleys Zunge ist scharf wie ein Messer und er wird die Lachmuskeln des Publikums bis zum Äußersten reizen.
  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    3,0
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Sebastian Klausner

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