Penelope

  • Informationen zum Film
  • Penelope

  • Originaltitel:
    Penelope
    Genre:
    Komödie, Romanze, Fantasy
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    25.09.2008
    Kinostart Deutschland:
    05.06.2008
    Kinostart USA:
    29.02.2008
    Verleiher Österreich:
    Einhorn Film
    Verleiher Deutschland:
    Square One Entertainment
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Mark Palansky
    Drehbuch:
    Leslie Caveny
    Musik:
    Joby Talbot
    Darsteller:
    Peter Dinklage, Martin McDougall, Reese Witherspoon, Nigel Havers, Christina Ricci, Catherine O'Hara, Richard E. Grant, Michael Feast, Simon Woods, Richard Leaf, James McAvoy, Nick Frost, Simon Chandler, Burn Gorman, John Voce, Lenny Henry, William Willoughby, Tallulah Evans, Russell Brand, Nick Prideaux, Ronni Ancona, Andi-Marie Townsend, Andrew Bailey, Eve Pearce, Rob Rouse, Rubria Negrao, Ross Boatman, Richard James, Pam Phillips
  • Inhalt
  • Im Grunde führt PENELOPE ( Christina Ricci ) ein unbeschwertes Leben. Ihre Eltern Jessica ( Catherine O`Hara ) und Franklin ( Richard E. Grant ) gehören einem patriarchalischen Adelsgeschlecht an. Deshalb gibt es keinerlei finanziellen Grenzen zu überschreiten. Aber PENELOPE ist nicht glücklich, da eine seltsame Verdammung an ihr lastet. Sie wurde eben wegen des Fluches mit einer Schweinsnase und kleinen Schweinsöhrchen geboren. Und da seltsame Hauptschlagadern mitten durch ihre Sinnesorgane führen, ist keine kosmetische Operation möglich. Erst eine Person ihres Standes, die PENELOPE so liebt wie sie ist, kann den Fluch verbannen. So organisieren die sorgvollen Eltern dank einer Vermittlungsagentur ein Treffen nach dem anderen. Blaublütige Junggesellen werden vorstellig, nehmen jedoch sofort Reißaus, wenn sie die verwunschene Maid zu Gesicht bekommen. Niemand erträgt, trotz einer enormen Mitgift, das verstellte Antlitz der missratenen Schönen. Wäre da nicht der junge Max, der keineswegs die Flucht ergreift. Doch sein Begehr scheint nicht von ehrlicher Natur zu sein. Max ist Spieler und stets verschuldet. Mister Lemon, ein Mini Paparazzo, der seit Jahren hinter dem Geheimnis des Fluches her ist, und nur noch einen photographischen Beweis braucht, bietet Max jede Menge Geld für ein verräterisches Bild an. Einerseits würden mit einem Schlag seine Schulden beglichen, andererseits beginnt Max etwas für das fluchbehaftete Mädchen zu empfinden. PENELOPE wittert, dass hier so einiges nicht stimmt und beschließt kurzerhand ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie schleicht in einer Nacht und Nebelaktion, mit einem großen Schal um ihre heiklen Zonen gewickelt, aus dem Haus. Mit einem Schlag erlebt PENELOPE eine neue Welt, die es zu entdecken gibt. Auf ihrer Reise lernt sie die unbeschwerte und lebenslustige Annie ( Reese Witherspoon ) kennen. Ihr hat es PENELOPE zu verdanken, dass eine Person sie so lieben wird, wie sie ist. PENELOPE selbst …

  • Filmkritik
  • “ Schreiben sollte man nicht, um Geld zu verdienen, um reich zu werden, um an Männer oder Frauen ran zu kommen, sondern um glücklich zu werden, sich selbst zu finden und zu verwirklichen. “ ( Stephen King )


    Es handelt sich tatsächlich genau um jene Zeilen, die maßgeblich zur Entstehung dieser Geschichte beigetragen haben. Denn sofort nachdem Leslie Caveny die für sie so schwerwiegenden Worte las, schmiss sie ihren Job als Fernsehautorin hin, und schrieb fortan das was ihr gefiel. Es entstand ein modernes Mädchen rund um ein verwunschenes Mädchen, welches vor Phantasie nur so strotzt. Nicht nur das seine Geschichte sensibel erzählt wird, es beinhaltet auch eine tief greifende Botschaft.
    Natürlich war es schwer das Buch an den Mann zu bringen. Obwohl mehrere Produktionsfirmen regelrecht angetan waren, hatte jedoch keiner den Mut dieses Projekt auf die Leinwand zu bringen. Bis eines Tages Reese Witherspoon das Buch in ihre Hände bekam. Sie verliebte sich schlichtweg in PENELOPE. Und schließlich war es auch Reese, die für die Produktion verantwortlich zeichnet.

    PENELOPE beweist eindrucksvoll, das Märchen nicht aus der Mode geraten sind. Das bereits 2006 entstandene Werk vermischt auf originelle Weise herkömmliche Märchenelemente mit einer Liebeskomödie aus der Gegenwart. Es verbindet stilistisch bunten Kitsch mit surrealen Komponenten. Man greift auf feinfühlige, hervorragende Schauspieler zurück. Zuletzt geben die Verantwortlichen noch die Ingrediens “ Botschaft “ hinzu, die überdies positiv zum tragen kommt. Wir leben in einer Gesellschaft wo der Schönheitswahn allgegenwärtig ist. PENELOPE zeigt mit erhobenen Finger, das Äußerlichkeiten keineswegs eine Priorität besitzt. Sie beweist liebevoll das eine innere Schönheit, und das individuelle im Menschen, wesentlich mehr wert sein muss. Sich nicht von der heutigen Konsumgesellschaft treiben lassen, und schneller mit der eigenen Persönlichkeit zufrieden sein. Das schreit PENELOPE lauthals in die Welt !

    Als Schwachstelle ( aber die ist in der Realität relativ klein geraten ) wäre Regisseur Mark Palansky zu erwähnen. Mit Sicherheit ist seine Leistung als engagiert zu bewerten. Aber die Tatsache das Mark ein kompletter Neuling ist, lässt sich an so mancher Stelle nicht hinweg leugnen. Derweilen wirken einige Sequenzen etwas unrund, und verschiedene Zeitsprünge werden unverständlich vermittelt. Das jedoch soll dem positiven Gesamtpaket keinen Abbruch tun. Insgesamt besticht PENELOPE durch seinem Charme, seiner sensiblen Art und seiner reizenden Geschichte.

    Fazit:


    Liebhaber romantischer Komödien sollten PENELOPE nicht verpassen. Für unsere junge Generation sind zwar jede Menge schöne, und vor allem bunte Bilder vorhanden. Jedoch könnte sich der Inhalt als zu anspruchsvoll gestalten.

  • Wertu
  • Story
    3,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    3,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Penelope wünscht sich wie jede Prinzessin ihren Prinzen. Aufgrund eines Fluchs, der ihr eine Schweinsnase verschafft hat, gestaltet sich die Suche etwas schwierig, denn die meisten haben bereits die Flucht vor ihr ergriffen. Der Fluch kann jedoch nur von ihr genommen werden, wenn sie jemanden findet, der sie liebt.

„Penelope“ ist ein modernes Märchen mit genretypischen Elementen – wie der Suche nach dem Traumprinzen, böse Mächte, die dies zu zu verhindern suchen, und die ‘Moral von der Geschicht’ – welche für die heutige Zeit aufgeppt wurden.

Tim-Burton-Filme mögen hier wohl ein Vorbild gewesen sein, denn anfangs erinnern die Kamerafahrten und Effekte daran: Die Kamera z.B. läuft einen Baum hinauf, der sich später als Stammbaum herausstellt: ein einfaches Wortspiel mit Stamm + Baum, Familiy + Tree – das typische Burton-Spiel mit den Erwartungshaltungen der Zuschauer. Der Film findet jedoch genug eigene Wege, nicht als Burton-Clon gelten zu müssen.

Die Prinzessin wird von Christina Ricci dargestellt, die in den Neunzigern als Wednesday in den „Adams Family“ ihren Durchbruch feierte. Ein Mädchen wird von ihren Eltern aus Angst vor der Schmach vor der Öffentlichkeit geheim gehalten und eingesperrt. Diese Rolle ist geradezu maßgeschneidert für die inzwischen 28-Jährige.

Leider hat der Film am Anfang einige Längen; erst im letzten Teil lernen wir Penelope so richtig kennen, wie sie die Welt entdeckt und neue Leute findet. Inzwischen hat man so viel Sympathie für das Mädel übrig, dass man mit ihr fühlt.

„Penelope“ ist ein Märchen über innere Schönheit, das die Oberflächlichkeit der Menschen anprangert. Für einen schönen Sonntagnachmittag ist dieser Film gemacht, und für die ganze Familie ist was dabei.

geschrieben am 25.07.2011 um 15:27

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