Mensch, Dave!

  • Informationen zum Film
  • Mensch, Dave!

  • Originaltitel:
    Meet Dave
    Genre:
    Komödie, Romanze, Sci-Fi, Abenteuer, Familie
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    28.08.2008
    Kinostart Deutschland:
    28.08.2008
    Kinostart USA:
    11.07.2008
    Verleiher Österreich:
    Luna Filmverleih
    Verleiher Deutschland:
    Kinowelt
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Brian Robbins
    Drehbuch:
    John Gatins, Rob Greenberg, Bill Corbett
    Musik:
    John Debney
    Darsteller:
    Judah Friedlander, Pat Kilbane, Scott Caan, Stephanie Venditto, Marc Blucas, Elizabeth Banks, Miguel A. Núñez Jr., Eddie Murphy, Gabrielle Union, Kevin Hart, Rob Moran, Shawn Christian, Mike O'Malley, Jim Turner, Jane Bradbury, Adam Tomei, Allisyn Ashley Arm, Ed Helms, Paul Scheer, Brian Huskey, Austyn Myers, Brad Wilson, Nick Berman, Smith Cho, Yung-I Chang, David Goldsmith, James M. Connor, Justin Robbins, Miles Robbins, John Gatins
  • Inhalt
  • Josh, der mit seiner Mutter in New York lebt, liebt es durch sein Fernrohr zu sehen und dabei die Sterne zu beobachten. Eines Abends sieht er ein Funkeln, das stärker wird, und mit einer unglaublichen Geschwindigkeit näher kommt. Dabei handelt es sich um einen Himmelskörper, der losgeschickt wurde, um seinen Heimatplaneten zu retten. Leider gab es einen kleinen Zusammenstoß mit einem Satelliten, sodass die Richtung leicht verändert wurde, und direkt in Josh`s Zimmer fliegt.
    Kurze Zeit später bohrt sich ein außerirdisches Flugobjekt direkt vor die Freiheitsstatue in den Boden. Dieses UFO besitzt die Form eines Menschen, und trägt die Aufgabe den Himmelkörper zu suchen. Schon bald findet Mister Roboto, mitsamt seinen kleinen Außerirdischen im Inneren, eine Spur die ihm direkt zum kleinen Josh führt.

  • Filmkritik
  • In den 80er und 90er Jahren galt Eddie Murphy als die Comedy Ikone Hollywoods. Nachdem es zu Beginn des neuen Jahrtausends etwas ruhiger um ihn geworden ist, gelang Eddy mit DREAMGIRLS ein beachtliches Comeback. Wer jedoch dachte, er bleibt dem neuen und musikalisch seriöseren Stil treu, der irrt gewaltig. NORBIT belehrte uns eines besseren. Er verfiel wieder in seinen alten Stil, der Mitte der Neunziger schon einmal den erarbeiteten Status schadete. Entweder besitzt Eddie Murphy einen schlechten Geschmack, ein unglückliches Händchen, oder er begibt sich unter falschen Beratern, die ihm immer wieder diese simplen Rollen bescheren. Und MENSCH DAVE verstärkt diesen Eindruck.

    Denn MENSCH DAVE reiht sich qualitativ nahtlos in jene Reihe, in dem auch der eben genannte NORBIT, THE ADVENTORES OF PLUTO NASH oder THE NUTTY PROFESSOR: THE KLUMPS stehen. Dem Besucher entwischen während der gesamten Lauflänge gelegentliche kleine Lacher. Von einem “ gut unterhalten fühlen “ ist die Produktion jedoch etwas entfernt. Zu aufgewärmt sind die komödiantischen Einlagen. Zu belanglos ist seine Geschichte. Vor allem hat man seinen Hauptdarsteller zu oft in ähnlichen Klamaukfilmen dieser Art gesehen, sodass ein “nicht schon wieder “ Gefühl entsteht. Die Verantwortlichen der Goldenen Himbeeren Verleihung werden wohl schon ein Auge auf MEET DAVE, so im Original, geworfen haben. Die eine oder andere Nominierung wäre in diversen Kategorien beinahe verdient.

    Als positiver Aspekt der mageren Ausbeute gilt die Filmmusik. Sowohl die Instrumentalelemente als auch die auserwählten Songs sind passend gewählt. Sie würden sehr wohl zur guten Laune anregen. Ein STAYING ALIVE von den Bee Gees, im richtigen Moment eingesetzt, sorgt auch noch in der Gegenwart für gute Laune. Ein weiterer Lichtblick ist, wenn man den als solchen so bezeichnen mag, dass der Zuseher in manchen Teilen eine Kurzweiligkeit verspürt. In jenen Passagen ist ein leichter Aufwärtstrend, der für Eddie Murphy leider typisch gewordenen belanglosen Komödien, zu erkennen.

    Fazit:

    Nur eingeschworene Murphy Fans werden Gefallen an MENSCH DAVE finden. Die Mehrheit darf hoffen dass Eddie noch einmal einen Ausrutscher nach oben gelingt und dem Kinogeher seriöseres a la DREAMGIRLS serviert.

  • Kurz Kritik
  • Story
    1,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    0,5
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    1,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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