Speed Racer

  • Informationen zum Film
  • Speed Racer

  • Originaltitel:
    Speed Racer
    Genre:
    Action, Familie, Sport
    Produktionsländer:
    USA, Australien, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    08.05.2008
    Kinostart Deutschland:
    08.05.2008
    Kinostart USA:
    09.05.2008
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Andy Wachowski, Lana Wachowski
    Drehbuch:
    Tatsuo Yoshida, Andy Wachowski, Lana Wachowski
    Musik:
    Michael Giacchino
    Darsteller:
    Emile Hirsch, Susan Sarandon, John Goodman, Paulie Litt, Christina Ricci, Mark Zak, Vinzenz Kiefer, Clayton Nemrow, Christian Oliver, Harvey Friedman, Nicholas Elia, Matthew Fox, Ariel Winter, Ricky Watson, Nayo Wallace, Sean McDonagh, Scott Porter, Melissa Holroyd, Gian Ganziano, Peter Fernandez, Sadao Ueda, Valery Tscheplanowa, Sami Loris, Olivier Marlo, Kick Gurry, Willy, Kenzie, Julia Joyce, Brandon Robinson, L. Trey Wilson
  • Inhalt
  • Schon in der Schule träumt Speed Racer ( Emile Hirsch ) nur von schnellen Autos, spektakulären Pisten und spannenden Rennen. Als Vorbild dient sein großer Bruder Rex Racer, der in seiner Zeit als unbesiegbarer Fahrer gilt. Im übrigen ist die gesamte Familie wie besessen von diesem Motorsport. Sein Vater ( John Goodman ) leitet als Familienunternehmen einen Rennstall. Die Mutter ( Susan Sarandon ) hilft, wo sie nur kann, mit. Die Freundin ( Christina Ricci ) sitzt bei jeder Veranstaltung Daumen drückend in der Fankurve.
    Jahre ziehen ins Land. Speed ist mittlerweile der große Star im Rennsport geworden. Als der Bruder unter mysteriösen Umständen in seinem Wagen stirbt, gilt das einst junge Talent als neuer Champion. Er ist gerade dabei sämtliche bestehende Rekorde zu brechen, als er ein tolles Angebot von der einflussreichen Firma Royalton Industries bekommt. Trotz aller Versuche des mächtigen Firmenchefs bleibt Speed dem kleinen Familienunternehmen treu. Das schmeckt den Verantwortlichen überhaupt nicht. Sie beginnen Fahrer einzukaufen um den sympathischen Helden aus der Strecke zu schießen. Sogar ein Kopfgeld von einer Million Dollar wird ausgesetzt um seinen verdienten Sieg zu verhindern. Doch plötzlich bekommt er Schützenhilfe aus dem fremden Lager. Ein undurchsichtiger Fahrer, der sich einfach Racer X ( Matthew Fox ) nennt, verbündet sich mit ihm. Aber wer ist X eigentlich, und in welchen Zusammenhang steht der maskierte Mann mit seinem verstorbenen Bruder ?



  • Filmkritik
  • Als das Gebrüderpaar Andy und Larry Wachowski 1996 mit dem Thriller BOUND ihr Regiedebüt gaben, schenkte ihnen kaum jemand Beachtung. Obwohl sich Kritiker durchaus dafür erwärmen konnten, floppte das Werk an den Kinokassen. Erst durch die MATRIX Trilogie fanden die Beiden den Zugang in die gesamte Filmwelt. Ihre Erzählweise, und auch die Ausführung der Geschichte rund um NEO und MORPHEUS, darf als innovativ angesehen werden. Diverse Tricktechniken, die sie hier erstmals einsetzten, fanden in den folgenden Jahren diverse Nachahmer. Mit MATRIX setzten die Wachowski Brüder ein Zeichen für die Ewigkeit. Nur, die Beendigung der Trilogie liegt fünf Jahre zurück, und gespannt erwarten die Kinoliebhaber ihre neue Arbeit.

    " And Now for Something Completely Different "


    Und mit ihren neuen Projekt haben sich die Filmemacher, um bei Monty Python`s Zitat zu bleiben, etwas völlig Anderes ausgedacht. Statt einer düsteren Endzeitatmosphäre bedient sich SPEED RACER kitschig bunter Farben. Langsame und getragene Szenen weichen schnellen MTV Schnitten. Und statt einem ausdrucksstarken Thema wartet dieses Werk nun mit einer Story auf die durch ihre Inhaltsleere besticht. Mit Sicherheit zielen die Verantwortlichen damit auf ein jüngeres Publikum. Diese sollen doch trotz unzähliger Chips und Popcorngeräusche, jede Action gedanklich mitbekommen können. Ein wenig lässt sich die Stilrichtung an Robert Rodriguez SPY KIDS lehnen, der den Besucher ebenfalls mit futuristischen Bildern zu beeindrucken versuchte. Nur ist SPEED RACER um einiges turbulenter, schneller und abgedrehter. Freunde des Nintendo Spiels F-ZERO werden beim Betrachten der Rennstrecken in alten Erinnerungen schwelgen.

    Wenn sich das Regiepaar in ein Metier vertieft dann tun sie das mit aller Konsequenz. Farben sind nicht einfach Farben, wenn es um die Philosophie der Beiden geht. Dann muss es schon knallig, kitschig, ja so richtig bunt sein. Und ein solches farbenfrohe Bild, auf der Leinwand, ist noch viel zu wenig. Da werden Weitere übereinander gelegt, sodass eine Farbgewalt besonderen Ausmaßes entsteht. Und diese Handhabe ist nicht nur in der Optik zu bestaunen, sondern funktioniert auch im hörbaren Bereich. Actiongeräusche mit parallel laufender Musik, dazu mehrere Sprachfetzen gleichzeitig, ergeben auch ein gewöhnungsbedürftiges akustisches Spektakel. Ob diese neue Inszenierung mit all ihren Eigenschaften die alte Fangemeinschaft behält, darf bezweifelt werden. Aber es kommt mit großer Wahrscheinlichkeit ein neues, viel jüngeres Klientel hinzu, die Tickets für sich beanspruchen werden.

    All die namhaften amerikanischen Filmstars ergeben ein nettes Beiwerk. Von Bedeutung sind sie allerdings nicht. Keiner von ihnen darf auch nur einen Funken seines Talentes zum Ausdruck bringen. Susan Sarandon, John Goodman oder Christina Ricci obliegt es einzig ihr Gesicht in die Kamera zu halten. Eine erstaunliche Komponente bietet SPEED RACER in Sachen Darsteller doch, denn es gibt auffällig viele deutsche Schauspieler im Film. Benno Führmanns Rolle ist sogar beachtlich groß und relevant. Des weiteren sind Moritz Bleibtreu, Cosma Shiva Hagen, Ralph Herforth und Werner Deahn zu sehen. Der Lichtblick in darstellerischer Kunst verdankt SPEED RACER jedoch den Schimpansen Chim Chim, der in der Kategorie Glaubwürdigkeit und Ausdrucksstärke klar die Affennase vorne hat.

    Fazit:


    SPEED RACER zielt klar auf Kinder und Jugend ab. Die ältere Generation wird nach dem Film einige Minuten benötigen um den visuellen Reizspiegel zu senken und seinen Geräuschpegel zu normalisieren. Filmfreunde der MATRIX Reihe dürfen nicht den Fehler begehen und SPEED RACER als Nachfolgefilm der Wachowski Brüder sehen.


  • Wertu
  • Story
    1,5
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    0,5
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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Userkritiken

User Kritiken

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Die Wachowski Brüder haben bisher zwar noch nicht allzu viele Filme zu verbuchen, die wenigen allerdings haben es in sich. Als erstes fällt dem Filmfan hier natürlich die Matrix-Trilogie ein die für mich zu den besten Filmreihen der Filmgeschichte zu zählen ist. Innovativ und schlichtweg perfekt nimmt die Reihe von Teil 1 weg zwar ab, bleibt aber bis zum Ende genial. Für V wie Vendetta hat man an Hugo Weaving festgehalten und gut daran getan - für mich ist der Film neben The Dark Knight die beste Comic-Verfilmung überhaupt. Lediglich SPEED RACER stimmte mich nachdenklich und ließ Zweifel aufkommen. Im Kino ist der Film gefloppt und hat nicht einmal sein Budget eingespielt und die ganz spezielle Machart des Films schien mir schon im Trailer sehr gewagt. Das änderte aber nichts daran, dass ich den Film früher oder später einfach sehen musste und dazu kam es heute...

Der Inhalt ist schnell erzählt: Familie Racer ist wie ihr Name schon vermuten lässt eine rennsportverliebte Familie, deren Leben von Autos bestimmt wird. Der kleine Speed nimmt sich seinen älteren Bruder Rex zum Vorbild, der bei einem tragischen Unfall um's Leben kommt. Herangewachsen tritt er jedoch in dessen Fußstapfen um seinen Familienbetrieb zu retten und den Rennsport vor seinem Untergang zu retten und wieder zu dem zu machen, was er einmal war...

Wer glaubt, dass Tim Burton die buntesten Filme in Hollywood kreiert der sollte nicht auf die Konkurrenz vergessen, denn einen vergleichsweise farbenfrohen Film habe ich noch nicht gefunden (Charlie und die Schokoladenfabrik noch am ehesten). Großteils animierte Filme haben mich bisher nie so richtig überzeugen, The Sky Captain and the World of Tomorrow fand ich grottenhaft schlecht und selbst Sin City fand ich optisch nur schön, aber nicht umwerfend. Die Farbgebung in SPEED RACER ist definitiv nichts für jeden und sollte vorab mal zur Probe gesehen werden, denn wer damit nichts anfangen kann dürfte 135 Minuten Qual für seine Augen vor sich haben. Denn der Film ist nicht nur fast ausnahmslos animiert, auch die Farben sind ausnahmslos knallig bunt und sehr intensiv. Zusätzlich wird auch sehr schnell und hart geschnitten, sodass hier die Reize wirklich sehr beansprucht werden. Wer dem etwas abgewinnen kann bekommt aber über zwei Stunden ein außergewöhnliches Effektgewitter präsentiert wie's es sicher nicht oft gibt. Die Computereffekte sind gut was aber nicht heißen soll, dass sie realistisch wirken denn das sollen sie auch nicht. Es ist einfach mal etwas Neues und das findet bei mir Anklang, denn gerade diese offensichtlich digital entstandenen Effekte machen den Film so besonders. Somit kann ich die als offensichtlich bezeichnen, aber ebenfalls als sehr schön in Szene gesetzt.

Kommen wir von der spektakulären Action zum weniger außergewöhnlichen Aufbau des Films. Der läuft nach dem Hollywoodschema X ab, sodass man alle nennenswerten Ereignisse die das Ende des Films ausmachen schon kurz nach dem Beginn weiß. Hier hat man sich keinen innovativen Ideen bedient, sondern einfach auf das zurückgegriffen was man schon unzählige Male gesehen hat und somit nicht mehr funktioniert. So kann man sich aber wenigstens mehr auf die netten Effekte konzentrieren von denen der Film lebt.

Die Darsteller sind durch die Bank in Ordnung, stechen aber in keinster Weise heraus. Dennoch reicht dies und die substanzlose Storyline um mich 2 Stunden und 15 Minuten sehr gut zu unterhalten ohne Tiefen zuzulassen, was ich mir vor Beginn des Films nicht gedacht hätte. Somit ist der Film entgegen meinen Erwartungen nicht zu lang, doch da er ab 12 Jahren freigegeben ist und daher auch das jüngere Publikum ansprechen soll ist die Laufzeit schon eher grenzwertig.

SPEED RACER ist ein erfrischend bunter Film, der mich mit seinen Effekten immer wieder auf's Neue beeindrucken konnte. Ein außergewöhnlicher Film, der aufgrund seiner Machart aber sicher nicht Mainstreamware ist.

7/10 Überschläge

geschrieben am 18.08.2011 um 09:30

Speed Racer will ein großer Rennfahrer werden wie sein verstorbener Bruder, doch er muss gegen viele Skandale und Böse Menschen kämpfen. Scheinbar nur ein Inspector und Racer X können ihn helfen.


Die Wachowski Geschwister stehen ja auf Asien und Animes und Mangas und Actionfilme, was man in der Matrix Trilogie gesehen hat. 2008 gingen sie noch einen Schritt weiter sie haben den Anime „Speed Racer“ aus den 80ern verfilmt. Damals ein Flop, wahrscheinlich weil die Menschen einfach etwas anderes erwartet haben. Denn der Film bläst einen einfach weg. Der Graphische Overkill ist Extrem schon am Anfang sieht man unglaublich viel. Das Rennen, scheint da einfach Unglaublich zu sein. Doch jeh länger der Film läuft desto unglaublicher und überdrehter wird es. Die Action ist einfach eins Comichaft, Knall bunte Farben, alles wirkt so als es ein Anime mit echten Personen, mehr Live Action geht gar nicht. Realistisch ist hier nichts. Das ist wahrscheinlich das problem das viele beim Schauen haben oder haben werden oder hatten. Es ist einfach ein Anime. Das macht sich auch bei Handlung bemerkbar, die nebenhandlung mit dem kleinen Bruder und dem Affen sind, naja für Kinder und wirken manchmal nervig, ziehen den Film aber kaum runter. Auch wenn er 135 Minuten geht, er hat ein so schnelles Tempo wie die rennen.


Was etwas merkwürdig ist, das hier doch paar Deutsche Darsteller gibt, Benno Fürmann als Inspector zum Beispiel. Auch Moritz Bleibtreu als ein Rennfahrer gibt es zu sehen und Cosma Shiva Hagen hat eine Rolle im Film. Doch es gibt soviele Darsteller, soviele Internationale Besetzung. Rain spielt auch mit, welche viele jetzt wohl aus „Ninja Assassin“ kennen dürften oder auch aus „I'm a Cyborg but that's OK“.


„Speed Racer“ ist Unterhaltsamer Actionfilm im Comiclook.

geschrieben am 26.07.2011 um 11:37

Visionäre der Technik. Wenn dieses Stichwort fällt, sind nur wenige Namen in wenigen Augenblicken auf den Lippen. Cameron und die Wachowski Brüder, diesmal will ich das Augenmerk auf die Gebrüder Lenken. Dass diese eigentlich vom Drehbuchschreiben in den Regiestuhl gerutscht ist, ist sicherlich wenigen bekannt. Aber ihr Visionäres Meisterwerk Matrix welcher noch im letzten Jahrtausend (1999) in den Kinos lief würde heute auch kaum einer glauben. Dieser streifen hält Problemlos mit den heutigen von CGI-Effekt gespickten Filmen mit. Die Story ist wunderbar und auch Philosophisch. Gerade wenn man den Augenmerk noch auf die Teile 2-3 lenkt gehen die Meinungen schnell weit auseinander was die Story betrifft. Aber was die Effekte angehen, würde ich sagen können sie mit dem ersten sicherlich mithalten, obwohl nicht übertrumpfen da der Meilenstein dieser Technik halt Teil 1 schon gelegt hat.

Nun komm ich aber zu ihrem letzten Regie-Werk: Speed Racer. Da hol ich gleich mal etwas aus. In den Anfangsjahren des Farbfilms, „Schneewittchen“ oder „Der Zauberer von Oz“ knallbunte Werke, alles sprüht die Farbe nur so heraus. Viel bunter geht es nun mal wirklich nicht als in diesen Filmen. Diese Filme oder dieses Farbige hat dann unser guter alter Freund Tim Burton in seinen Werken „Charlie und die Schokoladen Fabrik“ und „Alice in Wonderland“ auch fantastisch umgesetzt. Dass solche farbenfrohe Filme nicht nur mit Märchen oder Fantasiegeschichten Funktioniert, sondern auch mit Science-Fiction oder Action Filmen bewiesen die Wachowsksi’s mit Speed Racer.

Speed Racer ist ein junger Rennfaherer, welcher seinen Bruder bei einem Autorennen verloren hatte. Er selbst fährt bei einem Team, welches seinem Vater gehört. Aber da er der beste Fahrer ist, wollen andere Teams in aufkaufen. Aber schnell merkt er, wie korrupt diese sind. So bleibt er lieber bei seinem Vater mit kleinem Budget aber dafür nicht korrupt. Der Film jagt durch die steilsten Hänge und die engsten Kurven. Mit viel Animationstechnik wurde auch dieser Film in so knallige und bunte Hintergründe untermausert.

Die Story selber ist nicht wirklich neu oder speziell originell. Auch ein gut wäre zu schnell bewertet. Denn wäre der Film nicht von den Matrix-Machern persönlich gemacht, würde kein Hahn nach diesem Film schreien. Schnell wäre er auch in die tiefsten Filmabgründe verschwunden. So läuft dieser immerhin ab und zu wiedermal vorbei.

Schlecht ist er sicherlich auch nicht. Ein amüsantes Popcornkino würde den Film am besten bewerten. Denn das ist er. Klar man sehnt sich danach ev. zurück in die 30er wo Farbe noch was bedeutet hatte und man damit so richtig schön übertrieben hatte.

geschrieben am 25.07.2011 um 13:30

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ø Wertung: 6/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 3