Der Nebel

  • Informationen zum Film
  • Der Nebel

  • Originaltitel:
    The Mist
    Genre:
    Thriller, Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    22.02.2008
    Kinostart Deutschland:
    17.01.2008
    Kinostart USA:
    21.11.2007
    Verleiher Österreich:
    Senator Film
    Verleiher Deutschland:
    Senator Film
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Frank Darabont
    Drehbuch:
    Stephen King, Frank Darabont
    Musik:
    Mark Isham
    Darsteller:
    Marcia Gay Harden, Alexa Davalos, Andre Braugher, Mathew Greer, Thomas Jane, William Sadler, Frances Sternhagen, Jeffrey DeMunn, Toby Jones, Brandon O'Dell, David Jensen, Chris Owen, Brian Libby, Melissa Suzanne McBride, Laurie Holden, Andy Stahl, Robert C. Treveiler, Julio Cedillo, Jackson Hurst, Nathan Gamble, Sam Witwer, Buck Taylor, Susan Malerstein, Juan Gabriel Pareja, Walter Fauntleroy, Amin Joseph, Kelly Collins Lintz, Ginnie Randall, Tiffany Morgan, Kim Wall
  • Inhalt

  • Ein Sturm ungeheuren Ausmaßes hat durch umstürzende Bäume neben der Garage auch einen Teil des Hauses von David Drayton zerstört. Daher macht er sich mit seinem Sohn auf den Weg zum nahe gelegenen Supermarkt um Material für Renovierarbeiten einzukaufen. Einige Nachbarn der anliegenden Gegend haben ebenfalls die selbe Idee. Daher befinden sich ungewöhnlich viele Umwohner gleichzeitig im Kaufhaus. Es herrscht ein reges Treiben als plötzlich ein älterer Mann, wie von Sinnen, den Laden betritt und aufgeregt vom herannahenden Nebel warnt. Leute, bleibt hier, geht nicht raus. Der Nebel verbirgt eine Gefahr in sich und tötet alles was Lebendig ist. Erst belächelt man den scheinbar Verstörten und schenkt ihn keinen Glauben. Doch einige seltsame Geräusche aus der Ferne machen David stutzig. Und schon bald wird sich die Belegschaft auf drastische Weise dezimieren und ein Kampf gegen einen schier übermächtigen Gegner beginnt.

  • Filmkritik

  • Mit DER NEBEL verfilmt Regisseur Frank Darabont seine bereits vierte Romanvorlage von Kultautor Stephen King. Nach den unbekannten THE WOMAN IN THE ROOM folgten Klassiker wie DIE VERURTEILTEN und THE GREEN MILE. In THE MIST, so der Originaltitel, versucht Frank der Geschichte so getreu wie möglich zu bleiben um die zahlreichen King Anhänger nicht zu enttäuschen. Einzig dem Ende widerfährt eine Umwandlung und differenziert deutlich vom Buch. Um es vorweg zu nehmen, zählt diese Story nicht zu Kings besten Erzählungen. Und Frank Darabont schließt sich diesen mittelmäßigen Niveau an in dem er den Stoff ungewöhnt ambitionslos inszeniert.

    Anfangs erzählt der Film in üblichen King Stil, und der dient dazu um die Charaktere und deren Situation kennen zu lernen. Hier ist alles noch in Ordnung. Hier befindet sich der Film in einen Entwicklungsstadium der an dieser Stelle interessant gehalten werden kann. Aber schon der Mittelteil lahmt wegen der hinkenden Story und entpuppt sich dank seiner Logiklöcher zur Schwachstelle. Hier könnte der Zuseher jeden Handlungsstrang hinterfragen. Scheinbar dient jede filmische Aktion zur Dezimierung der Protagonisten. Es spielt offensichtlich keine Rolle ob die Vorgehensweise dadurch unlogisch erscheint; der Bodycount dient zum Zweck ! Dabei würde die wesentliche Geschichte viel Spielraum bieten. Viele Personen sind eingesperrt in einen Supermarkt, und ein Verlassen ist höchstwahrscheinlich tödlich. Stephen King bietet zwar Ansätze in Sachen Klaustrophobie, verfolgt hier aber vorrangig altmodische Themen wie Rassenkampf oder Religion. Wenn der Betrachter den kraftlosen Teil hinter sich gebracht hat, folgen wie zum trotz die fulminanten letzten 20 Minuten. Hier beweist der Regisseur dass er seinen Namen nicht umsonst trägt. Plötzlich wird seine Regie sichtbar. Der Score ändert sich grundlegend und dadurch stellt sich sofort eine Atmosphäre ein. Dass umgeschriebene Finale wird kompromisslos wieder gegeben. Zeitlupenaufnahmen unterstützen die auf einmal vorhandene Klasse. Zwar stimmt dieser Umstand vertröstend, kann aber nicht die zuvor aufgetretenen Mängel kaschieren. Das Paket im Gesamten kommt dadurch nicht über eine befriedigende Note hinaus.

    Die Darsteller agieren, wie in King Verfilmungen üblich, im durchschnittlichen Bereich. Zwar kennt man ihre Namen von irgendwo her, sind im Regelfall aber nicht sonderlich bekannt. Ein Thomas Jane ( DEEP BLUE SEA ), Marcia Gay Harden ( MYSTIC RIVER ) oder Laurie Holden ( SILENT HILL ) geben sich hierfür die Ehre. Sonderlich glänzen können sie wegen der zwei tatsächlichen Stars, Stephen King und Frank Darabont, nicht. Das gilt auch für den ausgewählten Score, der Kamera und der visuellen Effekten, die sagen wir, sehr “ gewöhnungsbedürftig “ sind. Insgesamt bietet DER NEBEL für Genreliebhaber anschauliche Kost. Zum Leidwesen aller, reicht es nicht für mehr …

  • Wertu
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    1,5
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Nach dem in der Nacht ein Sturm eine kleine Stadt verwüstet hat, macht sich David Drayton mit Sohn und verhassten Nachbar auf dem Weg in den Supermarkt. Doch da zieht schon der Nebel auf. Ein Mann stürmt rein und warnt das etwas im Nebel ist. Doch was ist im Nebel? Dazu kommt die Lage spitzt sich zu im Supermarkt, die Menschen werden Nervös, neben der Tiefst gläubigen die das Ende der Welt prophezeit, gibt es noch andere Gruppen und die Lage spitzt sich langsam zu.

Stephen King Verfilmungen, ja viele Fans seiner Bücher meckern immer dabei rum. Doch manchmal gibt es Filme die fast alle überzeugen können, ausser den Hardcore Fans, die eh immer nur Meckern, weil sie nichts anderes können. Die sind ja eh egal. Dieser Film gehört zu den besten King Verfilmungen, neben „Die Verurteilten“ und „The Green Mile“, ist es doch der selbe Regisseur. Frank Darabont hat hier auf dem Regiestuhl platz genommen und auch das Drehbuch verfasst.

Der Film ist natürlich eins, Typisch King, es gibt einen Wilden Mix aus Scifi, Horror und Drama, ja es gibt hier alles in einem Mix, der wirklich gut kommt. Alles wirkt gut Plaziert und auch werden die 2 Stunden nie langweilig. Denn es wird viel geboten, alleine schon das zwischen Menschliche auf dem Kleinen Raum, ist eigentlich nur ein Beispiel wie sich die Menschen wirklich verhalten. Alles ist vertreten und alle müssen um ihr Leben kämpfen, jeder auf seine Art. Doch es sticht dabei eins heraus, die Relgiösenfanatiker kommen nicht gut weg. Das ist natürlich klar, Fanatismus ist nie gut egal für was.

Der Horror und SciFi teil ist auch überzeugend, natürlich ein paar Effekte sind nicht so toll aber das stört nicht. Es gibt viel zu sehen, die Monster sind gut gestalltet. Manchmal könnte man auch meinen das man im Videospiel „Half Life“ ist, denn manche Handlungsparallelen sind schon vorhanden, kann natürlich Zufall sein oder die Programmierer von „Half Life“ sind King Fans.

Interessanter Fakt am Rande, David zeichnet am Anfang ein Bild, dieses zeigt Roland den letzten Revolvermann, wohl die Bekannteste Saga von Stephen King um dem Dunklem Turm.

„Der Nebel“ gehört zu den besten King Verfilmungen, dazu hat der Film wohl das böseste Ende was man sich vorstellen kann. Das Ende schockt auch beim 2. oder 3. mal noch.

geschrieben am 25.07.2011 um 20:14

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ø Wertung: 8,1/10 | Wertungen: 15 | Kritiken: 1