Die Rote Zora

  • Informationen zum Film
  • Die Rote Zora

  • Originaltitel:
    Die rote Zora
    Genre:
    Abenteuer, Familie, Drama
    Produktionsländer:
    Deutschland, Schweden
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    25.01.2008
    Kinostart Deutschland:
    24.01.2008
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Peter Kahane
    Drehbuch:
    Christian Zübert, Kurt Held, Peter Kahane, Ronald Kruschak
    Musik:
    Detlef Petersen
    Darsteller:
    Hilmi Sözer, Mario Adorf, Dominique Horwitz, Ben Becker, Badasar Colbiyik, Moritz Grabbe, Marina Bukvicki, Linn Sara Reusse, Jakob Knoblauch, Nora Quest, David Berton, Pascal Andres, Woody Mues, Jan Jakob Müller, Eric Neumann, Iris Minich, Gojko Uskokovic, Veselin Banicevic, Dusan Spasic, Mirko Vlahovic, Kristina Lazarevic, Ivan Bekjarev, Slobo Marunovic, Mijat Radonjic, Ratka Mugosa, Jadranka Mamic, Vesna Vujosevic, Olja Vukovic, Vojislav Krivokapic, Martina Bozinovic
  • Inhalt
  • Branko, ein zwölfjährige Junge, steht allein vor dem Grab seiner Mutter. Die Fabrik hatte sie krank gemacht. Die Fabrik hätte sie umgebracht waren Brankos Worte. Sein Vater ist schon vor Jahren abgehauen. Er, so erinnert sich der Junge, ist ein Geiger, der von Ort zu Ort zieht, und seine Musik vor Publikum wiedergibt. Und so begibt sich der Lausbub auf eine Reise um den zweiten Teil seiner Eltern zu finden. Als er hungrig, aber ohne Geld, in einer Stadt ankommt, sieht er ein freches rothaariges Mädchen beim stehlen von Lebensmittel zu. Zora, die Anführerin von entlaufenen Waisenkindern, ist gerade dabei, Verpflegung zu organisieren. Branko schließt sich kurzerhand der Gaunerbande an. Dem Bürgermeister und dem Fischgroßhändler Karaman ist das Treiben der Clique schon längst ein Dorn im Auge und beschließen sie zu fangen. Ein Katz und Mausspiel beginnt und schon bald wird ersichtlich das die Rollen Gut gegen Böse nicht so verteilt sind wie sie scheinen. Wird Branko seinen gesuchten Vater finden und in die Arme schließen können ? Oder nimmt die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Zora und Branko derart zu, so dass der Junge sogar der Gruppe erhalten bleibt ?


  • Filmkritik
  • Kurzkritik:


    Der Film DIE ROTE ZORA entstand aus dem 1941 erschienenen Buch des Autors Kurt Held. Er erzählt ein Geschichte die in einer schweren Zeit inmitten Kroatien spielt. Dieser Roman wurde schnell auch außerhalb des Landes bekannt so dass DIE ROTE ZORA 1979 für eine Fernsehserie herhalten durfte. Es entstand eine Co Produktion von Kroatien, Deutschland und der Schweiz die durchaus international einige Erfolge feierte. Daher verwundert es ein wenig dass der Film erst jetzt seinen Weg in das Kino findet. Dass diese Produktion auch auf den Leinwänden aussichtsreich verläuft, wurden zwei bekannte deutsche Darsteller engagiert. Mario Adorf und Ben Becker als Karaman sollen die erhofften Einspielergebnisse bringen.

    DIE ROTE ZORA stellt sich insgesamt als ein netter, für Teenager bestimmter Film vor. Der Unterhaltungswert ist dahingehend vorhanden, als dass sich die etwaigen Szenerien in slapstickähnlicher Form präsentieren. Der Bürgermeister mit abstehenden Ohren oder die Polizisten die in Zementstaub gehüllt werden, sind alles Indizien die für diese Art Film sprechen. Kinder die sich gerade im Schulalter befinden werden den sehenden Klamauk mit Sicherheit etwas abgewinnen können. Für Erwachsene ist der Film nicht ausgerichtet. Denn Ihresgleichen auf der Leinwand wirken wie Karikaturen, die sich für ihr Alter zu dümmlich benehmen. Ihre Charaktere müssen überzeichnet dargeboten werden. Ihr Verhalten ist wohl für Kinder besser nachvollziehbar und deshalb so ausgerichtet. Für sie darf DIE ROTE ZORA als ein frischer und vor allem frecher Film gelten.

  • Wertu
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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