Lemony Snicket's Rätselhafte Ereignisse

  • Informationen zum Film
  • Lemony Snicket's Rätselhafte Ereignisse

  • Originaltitel:
    Lemony Snicket's A Series of Unfortunate Events
    Genre:
    Komödie, Abenteuer, Familie, Fantasy
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2004
    Kinostart Österreich:
    28.01.2005
    Kinostart Deutschland:
    27.01.2005
    Kinostart USA:
    17.12.2004
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Brad Silberling
    Drehbuch:
    Robert Gordon, Daniel Handler
    Musik:
    Thomas Newman
    Darsteller:
    Cedric the Entertainer, Jennifer Coolidge, Julius Callahan, Gilbert Gottfried, Meryl Streep, Lenny Clarke, Jane Adams, Emily Browning, Luis Guzmán, Dustin Hoffman, Jim Carrey, Billy Connolly, Catherine O'Hara, Jamie Harris, Deborah Theaker, Jude Law, Timothy Spall, Liam Aiken, Kara Hoffman, Shelby Hoffman, Craig Ferguson, Bob Clendenin, Fred Gallo, John Dexter, Wayne Flemming, Jaimarie Bjorge, Paul Bunnell, François Duhamel, Rosemary Garris, Paul G. Gray
  • Inhalt
  • Drei Kinder, Violet, Klaus und Sunny wurden zu Waisen. Ihr Haus ist bis auf ihre Grundmauern niedergebrannt. Auf der Suche nach geeignete Adoptiveltern kommen sie in die Obhut des Herrn Grafen Olaf. Dieser ist aber nur auf das Erbe aus und versucht sie mit allen Mitteln loszuwerden.
    Da hat er nicht mit der Gegenwehr der Kinder gerechnet...
  • Filmkritik
  • Oh, die ist kein schönes Märchen. Wenn sie die kleinste liebliche Elfe sehen wollen verlassen sie bitte das Kino und gehen direkt in Saal 2. Dort können sie ihr liebliches Märchen sehen. Dies ist kein schönes Märchen....

    Mit diesen Worten beginnt Lemony Snicket`s rätselhafte Ereignisse. Und damit liegt man richtig. Diese Geschichte ist eher mit Werken wie Strubelpeter oder Hans guck in die Luft zu vergleichen. Schöne morbide Storys die sich so unwirklich und skurril darstellen. Düster begibt sich Regisseur Brad Silberling in sein Refugium, seiner kleinen bequemen Welt. Mit Liebe zum Detail zeigen seine Darsteller das was den Film ausmacht. Wunderschöne Kostüme, eine grandiose Ausstattung und Kulissen, in deren sie ihre kleinen Kapiteln erzählen. Fast ist man geneigt sich in einem Tim Burton Film zu befinden. Die düsteren Szenen, die schwarzen Bäume, die Locations. Da hatte Brad Silberling zu meinen Entsetzen etwas dagegen. Er muß doch Geld einspielen, Profit erzielen. Und so wurde es im Gesamten doch zu bunt und " Hollywoodlike " maßgeschneidert. Bei den Endcredits wandelte der Regisseur wieder in Meister Tim`s Spuren.
    Jim Carrey als Graf Olaf drängte sich nicht so auf wie in seinen früheren Rollen, das tat gut. Die drei Waisenkinder sind zweifellos perfekt besetzt. Meryl Streep als Tante, Jude Law als Erzähler und Dustin Hoffman in einer Gastrolle sind allsamt positiv anzusehen. Leider kannte ich die herrlichen Masken schon aus diversen Trailer und TV Spots.

    Fazit:
    Beim hinausgehen hatte ich das, Schade da hätte man mehr daraus machen können, Gefühl. Letztendlich war es dann doch nicht ein " Burton Film ", sondern " nur " normale Hollywood Kost. Für das Auge war es ein Erlebnis; nicht zu Unrecht wurden Maske, Kostume und Ausstattung für den heurigen Oscar nominiert.
  • Wertu
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    3,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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