Alljährlich, pünktlich zur Wehnachtszeit, erreichen diverse Hollywood Produktionen unser Land, um uns auf das Wohlbefinden der Feiertage einzustimmen. Die Idee zu MR MAGORIUMS WUNDERLADEN basiert aus der Tatsache das Drehbuchautor und Regisseur Zach Helm während der Studiumszeit wahrhaftig in einen Spielzeuggeschäft tätig war. Nur war dieser Betrieb wesentlich kleiner und hatte nichts was einer Magie nahe gekommen wäre. Und von stark frequentiert konnte auch keine Rede sein. So machte Zach etwas gegen seine Langeweile in dem er Notizen in sein kleines Buch zu schreiben begann. Das war der Beginn des Märchens rund um Mr. Magorium. Wieso Zach Helm den Zuschlag, die Regie für diese doch größere Produktion zu übernehmen, erhielt ? Wahrscheinlich deshalb weil er für sein Buch STRANGER THAN FICTION herausragende Kritiken bekam um man ihm dadurch eine solche Aufgabe zutraut.
MR. MAGORIUMS WUNDERLADEN ist ein nett gemachter und vergnüglicher Film, in dem aber zum Leidwesen der magische Funke nicht ganz auf das Publikum überspringt. Zugegeben, es gibt viel zu entdecken. Das Auge erlebt phantasievolle Bilder und durchaus kreative Gedanken. Jedoch fehlt unter Umständen eine zündende Idee, eine Kleinigkeit die den Film den gewissen Schub verpasst um noch positiver in Erinnerung zu bleiben. Möglicher Weise fehlt ganz einfach dem Drehbuch die Würze, eine spezielle Seele, auf die es ankommt. Die Regie selbst darf für ein Erstlingswerk als solide bezeichnet werden. Auch die zahlreichen Effekte sind tadellos und nicht zu beanstanden. Auch der Score ist ein Genuss für den Gehörgang, aber auch hier fehlt wahrscheinlich das gewisse Etwas. Alexandre Desplat zählt mittlerweile zu den bekannteren Komponisten. Zuletzt waren seine Melodien in Filme wie THE QUEEN und Ang Lee´s GEFAHR; BEGIERDE zu hören.
An den Darstellern lag es mit Sicherheit nicht das MR MANGORIUMS WUNDERLADEN nicht der Volltreffer des Jahres wurde. Allen voran spielt Dustin Hoffman seinen Part auf gewohnt sicheren Niveau. Er gibt den durchgeknallten liebenswerten Store Manager seine persönliche Note. Und es darf als Auszeichnung angesehen werden dass der Zuseher sich nach dem gesehenen Film keinen anderen Schauspieler für diese Rolle vorstellen kann. Natalie Portmans Vorzüge liegen im sympathischen Äußeren. Sie weist einen Ausdruck vor, den man ganz einfach mag und liebenswert findet. Leider kann sie ihre tatsächlichen Stärken im schauspielerischen Bereich nicht ausspielen da es im Skript für diesen Charakter nicht verlangt wird. Jason Bateman als Buchhalter wirkt in seinem Schauspiel seinen Kollegen angepasst, und agiert authentisch. Seinen berühmten Berufsgenossen stiehlt der Jüngste im Bunde die Show. Der 11 jährige Zach Mills selbst ist in der Weihnachtszeit geboren. Vielleicht passt ihm aus diesem Grunde diese Rolle so phantastisch. Zach, bekannt aus diversen TV Serien, spielt seinen Charakter unheimlich süß, so dass sich der Zuseher auf jede Szene, in dem der junge Mann vorkommt, freuen darf.
Fazit:
MR. MANGORIUMS WUNDERLADEN ist ein liebenswerter Film in dem bloß das bestimmte Etwas fehlt, um das nächst höhere Level zu erreichen. Daher spricht nichts dagegen um an einem kalten Dezember Wochenende dafür ins Kino zu wandern.
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