Operation: Kingdom

  • Informationen zum Film
  • Operation: Kingdom

  • Originaltitel:
    The Kingdom
    Genre:
    Action, Drama, Thriller
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Deutschland:
    11.10.2007
    Kinostart USA:
    28.09.2007
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Peter Berg
    Drehbuch:
    Matthew Michael Carnahan
    Musik:
    Danny Elfman
    Darsteller:
    Jason Bateman, Jamie Foxx, Peter Berg, Richard Jenkins, Jeremy Piven, Jennifer Garner, Raad Rawi, Frances Fisher, Ashley Scott, Danny Huston, Chris Cooper, Uri Gavriel, Trevor St. John, Tim McGraw, Anna Deavere Smith, Tom Bresnahan, Nick Faltas, Kyle Chandler, Ashraf Barhom, Ali Suliman, Kelly AuCoin, Minka Kelly, Amy Hunter, Tj Burnett, Omar Berdouni, Mahmoud Said, Hezi Saddik, Ahmed B. Badran, Elie Khoury, Yasmine Hanani, Sarah Hunley
  • Inhalt

  • Ein weiterer Selbstmordanschlag fordert in Saudi Arabien weit über einhundert Opfer. Die meisten Toden sind Amerikaner die ihr Leben auf tragische Weise lassen mussten. In Riad sind Attentäter mit Sprengstoff an der Tagesordnung. Die FBI stellt ein Kommando unter der Leitung von Special Agent Fleury bereit um die terroristischen Auftraggeber zu entlarven. Das Team fliegt ohne der Einwilligung der US Regierung nach Saudi Arabien. Die Politiker wollen offenbar jegliche diplomatische Verwicklungen vermeiden. Aber auch der dort ortsansässigen Polizei ist es nicht recht das sich Amerikaner diesem Fall widmen. Viel lieber wäre es ihnen wenn sie alleine die Schuldigen suchen könnten. Denn die Terroristen wissen um die Ankunft der Westlichen, und planen bereits ihren nächsten Anschlag.

  • Filmkritik

  • OPERATION: KINGDOM zeigt eine aus heutiger Sicht überaus realistische Standortbestimmung. Die Saudis sind zu großen Teilen ein armes aber herzliches Volk, das mit Kriegsspielereien wenig im Sinn hat. Zum Leidwesen jener Zivilisten werden sie von Radikalen umsäumt die auch nicht ihren eigenen Tod scheuen. Der Hass gegen die westliche Welt ist zwar verständlich aber ihre Maßnahmen viel zu radikal. So geschehen jeden Tag Selbstmordattentate, die Menschenleben und deren Schicksale von einer Sekunde auf die Nächste zerstören. Die Straßen werden mit Blut gefüllt, ihre leblosen Körper stellen tägliche Katastrophen der östlichen Welt dar.

    Regisseur Peter Berg zeigt auf schonungslose Art eine Misere auf die wir sonst nur aus Nachrichtensendungen kennen. Leider bedient er sich dabei einer scheinbar in Mode gekommener “ nervösen “ Kamera. Der Vorteil ist in der entstehenden Nähe zum Geschehen zu suchen. Die zeitweise verloren gegangene Orientierung muss als Nachteil angeführt werden. THE KINGDOM, so der Originaltitel, besitzt nach dem zugegeben explosiven Beginn einen zu langen Aufbau. Der Faden der zur Spannung beiträgt wird sehr lose gezogen, so das der Zuseher etliche langatmige Phasen über sich ergehen lassen muss. Hat man diesen Teil überstanden steht ihm das Sehenswerteste bevor. Nach den übertriebenen Dialogszenen erhält das Genre Action Einzug. Statt dem Drama der ersten Stunde folgt ein gnadenloser Actionthriller. Dabei erinnert Peter Bergs dirigieren sehr an den berühmten Michael Mann. Dessen Stil lässt den Betrachter den Eindruck erwecken das dieser direkt neben den Darsteller steht. Es wirkt fast so als wäre man während eines Gefechts Kriegsberichterstatter an einem Schauplatz. Diese Idee bedient sich auch Peter bei seinem Werk, um seine schnellen Szenen zu steigern, um sie förmlich zu intensivieren. In diesen Passagen ist OPERATION; KINGDOM ein ausdrucksstarker und repräsentativer Film.

    Das dieses Werk auch sein Publikum an den diversen Kinokassen entdeckt wurde eine Schauspielerriege gefunden, die wohl unter der Kategorie 1A einzuordnen ist. Oscarpreisträger Jamie Foxx, Jennifer Garner, Jason Bateman, Jeremy Piven, Chris Cooper und Einige mehr, dürfen ihr Talent unter Beweis stellen. Die passenden Darsteller, eine zeitgeschichtlich attraktive Geschichte, und der Umstand das die Diplomatie nicht zu sehr thematisiert wird, sind drei Kriterien um einen finanziellen Erfolg zu ermöglichen. Der Film wirkt niemals kompliziert und schwer verständlich, so dass nicht nur Politik Interessierte Gefallen finden können. Auch das Popcorn Publikum wird durch die ausgeprägten Gewaltszenen einen positiven Eindruck erhalten. Leider wird dieser Eindruck zwar ein tatsächlicher, aber als kein Langfristiger im Gedächtnis bleiben. Dafür sind die vorhandenen Hänger im ersten Teil zu deutlich.

  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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