Wächter des Tages

  • Informationen zum Film
  • Wächter des Tages

  • Originaltitel:
    Dnevnoy dozor
    Genre:
    Action, Thriller, Fantasy
    Produktionsland:
    Russia
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Deutschland:
    20.09.2007
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Timur Bekmambetov
    Drehbuch:
    Sergey Lukyanenko, Aleksandr Talal, Vladimir Vasiliev, Timur Bekmambetov
    Musik:
    Yuriy Poteenko
    Darsteller:
    Nikolay Olyalin, Konstantin Khabenskiy, Vladimir Menshov, Valeriy Zolotukhin, Mariya Poroshina, Galina Tyunina, Yuriy Kutsenko, Aleksey Chadov, Zhanna Friske, Viktor Verzhbitskiy, Rimma Markova, Mariya Mironova, Aleksey Maklakov, Aleksandr Samoylenko, Dmitriy Martynov, Anna Slyusareva, Anna Dubrovskaya, Georgiy Dronov, Nurzhuman Ikhtymbayev, Irina Yakovleva, Igor Lifanov, Sergey Trofimov, Sergey Ovchinnikov, Anton Stepanenko, Emir Baygazin, Aleksandr Shvetsov, Shukhrat Irgashev, Lyudmila Dolgorukova, Andrey Barshchevskiy, Sazhida Tashmatova
  • Inhalt

  • Das Gleichgewicht zwischen den Wächtern der Nacht und den Wächtern des Tages scheint gefährdet und es ist dabei auf die Seite des Bösen zu kippen. Anton, dessen Sohn Yegor für die andere Seite kämpft, schult eine neue Partnerin ein. Svetlana ist durch ihre besonderen Anlagen wie geschaffen für diese Arbeit. Mit ihren telekinetischen Fähigkeiten kann sie das so benötigte Gleichgewicht wieder herstellen. Als Yegors Lehrerin ermordet wird, jagen beide Seiten den Übeltäter. Zavulon hingegen macht sich einen vermeintlichen Regelbruch der anderen Seite zu nutze um eine Intrige zu schmieden. Das könnte einen weiteren Schritt in Richtung Sieg bedeuten, und gleichzeitig zur finalen Eroberung führen.

  • Filmkritik

  • Aus visueller Sicht hat sich gegenüber dem ersten Teil, WÄCHTER DER NACHT, nichts geändert. Ideen, die man beim Original noch als völlig neu und innovativ bezeichnet, sind auch in Teil Zwei, WÄCHTER DES TAGES, zu bestaunen. Regisseur Timur Bekmambetov gelingt es abermals ein opulent attraktives Werk für das Sehvermögen zu erschaffen. Ästhetisch bunt führt er dem Publikum seine Bilder in verschiedensten Geschwindigkeiten vor. Es ist eine fremde andere Welt dessen Stilrichtung in die gleiche Kerbe schlägt. Diese darf getrost als völlig asynchron mit der normalen, heut zu Tage, üblichen Durchschnittsware bezeichnet werden. Schöne Bilder hat sehr bald ein Film, jedoch besitzt ein Bekmambetov in jener Hinsicht um einiges mehr.

    Das die Geschichte mit seinen diversen Verschlingungen einen Zweiten und einen dritten Teil mit trägt, wurde schon nach dem Original prognostiziert. Und das es ein Mittelteil natürlich etwas schwerer hat, sollte spätestens nach der Herr der Ringe Trilogie mit ein berechnet werden. Jeder Handlungsfaden muss in die richtigen Bahnen gebracht werden, um letztendlich zusammen im finalen Teil und im exakten Moment zur Geltung kommen. Diese Aufgabe ist sich WÄCHTER DES TAGES bewusst und meistert all seine Vorgaben mit Bravour.

    Leider wurde auf ein wesentlichen Bestandteil keine Rücksicht genommen. Es kann auch sein das die Verantwortlichen der Produktion diese Reklamation übergangen und einen Genrewechsel beabsichtigt haben. Denn der Faktor HORROR oder THRILLER zählt leider nicht mehr. Vielmehr mutiert WÄCHTER DES TAGES zu einem Drama. Es wird dem Zuseher eine fantastische Welt gezeigt, wo Protagonisten des ersten Teils nicht mehr viel zu suchen haben. Vampire und Hexen sind zwar nach wie vor auf der Leinwand zu sehen, aber ihre Vorlieben werden nur mehr am Rande dargestellt. Vielmehr verbraucht die komplexe Story zu viel Energie, um sich auf das primäre Ziel der Figuren einzulassen. Vielmehr lenkt sie ihr Augenmerk auf SCIENCE FICTION und seine zugegebenen neuen Illusionen.

    Timur Bekmambetov zeigt Popcornkino für das geschulte Film Auge. Timur zeigt aber auch, wie in Hollywood Klassiker a la MATRIX, den Kampf des Guten gegen das Böse. Übertragen aus einem Land das man von der Filmbranche bis dato wenig gesehen hat und dadurch immens interessant wirkt. Leider überspannt er den Bogen ein wenig, da er viel zu viel für die Optik und für den Intellekt präsentiert. WÄCHTER DES TAGES gleitet somit geringfügig aus den Bahnen und verfehlt eindeutig das Thema “ HORROR“, das im WÄCHTER DER NACHT noch zahlreich vorhanden war. Aber vielleicht benötigt es auch dieser Irrwege um das Finale noch effektvoller in Szene bringen zu können. Bleibt zu hoffen das dieser Umstand in Kraft tritt und dieser Mittelteil, wie in vielen Trilogien davor, der wenigsten gelungene der Serie bleibt.

  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    3,5
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

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User Kritiken

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Auch heute bleib ich Östlich, auch Asien, jedenfalls so balb Asien. Heute mal Russland. Ein Land, was schon zu meiner Kindheit mir viel Freude in Form von Märchen gebracht hat. Kommen wir zu einem Film der auch in die Richtung geht, aber doch mehr Fantasy.


Immer noch ist die Lage zwischen den Wächtern der Nacht und den Wächtern des Tages angespannt. Anton versucht immer noch seinen Sohn Yegor von den Dunklen Anderen weg zu bekommen. Doch dies ist schwerer als vermutet.


Timur Bekmambetov zeigte ja schon bei „Wächter des Tages“ wo in Sachen moderner Fantasy Action der Hammer hängt. Denn bevor er nach Hollywood ging und dort „Wanted“ gedreht hat. Lieferte er in Russland den 2. Teil der Wächter Trilogie ab. Leider wartet man bis heute auf den 3. Teil. Doch was macht den Film aus. Er ist halt nicht Typisch Hollywood. Obwohl er ganz locker eine Menge Hollywood Filme ind die Tasche steckt. Nein er ist Typisch Russisch, vom Humor, vom gezeigten, ja selbst von der Kritik am Land und der Politik. Alles wird verpackt in einer Epischen Handlung.


Der Film bietet unglaubliche Effekte. Manche davon kopiert Hollywood immer noch im Film. Zu letzte bei Duell der Magier, zwar gab es da den Effekt abgewandelt und etwas verändert aber man sieht hier immer noch klar wo das Vorbild war. Wenn in „Wächter des Tages“ durch eine Werbereklametaffel springt und durch eine andere Raus kommt in der Metro. Sieht das einfach unglaublich aus. Doch schon der Anfang bietet unglaubliche Effekte. Eine kleine Massenschlacht. Das man nur Staunen kann. Das Finale haut einen dann Um.


„Wächter des Tages“ ist Episches Fantasy Kino, was man einfach gesehen haben muss.

geschrieben am 25.07.2011 um 20:51

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Wertung: 5,3/10 | Wertungen: 4 | Kritiken: 1