Shoot 'Em Up

  • Informationen zum Film
  • Shoot 'Em Up

  • Originaltitel:
    Shoot 'Em Up
    Genre:
    Komödie, Action, Krimi, Thriller
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    21.09.2007
    Kinostart Deutschland:
    20.09.2007
    Kinostart USA:
    07.09.2007
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Michael Davis
    Drehbuch:
    Michael Davis
    Musik:
    Paul Haslinger
    Darsteller:
    Stephen McHattie, Stephen R. Hart, Paul Giamatti, Monica Bellucci, Julian Richings, Tony Munch, Layton Morrison, Daniel Pilon, Clive Owen, Jane McLean, Scott McCord, Mike Rad, David Ury, Greg Bryk, David Collins, Laura DeCarteret, Sidney Mende-Gibson, Lucas Mende-Gibson, Kaylyn Yellowlees, Ramona Pringle, Wiley M. Pickett, Andy Mackenzie, Ryan Finn, Maria Vacratsis, Suresh John, Jason Reso, Dave Van Zeyl, Joanne Leach, Frank Tiefenback, Stephen Richard
  • Inhalt

  • Mister Smith ist sein Deckname. Und Mister Smith ist die jähzornigste Person dieses Planeten. Er sieht in allen und jeden das Böse. Als er wegen der Augen auf einer Straßenbank sitzend, eine Karotte isst, schleppt sich eine hochschwangere Frau in Panik ihm entgegen. Hinter ihr ein Killerkommando, dass der leidenden Frau offensichtlich nichts Gutes will. Diese Ungerechtigkeit kann Mister Smith nicht geschehen lassen und beschließt der werdenden Mutter zu helfen. Bei dem anschließenden Schusshagel werden die Kriminellen auf drastische Weise dezimiert. Der heißblütige Einzelgänger scheint unterfordert, denn während des Feuergefechtes findet er Zeit, der Mutter als Geburtshelfer zu dienen. Plötzlich sieht sich Mister Smith einer wesentlich schwierigeren Aufgabe konfrontiert. Das Beschützen einer unschuldigen neugeborenen und reinen Person.


  • Filmkritik

  • Die Idee zu SHOOT `EM UP entstand, als Regisseur und Drehbuchautor Michael Davis eine Szene aus John Woo`s HARDBOILED sah. Ein zu beschützendes Baby in Händen seines Retters in und während eines Schusswechsels gab Anlass, sich genauer mit dieser Thematik auseinander zu setzen. Er selbst begann eine Geschichte rund um die Situation zu stricken. Dabei sollten die Actionszenen spektakulär wie möglich werden und durften nicht den Fehler begehen sich zu wiederholen. Ansonsten würde sein Vorhaben nicht funktionieren und scheitern. Michael begann jede einzelne Abfolge auf sein Story Board zu zeichnen und wählte eine Vielfalt an Möglichkeiten, um aus SHOOT `EM UP einen rasanten Film zu fabrizieren. Einen der mit Sicherheit nicht durch sein bemerkenswertes Drehbuch, sondern durch eine Aneinanderreihung verschiedenster choreographierten Schusssequenzen bestechen soll. Um auch eine witzige Note ins Gesamte zu bringen, wählte Michael einen typisch schwarzen Humor, der die gezeigte Brutalität etwas abschwächt. Zu guter letzt darf sich SHOOT `EM UP in keiner Weise ernst nehmen. Dann würde er eine nicht gewünschte Grenze zur Übertreibung erreichen.

    Um es vorweg zu nehmen erlangt Michael Davis die meisten seiner Vorgaben. Denn SHOOT `EM UP bestärkt sich als ultrarasante Achterbahnfahrt für das Publikum. Auch der Wortwitz und seine bestimmten komödiantischen Einlagen treffen ihr Ziel. Und der Umstand das die Lauflänge keine 90 Minuten beträgt, und damit keinerlei Langeweile aufkommen kann, erweist sich als eine gute Strategie. Von erster Minute bis zum großen Finale wird Tempo gebolzt, so dass der Zuseher kaum zu Atem kommt. Die Gewaltdarstellungen sind exzellent durchgestylt und ähneln in diesen Belangen tatsächlich Werke des asiatischen Großmeisters. Speziell die Schusswechsel in dem die Protagonisten, Pistolen in beiden Hände haltend, durch die Lüfte wirbeln, dienen quasi als Hommage an gute alte Filme von John Woo. Um deren Qualität vollends zu erreichen, fehlt SHOOT `EM UP jedoch einiges. Denn entgegengesetzt dieses Werkes haben die chinesischen Klassiker auch Ruhepausen. Woo ist bekannt für seine Tempowechsel um seine Atmosphäre zu intensivieren. Manchmal scheint das Bild sogar in einer Art Stillstand um wichtige Phasen der Story zu unterstützen. Hier jedoch gibt es diese langsamen Momente nicht, er erzielt kein eigenständiges Flair. Auch hat die Geschichte rund um die Gewalttätigkeit wenig Interessantes zu bieten, so dass sich der Zuschauer zwar niemals langweilt, aber nach dem Gesehenen nichts langhaltig haften bleibt. Tiefgang ist hier wohl fehl am Platz, aber etwas Ideenreicheres im Skript wäre nicht zum Nachteil geraten.

    Keine Schwächen zeigt hingegen die Besetzungsliste. Hier wurden durchwegs Profis engagiert die ihr Handwerk verstehen und man zudem immer noch gerne sieht. CLIVE OWEN darf den hartgesottenen Smith verkörpern, der mehr durch sein weiches Herz als seiner harten Schale überzeugt. Sein markantes Äußeres ist ihm bei der Originalität sehr behilflich und er wirkt gerade deshalb echt und authentisch. MONICA BELLUCI als Donna Quintano ist noch immer eine attraktiv anzusehende Frau. Obwohl man bei näheren Hinsehen das Alter erkennt wirkt sie in Gesamtaufnahmen extrem erotisch feminin. Zu guter letzt gibt sich PAUL GIAMATTI die Ehre als Bösewicht zu beeindrucken. Er tut dies in seinen üblichen Loser Stil und beherrscht jede Szene in der er vorkommt. Insgesamt stellt sich das Ensemble als “ Big Point “ des Films dar.

    Fazit:
    SHOOT `EM UP ist für Freunde des Action Films eine wahre Freude. Abschalten und sich der kurzweiligen knapp 90 Minuten von jeder Menge Action berieseln lassen.
  • Kurz Kritik
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

User Kritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Cover

Cover

User Meinung

Meine Wertung:


User Wertung:

Wertung: 7/10 | Wertungen: 4 | Kritiken: 0