Resident Evil: Extinction

  • Informationen zum Film
  • Resident Evil: Extinction

  • Originaltitel:
    Resident Evil: Extinction
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi, Horror
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, UK, Australien, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    28.09.2007
    Kinostart Deutschland:
    27.09.2007
    Kinostart USA:
    21.09.2007
    Verleiher Österreich:
    Constantin Film
    Verleiher Deutschland:
    Constantin Film
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Russell Mulcahy
    Drehbuch:
    Paul W.S. Anderson
    Musik:
    Charlie Clouser
    Darsteller:
    Gary A. Hecker, Milla Jovovich, Oded Fehr, Mike Epps, Iain Glen, Ramón Franco, Rusty Joiner, Brian Steele, Kirk B.R. Woller, Ali Larter, William Abadie, Rick Cramer, Matthew Marsden, Linden Ashby, Gary Hudson, Ashanti, Spencer Locke, Christopher Egan, Madeline Carroll, Jason O'Mara, Joe Hursley, John Eric Bentley, James Tumminia, Peter O'Meara, Shane Woodson, Valorie Hubbard, Geoff Meed, Connor McCoy, Carolina Jimenez, César Ámigo Aguilar
  • Inhalt
  • Das T-Virus hat bereits 99% der Weltbevölkerung ausgelöscht, die Erde gleicht einer Wüstenlandschaft und die wenigen Überlebenden sitzen entweder in tiefen unterirdischen Bunkern und tüfteln, wie sie die Menschheit – aber vor allem sich selbst – retten können, wie die Mitglieder der Umbrella Corporation unter dem experimentierfreudigem Dr. Isaacs (Ian Glen), oder aber sie ziehen in bewaffneten Konvois herum, wie es die Männer, Frauen und Kinder rund um Claire (Ali Larter) tun. Oder aber sie sind wie Alice (Milla Jovovich), ein genetisches Experiment, das aus den Fängen der Corporation entkommen ist und sich nun gegen sie und die Horden von Zombies stellt. Gibt es noch Hoffnung für die Menschheit?
  • Filmkritik
  • Bernd Eichinger wird auch mit diesem Film wieder sein gutes Händchen für massenkompatible (Horror-)Unterhaltung unter Beweis stellen, und Resident Evil: Extinction ein Erfolg. Warum? Der Titel ist Programm, Fans kennen bereits Teil 1 und 2 und somit gibt es keinen Grund, sich auch Teil 3 nicht anzusehen. Geboten werden diesmal vor allem Zitate aus anderen Horrorfilmen: Dr. Isaacs schafft es doch tatsächlich, einen Zombie so weit zu dressieren, dass sich dieser wieder an die Funktionsweise von Handy und Digitalkamera erinnert – das kennt man bereits aus George A. Romeros Day of the Dead (1985) – genau so auch die gesamte Idee mit dem unterirdischen Stützpunkt, überhaupt scheinen gerade die 80er Jahre sehr präsent zu sein: Die postapokalyptische Szenerie erinnert an Mad Max und co., wer genau hinsieht, kann an ein, zwei Stellen sogar Zombie Make-Up erkennen, das an italienische Genrebeiträge der frühen 80er erinnert. Und natürlich die äußerst offensichtliche Die Vögel- Anspielung, in der ein Riesenschwarm an Zombiekrähen den Konvoi überrascht. So weit, so nett – die Macher beweisen uns, was wir ohnehin schon annehmen können: Sie haben Filme gesehen, die ihnen gefallen haben.
    Die Frage lautet jedoch: Gefällt auch Resident Evil: Extinction? Eine Frage die man mit ja beantworten kann, sofern man dazu bereit ist, für knapp 90 Minuten seinen Verstand zu reduzieren und sich dafür von der hübschen Milla Jovovich visuell verwöhnen zu lassen. In bester Videospielmanier springt sie agil herum und ballert, was das Zeug hält. Lediglich ihre Klone, die Dr. Isaacs einem Hürdenparcours unterzieht, sind nicht so unfehlbar. Spätestens, wenn sich Alice dem Konvoi anschließt, kann das Motto lauten: Schöne Frauen und gestählte Muskelmänner kämpfen gegen „Untermenschen“ und nur der/die starke setzt sich durch. Und so ist es wenig verwunderlich, wenn Soldat Carlos gen Ende dem Tod in Form einer Zombiehorde ins Auge blickend noch eine Stange Dynamit und sich selbst einen Joint anzündet, um „würdig“ ins Jenseits überzugehen. Das ist falscher Pathos par excellence – doch es funktioniert im Film einigermaßen. Natürlich sollte man sich nicht fragen, wie aus einem kleinen Container plötzlich hunderte Zombies springen. Natürlich sollte man aufgrund der immer gleichen „Buh“- Schockeffekte, die zudem noch sehr vorhersehbar sind, nicht immer vom Sessel gerissen werden. Aber hin und wieder funktioniert dieses eigentlich furchtbar ausgelutschte System doch wieder und macht Extinction zum Augen- und/oder Ohrenschmaus. Da die Atmosphäre zudem recht stimmig ist, wäre es unrecht, von einem schlechten Film zu sprechen. Dass allerdings auch eindimensionale Charaktere nicht unbedingt ein positives Zeichen sind, sollte auch klar sein und so gilt: Guter Durchschnitt für die Massen, die in keinster Weise beunruhigt werden wollen und somit nur ganz leicht mit Öko-Botschaften zugetextet und von Splatterorgien verschont werden. Und somit wieder ein Kassengarant und ein Beweis für Bernd Eichingers „Händchen“.
  • Wertu
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    0,5
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Eduardo D'Amaro

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

Userkritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 8 | Kritiken: 0