Planet Terror

  • Informationen zum Film
  • Planet Terror

  • Originaltitel:
    Planet Terror
    Genre:
    Horror, Action, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    03.10.2007
    Kinostart Deutschland:
    02.10.2007
    Verleiher Österreich:
    Senator Film
    Verleiher Deutschland:
    Senator Film
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
    Drehbuch:
    Robert Rodriguez
    Musik:
    Robert Rodriguez
    Darsteller:
    Rose McGowan, Jason Douglas, Bruce Willis, Julio Oscar Mechoso, Troy Robinson, Michael Parks, Tom Savini, Nicky Katt, Naveen Andrews, Freddy Rodríguez, Michael Biehn, Marley Shelton, Jeff Fahey, Tommy Nix, Johnny Reno, Derek Southers, Josh Brolin, Carlos Gallardo, Electra Avellan, Elise Avellan, Rebel Rodriguez, Stacy Ferguson, Hung Nguyen, Cecilia Conti, Skip Reissig, Greg Kelly, Jerili Romeo, Felix Sabates, Doran Ingram, Quentin Tarantino
  • Inhalt

  • Dank eines schiefgegangenen Experiments taumeln eine Meute Zombies umher, die grauenvoller, gefährlicher und hungriger sind als je zuvor. Cherry, eine rassige Go Go Tänzerin, erlebt am eigenen Leib einen Angriff der menschenfressenden Untoten. Denn ihr Bein ist seitdem in großer Mitleidenschaft gezogen worden und muss fortan mit einer Beinprothese um ihr Überleben kämpfen. Gemeinsam mit ihrem Exfreund und einer kleinen Gruppe Übriggebliebene versucht sie sich einen Weg in die Freiheit zu schlagen. Dieses Unternehmen wird aber nicht nur von den lebenden Toten erschwert, sondern auch durch eine Spezialeinheit der Armee, die kein Interesse an Überlebende hegt. Der Planet Terror liegt in Trümmern und die Aussicht an eine schönere Zukunft ist äußerst gering.

  • Filmkritik

  • PLANET TERROR ist nun der zweite Teil des von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez erdachten Doublefeature GRINDHOUSE. Und das Ergebnis ist das was ein DEATH PROOF sein wollte. Coolness, Witz und Kult sind hier weitaus ausgeprägter. Noch vor dem eigentlichen Start gibt es einen Fake Trailer zu bestaunen, der den Titel MACHETE trägt. Danach drückt Regisseur Robert Rodriguez von Beginn an aufs Tempo und verzichtet auf eine längere Einleitung. Wenn man beide Projekte vergleichen will dann beinhaltet Dieser weit weniger Dialoge und trägt gerade deshalb wesentlich zum Spaßfaktor bei. Robert kennt genau was der Fan von Zombiefilmen erwartet und entspricht vollends diesen Anforderungen. Er vermischt witzige Dialoge mit geschmacklosen unappetitlichen Szenen, so das es dem Zuseher beim Lachen ekelt. Er scheut sich nicht, alle Tabu Regeln zu brechen in dem er keinerlei Rücksicht auf das Alter der Opfer nimmt. Auch werden Blondinen das Gehirn aufgesaugt, als Beweis für ein Vorhandenes. Gedärme werden, wie in guten alten Tagen, herausgerissen und gefressen. Leichen in zahllose Stücke zerrissen und Mutanten bis auf Unkenntliche zersetzt. Was bei einem Tarantino Werk zwanghaft auf Cool getrimmt wirkt, sieht bei Rodriguez zwanglos und selbstverständlich aus. Er führt PLANET TERROR mit leichter souveräner Hand und erreicht somit die Qualität eines FROM DUSK TILL DAWN.





    Vermisstes Kapitel






    Der Besetzung sieht man den Spaß an der Sache deutlich an. Cherry, von Rose McGowan dargestellt, mimt ihren Part heißblütig und ist attraktiv anzusehen. Ihr Freund wird von SIX FEET UNDER Schauspieler Freddie Rodriguez, mit einem Augenzwinkern, köstlich und aktiv gezeigt. Michael Biehn, Jeff Fahey, Quentin Tarantino, Josh Brolin, Naveen Andrews, Nicki Katt, Tom Savini, Stacy (Fergie) Ferguson, ein weltbekannter Hollywoodstar in einem Gastauftritt und noch Viele mehr, ergeben ein wirklich gelungenes Ensemble. Ein besonderes Lob gilt es neben den zahllosen Maskenbildnern und Effektmachern, den Komponisten der Filmmusik, Greame Revell und Carl Thiel. Es entstand bei Betrachten des Werkes immer der Eindruck einen JOHN CARPENTER Soundtrack zu verfolgen. Seine rhythmischen tiefen Töne mit teilweisen rockigen Gitarrenklängen sorgten in den 80ern für unvergessliche akustische Höhepunkte. Nicht umsonst bedankte sich Robert in den Credits noch einmal bei John für seine geleistete Arbeit.

    Wie auch in DEATH PROOF verwendet PLANET TERROR inszenierte Fehler. Diesmal werden sie aber häufiger, vielfältiger und konsequenter eingesetzt. Von Streifen über ein dunkler werdendes Bild mit roten Einfärbungen ist alles zu sehen. Des weiteren gibt es etliche Brandblasen, bis hin zur vermissten Rolle. Was während dieser Zeit im Film passiert kann der Leser im vermissten Kapitel vernehmen... Wer während des Abspanns noch auf seinem Stuhl sitzen bleibt, kann sich der akustischen Begabung von Hauptdarstellerin Rose McGowan überzeugen. “ Two against the World “ nennt sich der von Robert Rodriguez geschriebene Titel.

    Insgesamt darf sich der Liebhaber dieses eigenartigen Genre über PLANET TERROR durchaus begeistern, denn auch die erweiterte und um 20 Minuten längere europäische Kinofassung weist keine Längen auf. Weder im Inhaltlichen noch auf der strukturierten Ebene. Wer in den Kinobesuch gute Laune mitbringt wird Diese mit Sicherheit nach dem Gesehenen nicht verlieren. Fun a la FROM DUSK TILL DAWN und Ekel a la BRAINDEAD garantieren ein Kinovergnügen der besonderen Art !
  • Kurz Kritik
  • Story
    2,5
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    5,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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User Kritiken

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Robert Rodriguez schafft mit "Planet Terror" genau das, was man sich vom Grindhouse-Projekt erwartet hat. Der Film ist eine ultracoole Schlachtplatter, die nahezu ausschließlich mit bekannten Schauspielern besetzt wurde. Bruce Willis, Michael Biehn, B-Movie Legende Jeff Fahey, Serienstar Naveen Andrwes und Sängerin Fergie sind nur ein paar der klingenden Namen aus "Planet Terror".

Der Gewaltgrad des Films ist sehr hoch, selbst erfahrene Splatterveteranen werden an den zahlreichen Ekeleffekten Gefallen finden. Dennoch präsentiert sich "Planet Terror" nicht als reiner Splatterfilm. Durch die schnelle Inszenierung und die gelungene Atmosphäre präsentiert Kult-Regisseur Robert Rodriguez hier einen spannenden Film, der es nicht nur mit seinem bisher bekanntesten Werk "From Dusk Till Dawn" aufnehmen kann sondern dieses in einigen Belangen sogar zu übertreffen weiß.

Die digitalen Verfremdungen und Alterserscheinungen sind hier um einiges häufiger und auch stärker eingesetzt worden als bei "Death Proof", verteilen sich aber deutlich konstanter über den Filverlauf, sodass der Eindruck des alten und abgenützten Masters viel besser im gedächtnis haften bleibt. Die Idee des "Missing Reel" fügt dem Film eine gewollte (!) Storylücke hinzu, der diesen Eindruck auf die Spitze treibt und perfektioniert.

"Planet Terror" ist ein von vorn bis hinten absolut detailgetreu durchgeplantes Meisterwerk und somit definitiv der bessere der beiden Grindhouse-Streifen und auf jeden Fall empfehlenswert ... einen starken Magen vorausgesetzt!

geschrieben am 24.07.2011 um 19:43

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Wertung: 8,6/10 | Wertungen: 15 | Kritiken: 1