Transformers

  • Informationen zum Film
  • Transformers

  • Originaltitel:
    Transformers
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    03.08.2007
    Kinostart Deutschland:
    01.08.2007
    Kinostart USA:
    03.07.2007
    Verleiher Österreich:
    Universal Pictures International Austria
    Verleiher Deutschland:
    Paramount Pictures International
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Michael Bay
    Drehbuch:
    Alex Kurtzman, Roberto Orci, John Rogers
    Musik:
    Steve Jablonsky
    Darsteller:
    Zack Ward, Glenn Morshower, Jon Voight, John Turturro, Julie White, Bernie Mac, Shia LaBeouf, Anthony Anderson, William Morgan Sheppard, Kevin Dunn, Tyrese Gibson, Amaury Nolasco, Peter Jacobson, Michael O'Neill, Josh Duhamel, Rachael Taylor, Megan Fox, Luis Echagarruga, Travis Van Winkle, Patrick Mulderrig, Brian Shehan, Michael Trisler, Ashkan Kashanchi, Rizwan Manji, C.J. Thomason, Carlos Moreno Jr., Johnny Sanchez, John Robinson, Frederic Doss, Charlie Bodin
  • Inhalt

  • Seit langer Zeit gibt es zwei unterschiedliche Arten von außerirdischen Robotern. Zwischen den Decepticons und den Autobots herrscht ein unerbittlicher Kampf. Nach dem Allspark, eine Lebensenergie, auf die Erde gefallen ist, setzen sich die Autobots zum Ziel diese Ressource so schnell wie möglich zu finden. Megatron, Rädelsführer der Decepticons, plant mit dem Würfel Allspark das gesamte Universum in seinen Besitz zu bekommen.
    Sam erhält von seinem Vater Ron sein erstes Auto, einen leicht altersschwachen gelben Camaro geschenkt. Mit diesem Fahrzeug versucht er seine große Liebe Mikaela zu beeindrucken. Das Vorhaben gelingt, denn schnell stellen sie fest das dieses Fahrzeug kein Gewöhnliches ist, sondern sich als ein Transformer der Gattung Autobots, offenbart. Schon bald erkennen sie das dieses Ungetüm gutmütig ist das auf den Namen Bumblebee hört. Doch der Frieden ist von kurzer Dauer. Denn Die Decepticons sind bereits auf den Weg um Sam zu finden, Der soll nämlich in Besitz des Schlüssel für den Standort des Allspark sein. Der Kampf der Roboter, Gut gegen Böse, geht in die nächste Runde doch diesmal heißt der Schauplatz Erde !

  • Filmkritik

  • Bereits nach 120 Sekunden stellt der Zuseher fest das er einen typischen, von Michael Bays inszenierten Film, sieht. Und etwa die gleiche Zeit benötigt man um zu wissen ob man TRANSFORMERS mag. Michael erschafft seine Projekte in dem er seine Szenen bis ins letzte Detail choreographiert. Er schafft Atmosphäre in dem er Zeitlupenaufnahmen zum richtigen Zeitpunkt einsetzt. Die Kamera bewegt sich in typischer Brian De Palma Manier und der von Steve Jablonsky komponierte Score fügt sich seiner Vorgänger nahtlos an. Fast könnte man glauben diese Musik schon in anderen Bay Werken, wie The Rock, Armageddon oder Pearl Harbor gehört zu haben, so ähnlich klingt der orchestrale Sound. TRANSFORMERS ist wie Bays frühere Filme durch und durch Stilisiert und natürlicher Weise darf auch der übliche Hang zur Theatralik nicht fehlen. Doch diesmal nimmt sich der Film selbst nicht all zu ernst. Wir erfahren seine Geschichte stets mit einem Augenzwinkern, so das der sentimentale Kitsch, um es so auszudrücken, nicht schmerzt.

    Das absolute Highlight des Films sind nicht seine Darsteller, schon gar nicht seine Story. Vielmehr sind es die Computer-Generated Imagery, kurz genannt CGI`s, die TRANSFORMERS so sehenswert machen. Diese CGI`s tauchen zum ersten Mal 1977 in STAR WARS auf, wo die computererzeugte Animation des Todesstern zu sehen ist. Berühmter und dadurch wesentlich bekannter wurden die Effekte 1982 in TRON. Hier waren fast ausschließlich nur die Darsteller echt. Seit dieser Zeit gingen sogenannte CGI`s ihren Weg und sind vom heutigen amerikanischen Kino nicht mehr wegzudenken. In TRANSFORMERS sind sie das Beste was je in dieser Art gezeigt wurde. Kleine Schwächen kaschiert man gekonnt mit schnelleren Schnitten so das dem Betrachter diese Mängel nicht auffallen können. Michael Bay verzichtet auf zu nahe Einstellungen und hält auch sehr wenig von einer nervösen Kamera. Immer ist der Zuseher in der Lage das Geschehen zu realisieren ohne die Orientierung zu verlieren. Aus diesem Aspekt zeigt der Film eine hohe Kunst die gefällt und vor allem, gut unterhält.

    Was Programmierer gemeinsam mit dem Filmteam über Jahre hinweg leider noch immer nicht im Griff haben, sind jene Situationen, in denen die Schauspieler die nicht vorhandenen Figuren, ansehen müssen. In diesem Fall Roboter die erst später in der Nachbearbeitung über dem Rechner eingefügt werden. Zwar stimmt das Acting der Protagonisten, aber man erhält immer das Gefühl das sie “ vorbei “ schauen. Dieses Manko gilt es in Zukunft zu verbessern um es mit der Zeit endlich aus der Welt zu schaffen. Leider gelingt es TRANSFORMERS noch nicht, trotz seiner genialen Tricktechnik, diese Unvollkommenheit zu beheben.

    Die Besetzung ist, was das männliche Geschlecht betrifft, gut gewählt. Einige unbekannte Gesichter werden mit sogenannten alten Haudegen vermischt. Jon Voight mimt den Verteidigungsminister gewohnt souverän, John Turturro seinen Part mit herrlich skurrilen Overacting. Shia LaBeouf schuftete hart bis er über kleinere Auftritte endlich zur seiner ersten Hauptrolle eines Mayor Projektes gelang. Er ist einer der aufstrebenden Gilde in Hollywood. Seine Performance wirkt spritzig und frisch. Josh Duhamel ist wohl nur erfahrenen TV Serien Junkies ein Begriff. Zu sehen ist er derzeit als Danny McCoy in LAS VEGAS. Leider trifft die Benotung “ gelungen “ nicht auf die weiblichen Personen. Denn diese scheinen nur als optischer Gesichtspunkt zu dienen. Brust raus, Bauch rein und den Mund in O Form zu schmollen, scheint die Devise. Hier hätte eine genauere Begutachtung zur Besetzung diverser Rollen gut getan.

    Fazit:
    Insgesamt betrachtet bietet TRANSFORMERS über die gesamte Strecke von 143 Minuten Spaß und ist trotz der fast zweieinhalb Stunden nicht zu lang. Die Verantwortlichen auf ihren Computern leisten ganze Arbeit und Regisseur Michael Bay liefert zu guter letzt seine gewohnte Kost. Wer sie mag wird in TRANSFORMERS womöglich seinen Kinohit des Jahres 2007 finden.
  • Kurz Kritik
  • Story
    2,5
    Musik:
    4,5
    Unterhaltung:
    4,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

User Kritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Michael Bay - kaum einer spaltet das Publikum derart in zwei Seiten, wie er. Die einen nennen seine Filme dumm, unlogisch, anspruchslos und oberflächlich. Die anderen sehen darin Action at its Best, volle Ausschöpfung technischer Möglichkeit und Blockbusterkino wie es sein soll. Ich gehöre ganz klar der letzteren Gattung an und sehe Bay's Filme so, wie er will, dass man sie sieht. Denn er selbst sagt über seine Filme "I'm making movies for teenagers, that's nothing illegal, isn't it?".

Wem der Name Michael Bay noch nichts sagt - und von diesen Leuten gibt's wohl immer weniger - der wird spätestens nach den ersten 10 Minuten wissen, dass einen ein Film epischen Ausmaßes erwartet, denn schon das erste Auftreten eines Transformers bzw. genauer genommen eines Decepticons lässt die Dimensionen erahnen, die dieser Film annimmt. Der sich verwandelnde, als Helikopter getarnte Roboter leitet den Handlungsstrang der Außerirdischen sehr gut ein und lässt in nur wenigen Momenten ein Actionspektakel vermuten. Darauf kommt man gleich auf den zweiten Inhaltsstrang, die Geschichte um Sam (Shia LaBeouf), der in wenigen Minuten vorgestellt wird. Diese beiden Elemente treffen beim Kauf seines ersten Autos zusammen, denn dabei handelt es sich um Bumblebee, ein Transformer. Diesen Aufbau, dieses Zusammentreffen beider Komponenten zu einem Ganzen find ich absolut gelungen und sehr gut getimt. Was einem von diesem Zeitpunkt an vorgesetzt wird sind über 2 Stunden geballte Action in Hochglanz-Optik, mehr dazu aber etwas später.

Auch wenn der Aufbau der beiden Handlungsstränge und das Zusammenschmelzen zu einem absolut gelungen ist und perfekt inszeniert wird, ist nicht zu vergessen, dass die Handlung selbst äußerst dünn ist. Die Decepticons suchen einen Würfel von unvorstellbarer Macht auf der Erde, den sie nur mit der Karte finden, die sich in die Brille von Sam's Großvater bei der Entdeckung eines Transformers einige Jahrzehnte zuvor impregniert hat. Und - auf das jugendliche Publikum abgestimmt - aufmerksam wurden sie auf die Brille über eBay, denn dort will sie Sam mit einigen anderen Dingen verkaufen um sich sein erstes Auto leisten zu können. Für einen Actionfilm absolut ausreichend erfüllt die Story absolut ihren Zweck, aber die Geschichte mit eBay nimmt den Film irgendwie etwas. Ich würde allerdings nicht sagen, dass der Ernst des Films dadurch verloren geht, denn der ist ohnehin nur sehr geringfügig vorhanden. Witz durchstreift den ganzen Film, was den Film aber definitiv auflockert. So sorgen nicht wenige Charaktere für diesen Comedy-Anteil des Films - an Sam (Shia LaBeouf), Glen (Anthony Anderson), Agent Simmons (John Torturro) und Sam's Eltern Ron und Judy (Kevin Dunn & Julie White) denke ich da insbesondere.

So, und nun nochmal zu den Special Effects, von denen der Film ganz klar lebt, denn wie in fast jedem anderen Film von Michael Bay steht die Action auch bei TRANSFORMERS ganz klar im Vordergrund. Vorhanden ist dafür alles was nötig ist: schöne Darsteller, schnelle Autos, tolle Kameraführung, unglaubliches CGI und - am aller wichtigsten - das großzügige Budget, das eine solche Umsetzung überhaupt erst möglich macht. Hauptaugenmerk wird dabei natürlich den Robotern geschenkt, die aus allen möglichen technischen Geräten bestehen können und denen wirklich unglaublich viel Liebe zum Detail geschenkt wurde. Im Mix mit Slow Motion-Einstellungen, gewissen Kamerschwenkern die Bay sich zum Markenzeichen gemacht hat, den aufwändigen Kulissen und dem passenden Soundtrack bleibt einem in diesen Szenen regelrecht der Atem stecken.

Ein Bay-typischer Film mit Witz, Action, bahnbrechenden Effekten und atemberaubenden Bildern. Bei TRANSFORMERS scheint es mir, als hätte man Michael Bay $150 Mio. in die Hand gedrückt und ihn gebeten, sich auszutoben. Vergleichbar mit einem Kind auf der Spielwiese, das mit seinen Autos und seinem restlichen Spielzeug mach könnte, was er wollte. Ein 140-minütiges Actionepos der Superlative, das zwar nicht vor Anspruch strotzt, aber wunderschöne Unterhaltung bietet - und das ist es ja, was Bay uns mit diesem Film erreichen will.

8,5/10 sprücheklopfende Metallhaufen

geschrieben am 17.08.2011 um 10:28

Dieser Film war Michael Bay fast wie auf den Leib geschrieben. Kein anderer Regisseur hätte es wohl geschafft, "Transformers" in dieser Art zu inszenieren. Bereits in der ersten Szene erkennt man an den stilistischen Veränderungen und auch an der immer sehr ähnlich klingenden Musik von Steve Jablonsky, dass es sich um einen Michael Bay Film handelt.
Spätestens bei der ersten Actionszene fällt dann die Kinnlade des Kinogängers (und mittlerweile auch DVD / Blu-ray Disc Käufers) weit nach unten. Die digitale Tricktechnik dieses Films ist einfach perfekt. Die computergenerierten Effekte und Roboter verschmelzen mit den realen Aufnahmen zu einem atemberaubenden Filmerlebnis.

Zudem finden sich bei "Transformers" neben Hollywood-Stars wie Jon Voigt und anderen bekannten Gesichter auch Newcomer in der Darstellerriege. Diese können aber nicht minder überzeugen, was vor allem auf die beiden Hauptdarsteller zutrifft. Diese mimen ihre Rollen hingebungsvoll und mit der richtigen Portion Selbstironie, sodass es "Transformers" neben genial inszenierter Action auch nicht an Humor mangelt.

"Transformers" ist allerdings kein Film bei dem man großartig nachdenken und die Story und deren Sci-Fi-Elemente hinterfragen sollte. Am besten macht man es sich einfach bequem und lässt sich von dem besten Real-Kinofilms des Jahres 2007 berieseln.

geschrieben am 12.07.2011 um 15:52

Cover

Cover

User Meinung

Meine Wertung:


User Wertung:

Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 20 | Kritiken: 2