Stirb langsam 4.0

  • Informationen zum Film
  • Stirb langsam 4.0

  • Originaltitel:
    Live Free or Die Hard
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    27.06.2007
    Kinostart Deutschland:
    27.06.2007
    Kinostart USA:
    27.06.2007
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Len Wiseman
    Drehbuch:
    Mark Bomback, David Marconi, Roderick Thorp, John Carlin
    Musik:
    Marco Beltrami
    Darsteller:
    Justin Long, Timothy Olyphant, Chris Ellis, Tim Russ, Bruce Willis, Cliff Curtis, Zeljko Ivanek, Cyril Raffaelli, Maggie Q, Regina McKee Redwing, Kevin Smith, Yorgo Constantine, Tim De Zarn, Tony Colitti, Rosemary Knower, Mary Elizabeth Winstead, Christina Chang, Andrew Friedman, Matt O'Leary, Jim Cantafio, Jake McDorman, Kurt David Anderson, Jonathan Sadowski, Chris Palermo, Sung Kang, Gerald Downey, Allen Maldonado, Nadine Ellis, Ethan Flower, Nick Jaine
  • Inhalt

  • Diesmal ist der New Yorker Polizist John McClane Goldrichtig. Nämlich wieder zur falschen Zeit am falschen Ort ! Im vierten Teil der berühmten Reihe bedroht ein mysteriöser Hacker die vereinigte Staaten von Amerika indem er ankündigt das gesamte Computernetzwerk zu sabotieren. Jedes Detail der digitalen Katastrophe scheint dieser Gauner durchdacht zu haben. Jedoch an eines scheint er nicht zu denken; John McLane ! Der Cop der schon vor der Welt der Computer schlagkräftig existierte. Als er in einem Routinejob einen Gefangenen zum Verhör bringen soll, kommt es natürlich wieder ganz anders als John sich das vorgestellt hat. Nur langsam beginnt er die dramatische Situation zu begreifen. Er stellt sich dem aussichtlosen Chaos wie ein Mann seiner Zeit entgegen...

  • Filmkritik

  • Wenn jemals eine Rolle einen Schauspieler auf dem Leib geschneidert wurde, dann ist es John McClane für Bruce Willis. Der Kerl wirkt als harter Cop unschlagbar. Sein pointierter Wortwitz trifft noch heute haargenau ins Schwarze. Seine Ausstrahlung verfehlt auch in der Gegenwart seine Wirkung in keinster Weise. Mit unglaublicher Treffsicherheit hinterlässt er einen Trümmerhaufen nach dem Anderen. Sein T-Shirt wird zwar im Verlauf immer blutiger und seine Aktivitäten hinterlassen ihre Spuren. Aber umbringen lässt sich John wahrlich niemals. Es hat sich nichts geändert in seiner Welt und das ist gut so.

    UNDERWORLD Regisseur Len Wiseman gelang mit dem vierten Teil der Stirb Langsam Saga ein Action Spektakel der den direkten Vergleich mit seinen Vorgänger nicht zu scheuen braucht. LIVE FREE OR DIE HARD, so der Originaltitel, hält was er verspricht. Wer denkt das ein Drehbuch in dem es um eine Infrastrukturbedrohung geht, keine spektakuläre Handlung bieten kann, der täuscht sich gewaltig. Das Buch legt mit Beginn los und kommt fast ohne Ruhepausen über komplette zwei Stunden aus. Und der Zuschauer erlebt Johns agieren hautnah ohne einer sonst in der neuen Zeit häufig verwendeten nervösen Handkamera. Der Film versucht, obwohl optisch gestylt, den alten Standart gerecht zu werden. Leider wird durch die PG 13 Vorgabe schnell geschnitten so das diverse Einschüsse in Körperteile nicht sichtbar sind. Diese Altersbeschränkung verbietet John weitgehend seine rohe Ausdrucksweise zu gebrauchen. Diese Tatsache schmerzt, kann aber den sentimentalen Fun Faktor nicht schmälern. Stirb Langsam 4.0 ist eine sich lohnende Fortsetzung !

    Leider wird in diesem Teil ein charismatischer Gegenspieler schmerzlich vermisst. Weit und breit ist kein Alan Rickman oder Jeremy Irons, der John das Leben noch schwerer machen könnte, in Sicht. Diesmal hält Timothy Olyphant seinen bislang unbekannten Kopf in die Kamera. Und er tut dies recht manierlich ohne aber nur in die schauspielerische Nähe seiner Vorgänger zu gelangen. Es entsteht ein wenig der Eindruck das John diesmal nicht wirklich einen starken Gegner zu besiegen hätte.

    Ein extra Lob verdienen die professionellen Stunts. In der digitalen Welt von heute, bleibt man hier doch so weit wie möglich bei Altbewährtem. Wenn ein Fahrzeug in einen fliegenden Helikopter fliegt und explodiert, dann liegt der Verdacht einer Digitalisierung recht nah. Aber hier ist fast alles echt ! Sie hatten einen harten Job, diesmal wahrscheinlich so intensiv wie selten zuvor. Obwohl die Darsteller sehr viel selbst versuchten, war es für das Team jede Menge Arbeit. Sie fielen von Häusern, karambolierten mit Fahrzeugen in rasender Geschwindigkeit zusammen und schlugen sich die Lungen aus dem Leib. Sie taten es alle um die Heldenfigur noch einmal auferstehen und glänzen zu lassen. Gut gemacht !


    Fazit:

    Rundum gelungene Fortsetzung einer Saga, die erfreulich an die alten 80er Klassiker erinnert. John McLane is back !!!

  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

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„Yippieh-Ka-Yeah, Motherfucker“ heißt es endlich wieder. Nachdem Bruce Willis als John McClane bereits 3 Mal im Kino für Aufregung gesorgt hat steht mit „Live Free of Die Hard“ die vierte Fortsetzung an.

Dass ein anderer Regisseur für diesen Film verantwortlich ist zeigt sich ganz deutlich durch die veränderten farblichen und kontrasttechnischen Stilmittel, die diesem Film einen sehr kühlen Look verpassen. Bruce Willis ist zwar merklich nicht mehr der jüngste, schafft es allerdings immer noch in allen Actionszenen glaubwürdig zu wirken – womit wir eigentlich schon beim Stichwort für diesen Film wären, „glaubwürdig“. Wirkt schon die ganze Hintergrundgeschichte um den „Firesale“ etwas abstrus so werden die Actionszenen nicht selten völlig haarsträubend (Helikopter mit Autos abschießen, Auto im Liftschacht, F15 mit Truck in die Knie zwingen), werden durch die hervorragenden Stunts und SFX dennoch sehr gut vermittelt.

Interessant sind bei diesem Film auch die Darsteller – neben Bruce Willis sind Kevin „Silent Bob“ Smith in einer sehr witzigen Rolle als Hacker und Timothy „Hitman“ Olyphant als Oberfiesling zu sehen. Die Charaktere sind hierbei allerdings sehr klischeebeladen und werden nicht wirklich vorgestellt – die genaue Funktion von Bowman bleibt beispielsweise bis zum Ende des Films unklar.

Trotz aller Logiklücken und Oberflächlichkeiten schafft „Stirb Langsam 4.0“ genau das, was man von dem Film erwarten würde: Spannung zu erzeugen. Nahezu von der ersten Minute an sitzet man gebannt vor dem Bildschirm bzw. der Leinwand und wartet nur auf den nächsten Knaller – und genau so sollte es eigentlich sein bei einem „Stirb Langsam“-Film.

geschrieben am 24.07.2011 um 20:43

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Wertung: 7,8/10 | Wertungen: 12 | Kritiken: 1