Hostel 2

  • Informationen zum Film
  • Hostel 2

  • Originaltitel:
    Hostel: Part II
    Genre:
    Horror, Thriller
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    15.06.2007
    Kinostart Deutschland:
    14.06.2007
    Kinostart USA:
    08.06.2007
    Verleiher Österreich:
    Sony Pictures
    Verleiher Deutschland:
    Sony Pictures
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Ruggero Deodato, Eli Roth
    Drehbuch:
    Eli Roth
    Musik:
    Nathan Barr
    Darsteller:
    Heather Matarazzo, Jordan Ladd, Roger Bart, Lauren German, Edwige Fenech, Jay Hernandez, Richard Burgi, Bijou Phillips, Stanislav Ianevski, Patrik Zigo, Milda Jedi Havlas, Luc Merenda, Vera Jordanova, Milan Knazko, Zuzana Geislerová, Ivan Furak, Monika Malacova, Davide Dominici, Petr Vancura, Roman Janecka, Liliyan Malkina, Susanna Bequer, Philip Waley, Rostislav Osicka, Peter Bláha, Jiri Barton, Michaela Kaplanova, Nada Vanatkova, Jan Nemejovský, Ruggero Deodato
  • Inhalt
  • Nichts Neues im wilden Osten !

    Beth, Withney und Lorna, drei junge Amerikanerinnen, befinden sich derzeit in Europa um in Rom Kunst zu studieren. Während des Zeichenunterrichts erfahren sie von einem Model das es in der Slowakei ein Plätzchen gibt deren Feiern unvergesslich bleiben. Diese Partys sollte man einmal erlebt haben und kurzentschlossen treten die Girls ihre wohl letzte Reise an. Die Jugendherberge von der man sich erzählt ist legendär und Jeder sollte zumindest ein Wochenende dort verbringen. Doch vom schrecklichen Geheimnis, dem dieser Ort umgibt, können die Mädels noch nichts wissen. Aber schon sehr bald werden sie es schmerzhaft am eigenen Leib verspüren. Ahnungslos sitzen die Drei vollen Mutes im Zug nach Bratislava. Angekommen finden sie vorerst das vor wovon sie träumten. Ein Hotel voller schönen sympathischen Personen die einfach ihr Wellness Programm zu genießen verstehen. Doch sie alle sind unwissende Opfer einer riesigen Maschinerie. Elite Hunting nennt sich ein Unternehmen die entarteten reichen Kunden das ungestrafte Foltern erlaubt. Diese kranken Irren zahlen Unsummen um in den Genuss des freien Tötens zu gelangen. Hier dürfen sie ihre unmenschlichen Fantasien ausleben. Beth, Whitney und Lorna werden schon bald Opfer dieser bestialischen Spiele werden. Doch gibt es ein Entkommen oder war ihre Reise in den Osten ihre Letzte ?

  • Filmkritik
  • Willkommen in der bizarren Welt des Eli Roth. Nach seinem überraschend originellen Erstlingswerk CABIN FEVER wurde Regisseur Eli Roth mit seinem 2005 entstandenen HOSTEL überaus bekannt. Sein Film der weltweit über 100 Millionen Dollar einspielte, trat eine Lawine an Nachahmer los, und verpasste dem Genre Horror einen neuen Schliff. Wegen seiner speziellen konsequenten Brutalität wurde sehr bald Quentin Tarantino auf ihn aufmerksam. Dieser outete sich schon zu Beginn als Fan und unterstützt Eli indem er sich für dieses Projekt HOSTEL 2 ebenfalls als ausführender Produzent betätigt. “ Frauen in Gefahr und Frauen im Horrorfilm sind eine sichere Bank “, so ein Zitat des Regisseurs. “ Diesmal fühlen sich die Mädels auf ihrer Reise durch Europa verwundbarer als die Jungs im ersten Teil “, ein Weiteres. Ob dieser Enthusiasmus auf das Kinopublikum übertragbar ist ?

    HOSTEL 2 ist weder Fisch noch Fleisch. Das Drehbuch bringt es nicht fertig etwas Neues zu erschaffen. Schnell gewinnt der Zuseher den Eindruck das Original nochmals zu sehen. Verzichtbare Figuren fahren aufs Land um sich Abschlachten zu lassen, das war es. Verdient der erste Teil noch das Prädikat “ Originell “ so dürfte man diese Fortsetzung höchstens mit “ sinnlose Wiederholung “ betiteln. Auch die Folterszenen lassen Innovatives vermissen. Alles hat der Genreliebhaber schon irgendwo mal gesehen; alles wie gehabt. Und entsteht ein lähmender Eindruck wenn man bedenkt das diese Sequenzen fast ausschließlich im letzten Drittel des Filmes angesiedelt sind. Buch und Regie leisten sich mit regelmäßiger Abwechslung Aussetzer. Die Szenen wirken oftmals aneinandergeklebt, die Figuren tauchen per Zufall auf und sind akzidenteller Weise immer am Ort des Geschehens. Leider flopt HOSTEL 2 in allen Belangen. Die Darsteller sind allesamt Gesichtslos. Ihre Leidenschaft ihrem Beruf nachzugehen, könnte man in jeder Sekunde hinterfragen. Jedoch könnte der Kritiker diesen Zerfall der Charaktere auf das katastrophale Drehbuch schieben. Dieses weist Lücken auf die größer sind als die gesamte Slowakei. Dieser Wortwitz sei an dieser Stelle gestattet. Denn ansonsten müsste der Horror Fan nach dem Gesehenen in tiefe Depression verfallen. Leider erscheint es das Regisseur Eli Roth mit CABIN FEVER einen Ausrutscher nach Oben verzeichnete, und HOSTEL 2 sein tatsächliches Können darlegt. Und das ist in Anbetracht dieses Werkes ein recht Geringes.


    Fazit:

    Leider werden hier selbst die eingefleischtesten Fans dieser Art Filme unzufrieden das Kino verlassen. Die für sie essenziellen Folterszenen sind qualitativ nichts besonderes und aus der Sicht der Quantität, zu wenig.

  • Kurz Kritik
  • Story
    1,0
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    0,0
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    1,5
    Gesamt:
    1,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

User Kritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Mit "Hostel 2" verfilmt Eli Roth im Prinzip die Story des ersten Teils noch mal - diesmal allerdings nur mit weiblichen Darstellern, anderen Beweggründen und anderen Foltermethoden... aber immer noch mit dem selben und um keinen Deut interessanter aufbereitetem Stoff.

Die Mädels treibt natürlich nicht der Sextourismus ins Land der unbegrenzten Foltermöglichkeiten sondern eine "gute Idee" einer Mitreisenden im Zug. Bis sie an ihrem Ziel angekommen sind kämpfen sich die Mädels tapfer durch ein absolut ödes Drehbuch, schaffen es aber, ihre Charaktere nicht ganz so unsympatisch wirken zu lassen wie die Typen in Teil 1.
Doch obwohl sich "Hostel 2" als Horrorfilm bezeichnet dauert es extrem lang, bis endlich Schwung in die Kiste kommt. Die erste Folterszene beginnt nach ca. 45 Minuten, aber auch hier passiert eigentlich nichts. Man sieht nur eine Darstellerin einige Zeit lang jammern und winseln, von Spannung ist man aber immer noch meilenweit entfernt. Das Schreien und winseln schmerzt höchstens in den Ohren. Apropos ohrale (!) Folter: Der Soundtrack zählt mit zu den schrecklichsten, die ich je "genießen" musste. Szenen, die eigentlich im Prinzip gar nicht mal so schlecht waren (und die muss man bei "Hostel 2" wirklich extrem lange suchen) werden durch das mit seichten orchestralen Klängen unterlegte Gejaule absolut zerstört. Schade drum. In diesem Bereich war sogar der erste Teil noch erträglicher.

Wiederkehren mussten allerdings natürlich die nervigen Kinder und ein "ach so überraschendes" Ende, nach dessen Genuss man es wenigstens nicht schwer hat, sich von diesem Film zu verabschieden.

Ich hätte bei meinem ursprünglichen Plan bleiben sollen: Nach dem ausgesprochen schlechten etsten Teil den zweiten einfach links liegen zu lassen und bei jedem künftigen Projekt von Eli Roth erst mal die Kritiken abwarten. Aber eines ist gewiss - ein drittes Mal tue ich mir das ganz sicher nicht mehr an!

geschrieben am 24.07.2011 um 19:45

Cover

Cover

User Meinung

Meine Wertung:


User Wertung:

Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 1