Triff die Robinsons

  • Informationen zum Film
  • Triff die Robinsons

  • Originaltitel:
    Meet the Robinsons
    Genre:
    Komödie, Sci-Fi, Zeichentrick, Abenteuer, Familie
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    29.03.2007
    Kinostart Deutschland:
    29.03.2007
    Kinostart USA:
    30.03.2007
    Verleiher Österreich:
    Walt Disney Studios
    Verleiher Deutschland:
    Walt Disney Studios
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Stephen J. Anderson
    Drehbuch:
    William Joyce, Robert L. Baird, Stephen J. Anderson, Don Hall, Jon Bernstein, Michelle Bochner, Shirley Pierce, Daniel Gerson, Nathan Greno, Aurian Redson, Joseph Mateo
    Musik:
    Danny Elfman
    Darsteller:
    Adam West, Nicole Sullivan, Tom Selleck, Angela Bassett, Paul Butcher, David Cowgill, Tom Kenny, Daniel Gerson, Jackie Gonneau, Ethan Sandler, Laurie Metcalf, Daniel Hansen, Harland Williams, Joe Whyte, Jessie Flower, Makenna Cowgill, Jordan Fry, Matthew Josten, Kelly Hoover, Dara McGarry, John H. H. Ford, Tracey Miller-Zarneke, Wesley Singerman, Nathan Greno, Aurian Redson, Joseph Mateo, Cameron Covell, Cooper Cowgill, Terri Douglas, Stephen J. Anderson, Don Hall
  • Inhalt
  • Lewis sehnlichster Wunsch ist seine Mutter zu finden, die ihn als Baby ins Waisenhaus brachte. Leider war er damals noch viel zu klein um sich an ihr Gesicht erinnern zu können. Jetzt wo er doch schon wesentlich älter ist, könnte er sich mit ihrem passenden Antlitz auf die Suche begeben. Aber wie, wenn Lewis nicht mal weis wie sie aussieht. Aber Not macht erfinderisch und der Junge entwickelt eine Maschine mit der er gedanklich zurückreisen, ihr Konterfei sehen und sie schlussendlich finden kann. Leider gibt es da einen hinterhältigen Mann mit Melonenhut, der sich diese Erfindung unter dem Nagel reißen will. Er sabotiert das Gerät während seiner ersten Vorführung und hofft so in den Besitz zu gelangen. Aber Lewis ist mittlerweile schon auf einen anderen Abenteuer. Er lernt den Jungen Wilbur Robinson kennen und begibt sich mit deren Maschine in die Zukunft. Dabei trifft er dessen gesamte verrückte Familie. Der “ Melonenmann “ jedoch bleibt auf Lewis Spuren, denn noch immer ist er auf den Brain Scanner des Jungen aus.

  • Filmkritik
  • “ Wir verweilen niemals im Gestern. Wir geben niemals auf, öffnen neue Türen und entwickeln neue Ideen, weil wir neugierig sind. Die Neugier ist es, die uns neue Wege beschreiten lässt. “ ( Walt Disney )

    Nach Monster Inc. Cars und Invincible steht TRIFF DIE ROBINSONS als neuestes Projekt der Walt Disney Pictures in den Startlöchern. Engagiert für dieses riesige Projekt wurde Stephen J. Anderson, der bereits in den Studios Erfahrungen sammeln durfte. Dennoch gibt Stephen mit dem Film sein Regiedebüt, und stellt sich mit einem abendfüllenden Kinofilm vor. Zuvor war er 1999 für TARZAN als Story Artist tätig. Danach erfuhr ihm eine Beförderung und durfte als Story Supervisor für EIN KÖNIGREICH FÜR EIN LAMA seine Karriere fortsetzen. Zuletzt war er in dieser Tätigkeit für BÄRENBRÜDER tätig. Die Zeit war reif für größere Aufgabengebiete. Und so kam es das dieser talentierte aufstrebende Stephen J. Anderson seiner ersten Inszenierung entgegensteuert.

    Obwohl seine Figuren sympathisch, liebevoll und witzig erscheinen, stellt sich die Geschichte als ein komplexes Werk vor. So einfach der Beginn gestrickt, so raffinierter wirkt die Fortführung. TRIFF DIE ROBINSONS ist möglicher Weise nicht die Art Film die ein ganz junges Kinopublikum sehen möchte. Zu schnell könnten sie den Faden verlieren und eine Langeweile würde die Folge sein. Es gibt hier auch nicht die lieblichen runden Figuren, die Kinder lieben. Diese Gestalten besitzen Charakter, haben Substanz. TRIFF DIE ROBINSONS trifft aber mit großer Wahrscheinlichkeit den Geschmack der etwas älteren Generation. Schüler, Jugendliche bis zu deren Eltern werden positiv gestimmt den Kinosaal verlassen. Sie werden ihre Lieblinge im Film gefunden und sich über einzelne Szenen amüsiert haben. Vielleicht merkt sich das Publikum beim ersten Sehen nicht alle Namen der Robinson Familie, zu Viele gibt es und zu kurz werden sie eingesetzt. Dennoch hinterlassen sie allesamt einen positiven Eindruck und ein Wohlfühlfaktor stellt sich bereits nach Minuten ein.

    Der Film vermittelt die Botschaft das man im Leben nie kapitulieren soll. Egal wie schlecht es dir geht, egal welche Tiefschläge eingesteckt werden. Mach weiter, verfolge dein Ziel. Irgendwann reißt deine Pechsträne und das Glück geht seinen Weg. Verfolge deine Träume, gib nicht auf ! Sind Märchen nicht schön ? Aber diese Kraft an das Unmögliche zu glauben, das vermittelt TRIFF DIE ROBINSON aus ganzen Herzen. Es sind Philosophien die zu Walt Disney Werke passen und Diese gehört definitiv dazu. Möglicher Weise werden in der gesamten Laufzeit zu viele Ideen realisiert. Dadurch findet eine geringe Überreizung statt und nicht jede Einzelheit kann wahrgenommen werden. Das wiederum hat zum Vorteil das beim zweiten Sehen einige neue Dinge zu entdecken sind.

    Als ein weiterer positiver Aspekt gilt die in Erinnerung bleibende Filmmusik des fabelhaften Maestro Danny Elfman. Er gilt als einer der vielseitigsten Filmkomponisten der Gegenwart. Auch Regisseur Tim Burton hat Danny bereits für 13 seiner Filme engagiert und jede seiner Kompositionen klingt erkennbar nach Mr. Elfman. Auch die Melodien zu diesem Werk dringen zielsicher in das Gehör und verweilen für einige Zeit.

    Fazit:

    Bleibt zu hoffen das TRIFF DIE ROBINSONS seine Zielgruppe findet und der Film zu seinem verdienten Erfolg gelangt. Eine intelligente Story, nett verpackt mit einem großartigen Soundtrack. Alles in allem, ab Jugendliche aufwärts, ein Kinobesuch wert, wenn man Freude an Animationsfilme findet.

  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,0
    Animation:
    4,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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