The Hills Have Eyes 2

  • Informationen zum Film
  • The Hills Have Eyes 2

  • Originaltitel:
    The Hills Have Eyes II
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    30.03.2007
    Kinostart Deutschland:
    29.03.2007
    Kinostart USA:
    23.03.2007
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Martin Weisz
    Drehbuch:
    Wes Craven, Jonathan Craven
    Musik:
    Trevor Morris
    Darsteller:
    Jacob Vargas, Philip Pavel, Flex Alexander, Jeff Kober, David Reynolds, Michael Bailey Smith, Jay Acovone, Archie Kao, Lee Thompson Young, Derek Mears, Fatiha Quatili, Ben Crowley, Jessica Stroup, Michael McMillian, Daniella Alonso, Eric Edelstein, Reshad Strik, Tyrell Kemlo, Jason Oettle, Jeremy Goei, Gáspár Szabó, Joseph Beddelem, Cécile Breccia, Ashley O'Connor
  • Inhalt
  • Das Ende des ersten Teiles verriet das vereinzelt Davongekommene es vollbrachten, dieses Territorium lebendig zu verlassen, und über die dort angesiedelten Mutanten berichten konnten. Die National Garde schickt daraufhin ihre Frischlinge aus einem Trainingslager um das verseuchte Terrain zu bekunden und ein verlassenes Forschungscamp aufzusuchen. Etwaige Störenfriede soll vor Ort der Gar ausgemacht werden. Leider stellen sich diese Einwohner als hartnäckige Widersacher heraus, die den Rekruten einen Kampf um Leben und Tot liefern. Außerdem kennen diese Rednecks ihr Gebiet wesentlich besser und besitzen dadurch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Ein ungleiches Gefecht nimmt seinen Verlauf, und nur die Wenigsten überleben. “ Die Glücklichsten sterben zuerst ! “

  • Filmkritik
  • Nach dem geglückten Remake von Alexandre Aja wurde diese Fortsetzung sehnsüchtig erwartet. Doch diesmal durfte der relativ unbekannte deutsche Regisseur Martin Weisz sein Glück versuchen. Aber schon nach wenigen Minuten ist dem Zuseher die Lust nach diesem Teil vergangen. Martin kann in keiner Weise mit dem brutalen und engen Flair seines direkten Vorgänger konkurrieren. Nur mehr die nahen Einstellungen und schnell geschnittenen Szenen erinnern ein wenig an bessere Zeiten. Zwar werden die Gewaltdarstellungen immer extremer, der Blut und Goreinhalt steigt, aber die Inszenierung lässt hier total zu Wünschen übrig. Durch diese Regieleistung driftet THE HILLS HAVE EYES 2 in die Gleichgültigkeit ab. Auch das abscheuliche Drehbuch verhindert brillant eine sehbare Folge verfolgen zu dürfen. Die geschriebenen Charaktere schreien zum Himmel, der Handlungsfaden beschränkt sich auf die Qualität eines Schundromans. Atmosphäre ist hier fehl am Platz, hier herrscht sinnloses Vorgehen.

    Warum sich ein eventueller Kinobesuch doch lohnt wird an dieser Stelle erläutert. Gut, vergessen sei die Leistung des Regisseurs. Auch das Skript taugt wenig, aber trotzdem kann THE HILLS HAVE EYES 2 bis zu einem gewissen Grad Spaß bereiten. Dann nämlich, wenn sich der Betrachter als ein absoluter Genrefan herausstellt und die blutreichen Szenen für ihn die Wichtigsten sind. Diese werden zuhauf zelebriert und sind Dank KNB EFX Group, die für Special Effects und für Make Up Effects verantwortlich zeichnen, richtig gut gemacht. So ein Antlitz eines Mutanten hat schon was faszinierendes, und zahlreiche abgetrennte Gliedmaßen haben doch auch seinen Reiz. Der zweite Aspekt geht in eine ganz andere Richtung und zielen auf die gänzlich unbekannten Schauspieler. Diese Neulinge der National Garde benehmen sich nach Drehbuch komplett behindert, so das sie sich untereinander mehr gefährden als den Gegner. Und sie spielen diese Idioten richtig glaubhaft. So sehr das der Zuseher knapp 90 Minuten lang, immer wieder durch wirklich witzige Szenen unterhalten wird. Zugegeben, nicht alles ist freiwillig und geplant. Aber der Unterhaltungswert wird dadurch gesteigert und dem Film tut das sichtlich gut.

    Trotzdem wird ein Alexandre Aja an jeder Ecke vermisst. Nichts ist mehr übrig von der klaustrophobischen Atmosphäre des Remakes aus dem Jahre 2006. Nichts ist mehr übrig von spannenden Szenen und der antiamerikanischen Einstellung. Hier darf sich der Zuseher nur mehr von einer Gewaltorgie berieseln lassen und ein Nachdenken danach braucht nicht mehr stattzufinden. Alexandre gelang es in seinem Teil stimmlich in Bildern das gesamte militärische Engagement der USA in Frage zu stellen. Diesmal hingegen interessiert der Produktion mit ihrem Werk nicht einen Denkanstoss mitzugeben. Diesmal beschränkt man sich darauf das der Bodycount blutrot gezählt werden darf. Thats it !

    Fazit:

    Das neue Horrorgenre a la HOSTEL wird einigermaßen gut bedient. Wer sich an der gezeigten Gewalt nicht satt sehen kann, für den lohnt sich das Ticket ebenfalls. Gesehen und bewertet wird die Originalfassung in der R-Rated Version.

  • Wertu
  • Story
    0,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    0,0
    Spannung:
    1,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 0

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