Pulse - Du bist tot, bevor Du stirbst!

  • Informationen zum Film
  • Pulse - Du bist tot, bevor Du stirbst!

  • Originaltitel:
    Pulse
    Genre:
    Thriller, Sci-Fi, Fantasy, Mystery, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    16.03.2007
    Kinostart Deutschland:
    30.11.2006
    Kinostart USA:
    11.08.2006
    Verleiher Österreich:
    Luna Filmverleih
    Verleiher Deutschland:
    Kinowelt
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Kiyoshi Kurosawa, Jim Sonzero
    Drehbuch:
    Wes Craven, Ray Wright, Kiyoshi Kurosawa
    Musik:
    Elia Cmiral
    Darsteller:
    Samm Levine, Brad Dourif, Jonathan Tucker, Di Quon, Robert Clotworthy, Ron Rifkin, Octavia Spencer, Christina Milian, Zach Grenier, Ian Somerhalder, Riki Lindhome, Mike J. Regan, Rick Gonzalez, Kel O'Neill, Steve Tom, Jeremy Guskin, Kristen Bell, Christine Barger, Corryn Cummins, Joseph Gatt, Moira Price, Lee Oliver Boyd, Tate Hanyok, John Jurgens, Julie Lancaster, Josh Burian Mohr, Amanda Tepe
  • Inhalt
  • Eine Selbstmordwelle überschwemmt das Land. Mattie, eine junge Studentin stellt fest das sich auch ihr Freund und Kollege immer eigenartiger benimmt. Als er plötzlich verschwindet und sich nicht mehr in der Schule zeigt, sucht sie den Weg zu Ihm. Josh, so sein Name, verhält sich abwesend und verstört. Fremde Mächte scheinen Besitz ergriffen zu haben aus dem er keinen Ausweg sieht. Als einziges Entrinnen wählt er den Freitod, wie schon Einige es taten. Personen stürzen sich von Hochhäuser, leblose Körper säumen die Straße. Zu Hause angekommen bekommt Mattie eine E - Mail von ihrem toten Freund. Wie ist es möglich das von einem PC eines bereits Verstorbenen eine Post kommt. Der Sache wird auf den Grund gegangen. Dieser Computer, so stellen Mattie und ihre Freunde fest das sich Geister der Frequenzen bedienen und so auf den Seelenzustand der Opfer Einfluss nehmen. Nur in einer frequenzlosen Zone werden und können die noch Verbliebenen überlebenden. Doch der Kampf bis dahin stellt sich als unüberwindbar heraus. Doch ein rotes Klebeband scheint ihnen zu helfen...

  • Filmkritik
  • Kairo, ein japanischer Horrorschocker aus dem Jahre 2001, bietet die Vorlage zu Pulse - Du bist tot bevor du stirbst. Zu unseren Leidwesen bedient sich dieses Remake in keiner Weise vom Original, sieht man vom Drehbuch ab. Pulse wirkt unausgegoren und unprofessionell. Jim Sonzero, der für das Dilemma verantwortlich zeichnet, dirigiert seine Schützlinge ins Verderben. Seine Regieanweisungen verstehe wer mag, dem Film schadet seine Handschrift. Er setzt seine Schockeffekte und deren Geister so vehement ein, das dem Zuseher statt der blanke Horror nur Langeweile entgegen strahlt. Weniger ist mehr; diese Phrase kommt nicht von ungefähr. Und ein gezieltes Einsetzen von mystischen Elementen in bestimmten Situationen hätten Pulse bis zu einem gewissen Grad retten können. Denn die Idee das Das Grauen keine Steckdose braucht und die Viren / Geister durch Funknetze funktionieren ist keine Schlechte. Bedenkt man das schon heutige Computerviren bedrohliche Ausmaße nehmen können und ungeheure Schäden verursachen. Jim Sonzero wollte nach seinen eigenen Aussagen etwas Eigenständiges und Neues erschaffen. Das Endergebnis sieht aber wesentlich anders aus. Pulse ( 2006 ) ist ein aufgewärmtes Remake das nichts Innovatives bieten kann. Ein Auftragsprodukt im besten Fall.

    Als wesentlich positiver darf der Zuseher jene Bilder betrachten die aus der Effektstube des Computer stammen. Zum Beispiel die Szene, die auch das Poster zeigt. Viele Hände die ein Opfer umschlingen. Die Kamera bewegt sich weg vom Geschehen und aus dem “ Händegewirr “ ist eine Fratze zu erkennen. Diese animierten Einstellungen wirken visuell stimmig und schaffen Atmosphäre. Solch durchdringende Momente gibt es häufiger und heben für wenige Augenblicke geringfügig die Spannung, die jedoch im nächsten Moment durch eine unbrauchbare Regie zunichte gemacht wird. Auch den Darstellern wie Kristen Bell, Ian Somerhalder, Jonathan Tucker und Christina Milian darf keine Schuld zugesprochen werden. Denn auch sie unterliegen den Anweisungen des “ Chefs “, und sind demnach nur Marionetten in diesem Remake. Zwar besitzt keiner von Ihnen nur einen Funken Charisma, jedoch hätte man ihre Gesichter besser in Szene setzen können.

    Der Schnitt und der Score passen sich der Verworrenheit an in dem sie unpassend eingesetzt werden. Oft wirkt Pulse wie ein Videoclip. Schnell und falsch geschnitten und eine oftmals zu laute Musik in ruhigen Passagen. Die Toneffekte hingegen heben sich merkbar aus dem schlechten Gesamtpaket heraus. Sie sind treffend eingesetzt und geben dem Betrachter doch ein paar Mal das Gefühl sich ängstigen zu dürfen. Jedoch sind diese überraschenden Geräusche, wie schon weiter oben erwähnt, zu oft eingesetzt und werden dadurch gewöhnlich. Das Drehbuch wurde etwas umgeschrieben. Und zwar von niemand geringeren als Wes Craven. Nicht viele wissen das Wes neben seinen Regiewerken auch ausgezeichnete Drehbücher verfassen kann. Nur ein kurzer Auszug seines Schaffens zeigt wie vielschichtig dieser Mann sein kann. Nightmare Serie, Shocker, People Under the Stairs, The Hills Have Eyes, Paris je t`aime und zuletzt The Hills have Eyes II tragen seine Handschrift. Und jedes für sich darf als gelungen und als Zeitgemäß betrachtet werden.

    Fazit:

    Nur für wirkliche Liebhaber der amerikanischen Remakes von asiatischen Geisterfilme werden etwas Gefallen finden können. Aber eigentlich gilt die Devise:
    Schlecht - Schlechter - Pulse !

  • Wertu
  • Story
    2,5
    Musik:
    1,5
    Unterhaltung:
    1,0
    Anspruch:
    0,5
    Spannung:
    1,5
    Gesamt:
    1,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Matties Welt verändert sich. Viele Menschen begehen aus unerfindlichen Gründen Selbstmord, und auch ihr Freund nimmt sich das Leben. Nachdem mehr und mehr Personen verschwinden und ihr Freundeskreis immer kleiner wird, versuchen die Übriggebliebenen herauszufinden, was hier nicht stimmt. Mattie trifft auf Dexter, der den PC ihres toten Freundes untersucht. Gemeinsam finden sie immer mehr Teile eines schrecklichen Puzzles, welches für die Menschheit kein gutes Ende erahnen lässt.

„Pulse“ ist ein Remake eines japanischen Horrorfilms, bei uns auch „Pulse“, im Original „Kairo“ genannt. Dieses Mal wurde die Story nicht einfach nur in groben Zügen für das Remake genommen; abgesehen von anderen Schauspielern und kleinen Abweichungen in der Handlung sind die Filme fast gleich. Die Grundstimmung ist beim Remake extrem düster, welches durch den blaugrauen Farbton noch verstärkt wird; selbst ein heller Tag wirkt finster.

Doch was das Remake so bemerkenswert macht, ist die Tatsache, dass man im Gegensatz zum Original die Kritik an der modernen Kommunikationswelt verstärkt hat. Handys, PCs und das Internet bestimmen immer mehr unsere Welt. Eine einfache E-Mail ist im Film der Anfang vom Ende.

Die Schauspieler sind gut, auch wenn das Niveau natürlich schwankt. Der Film wurde in den Hauptrollen mit Serienstars besetzt, und sie verstehen ihr Handwerk. Kristen Bell nimmt man ihr Leiden als Mattie ab, und Ian Somerhalder spielt den Helden. Dass es überhaupt einen Helden geben muss und die Tatsache, dass das Remake am Ende mehr Fragen beantwortet als das Original, sind die einzigen Schwachpunkte.

„Pulse“ ist ein brauchbares Remake eines japanischen Horrorfilms. Wer das Original nicht kennt, wird noch mehr begeistert sein, und auch die, die das Original mochten, sollten einmal einen Blick darauf werfen.

geschrieben am 25.07.2011 um 14:45

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ø Wertung: 7/10 | Wertungen: 1 | Kritiken: 1