Wolf Creek

  • Informationen zum Film
  • Wolf Creek

  • Originaltitel:
    Wolf Creek
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    Australien
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    14.07.2006
    Kinostart Deutschland:
    13.07.2006
    Kinostart USA:
    25.12.2005
    Verleiher Österreich:
    Kinowelt
    Verleiher Deutschland:
    Kinowelt
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Greg Mclean
    Drehbuch:
    Greg Mclean
    Musik:
    Frank Tetaz
    Darsteller:
    Kestie Morassi, Teresa Palmer, John Jarratt, Cassandra Magrath, Nathan Phillips, Gordon Poole, Guy O'Donnell, Phil Stevenson, Geoff Revell, Andy McPhee, Aaron Sterns, Michael Moody, Andrew Reimer, Vicki Reimer, Isabella Reimer, David Rock, Jenny Starvall, Guy Petersen, Christian McMillan, Sean Gannon, Aaron J. March, Eddie White, Geoffrey Yu, Amy Schapel, Bow Vayne, Renee Chomel, Simone Duntone, John Henry Duncan, Chloe Gardner
  • Inhalt
  • Drei abenteuerlustige Jugendliche, Liz, Kristy und Ben, machen sich nach einem rauschendem Fest auf um im Nationalpark “ Wolf Creek “, einen Meteoritenkrater zu besichtigen. Da ihr Weg quer durch das Outback Australiens führt, leisten sie sich für wenig Geld eine Karre, die ihnen so bequem wie möglich ihre Reise vereinfachen soll. Das Trio ist guter Dinge, denn sie erreichen ohne Probleme ihr Reiseziel. Sie wandern durch den Einschlag und nehmen inmitten dieser Attraktion eine wohltuende Pause. Die Drei verstehen sich prächtig, alles scheint planmäßig. Doch als sie zur Rückfahrt antreten wollen springt ihre billiges Fahrzeug nicht an. Sie stecken mitten im Nirgendwo im Westen Australiens. Es gibt keine Möglichkeit das Gefährt wieder in Gang zu bringen. Geduldig hoffen sie auf Hilfe als nach stundenlangem Ausharren sich endlich ein Fahrzeug mit grellen Scheinwerfer nähert. Mick, ein freundlicher älterer Einheimischer, bietet ihnen diese erhoffte Hilfe an. Er wird ihr Vehikel abschleppen und reparieren. Außerdem bietet sich eine Schlafgelegenheit an, denn mittlerweile wurde es tiefschwarze Nacht. Bei Lagerfeuer und gemütlichen Essen scherzen Mick und die drei Touristen noch über alles Mögliche. Danach begeben sich Liz und Co. dankbar zur Nachtruhe, während der hilfsbereite ansässige Mick Taylor ihr Auto zu reparieren beginnt.
    Jedoch, am nächsten Morgen ist alles anders....
  • Filmkritik
  • Dieser Film basiert auf einer wahren Geschichte.

    Jedes Jahr werden in Australien 30 000 Personen als vermisst gemeldet. 90 % werden innerhalb eines Monats wieder gefunden. Aber Einige sieht man nie wieder.....

    Mit dieser unangenehmen beunruhigenden Einführung beginnt Wolf Creek. Doch wirklich Bedrohliches bekommt der Zuseher zunächst nicht vorgesetzt. Regisseur Greg McLean verbraucht jede Menge Zeit um Charaktere und Land wirken zu lassen. Drei Menschen allein in der Wildnis. Endlos lange gerade Straßen, die über dem Horizont hinaus, nie enden wollen. Einsamkeit, Unendlichkeit und wunderschöne unbesiedelte Gebiete bieten jene Kulisse die sich Australien nennt. Für einen Großstädter wird diese Freiheit fremd und unheimlich wirken. Schließlich ist diese Welt eine Andere, mit viel Platz und Raum. Kameramann Will Gibson verwendet für die spektakulären Naturaufnahmen eine ruhige Hand, die nachdrücklich auf die schöne Optik dieses Kontinents zeigt. Sonnen Auf und Untergänge werden förmlich zelebriert.
    Hingegen verändert sich der Rahmen des Photographen sofort wenn darum geht, bewegte Bilder zu erschaffen. Bei Action oder Dialogszenen fährt die Kamera in jene Grenzbereiche, die wir Genreliebhaber schon aus Dutzende Filme wie zum Beispiel Open Water, The Hills Have Eyes oder Wrong Turn, kennen. Auch eine gewisse Unschärfe trägt zur Optik mit der wir uns von nun an, konsequent auseinandersetzen müssen. Speziell in den letzten 40 Minuten trägt diese stilistische Umsetzung sehr zum Gelingen bei. Sowohl Inhaltlich als auch Stiltechnisch wird die Gangart um eine Klasse höher geschaltet und die Rohheit von Wolf Creek kommt voll zum tragen. Explizite Gewaltdarstellungen, die in den ersten 50 Minuten nicht vorhanden waren, bilden danach die Grundessenz dieses Erstlingswerks. Zwar werden diese Verherrlichungen mal aus gewisser Distanz, mal direkt vor dem Auge gezeigt, jedoch beweist Regisseur Greg McLean das er tiefer dringen möchte. Und zwar in die Psyche, zeitgleich aus der Sicht der Darsteller und auch aus jenem Gesichtspunkt des Betrachters. Gut erklärt wird uns diese Situation als, nicht die entstandenen Verletzungen, sondern die Angst davor, ausdrücklich und ausführlich gezeigt wird. In aller Eindringlichkeit vermittelt uns Greg seinen realistischen Prozess, Aufbau, Kontinuität, Entschlossenheit. Der schleppende Beginn soll den Zuseher in Sicherheit wiegen und den Twist drastischer ausfallen lassen. Das Ergebnis ist ein greifbarer rohbeiniger Horrorschocker Made in Australien. Nicht umsonst wurde Wolf Creek als bester Australischer Genrefilm beim Publikum gefeiert.

    Das Cast bietet neue, unverbrauchte Gesichter, die im Gegensatz zu ihren Konterfeis aus den Staaten überdurchschnittlich begabt scheinen. Sie wirken allesamt nicht gerade auf Anhieb gefällig, jedoch erarbeiten sie sich im Laufe gewisse Sympathien die eben auf die gebrachte Leistung zurückführt. Sie sind auch keine modelähnliche Darsteller, die in jüngster Vergangenheit so gerne von diversen Agenturen engagiert werden. Die Schauspieler von Wolf Creek überzeugen wegen ihrer Natürlichkeit. Sie ergeben den Durchschnittswert das eine Identifizierung mit der eigenen Person wesentlich erleichtert. Apodiktische Charaktere wie auch im Genre ähnlichem Haute Tension werden den Besucher erträglicher als die glattgebügelte Elite Amerikas.

    Abstriche in der Benotung ergeben sich aus einer gewissen substanzlosen Länge im ersten Teil des Filmes. Auch ist der Score gewöhnungsbedürftig und nicht für jedes Ohr gedacht. An die teilweise nervöse Kameraführung müsste man sich mittlerweile gewöhnt haben. Gängige Genrefilme dieser Art gebrauchen einheitlich den selben Stil um ein brutales Flair zu intensivieren. Liebhaber eines Goreszenario werden nur bedingt saturiert. Denn wie bereits erwähnt ist die Furcht an sich, das dem seltsamen Hinterwäldler befriedigt, nicht die Tat selbst. Dennoch bleibt Wolf Creek ein erbarmungsloser Schocker, der bis zuletzt unbeirrt und zielstrebig sein Ziel verfolgt.

    Einige sieht man nie wieder !!
  • Wertu
  • Story
    3,5
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    1,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Userkritiken

User Kritiken

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Inhalt: Kristy, Ben and Liz - drei junge Leute an der sonnigen Westküste Australiens. Mit vollen Rucksäcken, viel Enthusiasmus und einem halbwegs fahrtüchtigen Ford Kombi starten sie in den Urlaub ihres Lebens: Drei Wochen Outback-Tour im Wolf Creek Nationalpark. Der beginnt mit Sommerhitze, Abenteuer und Romantik. Bis eines abends das Auto nicht mehr anspringt. Die drei richten sich schon für eine dunkle Nacht ein, als Mick auftaucht. Der schrullige Mann bietet an, sie mit seinem Truck abzuschleppen und am nächsten Tag ihr Auto zu reparieren. Doch bei Sonnenaufgang wird klar, dass Mick sie nicht gehen lassen will. Niemals wieder…


Kritik: Mittelmäßiger Backwood-/Terrorfilm aus Australien.
Ich bin schon ein wenig enttäuscht, denn ich hatte deutlich mehr Action erwartet.
Für einen Film aus diesem Genre, ist Wolf Creek definitiv zu harmlos. Bevor überhaupt etwas passiert, vergehen ca. 50 Minuten. In der zweiten Hälfte steigen Spannung und Atmosphäre dann zwar kräftig an, der Härtegrad ist aber viel zu gering. Der Storyverlauf ist dabei garnicht so schlecht, denn mit diesem Ende hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.

Wie schon gesagt, dauert es lange 50 Minuten, bis richtig Bewegung in den Film kommt. Bis dahin gibt es nur Ausschnitte aus einem unbeschwerten „Teenie-Leben“ mit Party und Musik. Die Fahrt zum Wolf Creek wird nur durch eine kleine Auseinandersetzung mit ein paar Einheimischen unterbrochen, die allerdings nur verbal ist. Die Spannung steigt erst an, nachdem Mick auftaucht. Durch ihn und seine Vorgehensweise bekommt der Film endlich in Fahrt, da er als einziger Protagonist richtig gut rüberkommt. Leider sieht man viel zu wenig von seinen Taten, da man nur ein paar Leichen in seinem Schuppen hängen sieht aber nichts davon z.B. als Rückblende gezeigt bekommt. Einige seiner Sprüche sind auch klasse. Besonders ein Spruch passt hervorragend zu einem australischen Film:
- Am Lagerfeuer (Mick hat sich noch nicht als Killer „geoutet“) scherzen die 3 Teens etwas mit Mick. Sie bringen auch den Spruch aus Crocodile Dundee: „Das soll ein Messer sein? - DAS ist ein Messer!“ Später, eines der Opfer findet ein Taschenmesser und bedroht Mick damit. Er bringt ebenfalls diesen Spruch und zeigt ein riesiges Messer.

Größter Schwachpunkt ist in meinen Augen eindeutig die fehlende Härte. Für einen richtig guten Backwood-/Terrorfilm passiert ganz einfach zu wenig. Wirklich viel gibt es nicht zu sehen, vieles ist reiner Psychoterror. Die Figur des Mick hätte sehr viel mehr Potential gehabt, denn er zeigt sich als Mensch, der aus Freude tötet. Leider läßt Regisseur Greg McLean den Killer nicht wirklich von der Leine. Auch die Flucht eines der Opfer, läßt Mick etwas dämlich aussehen da er einen Anfängerfehler macht. Dieser Fehler passt nicht in die Story, weil es irgendwie plump wirkt.
John Jarratt kann man aber wirklich lobend erwähnen, er spielt sehr gut!

Mein Fazit ist recht einfach: Nur Mittelmaß, weil viel zu harmlos!


Bewertung: Kann man sich ansehen, muß man aber nicht. Das mögliche Potential wurde nicht ausgenutzt, was echt schade ist. Gorehounds bekommen nicht viel zu sehen.

6-6,5/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 20:55

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Community Wertung:

ø Wertung: 6,8/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 1

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