Superman Returns

  • Informationen zum Film
  • Superman Returns

  • Originaltitel:
    Superman Returns
    Genre:
    Action, Sci-Fi, Abenteuer, Fantasy
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    18.08.2006
    Kinostart Deutschland:
    17.08.2006
    Kinostart USA:
    28.06.2006
    Verleiher Österreich:
    Warner Bros.
    Verleiher Deutschland:
    Warner Bros.
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Bryan Singer
    Drehbuch:
    Joe Shuster, Jerry Siegel, Michael Dougherty, Dan Harris, Bryan Singer
    Musik:
    John Ottman
    Darsteller:
    Marlon Brando, Kevin Spacey, Eva Marie Saint, James Karen, Bill Young, Ian Bliss, Sam Huntington, James Marsden, Peta Wilson, Kate Bosworth, Kal Penn, David Fabrizio, Parker Posey, Richard Branson, Bradd Buckley, Frank Langella, Brandon Routh, Tristan Lake Leabu, Vincent Stone, Jack Larson, Noel Neill, Stephan Bender, Jeff Truman, Barbara Angell, Ansuya Nathan, Sam Branson, Warwick Young, Thomas Stewart
  • Inhalt
  • 5 Jahre später....

    Nachdem der Planet Krypton explodiert und in seine Einzelteile zerfällt taucht der plötzlich verschwundene Superman wie Phönix aus der Asche auf der Erde auf. Viel hat sich ereignet, und die Verbrechensrate ist in die Höhe geschossen. Clarks Pflegevater verschied und seine Dauerfreundin Lois Lane fand einen Lebensgefährten. Zu seiner Bestürzung muss er auch zur Kenntnis nehmen das Lois unterdessen einen Sohn zur Welt brachte. Wessen Sohn ? Seinen alten Job verdankt Clark nur dem Umstand weil einer seiner ehemaligen Kollegen das Zeitliche gesegnet und daher diese Stelle frei wurde. Lex Luther, wieder auf freien Fuß, wird durch ein ergaunertes Erbe steinreich und plant wie immer Widerwärtiges, bei dem Millionen von Menschenleben in Gefahr gebracht werden. Aber Gott sei dank zieht Superman wieder durch die Lande der Unheil zu verhindern weiß....
  • Filmkritik
  • Das Jungregisseur Bryan Singer sein Handwerk versteht, belegte er in jüngster Vergangenheit schon des öfteren. Die Umsetzung seiner eigenen Geschichte, eine Fortsetzung der Superman Story, gestaltet sich bei weitem unlenkbarer als sein bisheriges Schaffen. Bryan bringt uns seinen Versuch stilistisch “ anders “ als die üblichen Comic Verfilmungen umzugehen, näher. Er präsentiert zwar ein realistisches Metropolis, zeichnet aber seine Charaktere plastischer als seine Vorgänger. Die Figur des Helden ist eine perfekte Mischung aus dem jungen Christopher Reeve und einer Superman Figur aus alten Tagen. Sein Anzug samt Cape wirkt in mehreren Einstellungen unecht und eher in einem animierten Comicfilm passend. Wahrscheinlich will diesen Umstand Bryan als Hommage an die Hefte und Magazine verstanden wissen. Auch die häufigen Effekte sind zwiespältig anzusehen. Die Einen sind hervorragend erarbeitet, in der nächsten Aufnahme jedoch, wirken sie billig und verstaubt. Etwa das Hinabfallen etwaiger Personen vom Wolkenkratzer sind brauchbare Beispiele für schlechte CGI`s. Sensationell vorteilhaft im Gegensatz gelangen jene Szenen die mit Verzögerung gedreht wurden.
    Die Stärken der Geschichte Superman Returns sind in den ersten zwei Drittel anzusiedeln. Hier dürfen sich die gewohnten Charaktere mit ihren unbeanspruchten Gesichter, es wurden hierfür fast gänzlich neue Schauspieler besetzt, in jeder Beziehung austoben. Fünf Jahre sind vergangen und es gibt wahrlich viel zu offenbaren. Das letzte Drittel dagegen gerät zum Dilemma. Hier setzt diese Produktion, wie in amerikanischen Sommer Blockbuster Filmen üblich, auf Patriotismus, Herz - Schmerz und auf Theatralik. Zudem wusste das Konzept nicht im geringsten, wie und wann es enden soll. Und natürlich wurde der falsche Ausstieg gewählt. Zwanzig Minuten weniger hätte das Ende verbessert und den sehr langen Film “ runder “ gemacht. Obwohl das Gesamtpaket nicht als ausgedehnt oder monoton angesehen werden sollte.
    Als großes Plus muss der fabelhafte Soundtrack betrachtet werden. Es wurde der Original Score von John Williams eingesetzt und mit neueren Klängen von Komponist John Ottman untermalt. Das Ergebnis ist ein prickelndes hörbares Vergnügen. Mal “ Das kenne ich doch vom Original “ Erlebnis, danach wieder neue Melodien. Einfach schön zum zuhören...

    Die Besetzung Brandon Routh als Clark Kent / Superman ? Couragiert, da die Produktionsfirma einen gänzlich neuen Schauspieler dafür engagiert. Gelungen, da sich Brandon Routh mit seiner Beschaffenheit und Gesamtausdruck vollkommen in den Part des Helden einfügt. Er trägt genau jene Frisur mit Drei - Wetter - Taft, die schon der alte Comicheld in diversen Magazine zeigte. Außerdem bietet sein kantiges Gesicht jenes Bild das sich der Zuseher für seinen Liebling wünscht. Brandon Routh verkörpert seinen Part mit Ehre und vor allem, mit einem spitzbüberischen Humor. Seine Präsenz wirkt glaubhaft und Unterhaltend. Diese talentierte Darstellung vermittelt, das man Superman Returns so nehmen sollte wie er ist. Und zwar als Sommerhit der nicht zum Nachdenken anregen soll. Diese Aufgabe rechtfertigen andere Filme.
    Das restliche Ensemble samt Lex Luther und Lois Lane bringen eine erstaunlich frische Darbietung auf die Leinwand. Zwar sind die ersten Minuten des Films wegen der ungewohnten Gesichter etwas verwirrend, jedoch gewöhnt sich das Publikum schnell an die vollendete Tatsache. Danach bleibt der Eindruck das, zum Beispiel, Kevin Spacey schon immer Lex Luther mimte. Dieser legt als “ Bad Man “ eine souveräne Performance ab, diese noch köstlich von Bösewicht Partnerin Parker Posey unterstützt wird. Leider bietet die Story nicht ganz den Rahmen für ihr gesamtes Können, da sie zu selten eingesetzt werden.

    Fazit:

    Pauschal gesehen kann Superman Returns als gediehen und gut beurteilt werden. In die Historie aber wird er nicht eingehen, da andere Sequels / Remakes essentiell mehr zu bieten hatten. Batman Begins wäre ein gutes Beispiel hierfür. Superman Returns ist kein Film indem es um Logik geht. Daher ist das Nachdenken und das darüber plaudern nicht zu empfehlen. Es würde den positiven Gesamteindruck, trotz der letzten zwanzig Minuten, empfindlich schmälern. Wenn der Zuseher und Liebhaber der leichten Kost die 154 Minuten einfach genießt und die teilweise spektakulären Szenen zu schätzen weiß, wird mit einem guten Gefühl den Kinosaal verlassen.

    Fortsetzung unmöglich ??
  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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