
Irgendwann hab ich den Titel mal aufgeschnappt und was von Neunter Legion gelesen, da is mir dann gleich die Ben Kingsley Gurke eingefallen ,die mich auf ganzer Linie enttäuscht hat und noch mehr.Doch was ich grad gesehen hab, hat aber Rom sei Dank gar nichts mit diesem schlechten Film gemein. Ganz im Gegenteil.
Die Geschichte macht keine Gefangenene und es geht gleich in der ersten Schlacht richtig blutig zur Sache- da werden Köpfe zerschlagen und Körper zerhackt. Manchmal oder sehr oft aber leider etwas zu schnell geschnitten. Ist aber auch ein allgemeines Problem unserer Zeit das einfach viele Filme schnell geschnitten sind um das Geschehen schneller wirken zu lassen was aber für mich immer ein Nachteil ist weil man, vorallem im Kino, den Überblick verliert und da bringt einem die beste choreographierte Schlacht nix wenn man rätseln muss wer jetzt wer is und wo er sein Schwert reinsteckt. War aber dennoch sehr froh das der Film die Schlacht net in Zeitlupen präsentiert hat, das hät auch gar net gepasst oder zum Rest des stimmigen Filmes gepasst und das is ja immer wichtig das er in sich stimmig ist im Universum indem es sich bewegt. Die Schlacht oder das Gemetzel sieht wirklich gut aus wie es inszeniert wurde und ist rauh wie die Zeiten und kso kalt wie die Klingen damals wohl waren.
Richtig der Hintergrund der einzelnen Charaktere wird nicht näher beleuchtet was aber wie ich find gar net weiter schlimm is. Der Titus (Dominic West) ist ein klarere Sympathieträger auch ohne näheren Hintergrund. Der gefiel mir sehr gut. Der hat auch paar witzige Sprüche auf lager wo er dann zum besten gibt. Und ist so der Hauptmann den man sich in seiner Truppe wünscht einer der auch mal im Armdrücken im örtlichen Pub anzutreffen ist und eine blutige Schlägerei sterte, eben ein echter Kerle.
Der Film ist rauh und kühl wie die Landschaft und das Land in dem er spielt, sehr schön eingefangen und man wird praktisch gedanklich in die Kälte mit reingezogen. Und will sich die Decke etwas um sich legen damit man nicht friert.
Sehr starker Vetreter von- ja von was eigentlich? Am Anfang glaubt man ein Epos zu erwarten und in der zweiten Hälfte is es ein Katz und Maus Spiel. Aber das macht auch den Reiz aus das man ihm kein Genre richtig zuordnen kann. Er hat Gore-Momente eine prise schwarzen Humor und teilweise auch eine gewisse Spannung. Kritikpunkt fand ich das manchmal mir alles etwas zu hektisch abgelaufen is und der Film sich an manchen Stellen zu wenig Zeit nimmt. Olga fand ich als stumme Kriegerin nicht besonders bedrohlichl, naja war halt auch dabei. Und machmal wirkten die Sprüche des Herrn Fassbender etwas aufgesetzt, kann aber auch daran liegen das er für diese Zeit übliche Sätze bildet.
Schade das der nicht im Kino lief und direkt auf DVD rauskam. Hätte sich gelohnt der Streifen.
Im Jahr 117 n. Christus haben die Römer große Teile Großbritanniens besetzt. Besonders widerstandsfähig sind die Pikten und bei einem Angriff auf ein römisches Lager kommt nur "Quintus Dias" mit dem Leben davon, der sich der neunten Legion von General "Virilus" anschließt und Rache nehmen will! Gemeinsam geht es Richtung Norden in den Kampf gegen die Pikten.
Der Film dreht sich um die bekannte Neunte Legion der Römer die sich auf Grund ihres plötzlichen Verschwindens einige Fragen offen ließ!
Genau hier beginnt der Film. Wir erfahren, dass die Römer gerade in den letzten Zügen einer Eroberungskampagne in Britannien liegen!
Das Set und einige "B-Movie"Schauspieler überzeugen,auch das "Römische Feeling"(Kleidung,Landschaften ) sind sehr gut vorhanden!
Es gibt ja viele Filme über die Kämpfe auf der Britischen Insel. Doch keiner kann so beeindrucken wie dieser.
Schottland,117 vor Chrstus,. Die Römer versuchen das Land einzunehmen. Doch die Pikten setzen sich stark zu wehr gegen die Römer. So wird die 9. Legion fast komplett getötet. Centurio Quintus Dias gehört zu den wenigen überlebenden. Doch die Pikten sind immer noch auf der spur der Römer...
Wenn Neil Marshall einen Film macht kann man sich bis jetzt immer sicher sein, das er anders ist als sein Vorgänger und es gibt immer Blut. So auch bei „Centurion“. Dieser Film ist unglaublich für seine gerade mal gut 93 Minuten, hier gibt es kaum versaufpausen. Entweder gibt es die Legion auf der flucht oder es gibt Kämpfe. Die einzige Massenschlacht im Film ist eigentlich eine Montage aus Splatterszenen, bei jedem Umschnitt gibt es einen Neuen Mord und es spritzt Blut, Köpfe werden abgetrennt, eingeschlagen. Arme und Beine werden abgeschlagen. So geht das den ganzen Film weiter, nichts wird verharmlost, jeder Kampf ist Blutig und Brutal. Ein wunder das der Film so Ungeschnitten durch die FSK gekommen ist.
Wie weit der Film Historisch richtig ist kann ich leider nicht sagen, hab davon keine Ahnung. Bekannt ist mir natürlich das die Römer wirklich versucht haben. Die Pikten gab es bestimmt auch.
„Centurion“ ist ein Blutiger, Harter, Historischer Actionfilm. Kein langer Epos, sondern kurz und Schnell erzählt. Für Fans von Blutigen Schlachten ein muss.
Unsere Kollegen von Bloody Disgusting konnten kürzlich einige Aufnahmen aus Neil Marshalls "Centurion" ergattern...
16.08.2010 | mehr...
Neil Marshalls "Centurion" erhielt von der FSK in seiner ungeschnittenen Fassung keine Jugendfreigabe. Dies hat Publisher Highlight allerdings scheinbar nicht gereicht, so wurde nun eine zweite Schnittfassung bei der FSK eingereicht...
11.08.2010 | mehr...
Unsere Kollegen von CommingSoon.net konnten jetzt einen neuen Clip zum Historien-Action „Centurion“ von Neil Marshall („Doomsday“, „The Descent“) veröffentlichen.
02.08.2010 | mehr...
Wir schreiben das Jahr 117 n.Chr.: Großbritannien ist über weite Teile hinweg von den Römern besetzt und diese Situation scheint sich trotz Widerstand seitens der Pikten vorerst nicht mehr zu ändern...
10.06.2010 | mehr...
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