• Informationen zum Film
  • I Spit on Your Grave

  • Originaltitel:
    I Spit on Your Grave
    Genre:
    Krimi, Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
    Studios:
    Family of the Year Productions
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Meir Zarchi
    Steven R. Monroe
    Drehbuch:
    Stuart Morse
    Meir Zarchi
    Musik:
    Corey A. Jackson
    Darsteller:
    Chad Lindberg
     
    Tracey Walter
     
    Andrew Howard
     
    Rodney Eastman
     
    Daniel Franzese
     
    Sarah Butler
     
    Jeff Branson
     
    Mollie Milligan
     
    Saxon Sharbino
     
    Amber Dawn Landrum
     
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Die Autorin Jennifer Hills, zieht sich von der Großstadt in eine abgelegene Hütte im Wald zurück um ihr nächstes Buch zu schreiben. Ihre Anwesenheit macht einige moralisch verkommene Individuen auf sie aufmerksam, welche dem "Großstadtmädchen" einige Lektionen erteilen möchten und eines Nachts zu ihr aufbrechen. Was als Einschüchterung begann, gipfelt in einer Nacht körperlichen Missbrauchs und qualvoller Angriffe. Doch bevor die Männer Jennifer töten können, wirft diese sich in einen Fluss und lässt sich davontreiben.

Kommentare (3)

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Gehört zum besten was das moderne Terrorkino zu bieten hat.

geschrieben am 30.12.2011 um 20:52 Uhr #3

Für ein Remake sehr gelungen, besonders der Rachefeldzug ist bedeutend besser (und blutiger) wie im Original

geschrieben am 25.10.2011 um 00:49 Uhr #2

Viel besser und härter, als das mittlerweile doch etwas angestaubte Original, das aber durchaus sehenswert ist.

geschrieben am 25.07.2011 um 13:02 Uhr #1

Userkritiken

User Kritiken

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1978 entstand mit I spit on your Grave ein Horrorklassiker über den selbst heute noch viel geredet wird. Was ist heutzutage also naheliegender als die Idee auch zu diesem Film ein Remake zu drehen - gesagt, getan. Da ich mit 70er und 80er Horror dieser Art nicht wirklich viel anfangen kann habe ich das Original nicht gesehen (was ich alleine schon zum Vergleich eventuell nachholen werde), da mir aber das Remake von The Last House on the Left sehr gut gefallen hat, hab ich beschlossen auch diesem Film eine Chance zu geben, der ja Kritiken zufolge in eine ähnliche Richtung gehen dürfte...

I SPIT ON YOUR GRAVE ist die Geschichte einer jungen Autorin aus der Großstadt, die sich auf's Land zurückziehen will um sich dort inspirieren zu lassen und ihr neues Buch verfassen will. In der Gegend angekommen bemerkt sie aber schnell, dass Leute aus der Stadt hier ausschließlich als jene Menschen gesehen werden die sich für etwas Besseres halten. Genau aus diesem Grund beschließen einige der Einheimischen der jungen Großstadtschönheit Manieren beizubringen...

Bei I SPIT ON YOUR GRAVE handelt es sich um einen sogenannten Rape'n'Revenge Filme was so viel heißt, dass erst einer Person etwas zustößt die sich anschließend dafür rächt oder rächen will. Wenn ich also darauf näher eingehe betrachte ich das nicht als Spoiler, da dies essentieller Teil dieses Subgenres ist. Zunächst muss ich sagen, dass die Latte vom TLHOTL Remake sehr hoch gelegt wurde, denn der war spannend, packend und richtig hart. Der Film nimmt sich wenige Minuten für die Einführung und bringt schon bald die Gewalt in Spiel, die bis zum Ende langsam aber stetig gesteigert wird.

In der ersten Hälfte des Films bekommt man eigentlich kaum Überraschungen geboten, sogar bedient man sich dem ein oder anderen Klischee das man schon aus dutzenden anderen Genrevertretern kennt. So soll der ein oder andere Charakter etwas anderes vermitteln, was aber nicht nur bei Genrekennern nicht funktioniert, sodas man hier offensichtlich durchblicken kann was hier folgen wird. Zwar hatte ich die Hoffnung, dass ich mit meiner Vermutung falsch liegen würde und ich somit überrascht werde, das traf aber eben genau nicht ein. Ich wollte den Film aber deswegen nicht unbedingt aufgeben und hab ihm bis zum Abspann die Chance gegeben mich umzustimmen - und die hat er genutzt!

Die Charaktere schaffen es den Film intensiv zu machen, würde ihnen das nicht gelingen wären einem die Geschehnisse im Film völlig egal. Allerdings gelingt es den Tätern von Anfang an ihrer Figur Hass und Gnadenlosigkeit zu vermitteln, was schon bei der anfänglich noch etwas harmloseren Belästigung schon Wirkung zeigt. Ab da geht's aber ziemlich schnell, sodass man über einige grausame Misshandlungen schnell bei der Vergewaltigung ankommen ist die wirklich nichts für Schwache nerven ist. Wirklich sehr intensiv und mitreißend inszeniert werden hier die Abscheulichkeiten auf ihren Höhepunkt gebracht - schwer verdaulich.

Den Übergang von Rape auf Revenge hat man wirklich sehr gut und halbwegs glaubwürdig umgesetzt, wenn mir der in TLHOTL auch besser gefallen hat. Wo ich gerade bei dem Vergleich bin: der Racheakt wurde hier ganz anders inszeniert. Wirkte der im Remake von Wes Cravens Klassiker noch sehr roh, so hat sich hier die Ausführende noch Gedanken über die Inszenierung gemacht - bevor getötet wird handelt der Täter doch sehr ausgeklügelt was in solch einer Situation vielleicht möglich, aber eher unwahrscheinlich ist. Das nimmt dem Film für mich zwar ein wenig an Authentizität, was aber durch die Methode der Umsetzung wieder aufgehoben wird. Um Gorehounds jetzt nicht die "Vorfreude" auf die Brutalitäten zu nehmen werde ich auf diese nur im Spoilertag eingehen:

SPOILER
In den ersten gut 60 - 70 Minuten gibt es kaum bis gar keine Splattereffekte zu sehen, was mich doch ein wenig überraschte. Allerdings hat man sich die für das große Finale aufgehoben, das sich wirklich sehen lassen kann. Nicht nur auf kreative Art (wie ich's bisher noch nicht gesehen habe) wird hier gemordet, sondern auch auf vorangehende Ereignisse wird dabei Bezug genommen. So werden beispielsweise die Augen eines festgebundenen Opfers mit Fischhaken aufgerissen und mit Fischinnereien gefüllt, die anschließend von Krähen ausgepickt werden. Auch ein gemein inszenierter Säuretod findet Platz in dem Film, was nur noch durch die anal eingeführte Schrotflinte und den abgeschnittenen Penis zu toppen ist.
SPOILER ENDE

Auch wenn der Film schon kurz nach Beginn einen gewissen Spannungsbogen aufbauen kann und der nur unter der ein oder anderen Schwachstelle im Drehbuch leidet sehe ich den Höhepunkt in der letzten halben Stunde. Das liegt nicht nur daran, dass mich der Revenge-Teil dieser Filme immer mitreißt, sondern auch an den richtig derben Effekten und der knallharten Inszenierung.

Das Remake von I SPIT ON YOUR GRAVE reiht sich für mich neben The Hills have Eyes und The Last House on the Left zu den besten Remakes des Genres ein. Ein bitterböser Rape'n'Revenge Film, der nichts für Zartbesaitete ist. Für Genrefans uneingeschränkt zu empfehlen.

8-8,5/10 tote Vögel an der Scheibe

geschrieben am 17.08.2011 um 23:36

Um in Ruhe an ihrem neuen Buch schreiben zu können, fahrt die junge Schriftstellerin Jennifer aufs Land in eine einsame Hütte. Schnell wird diese Ruhe von vier Männern aus der Gegend gestört.

Sie entführen Jennifer und vergewaltigen sie auf brutale Art und Weise. Einer nach dem anderen vergeht sich an Jennifer.

Halb tot schleppt sie sich nach Hause, erholt sich von dem Verbrechen und nimmt scheinbar unverändert ihren Alltag wieder auf. Doch in Jennifer reift über die Wochen ein grausamer Plan: sie will Rache - Rache an den Männern, die ihr dies angetan haben…


Meine Kritik:

Da der Film dem Original relativ genau folgt, bleibt inhaltlich natürlich wenig Überraschendes übrig, aber das ist auch gar kein Problem, denn wenn man das dann SO umsetzt wie hier, bin ich voll zufrieden.

Gut, die Vergewaltigung ist nicht mal annähernd so dreckig und bestialisch wie im Original. Alles wirkt hier mehr „amerikanisch“. Es wird nicht zu viel Haut gezeigt, durch die Kameraperspektive wird der unmenschlichen Tat das Drastische etwas genommen (man denke an die 20minütige Tat im Original, in der die Frau wie ein Stück Fleisch rumgereicht wird).

Hält sich der Film bei dem Rape-Teil noch zurück, dreht er dann aber im Revenge-Teil so richtig auf. Was sich Jennifer hier einfallen hat lassen, überschreitet die „üblichen“ Foltermethoden à la Hostel und Co. in ihrem Sadismus um Längen. Auch das Original kann hier nicht im Entferntesten mithalten. Man muss sich schon mal das eine oder andere Mal das leichte Grinsen aus dem Gesicht wischen, bei derart kreativen Bestrafungen.

Jedoch leidet der Film genauso wie ein Vorbild unter einem recht trägen Mittelteil. Besonders der Part zwischen der Vergewaltigung und dem erneuten Auftauchen von Jennifer, zieht sich doch recht unspektakulär dahin.

Die Gewaltschraube zieht aber dann dermaßen an, dass dieses Manko sehr schnell wieder vergessen ist.

Also was bleibt übrig:

+ unheimliche harte und kreative Folterungen, ein tolles Setting und eine solide Inszenierung

- zu viel Leerlauf in der Mitte und im Vergleich recht harmlose Rape-Szenen


Mir hat das Remake von I spit on your grave besser gefallen hat als das Original, deshalb



8 / 10

geschrieben am 27.07.2011 um 23:41


Nur ein paar Tage nachdem ich das Original wieder einmal zu Gesicht bekam, konnte ich mir nun endlich das lang ersehnte Remake des Klassikers "I Spit On Your Grave" ansehen. Anderen Kritiken zufolge sollte dieses dem früheren ISOYG doch einiges an neuem Leben einhauchen und deswegen brannte ich schon richtig auf den Film, zumal ich dass Original ja wirklich als Meisterwerk bezeichne.

Ich weiß gar nicht wo ich am besten anfangen soll. Der Film bietet so einiges an Material das diskussionswürdig ist, aber am besten ich beginne ganz von vorne.
Der Film startet eigentlich genauso wie sein Vorgänger. Man glaubt es handelt sich um eine schlichte, neue, in Hochglanzoptik aufgestylte 1:1 wiederbelebte Fassung des Kult-Schockers. Doch wer einige Minuten verstreichen lässt, wird schnell herausfinden dass dem ganz und gar nicht so ist.

Der Film hält sich natürlich grob an das Konzept des Originals und die Story wurde auch irgendwie völlig gleich übernommen. Nun, sowas ist ja für ein Remake eigentlich völlig normal und stört mich persönlich auch nicht weiter.
Was hingegen wirklich sehr erwähnenswert und höchst löblich ist, sind die wirklich tollen, zusätzlichen Wendungen bzw. Überraschungen. Was im tollen Original wirklich geradlinig und strikt in eine Richtung geht, wird hier ganz anders dargestellt und man bekommt nicht nur einen tollen "Racheplan" aufgestischt, sondern auch wirklich sehr gute Überraschungseffekte.
Dieses ist der erste Punkt der mir sehr positiv aufgefallen ist.

Das zweite dass man natürlich hervorheben kann oder sogar muss, ist die Spannung und der wirklich hohe Härtegrad. Wer den 1978er Film von "I Spit On Your Grave" kennt weiß selbstverständlich wie die ganze Geschichte und Story aufgebaut ist bzw. ausgehen wird. Vorteile haben die, die ihn nicht kennen, das ist klar. Wer aber glaubt sowieso schon alles zu wissen und einen langweiligen "Abklatsch" erwartet, hat sich selber böse in den Finger geschnitten.
Mir persönlich hat der Film nämlich trotz der unzähligen Sichtungen des Originals sehr gepackt und vor Spannung sprichwörtlich in den Sessel gedrückt. Wirklich beeindruckend was uns hier Regisseur Steven R. Monroe bietet.

Filmfazit:
Es gibt grob gesagt keine größeren Kritikpunkte meinerseits. Hier durfte ich ein sehr gutes Remake sehen dass mit großer Härte und hoher Spannung dem Zuseher einiges bieten kann. Nicht nur für kranke Horror-Fans äußerst empfehlenswert.

geschrieben am 24.07.2011 um 21:27

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