Manche Filme machen es nicht Einfach.
Die Handlung von „Inland Empire“ nun wenn ich sie irgendwann zusammen Puzzeln kann, werde ich sie bestimmt hier ergänzen, sprich also nie. Selbst David Lynch gibt zu das der Film kaum eine erkennbare Handlung hat. Viele Szenen entstanden erst beim drehen mit Laura Dern.
Denn eigentlich sollte „Inland Empire“ wie auch schon „Mulholland Drive“ kein Film werden. Eigentlich war manches nur eine Spielerei mit seiner DV Kamera. Nun daraus entstand jetzt der fast 3 Stunden lange Film. Das Grundthema ist Angst, ja diese Angst sehen wir nun immer wieder in sehr surrealen Szenen.
Dazu kommt die liebeserklärung an das alte Hollywood. Doch dies ist manchmal so verfremdet. Wie die ganze Welt im Film. Das fängt mit einer Surrealen Comedy mit Riesigen Hasen an und Endet im Film im Film im Film im Film... usw.
David Lynch macht es dem Zuschauer nicht leicht, denn man hat immer das gefühl den faden verloren zu haben. Ein riesiges Puzzle. Teile die Zusammen gesetzt werden müssen von uns Zuschauer. Doch dazu heißt es erstmal heraus finden, was nun Film ist und was Wirklichkeit.
Es gibt auch Szenen wo man einfach nur noch denkt, „WTF?“, wenn eine Gruppe von Mädchen auf einmal anfängt zu Singen und zu Tanzen. Da ist natürlich wieder die Liebeserklärung an das alte Hollywood. Denn es wirkt wie eine Musical Einlage. Diese kommen ja auch immer unerwartet. Doch in so einem Film?
„Inland Empire“ sind gut 3 Stunden Kino der besonderen Art. Denn hier ist alles möglich und als Zuschauer wird man in etwas rein gezogen, das zwischen Horror, Drama, Thriller, Comedy, Musical.
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