Regisseur Paul Greengrass war für den Großteil der Filmwelt bis vor wenigen Jahren wohl noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Ich hab jedenfalls 2004 erstmals von ihm gehört, denn da startete er mit seinem ersten von zwei Sequels der Jason Bourne-Filme im Kino. Sowohl Die Bourne Verschwörung als auch Das Bourne Ultimatum haben mir sehr gut gefallen, was teils aber nicht nur daran liegt, dass ich Verschwörungsfilme von Grund auf interessant finde. Greengrass hat hier aber schon gezeigt was er drauf hat und will das mit GREEN ZONE ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Gut, für seine Vielfältigkeit spricht das vorerst nicht, denn inhaltlich vermittelt der Trailer den Eindruck eines Bournes mit Politcharakter, denn neben der Verschwörungsgeschichte ist auch hier die Hauptrolle mit Matt Damon besetzt - aber wenn die Umsetzung passt, warum nicht?
Nach knapp 30 Minuten des Films hatte ich diesen fast schon abgeschrieben. Er konnte mich bis dahin einfach nicht erreichen und verlief bis dato einfach zu uninteressant. Nach dem ersten Drittel gelang jedoch die Wende und Greengrass konnte mich mehr oder weniger bis zum Schluss packen. Ich konnte die fast schon verlorene Hoffnung wieder aufgreifen, wenn der Regisseur sich auch lange Zeit damit gelassen hat von seinen Stärken Gebrauch zu machen - sobald dies aber geschieht greift der Film urplötzlich. Man wird vom Geschehen mitgerissen, lebt mit dem Charakteren mit und macht sich selbst Gedanken über die möglichen Hintergründe des großen Geheimnisses. Genau das womit Greengrass schon in den Bourne-Filmen überzeugen konnte macht auch GREEN ZONE zu einem guten Film. Packende Spannung und eine tolle Inszenierung, die gegen Ende auch explosiver wird. Letztere Zugabe ist sicherlich Geschmackssache (eine bodenständigere Umsetzung à la The Hurt Locker wäre eine andere Möglichkeit gewesen), aber keineswegs schlecht, sondern optisch absolut ansprechend.
Das Ende setzt wie erhofft und auch irgendwie erwartet einen sehr guten Schlusspunkt dieses tollen Thrillers und lässt den Zuschauer mit einem zufriedenen Gefühl zurück. Nicht zu vergessen ist dabei aber der erste, schwache Akt des Films - so ist GREEN ZONE "nur" ein sehr guter, aber kein hervorragender Film.
7,5-8/10 Notizbücher
Im Jahr 2003, die USA sind in den Irak eingefallen, weil laut einer zuverlässigen Quelle genannt Magellan es dort Massenvernichtungswaffen geben soll. Das glaubt auch der Soldat Miller, doch so langsam fängt er an zu zweifeln, denn egal wo er hin geschickt wird, er findet keine Waffen. So fängt Miller an selber nach zu forschen…
„Green Zone“ ein Film über den Irak Krieg, doch es wird hier nichts verherrlicht oder gezeigt wie schlimm doch der Alltag eines Soldaten ist. Nein, der Film zeigt uns eine der spannendsten Verschwörungs Geschichten der letzten Jahre. Denn wie wir nun alle wissen sollten, worden im Irak nie Massenvernichtungswaffen gefunden. Genau das Kritisiert der Film ganz offen, er nimmt kein Blatt vor dem Mund und zeig uns in knapp 110 Minuten, was wohl alles hinter den Kulissen im Irak abgelaufen ist. Politisch und auch Menschlich. Denn Miller trifft auf verschiedene Menschen im Irak, die einen die Froh drüber sind das die US Soldaten da sind und alles verbessern wollen und auf der anderen Seite die es nicht verstehen können.
Es gibt natürlich auch Action bei so einem Kriegsschauplatz wie dem Irak lässt sich das nicht vermeiden, doch die Actionszenen stehen hinten an. Auch wenn man denken könnte das wenn Matt Damon die Hauptrolle spielt und Paul Greengrass Regie geführt hat. Die beiden haben ja bei den letzten beiden Bourne teilen zusammen gearbeitet. Nein hier wird ganz klar eine Geschichte erzählt, die Actionszenen sind nur Beiwerk. Das Finale bietet zwar eine extrem Spannende Verfolgungsjagd, aber soviel Geballert und Geschoßen wird nicht.
Auch ganz anders als bei Bourne ist die Kamera hier ruhiger und nicht so extrem hektisch. Man merkt doch den Unterschied, es wär auch schade drum wär der Film nur eine andere Version von einem Bourne Film.
Doch der Film dürfte bei vielen US Bürgern bitter aufstoßen. Zeigt er doch eine Version vom Irak Krieg die sie sicher nicht glauben wollen. Darum war der Film auch weltweit nicht so erfolgreich an den Kinokassen wie er hätte sein können. Die Handlung ist eine Böse Kritik an dem was dort passiert ist. Zeigt aber auch das nicht alle Menschen blind dem Folgen was gezeigt und gesagt wird.
„Green Zone“ ist ein Spannender Thriller um eine Verschwörung im Irak Krieg, Top aktuell und mit heftiger Kritik an dem was dort passiert ist.
DVD-Forum.at und Universal Pictures International veranstalten ein Gewinnspiel zur aktuellen Kino Veröffentlichung von Green Zone.
Zu gewinnen gibt es: 5 x 1 Fanpacket "Green Zone" bestehend aus T-Shirt und 2 Eintrittskarten Hier gehts zu den Details Kinostart: 19.03.2010 Kurz-Inhalt:...
19.03.2010 | mehr...
Universal Pictures hat ein paar Bilder zum neuen Film "Green Zone" veröffentlicht. Bei Teil 2 und 3 der Bourne Reihe hat der Regisseur Paul Greengrass schon mit Mat Damon zusammengearbeitet und wie man sehen konnte auch ziemlich erfolgreich.
25.02.2010 | mehr...

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