Selten war der Abstand zwischen Original und Fortsetzung länger als bei "Tron: Legacy". 28 Jahre ist es mittlerweile her, dass "Tron" in die Kinos kam – wo ihm zu Beginn trotz der damals revolutionären Effekte kaum Erfolg beschieden war. Erst nach der Veröffentlichung auf VHS bzw. der Ausstrahlung im Fernsehen erlangte der Film langsam aber sicher den Kultstatus, der dazu führte, dass nach einer erfolgreichen und gelungenen Fortsetzung auf dem PC ("Tron 2.0") nun also auch ein weiteres Abenteuer im "Raster" auf der Kinoleinwand folgen darf. Und Abenteuer ist genau das richtige Wort: Wo der Vorgänger zwar optisch und vom originellen Konzept her begeistern konnte, aber was die Action und Spannung betrifft etwas zu wünschen übrig ließ, fügt "Tron: Legacy" der imposanten Optik auch noch eine durchaus packende Handlung in bester Heldengeschichten-Manier hinzu. Ging es bei "Tron" darum, eine Datei zu finden, das Master Control Program auszuschalten und den hinterhältigen Boss der Firma, Dillinger (dessen Sohn zu Beginn des Films einen kurzen Auftritt hat; dass dieser von Cillian Murphy gespielt wird lässt vermuten, dass er bei einer potentiellen Fortsetzung eine ungleich größere Rolle spielen könnte) das Handwerk zu legen, steht diesmal deutlich mehr auf dem Spiel.
So gibt es nun – im Gegensatz zum Vorgänger – eine (jedoch nicht näher definierte) Deadline, da das Portal nur eine gewisse Zeit geöffnet ist. Schon allein dies sorgt für Spannung und bringt etwas Tempo in den Film. Auch geht es nicht einfach nur darum, Informationen zu besorgen; vielmehr müssen Sam Flynn und sein Vater das Portal erreichen, um die Welt in der Sam’s Vater jahrzehntelang gefangen war gemeinsam verlassen zu können. Doch das ist noch nicht alles: CLU 2.0, das von Kevin geschaffene Programm, dass ihm zusammen mit TRON beim Aufbau einer perfekten digitalen Welt helfen sollte, möchte unbedingt in den Besitz von Kevin’s Identitäts-Diskus gelangen, davon überzeugt, damit die digitale Welt hinter sich lassen und gemeinsam mit seiner Armee an Kriegern die reale Welt erreichen zu können. Es mag etwas klischeehaft und schon fast wieder übertrieben sein, dass somit in "Tron: Legacy" nicht weniger als die ganze Welt gerettet werden muss, da es jedoch nicht nur für Spannung sorgt sondern zudem zu einigen anspruchsvolleren Szenen führt in denen die Figuren ihre Interessen gegenüber jenen der gesamten Menschheit abwägen müssen (und zugleich einen plausiblen Grund dafür findet, warum sich Kevin im Raster vor CLU versteckt hält) will ich "Tron: Legacy" diesen nicht unbedingt originellen Ansatz nicht vorhalten. Zumal man sonst heutzutage ohnehin jeden zweiten Blockbuster nur allein deshalb abwerten müsste…
Generell hat mich die Handlung von "Tron: Legacy" nach dem diesbezüglich eher mager ausgestatteten Vorgänger angenehm überrascht. Sicherlich, sie wird weder Preise für Originalität noch für Tiefgang erhalten, bietet aber dennoch deutlich mehr Inhalt als das Original. Im Gegenteil, wer ein reines Actionfeuerwerk erwartet, wird möglicherweise von "Tron: Legacy" sogar teilweise enttäuscht sein und ihn mit seinen teils ausgedehnten (jedoch für mich nie langweiligen) Dialogszenen stellenweise etwas zäh empfinden. Für mich zählt aber gerade die Tatsache, dass er sich nicht nur auf die bestechende Optik und Akustik verlässt, zu seinen großen Stärken. Trotz aller optischer Leckerbissen stehen die Figuren im Mittelpunkt; für einen Blockbuster gibt es überraschend viele Charakterszenen und –entwicklungen, eine gefällige Message (wenn diese auch nicht sonderlich originell ist; so hat sie mich vor allem enorm an eine "Babylon 5"-Episode erinnert – welche, sei an dieser Stelle nicht verraten, sonst würde ich bereits zu viel vorwegnehmen) und auch die eine oder andere Wendung und Offenbarung hat der Film zu bieten. Nicht jede davon ist überraschend und/oder gelungen – vor allem eine Charakterentwicklung gegen Ende scheint irgendwie aus dem Nichts zu kommen – dennoch bereichern sie die Handlung des Films.
Um eine solch phantastische Handlung wie in "Tron: Legacy" überzeugend zu vermitteln, braucht es gute Schauspieler – was hier auch überwiegend der Fall ist. Einige mögen bemängeln, dass Jeff Bridges hier im "Dude"-Modus zu operieren scheint, wer sich jedoch das Original noch einmal zu Gemüte führt, wird bemerken, dass Kevin Flynn bereits damals einige Züge seiner wohl bekanntesten Figur trug; zudem wirkt die Entwicklung seiner Figur angesichts der Tatsache, dass er über 20 Jahre in dieser digitalen Welt eingesperrt war, durchaus plausibel. Jedenfalls liefert er in "Tron: Legacy" eine glaubwürdige und überzeugende Performance ab. Leider kann ich das von Garrett Hedlund nur bedingt behaupten. Zwar keinesfalls schlecht, offenbart er sich dennoch als das schwache Glied in der Kette. So wie einigen anderen Jungschauspielern der letzten Jahre – allen voran Shia LaBeouf – fehlt es ihm vor allem an Charisma und Leinwandpräsenz. Er stört zwar nicht, fällt aber halt auch leider nicht sonderlich positiv auf; genau genommen hinterlässt er eigentlich überhaupt keinen Eindruck. Dass er neben Jeff Bridges spielen muss, der ihn selbst im Schlaf an die Wand spielen würde, hilft da natürlich auch nicht gerade. Olivia Wilde hingegen besticht nicht nur als optischer Aufputz, sondern auch mit einer sehr gelungenen naiv-fröhlichen Performance. Und als großer "Babylon 5"-Fan freue ich mich natürlich über jedes Wiedersehen mit Bruce Boxleitner, das ich bekommen kann – und sei es auch noch so kurz.
Trotz aller anderen positiven Aspekte führt kein Weg daran vorbei: Die größte Stärke von "Tron: Legacy" ist natürlich die Optik. Die Welt von "Tron" sieht einfach nur ungemein beeindruckend und cool aus. Mit den schwarzen Anzügen und den grellen Neonfarben sorgt man für einen tollen Kontrast und eine originelle, bestechende visuelle Umsetzung. Das Design dieser digitalen Welt ist wirklich großartig gelungen. Nicht nur, dass einige aus dem Vorgänger bekannte Designs stimmig und ansehnlich mit einem Update versehen werden – was vor allem bei den "Light-Cycles" und den "Solar Sailor" glänzend gelungen ist – auch neue Ideen wie die Kampfflieger fügen sich überzeugend in die digitale Welt ein. Auch einige visuelle Gags, wie z.B. die Pixel-Eiswürfel, werten die visuelle Gestaltung zusätzlich auf und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild – und zeigen zudem auf, wie durchdacht die visuelle Gestaltung des Films ist. Besonders gut gefallen hat mir auch das Setdesign von Kevin Flynn’s Versteck, das eine herrliche Hommage an "2001 – Odyssee im Weltraum" bietet; aber generell ist auch die Gestaltung der Gebäude oder auch der Spiel-Arena sehr gelungen. Alles in allem sind Design, Set-Gestaltung, Kostüme und generell die Optik ungemein imposant; man versteht, warum sich Kevin Flynn in dieser Welt verloren hat!
Die Action ist zwar wie zuvor schon erwähnt etwas spärlicher gesät, als dies der eine oder andere wohl erwartet hat, aber wenn es mal kracht, dann so richtig. Durch die originelle visuelle Gestaltung oder auch Einfälle wie den unterschiedlichen Ebenen beim "Lightcycle"-Rennen hebt sich die Action von Filmen, die in der "realen" Welt spielen, deutlich ab, und machen sie schon allein deswegen interessant. Darüber hinaus sind sie aber auch noch sehr packend in Szene gesetzt, jedoch ohne dabei zu hektisch zu werden und dadurch die Übersicht zu verlieren. Es gibt drei wirklich tolle Actionszenen in "Tron: Legacy", der Disc-Kampf, das Lightcycle-Rennen und der abschließende Luftkampf, und ich könnte mich für keinen Favoriten entscheiden; ich fand sie alle drei enorm spannend, gut inszeniert und sehr unterhaltsam. Auch die visuellen Effekte sind sehr gut gelungen – mit einer Ausnahme: Der verjüngte Jeff Bridges kann leider nur in einigen wenigen Einstellungen wirklich überzeugen. Deutlich öfter kann hingegen er seine digitale Herkunft nicht verbergen. Dies dürfte wohl auch der Grund dafür sein, dass sich "Tron: Legacy" bei den Oscars nicht über eine Nominierung für die besten visuellen Effekte freuen durfte. Die digitale Verjüngung/Veralterung von Brad Pitt in "Der seltsame Fall des Benjamin Button" war jedenfalls ungleich gelungener.
Von dieser kleinen Schwäche mal abgesehen entbrennt "Tron: Legacy" ein visuelles Feuerwerk, wie man es seit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" nicht mehr im Kino erleben durfte. Insofern ist das wieder mal ein Film, den man sich keinesfalls zu Hause auf dem Fernseher oder gar auf einem kleinen Laptop-Schirm ansehen sollte; Filme wie "Tron: Legacy" sind nun mal für das Kino gemacht. Falls ihr die Gelegenheit habt, rate ich euch zudem dazu, eine 3D-Vorstellung zu besuchen. Zwar gibt es immer wieder kritische Stimmen, und auch bei "Tron: Legacy" zeigten sich manche enttäuscht, ich kann mir dies allerdigns nur so erklären, dass diese Kinobesucher mit dem Erfassen der dadurch entstehenden Tiefe Probleme haben, und daher offensichtlichere "in your face" 3D-Effekte brauchen (und erwarten), um den Effekt wirklich genießen zu können. Mir war jedoch der verhaltene Einsatz wie in "Avatar" oder eben auch "Tron: Legacy" schon immer lieber, wo es weniger darum geht, etwas in Richtung des Zuschauers zu schleudern (wobei es diese Effekte ebenfalls vereinzelt gibt), sondern den Bildern auf der Kinoleinwand eine beeindruckende Tiefe zu verleihen. Vor allem angesichts der Tatsache dass die Szenen in der realen Welt in 2D spielen und einen das 3D somit nochmal zusätzlich in die Welt des digitalen Rasters hineinzieht, fand ich den Effekt bei "Tron: Legacy" jedenfalls wirklich gut genutzt und umgesetzt. Ich bin jedenfalls sehr froh, ihn mir in IMAX 3D angesehen zu haben!
Abschließend sei auch noch der Soundtrack von Daft Punk lobend hervorgehoben. Zwar habe ich diesen ohnehin in meinem Review bereits ausführlich besprochen, dennoch wäre eine Kritik zu "Tron: Legacy" unvollständig, wenn man nicht auch ein paar Worte über ihren Beitrag zum Erfolg des Films verlieren würde. Zumal ich ja erst jetzt nach Kenntnis des Films beurteilen kann, inwiefern ihr Score, der für sich allein genommen schon sehr gut funktioniert, denn mit den Bildern ein stimmiges audiovisuelles Gesamtbild ergibt. Nun, um es kurz zu machen: Mit Kenntnis der Bilder, welche die Musik begleiten, gefällt mir ihre Komposition sogar noch einmal besser. Ihre Filmmusik zu "Tron: Legacy" ist ein absoluter Genuss, der die Stimmung der Szenen nicht einfach nur unterstützt, sondern sogar teilweise erst dafür verantwortlich ist! Auch macht erst ein mehrmaliges Hören des Soundtracks deutlich, wie vielschichtig und abwechslungsreich dieser ist. Jedenfalls tragen sie mit ihrer genialen musikalischen Untermalung wesentlich zur Unverwechselbarkeit von "Tron: Legacy" bei. Gemeinsam mit den opulenten Bildern bietet sich damit eine unvergleichliche Mischung, die locker über die wenigen vorhandenen Schwächen hinwegtäuschen kann.
Fazit:
Vor ca. 28 Jahren war "Tron" gerade mal etwas für Kinder und Computernerds. Der Nachfolger schlägt zwar in vielen Bereichen in die gleiche Kerbe wie das Original und verfügt über ähnliche Stärken und Schwächen, ist jedoch definitiv cooler und massentauglicher als der Disney-Klassiker – ohne dabei seine Wurzeln zu verraten. Wie der Vorgänger liegen die Schwächen des Films im inhaltlichen Bereich, wenn auch "Tron: Legacy" hier deutlich mehr bietet und vor allem deutlich spannender, packender sowie tempo- und actionreicher ausgefallen ist. Dennoch bietet "Tron: Legacy" kein reines, sinnloses Actionspektakel, sondern rückt in den zahlreichen Dialogen die Figuren bzw. ein paar faszinierende Ideen sowie eine gelungene Message in den Vordergrund; er ist zwar ein style over-, aber eben kein style instead of substance-Film. Die überraschend spärlichen Actionszenen sind dafür umso gelungener und bestechen vor allem durch die packende, aber dennoch übersichtliche Inszenierung des Regie-Neulings Joseph Kosinski. In erster Linie bietet "Tron: Legacy" aber natürlich etwas fürs Auge und die Ohren. Das grandiose Design, die mit einer Ausnahme tollen Effekte sowie der kongeniale Soundtrack von Daft Punk machen "Tron: Legacy" zum ersten großen Blockbuster des Jahres 2011. Wer sich dieses audio-visuelle Erlebnis im Kino entgehen lässt, ist selber schuld!
7/10
Review © Christian Siegel
verfasst am 07. Februar 2011
geschrieben für und ursprünglich veröffentlicht auf http://www.fictionbox.de
Als ich den ersten Trailer zu TRON LEGACY gesehen hab war mir klar, dass ich diesen Film im Kino sehen muss. Ich kenne das Original nicht (was vllt. eine gute Voraussetzung ist) und der einzige Grund für den Kinobesuch waren die Effekte, die schon im Trailer spektakuläre Bilder versprechen. Die waren es auch, die mich dazu bewegt haben den Film nicht im Kino zu verpassen, sodass ich heute in der IMAX 3D Vorstellung des Films war...
So um's nochmal festzuhalten, mit diesen Voraussetzungen bin ich heute in den Film gegangen:
Original nicht gesehen
keine Langeweile
tolle Optik
3D IMAX-Genuss
Diese Erwartungen finde ich absolut wichtig, denn die haben sich wohl auch stark auf mein Wahrnehmen des Films ausgewirkt. Science Fiction ist von grundauf schon keines der Genres, das ich mir vermehrt ansehe. Der Trailer allerdings hat mich wirklich beeindruckt, sodass ich den unbedingt im Kino sehen musste - und das was die Vorschau versprach, hat der Film gehalten!
Der Film spielt Anfangs in der realen Welt, wo die Einleitung der Story stattfindet. Allerdings dauert es nicht besonders lange, bis man in die Computer-generierte Welt eintaucht, die den Zuseher absolut einnimmt und bis Ende nicht loslässt. Die Optik ist atemberaubend gut, aber auch außergewöhnlich. Gute Effekte findet man bei Großproduktionen ja immer mehr, die sehen sich aber zumeist sehr ähnlich. Man hat das Gefühl, wenn's nicht schon auf der Hand liegt, dass man das schon mal gesehen hat - da hebt sich TRON LEGACY von der breiten Masse ab. Alleine das komplett animierte Setting, das den Schauplatz für fast den ganzen Film bietet, ist einfach unglaublich atmosphärisch. Auch wenn ganz deutlich zu erkennen ist, dass das alles aus dem PC stammt, schafft man's hier nicht nur tolle Bilder zu liefern, sondern denen auch eine Wirkung zu geben. Da sind zum einen die Spiele. Als ich davon gehört habe, dachte ich mir, dass man das nur langweilig inszenieren könnte. Aber sowohl im Spiel als auch außerhalb werden Diskus und Motorrad so eingesetzt, dass einem der Atem wegbleibt. Da fliegen die Fetzen in Form von Bits und Bytes wie man's zuvor wohl noch nie gesehen hat - an dieser Stelle muss man den Machern ein großes Lob aussprechen!
Die Story kommt wie auch die Charaktere nicht über den Durchschnitt hinaus, ist aber auch nicht zwangsläufig nötig. Der Film läuft so ab, wie man es sich als geübter Filmseher schon erwarten kann und bietet so kaum Überraschungen oder spektakuläre Twists. Die Darsteller sind zwar gut, aber nicht überragend. Jeff Bridges hat mich noch nie enttäuscht und liefert auch hier eine tolle Leitung ab. Der Hauptdarsteller Garrett Hedlund passt in die Rolle, war mir aber von Anfang an unsympathisch, was sich im Laufe des Films aber gelegt hat. Ganz bezaubernd ist hingegen Olivia Wilde in der Rolle der Quorra, die äußerlich ein wenig an Aeon Flux erinnert, aber ihre Sache wirklich gut macht. Was mir hingegen überhaupt nicht gefallen hat ist Martin Sheen in der Rolle des Zuse. Einfach übertrieben, lächerlich und unpassend wird dieser zwar gut in die Geschichte eingebunden, aber der Charakter selbst war für meinen Geschmack einfach zu hoch gepokert. (Ob es diesen auch im Original - in welcher Form auch immer - gibt weiß ich nicht. Also auch nicht, ob das ganz gewollt so ist und vllt. sogar auf das Original anspielt)
Der Film schafft es über 2 Stunden gut zu unterhalten ohne jemals Durchhänger überbrücken zu müssen. Story und Darsteller sind absolut ausreichend, aber der Fokus liegt klar auf den Effekten. Diese sind meiner Meinung nach bahnbrechend und einzigartig - ein Augenschmaus! In Sachen Optik ist TRON LEGACY bisher klar mein Highlight 2011. Sehr gute Disney-Unterhaltung!
Anhang: Die Effekte sind grandios, der 3D-Effekt kam aber nicht ganz so deutlich raus. Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass die Macher absichtlich nur gewisse Sequenzen in 3D beabsichtigt haben. Der Ton ist wirklich bombastisch! Wer die Gelegenheit hat den Film im Kino oder gar in IMAX zu sehen, sollte diese unbedingt wahrnehmen, denn die Oscar-Nominierung in der Kategorie "Best Achievement in Sound Editing" ist definitiv gerechtfertigt was sich auch beim genialen Soundtrack von Daft Punk zeigt!
8/10 Spielautomaten
Achtung der Nachfolgende Text könnte Momente von Fanboytum und Absoluter Nerdigkeit beinhalten. Bitte behalten sie Ruhe, der Autor ist nur so begeistert und vielleicht etwas nerdig.
Sam Flynn sollte eigentlich Emcon leiten nachdem sein Vater vor mehr als 20 Jahren verschwunden ist. Doch er hat keine Lust. Als er von Alan einen alten Freund und Partner seines Vater die Information bekommt, das er eine Nachricht von Sams Vater bekommen hat aus der Spielhalle. So macht sich Sam auf den Weg in die Spielhalle, doch er findet nur einen alten PC seines Vater und einen Laser, doch dann wird er in eine Digitale Welt gezogen, die sein Vater er schaffen hat. Schon bald muss er sich gegen das Programm stellen was sein Vater einst erschaffen hat. Hilfe bekommt er dabei von Quorra, einer Freundin seines Vater.
Wo fängt man bei einem Film wie „Tron Legacy“ an? Nun vielleicht erstmal bei dem Wichtigsten. Der Film ist einfach der Hammer. Das beginnt damit das der Film in 2D und 3D gehalten ist. Die Reale Welt ist in 2D, das ist natürlich von Vorteil, so ist die Abgrenzung zur Digitalen Welt einfacher und die sieht einfach toll aus, weil nicht einfach alles aus dem PC gekommen ist, sondern vieles Echt ist. Dazu kommt das die 3D Effekte nicht aufdringlich sind, sondern dezent gehalten sind. Bis auf ein paar kurze Szenen. Doch so kann man schon mal schnell vergessen das er 3D ist, doch alles wirkt einfach so Plastisch so Echt, als wäre man dabei. Es muss nicht immer direkt ins Gesicht des Zuschauer sein, so geht es auch. Man merkt halt auch immer wieder das Szenen in 3D gedreht wurden sind.
Die Welt sieht einfach unglaublich aus, alles wirkt so Düster und dann kommen diese Neon grellen Farben, der Menschen, das Helle Blau der Guten und das Dunkle Orange der Bösen. Sprich Stylisch ist der Film Top, dazu kommen die Anzüge die auch nicht Animiert sind, sondern entweder als Lycra, Leder, Schaumstoff , Latex oder Nylon bestehen, mit LEDs versehen, man merkt halt wie viel Liebe zum Detail in den Film gesteckt wurden ist. Dazu gibt es viele Anspielung an den original „Tron“ sei es ein Poster oder Fahrzeug aus dem 1. Teil. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. Es gibt sogar Anspielungen an Microsoft oder Facebook, man muss nur genau hin schauen und hin hören.
Was auch bemerkenswert ist das Jeff Bridges als seine Junge Version Digital erscheint, das sieht toll auch, natürlich merkt man das er nicht Menschlich ist, passt aber zu der Rolle. Natürlich spielt auch normal mit. Dazu kommt Olivia Wilde die als Quorra eine perfekte Figur macht, als Junges Programm, was naiv wirkt, weil es einen anderen User trifft.
„Tron Legacy“ ist Pures Unterhaltungs Kino, man hat Spass und wenn man nicht alles zu ernst nimmt wird man perfekt unterhalten. Der Film ist Cyber Punk pur. Man muss den Film einfach im Kino erleben in 3D, die Atmosphäre und der Charme des Original sind auch hier vorhanden. Der Film ist so Toll, das Ich nach dem Ende ihn nochmal sehen wollte. Nun muss ich bis zur BluRay warten.
Seit Jahren ist der Angekündigt – „Tron: Legacy“, die Fortsetzung zum Disney-Klassiker „Tron“ aus dem Jahre 1982. Nun vergeht die Zeit immer schneller, bis die lang-erwartete Fortsetzung in die Kinos kommt.
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Kommentare
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Mega Cooler Film, richtig gute 3D Effekte, atemberaubende Optik, tolle Action, gute Schauspieler, mein Nr.1 Film aus 2011