Vampirfilme sind grundsätzlich keines meiner liebsten Subgenres. Ich steh diesen Filmen absolut neutral gegenüber, weswegen es wohl einige gib die mir gefallen und andere, die ich kein zweites Mal sehen muss. Besonders gerne seh ich mir immer zwei Vampir-Trilogien an: "Blade" und "Underworld". Beide können sich wirklich sehen lassen und sind ausnahmslos unterhaltsam, manche Teile natürlich mehr als andere, dennoch funktionieren die beiden Reihen als solche sehr gut. Eine wesentliche Gemeinsamkeiten teilen sie jedoch, die anscheinend die Genrefilme charakterisiert die mir gefallen - sie bestehen zu großen Teilen aus Action. Sie sind temporeich und verzichten zwar nicht auf düstere Atmosphäre, versteifen sich jedoch nicht ausschließlich auf diese. Ich bin mal gespannt in welche Richtung DAYBREAKERS gehen wird von dem ich eigentlich den Eindruck eines B-Movies hatte, der aber irgendwie dann doch zu gut dafür aussieht... auf gut deutsch: ich hab keine Ahnung was mich erwartet!
Der Inhalt: Im Jahr 2019 beherrschen fast ausschliesslich Vampire die Erde. Die noch letzten lebenden Menschen werden von ihnen wegen ihrem kostbaren Blut gejagt, aber es sind nur noch sehr wenige von ihnen übrig. Und ohne menschliches Blut würden die Vampire zu wilden Monstern mutieren. Vampir Edward Dalton ist Wissenschaftler und arbeitet verzweifelt an einem künstlichen Blut um die Weltbevölkerung weiterhin zu ernähren. Doch dann trifft er auf eine Gruppe menschlicher Überlebender, die nicht nur eine Lösung für das Problem anbieten kann, sondern etwas weit Besseres offeriert: Heilung. Zusammen mit dem Ex-Vampir Cormac und seinen Leuten hat Dalton nun ein neues Ziel vor Augen. Aber nicht jeder Vampir will wieder zum Mensch werden. Ein blutiger Krieg bricht aus.
Trotz großer Namen ist DAYBREAKERS nicht als Hollywoodproduktion auf Blockbuster-Niveau zu sehen, ich zumindest sehe ich mit anderen Augen. Zweifellos ist der Film zwar weit weg eine Billigproduktion zu sein, doch ein feiner Unterschied nach ganz oben (finanziell gesehen) ist dennoch auszumachen. Das nur kurz als Hinweis und Hilfe zur Einstellung mit der man in den Film gehen sollte.
Gleich 2 Komponenten des Grundgerüsts von DAYBREAKERS ist ganz nach meinem Geschmack. Einerseits spielt der Film nicht in der Vergangenheit bzw. sogar in der Zukunft - erfahrungsgemäß kann ich diese Blutsaugerstreifen weit mehr abgewinnen. Andererseits bietet der Film einen für mich gänzlich neuen Blick auf die Entstehung, Notwendigkeit und Vernichtung von Vampiren. Bisher wurde genau das oft zu unspektakulär inszeniert, sodass ich den Spierig Brüdern, die hier Regie führten, ein Kompliment aussprechen muss. In gewisser Hinsicht konnte man frischen Wind in das Genre bringen und mit nachvollziehbaren Schlussfolgerungen wirklich überzeugen. Nicht nur, dass die Menschen vom Aussterben bedroht sind, sondern auch warum ist einfach genial. Der Nutzen den alle in dieser Geschichte haben und die wissenschaftliche Note des Films die eine logische und schlichtweg geniale Lösung für "alle Probleme" liefert ist der Punkt der DAYBREAKERS nicht nur zu einem guten Film macht, sondern ihn auch von anderen abhebt.
Aber nicht nur inhaltlich lebt der Film von überraschenden Stärken, auch die Optik stimmt. Der futuristische Look wirkt authentisch und wurde wohl dosiert eingesetzt - es wurde also niemals zu tief in die CGI-Kiste gegriffen. Auch was die Vampire betrifft hat man einen eigenwilligen Stil kreiert und verschiedene Variationen toll gestaltet. Was mich jetzt im Nachhinein jedoch überrascht ist die FSK16-Freigabe, denn stellenweise geht es hier richtig derb zur Sache was eine 18er Einstufung eher gerecht wird. Der Film ist im Großen und Ganzen sehr blutig geraten und schafft es dennoch nicht darauf reduziert zu werden. Obwohl es einige saftige Splattereinlagen gibt die wirklich schön anzusehen sind (herrlich!), sind es inhaltliche Facetten und visuelle Eindrücke die für mich die Besonderheit des Films ausmachen.
DAYBREAKERS ist düster, atmosphärisch, brutal, gewissermaßen innovativ und einfach unterhaltend! Die Optik stimmt, die Story hat mich schnell für sich gewonnen und auch bei den Charakteren hat man sich Gedanken gemacht - große Schwächen kann ich nicht finden. Empfehlenswert!
8/10 % Blutanteil im Kaffee
Die beiden Engel Loki und Bartleby wurden aus dem Himmelreich verbannt. Um nach langer Zeit endlich wieder zurückkehren zu können, haben sie einen teuflischen Plan: sie schneiden ihr Flügel ab um zu Menschen zu werden, durchschreiten die Kirchenpforte in New Jersey, um die Sünden vergeben zu bekommen und töten sich anschließend, um wieder ins Himmelreich zu gelangen.
Diese Tat würde aber eine Fehlbarkeit von Gott entstehen lassen (immerhin hat er sie aus dem Himmelsreich verbannt), was wiederum das Gefüge des Universums aus der Bahn wirft.
Klar, dass da einige was dagegen haben. Eine wackere Truppe aus zwei schwachsinnigen Propheten (Jay & Silent Bob), einem Apostel, der Muse und dem letzten Nachkommen Christi machen sich auf den Weg, den beiden gefallenen Engeln, das Leben schwer zu machen…
Meine Kritik:
Dogma ist ein Film indem die Kirchen ordentlich auf den Latz bekommen. Er ist bitterböse, wahnsinnig witzig und zutiefst political incorrect.
Der Humor ist die ganz große Stärke von Dogma (man beachte schon die einleitenden Worte der Produktionsfirma – Stichwort: Schnabeltier). Jay & Silent Bob, Chris Rock, Alan Rickman und natürlich das Dream Team Ben Affleck und Matt Damon liefern hier einfach eine grandiose Arbeit ab. Hier gibt es Oneliner am laufenden Band. Alleine Jay, der mit jedem weiblichen Geschöpf so schnell wie möglich ficken möchte, ist für ne Menge Lacher sicher.
Doch neben dem Humor hat Dogma noch mehr zu bieten. Dogma ist nämlich absolut nicht religionskritisch, denn in der Person der Apostel (Chris Rock) werden essentielle Fragen über die Religiosität der Menschheit aufgeworfen. Der Kernpunkt jeden religiösen Handelns und das was die Kirch daraus gemacht hat, ist ständig präsent. Der Glaube an das Leben nach dem Tod, ein eine Wesen, dass über uns wacht ist die Quintessenz aller Religionen und das schafft einen Zusammenhalt unter den Gläubigen aller Welt und aller Religionen. Die Kirchen pervertierten diesen Glauben, um ihn für sich zu Nutzen zu machen: Krieg, Leid und Missgunst waren die Folgen.
Diese Punkte liefert und auch Dogma eindrucksvoll. Und das macht den Film von Kevin James zu mehr als nur einem coolen Film über Glauben und Religion.
Also was bleibt übrig:
+ genialer Humor, super Schaupieler, eine wichtige Story
- etwas zu selbstverliebte Inszenierung
Ein lustiger und zugleich unheimlich wichtiger Film
8 / 10
Im Jahr 2019 die Welt wird von Vampiren bevölkert. Die Menschen sind fast ausgestorben. So herrscht Blutarmut. Edward Dalton will ein Gegenmittel finden gegen den Vampirvirus. Doch scheinbar wollen das nicht alle. So schließt er sich einer Gruppe Menschen an, dort macht er erstaunliche Entdeckungen.
Ja Vampire sind halt In, doch Daybreakers geht einen anderen Weg, keine Heldenhaften Vampire die Menschen retten. Nein die Vampire fangen Menschen um sie zu trinken. Doch das wird langsam knapp. Der Film zeigt uns eine Zukunft voller Vampire, da ist natürlich alles etwas anders. So wird uns gezeigt wie die Vampire leben. Scheinbar können sie nicht anders und Handeln wie Menschen. Nur arbeiten sie halt nachts und haben unterirdische Gänge gebaut damit sie auch am Tag umherlaufen können. Alles wirkt halt so als sei es normal. Die letzten Menschen müssen halt um Ihr überleben kämpfen. Doch dieser Kampf ist natürlich fast hoffnungslos. Der Film ist erfrischend Anders, denn es gibt keine Teenie Vampirhelden, auch wenn der Hauptcharakter auch Edward heißt. Hier geht es auch stellen weiße extrem Blutig zur Sache vor allem im Finale.
Ja der Film bietet uns viele neue Ansätze zum Thema Vampire, denn man sieht die Zukunft wie es sein könnte. Denn was ist wenn es Vampire wirklich geben würde. Denn was ist dann? Denn eigentlich ist es nichts anderes als mit den Zombies, nur sind Vampire Schlauer und menschlicher. Würden wir Menschen wirklich Aussterben? Auch was dann passieren könnte zeigte der Film, was aus den Vampiren dann wird.
„Daybreakers“ ist ein interessanter Film, der das Thema Vampire aufgreift und es in die Zukunft bringt. Unterhaltsamer mit Action einlagen und etwas Splatter ein Film für Vampir Fans.
Inhalt: Im Jahr 2019 beherrschen fast ausschliesslich Vampire die Erde. Die noch wenigen, letzten lebenden Menschen werden von ihnen wegen ihrem kostbaren Blut gejagt. Vampir Edward Dalton ist Wissenschaftler und arbeitet verzweifelt an einem künstlichen Blut um die Weltbevölkerung weiterhin zu ernähren. Doch dann trifft er auf eine Gruppe menschlicher Überlebender, die nicht nur eine Lösung für das Problem anbieten kann, sondern etwas weit Besseres offeriert: Heilung. Aber nicht jeder Vampir will wieder zum Mensch werden. Ein blutiger Krieg bricht aus...
Kritik: Als ich Daybreakers zum ersten Mal sah, war ich begeistert von diesem Film. Jetzt nach der zweiten Sichtung, hat sich meine Begeisterung bestätigt!
Daybreakers ist es nicht einfach nur ein normaler Vampir- oder Horrorfilm, er strotzt nur so vor Sozialkritik! Auf fantastische Art und Weise ist es den Spierig-Brüdern gelungen, die Probleme, Vorurteile und Nöte der Menschen auf die Vampirwelt zu übertragen.
-Durch Überbevölkerung leidet ihre Welt an Nahrungsmangel, wodurch es zu Übergriffen kommt.
-Andersartige werden erbarmungslos gejagt.
-Es gibt „soziale“ Unruhen.
-In der Forschung werden Tabus gebrochen.
-Auch unter Vampiren gibt es eine Mehrklassengesellschaft...usw.
Die Gesellschaft der Vampire ist quasi ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
Verstärkt wird alles durch die Tatsache, daß die Vampire genauso leben wie wir Menschen. Sie werden nicht als „Graf Dracula Vampire“ dargestellt, sondern als ganz gewöhnliche Arbeiter, Wissenschaftler, Manager, Soldaten und was es in einer zivilen Gesellschaft eben sonst noch alles gibt. Diese ungewöhnliche Story gefällt mir hervorragend!
Atmosphärisch finde ich Daybreakers auch absolut gelungen. Anders als bei normalen Vampirfilmen, ist der Tag (auch in diesem Film sterben Vampire bei Sonnenlicht) genauso gefährlich wie die Nacht. Durch Forschung und Technik entwickelten die Vampire Ausrüstungsgegenstände und sogar Fahrzeuge, mit denen sich Spezialeinheiten auch tagsüber bewegen können. Durch diese Tatsache befinden sich Menschen und verbündete Vampire in ständiger Gefahr. Die Vampire nutzen, genau wie wir Menschen, auch Waffen, wodurch die Bedrohung noch stärker ansteigt.
Spannend ist Daybreakers allemal, was auch an den Gründen liegt, die ich im vorherigen Abschnitt schon genannt habe. Eine weitere Gefahr, sowohl für Menschen als auch normale Vampire, sind degenerierte Vampire. Diese Kreaturen, die von den Vampiren brutal verfolgt werden, greifen nicht nur Menschen an, sondern auch die normalen Vampire. Durch die ständige Gefahr von allen Seiten, entsteht ein sehr schöner Spannungsbogen, der zum Ende hin immer straffer gespannt wird.
Für einen FSK 16 Film geht es teilweise auch richtig hart zur Sache! Die Härte steigt, genau wie die Spannung, zum Ende hin immer weiter an. Die Szenen sind wohl dosiert und dabei wird auch nicht übertrieben. Natürlich gibt es hier nicht nur die „Ich beiß dir mal kurz in den Hals“ Action, sondern wird teilweise richtig schön gesplattert! Den Spierig-Brüdern ist nach meiner Meinung eine hervorragende Mischung gelungen, denn Daybreakers bietet einen sehr ausgewogenen Mix aus Spannung, Atmosphäre und Härte.
Äußerst positiv möchte ich auch die Schauspieler hervorheben, die eine ausgezeichnete Arbeit abliefern. Ausnahmslos alle Akteure können wirklich überzeugen!
Mit Ethan Hawke, Willem Dafoe, Sam Neill und Isabel Lucas stehen aber auch klasse Schauspieler an vorderster Front.
Zusammenfassend kann ich sagen, daß mich hervorragend unterhalten fühlte und mir die gesamte Story sehr gefallen hat!
Bewertung: Für mich ist Daybreakers ein absoluter Höhepunkt im Vampir-Genre und muß sich nicht hinter Blade verstecken! In Punkto Ausgewogenheit liegt Daybreakers bei mir sogar noch vor Blade, da man hier auf einen Superhelden verzichtet und mehr Wert auf Teamarbeit legt.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!
9/10 Punkte
Zuletzt schnitt Lions Gate bei "The Spirit" die britische Kinofassung um kurze Momente, um eine niedrigere Altersfreigabe bekommen zu können. Mit dem Horrorfilm "Daybreakers" hat der Filmverleih ein weiteres Opfer diesbezüglich gefunden...
04.11.2009 | mehr...
Von Aint It Cool News kam vor einigen Tagen das Poster zu Michael und Peter Spierig's DAYBREAKERS, der offiziellen Fortsetzung zu UNDEAD. Lionsgate hat mittlerweile auch den Trailer veröffentlicht, der bei mir dank der sehr schönen Bilder und einem
26.06.2009 | mehr...

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