Als ich zum ersten Mal von THE TOURNAMENT hörte interessierte mich der Film schon. Ich bekam nur einen zweizeiligen Einblick in die Story und das nichtssagende Poster, das ich nun auch verwende - doch alleine dieses Footage weckte meine Vorfreude auf tolle Actionunterhaltung die keinen Hehl daraus macht was sie ist. Anspruch? Tiefe? Twists? Charaktere? So etwas erwartet man nicht wenn man den Inhalt des Films kennt, kompromisslose Action hingegen schon. Was es nun wirklich wurde durfte ich (erst) heute herausfinden, denn lange Zeit war nur die geschnittene dt. Bluray im Handel auf die ich dankend verzichtete. Die Verpackung betreffend hat sich das Warten definitiv gelohnt, doch kann auch der Film halten was er verspricht?
Der Inhalt: Der brutalste Wettkapf der Welt hatte bisher nur eine Regel: Töte, bis du der einzige Überlebende bist. Doch diesmal wurden die Bedingungen des Spiels, zu dem 30 der besten internationalen Auftragskiller alle sieben Jahre antreten, verschärft: Es gibt ein Zeitlimit von 24 Stunden. Sollten dann mehr als ein Teilnehmer am Leben sein, werden ihre implantierten Ortungssender zu Bomben. Schließlich hat der exklusive Millionärsclub, der die einzigartige Liveübertragung des Blutbades zu sehen bekommt und hohe etten platziert, nicht ewig Zeit. Willkmmen zum Battle Royale der Killer - 10 Millionen Dollar Preisgeld sowie der Rang des weltbesten Profi-Killers werden vergeben. Willkommen zur brutalsten Show der Welt!
Lange dauerte die Debatte über die Freigabe des Films an, noch länger mussten die Fans daher auf eine ungeschnittene Veröffentlichung warten. Warum das der Fall war, war mir auf Anhieb nicht bewusst, denn ohne zu suchen fällt mir kein Actionfilm ein der z.B. auf dem Index steht und aus den letzten Jahren stammt, zumeist trifft das nur auf Genrefilme zu deren Prüfung schon einige Jahre her ist. Gleich nach der Anfangsszene wurde mir aber bewusst was der Freigabe Probleme bereitet hat, denn für einen Actioner fließt hier richtig, richtig viel Blut. Wie nicht anders zu erwarten geht es grundsätzlich hart und gleichsam cool zur Sache wenn die 30 (!) besten Auftragskiller der Welt aufeinandertreffen, doch mit einem Härtegrad wie diesem hätte ich nicht gerechnet. Da werden Köpfe und Hände abgetrennt, Menschen auf diverse Arten erschossen und in unzählige Stücke zerrissen. Diese Szenen wurden in riesige Mengen Kunstblut getränkt was wirklich spektakulär und gekonnt aussieht - nicht nur sprichwörtlich fliegen hier die "Fetzen"!
Diese Vielfalt findet man aber nicht erst beim Ableben der einzelnen Charaktere vor, auch in deren Charakteristik sind diese Unterschiede festzustellen. Ob Boxer, Wahnsinniger, asiatisches Martial Art-Talent, Parkourläufer oder was auch immer - hier treffen alle Kampfkulturen aufeinander. Ein wenig könnte THE TOURNAMENT in diesem Anschauungspunkt auch mit Jean Claude van Damme's Bloodsport verglichen werden, nur dass sich hier der Ring auf eine ganze Stadt ausweitet. Aber auch die Schlussfolgerung auf andere Filme ist durchaus nachvollziehbar, denn das Töten als Show für die Privilegierten zu inszenieren hat man in den letzten Jahren ja mehrmals erleben dürfen, u.a. in Death Race oder Gamer. Auch die Idee mit den implantierten Sendern bzw. Sprengsätzen dürfte seit Battle Royale jedem Filmfan bekannt sein, wurde hier aber auch sehr gut reingebracht und wirkt nicht verbraucht.
Auch wenn das Ende des Films einen würdigen Schlusspunkt setzt bleibt er alles in allem wenig innovativ. Alles läuft ohne große Überraschungen ab, unterhält aber in höchstem Maße. Abwechslungsreiche Action kombiniert mit schmackhaften Splattereffekten - genau das ist THE TOURNAMENT für mich. Das lange Warten auf die ungeschnittene Filmfassung hat sich mehr als gelohnt!
8-8,5/10 gesprengte Auftragskiller
„One rule: Kill or Die!“
Alle 7 Jahre werden die 30 Besten Auftragskiller zu einem Turnier eingeladen wo am Ende der Beste gewinnt, die Regeln sind Einfach. Jeder gegen Jeden und am Ende gibt es nur noch einen. Die 7 Jahre sind wieder vorbei, dieses mal findet das Turnier in London statt. Als Favorit gilt der Gewinnt vom Letzten Turnier, Joshua Harlow. Doch auch Lai Lai Zhen hat guten Chancen auf den Titel. Doch Joshua will eigentlich nur eins Rache für seine ermordete Frau, denn der Killer ist auch beim Turnier mit dabei. Durch Puren Zufall muss Pfarrer Joseph MacAvoy auch mit machen, er bekommt dabei aber hilfe von Lai Lai Zhen.
Was für ein Actionfilm, es gibt vielleicht alle Paar Jahre mal ein Film wo man denkt, „Wow was für ein Geiler streifen.“ The Tournament ist so einer. Allein schon durch die Abgefahrene Story Idee punktet der Film. Doch der Vorteil ist der Film vermischt viele Actionarten, Einmal die Feuergefechte, Dazu Verfolgungsjagden, doch auch Martail Art kommt nicht zu Kurz, Ein Highlight ist der Kampf Zwischen Kelly Hu (Lai Lai Zhen) und Scott Adkins (Yuri Petrov) nehmen beide doch fast eine ganze Kirche aus einander und Parcour einlagen von Sebastien Fouccan kommen auch noch vor. So ist für knapp 90 Minuten Unterhaltung gesorgt.
Denn hier wird nicht gekleckert sondern geglotzt. Der Film bietet eine Etreme Härte, die Actionszenen sind immer Blutig und Brtual, Körper explodieren. Blut spritzt. Alles ist vorhanden. Es ist Unterhaltung für den Erwachsenen, nichts wurde für Kinder zu geschnitten. Selbst der Pfarrer flucht was das zeug hält.
„The Tournament“ ist wohl eins der Actionhighlights 2009 und man kann nur Hoffen das es vielleicht einen 2.Teil gibt, wieder 7 Jahre später. Neue Killer und neue Actionen. Aber erstmal hat man diesen Film. Hier wird beste Action Unterhaltung geboten die man sich nur Wünschen kann. Klarer Tip und Empfehlung für Actionfans.
Scott Man präsentiert mit "The Tournament" einen Actionfilm, der nicht allzu viel Wert auf Emotionalität und Charakterzeichnung legt, sondern in erster Linie auf seine Actionszenen setzt. Dennoch bietet der Film nicht nur das sondern beschäftigt sich zwischen durch auch mit den handelnden Personen und deren Hintergrund. Dennoch laufen solche Filme immer wieder Gefahr, so überladen inszeniert zu sein, dass selbst die größte Actionszene nicht mehr wirkt sondern den Zuschauer fadisiert. Ob dieses Schicksal auch auf "The Tournament" zutrifft oder ob sich Action-Fans auf ein Spektakel sondergleichen einstellen können erfahrt ihr im Video Review.
Außerdem:
- Kurzvorstellungen: Battle Royale, The Eliminator, The Condemned
- "The Tournament" und die deutsche Zensur
- Ein Blick ins österreichische Mediabook von NSM Records
Hier gehts zum Video Review:
http://www.youtube.com/watch?v=55gDIA_U1cM
Hervorragend inszenierte Action, toll und rasant erzählte Handlung, gute Schauspieler und ein Film, der einfach von Anfang bis Ende unterhält. Sehr empfehlenswert für alle Actionfans.
Inhalt: Alle sieben Jahre treffen sich die 30 besten Profikiller der Welt in einer vorher bestimmten Stadt, um in einem tödlichen Duell die Nr.1 zu bestimmen, bei dem die zweiten Sieger das Zeitliche segnen, dem Gewinner allerdings ein immenses Preisgeld von 10 Millionen Dollar winkt. Pech für den Priester Joseph Macavoy, daß sich einer der Teilnehmer den obligatorischen Peilsender herausoperiert und ihn in Macavoys Kaffee wirft. Von nun an wird dieser wie ein Killer behandelt und Ziel der vermeintlichen Rivalen. Gemeinsam mit der schönen Assassinin Lai Lai Zhen versucht der alkoholkranke Priester das Turnier zu überleben...
Kritik: Ein typischer Film der Sorte: Hirn aus, Film an!
Über die Story sollte man nicht nachdenken (gibt aber gleich trotzdem noch Kritik), denn dann würde man zu viel von der kurzweiligen Action verpassen.
Fast alle Action-Facetten sind in diesem Film enthalten:
Kampfsport, Verfolgungsjagden, Schießereien der blutigen Sorte, Explosionen, ...
Es kracht und rummst am laufenden Band, wobei im selben Takt auch gestorben wird.
Obwohl ich absolut kein Kampfsport-Fan bin, gefällt mir Kelly Hu sehr gut bei ihren Kämpfen.
Trotz der teilweise sehr deftigen Action, Körper und Körperteile werden schonmal zerfetzt, gibt es doch auch Kritikpunkte.
Die Kritikpunkte haben mit der Story zu tun. Angeblich sind es ja die 30 besten Killer der Welt, doch sterben viele von ihnen wie Dilettanten. Sie kommen einem nicht vor als wären sie Top-Killer, sondern eher wie Kanonenfutter.
Desweiteren macht die hohe Teilnehmerzahl wenig Sinn, da die Tode vieler nur in einer Art Rückblick gezeigt wird. Wenige Sekunden für einen Großteil der Killer.
Es kristallisiert sich sehr schnell heraus, wer Storyrelevant ist und wer nicht. Man muß sich nur auf wenige Figuren konzentrieren, der Rest ist Beiwerk.
Der Film ist verdammt unterhaltsam, hat aber eben auch seine Schwächen.
Über die schauspielerischen Leistungen gibt es nicht viel zu sagen, alle Hauptcharaktere machen ihre Sache sehr gut.
Bewertung: The Tournament ist ein Film, den man sich sehr gut mit Freunden und reichlich Bier (oder was auch immer) ansehen kann. Nachdenken muß man zu keiner Zeit.
Der Film macht Spaß, hätte aber besser sein können. Meine Kritikpunkte habe ich aufgezählt, die bringen doch ein Minus.
Von mir gibt es knappe:
8/10 Punkte
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