Kritik: Also diesen Film kann ich wirklich schlecht bewerten bzw. meine Bewertung schlecht begründen. Leonardo DiCaprio macht seine Sache auf jeden Fall mal wieder gut, soviel steht fest. Und die Handlung ist interessant, aber ein bisschen verwirrend. Am Ende ergibt jedoch alles einen Sinn. Ich glaub viel mehr, als der Film ist spannend und interessant kann ich auch nicht sagen. Hab ich noch nie erlebt, dass ich keine direkten Szenen zum bewerten aus einem Film rausholen konnte. Einzig das Ende könnte für ein bisschen Diskussionsstoff sorgen, aber so wichtig find ich das auch wieder nicht, als das ich noch stundenlang nach dem Film über ihn reden würde.
Fazit: Ich würde nicht sagen, der Film ist nichts besonderes. Obwohl ich finde, dass er nur hervorsticht, weil er in den 50er Jahren spielt. Ein Mindfuck-Film der "schwächeren" Sorte.
Gibt es eigentlich noch den Klassischen Thriller?
U.S. Marshal Teddy Daniels und sein neuer Partner Chuck Aule reisen nach Shutter Island, dort sollen sie aufklären wie eine psychisch gestörte Mörderin spurlos verschwinden konnte. Doch bald stellt Teddy fest das es auf der Insel mehr Geheimnisse gibt als er sich hätte vorstellen können.
Martin Scorsese verfilmt einen Roman. Dabei raus gekommen ist ein Thriller der auf klassische Horrorelemente setzt und schon fast ein vergessene Kinozeit wieder aufleben lässt die 50er. Dabei nimmt er uns mit auf einen ruhigen düsteren Trip. Manchmal hat man das Gefühl man hat die Handlung durch schaut. Was einem am Ende auch bestätigt wird. Natürlich kann man meinen es kommt überraschend, wird aber gut 20 Minuten vor Schluss angefangen uns zu erklären. Jedenfalls meine Vermutung die Ich am Anfang hatte wurde voll und ganz bestätigt, Dabei hab Ich nie irgendwas zu den Film gelesen oder kenne das Buch. Es wird einem zu leicht gemacht. Das Puzzle ist zu einfach.
Dicaprio spielt hier natürlich wieder klasse und man ist gespannt was er als nächstes entdeckt. Doch auch der rest des Cast vorallem als Ben Kingsley sind auch super. Man kann dem Film halt vorwerfen er wär zu leicht durchschaubar. Dafür hat er aber paar Schock Moment und dennoch Spannend, man kann sich ja nie Sicher sein ob man vielleicht doch unrecht hat.
„Shutter Island“ ist ein Spannender Düsterer Thriller.
Inhalt: U.S. Marshal Teddy Daniels wird mit seinem neuen Partner Chuck Aule nach Shutter Island beordert. Dort sollen sie klären, wie es einer psychisch gestörten mehrfachen Mörderin gelingen konnte, aus dem absolut fluchtsicheren Ashecliffe Hospital zu entkommen und spurlos zu verschwinden. Im Zuge der Ermittlungen entdeckt Teddy immer mehr schockierende und beängstigende Wahrheiten über die abgelegene Insel und erfährt dabei, dass es Orte gibt, die einen nie mehr loslassen.
Kritik: Sehr atmosphärischer Thriller mit vielen Wendungen, dem es nach meiner Meinung allerdings etwas an Spannung und Höhepunkten fehlt. Wie von Martin Scorsese nicht anders zu erwarten, ist der Film inszenatorisch natürlich ein Sahnestück, wenn es auch einige Längen gibt. Mit 138 Minuten ist der Film etwas zu lang geraten, da einige Passagen sich doch wie Kaugummi ziehen.
Die düsteren Bilder, unterstützt durch die Wetterbedingungen und die Locations, sind schon klasse. Sie wirken sehr beklemmend und vermitteln glaubhaft, daß es sich um eine psychatrische Klinik handelt, die vor der Öffentlichkeit versteckt (ist ja eine Insel) gehalten wird. Die Atmosphäre ist schon sehr gelungen, auch wenn eigentlich nicht sehr viel passiert.
Die typische Mindfuck-Story wird wirklich gut aufgezogen, auch wenn man recht schnell darauf kommt, daß das Geschehen im Film nicht so verläuft, wie es vermittelt werden soll. Ich finde es allerdings nicht besonders schlimm, da die Umsetzung dennoch sehr gelungen ist. Die Traumsequenzen...oder sind es Halluzinationen?
...bringen einen schnell auf den Gedanken, daß nicht alles linear verlaufen wird. Dem erfahrenen Filmfreak geht dadurch natürlich etwas Spannung verloren. Man muß bei Shutter Island schon ständig am Ball bleiben, da sonst die Gefahr besteht, etwas zu versäumen. Es ist manchmal nicht ganz einfach der Handlung zu folgen, da (mögliche) Realität und (mögliche) Traumwelt oft verschwimmen. Ein typischer Popcorn-Film ist es ganz sicher nicht!
Für mich hat der Film allerdings auch einen sehr negativen Punkt: Es fehlen echte Höhepunkte!
Die Story ist nicht langweilig, es bleibt aber irgendwie nichts wirklich im Kopf hängen. Die Traumsequenzen aus dem Krieg bilden da schon die Ausnahme. Gerade die Locations in denen der Film spielt, hätten doch sehr viele Möglichkeiten geboten. Ein paar Schockmomente und etwas mehr Grusel hätten dem Film sehr gut getan!
Die Schauspieler sind das Glanzstück in diesem Film! Leonardo DiCaprio, den ich früher nie mochte, spielt seine Rolle wirklich fantastisch. Seine letzten Rollen haben ihn verändert, er hat ein völlig neues Image. Nicht nur DiCaprio spielt klasse, auch Mark Ruffalo und Ben Kingsley sind richtig gut. Sie alle spielen absolut authentisch und geben ihren Figuren einen echten Charakter!
Bewertung: Shutter Island ist ein Film mit starken Bildern, tollen Schauspielern, düsterer Atmosphäre aber auch mit etwas Überlänge und ist arm an Höhepunkten. Ich hatte mir ganz eindeutig mehr erwartet, da die Location sooo viele Möglichkeiten geboten hätte. Schlecht ist er ganz sicher nicht, er hätte aber viel besser sein können!
7/10 Punkte
Nun ist es offiziel SHUTTER ISLAND ist der erfolgreichste Scorsese-Film in Deutschland. In nur sechs Wochen schaffte man es über 1.300.000 Besucher in die Kinos zu locken. Damit löst man den bisherigen Spitzenreiter DEPARTED - UNTER FEINDEN
07.04.2010 | mehr...
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