• Informationen zum Film
  • Chain Reaction

  • Originaltitel:
    Chain Reaction
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    Deutschland
    Produktionsjahr:
    2006
    Studios:
    IMAS Filmproduktion, CMN Investment, J Filmproductions
    Kinostart Österreich:
    21.11.1996
    Kinostart Deutschland:
    04.04.2006
    Kinostart USA:
    02.08.1996
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Olaf Ittenbach
    Drehbuch:
    Olaf Ittenbach
    Thomas Reitmair
    Musik:
    Michael Ehninger
    Darsteller:
    Jürgen Prochnow
     
    Wolfgang Müller
     
    Dan van Husen
     
    Mehmet Yilmaz
     
    Salvatore Pascale
     
    Klaus Münster
     
    Gerhard Jilka
     
    Thomas Reitmair
     
    Christopher Kriesa
     
    James Matthews
     
    Simon Newby
     
    Daryl Jackson
     
    Jeff Motherhead
     
    Jaymes Butler
     
    Harald Pucher
     
    Barrett Jones
     
    Martina Ittenbach
     
    Luca Maric
     
    Lisa Sachsenweger
     
    Gunter Bender
     
    Christian Scholz
     
    Mariona Grundies
     
    Oskar Bender
     
    Daniela Sachsenweger
     
    Cyrill Geffcken
     
    Rainer Metz
     
    Chris Schmidlin
     
    Tom Littich
     
    Ala Freyberg
     
    Harald Schuster
     
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Auf dem Weg zur Arbeit wird Dr. Douglas Madsen durch eine mysteriöse Kettenreaktion in einen Unfall verwickelt. Vier Überlebende Häftlinge nutzen die Chance und töten auf bestialische Weise das restliche Wachpersonal. Da einer von den Verbrechern schwer verletzt wurde, wird Dr. Madsen als Geisel genommen. Er soll dem verletzten helfen, damit die Häftlinge ihre Flucht Richtung kanadische Grenze antreten können. Nach einem mehrstündigen Marsch durch die Wildnis trifft die Gruppe auf ein altes, düsteres Haus.
    Dessen Lumpen tragende Bewohner machen den Anschein, als kämen sie aus der Vergangenheit. Dr. Madsen sieht nur noch einen Weg, dem Gefangenen das Leben zu retten, er muss ihn notoperieren und seinen zerschmetterten Arm amputieren. Nachdem der amputierte Arm verschwindet, zeigen die Bewohner ihr wahres höllisches Gesicht und ein blutiger Kampf ums Überleben beginnt ...

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Inhalt: Auf dem Weg zur Arbeit wird Dr. Douglas Madsen durch eine mysteriöse Kettenreaktion in einen Unfall mit einem Gefangenentransport verwickelt. Vier überlebende Häftlinge nutzen die Chance und töten auf bestialische Weise das restliche Wachpersonal. Da einer von den Verbrechern schwer verletzt wurde, wird Dr. Madsen als Geisel genommen. Er soll dem Verletzten helfen, damit die Häftlinge ihre Flucht Richtung kanadische Grenze antreten können. Nach einem mehrstündigen Marsch durch die Wildnis, trifft die Gruppe auf ein altes düsteres Haus. Dessen Lumpen tragende Bewohner machen den Anschein, als kämen sie aus der Vergangenheit. Dr. Madsen sieht nur noch einen Weg dem Gefangenen das Leben zu retten, er muss ihn notoperieren und seinen zerschmetterten Arm amputieren. Nachdem der amputierte Arm verschwindet, zeigen die Bewohner ihr wahres höllisches Gesicht und ein blutiger Kampf ums Überleben beginnt...


Kritik: Ein mittelmäßiger Ittenbach, der deutliche Schwächen hat!
Wenn ich Chain Reaction (2006) mit Beyond the Limits (2002) vergleiche, dann gefällt mir Beyond the Limits deutlich besser. Es scheint fast so, als hätte Olaf Ittenbach in den 4 Jahren nichts dazugelernt. Ich will den Film nicht verreissen, so schlecht ist er ja auch wieder nicht, allerdings war ich streckenweise doch sehr enttäuscht.

Von der Atmosphäre war ich z.B. nicht sehr angetan. Natürlich ist sie teilweise sehr bedrohlich, es handelt sich bei den Häftlingen ja schließlich um skrupellose Schwerkriminelle. Mit einer Ausnahme finde ich die Darsteller der Häftlinge aber so schlecht, daß diese Bedrohung einfach nicht richtig rüberkommt.
Nur Dan van Husen finde ich gefährlich. Er spielt einen philosophischen Massenmörder, der durch seine ruhige Art gefällt.

Durch die Monster/Dämonen geht auch nicht unbedingt eine bedrohliche Atmosphäre aus, da die Angriffe/Kills viel zu schnell gehen und es keine Jagd auf Opfer oder ähnliches gibt. Ist eigentlich schade, denn durch die Konstellation Schwerverbrecher vs. Dämonen wäre definitiv mehr drin gewesen!

Ähnlich verhält es sich mit der Spannung, die nicht richtig ansteigen will. Es gibt zwar gelegentlich einige Spannungsmomente, die verpuffen aber meistens sehr schnell. Auch hier kann ich nur sagen, daß Ittenbach hier weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist.

Nach meiner Meinung ist es die unausgereifte und teilweise langweilige Story, die den Film runterzieht. Die Grundidee ist ja noch ganz gut, leider verflacht die Story dann immer mehr.
Die Story der ersten Hälfte wiederholt sich quasi, nur mit anderen Protagonisten. Der Doktor überlebt als einziger das Massaker, wird verhaftet, da die Polizei seine Geschichte nicht glaubt und verunfallt an selber Stelle mit seinem eigenen Gefangenentransport. Natürlich stiefeln die überlebenden Schwerverbrecher mit dem Doktor auch in Richtung Haus, wo die erste Gruppe abgeschlachtet wurde.

Was bleibt denn noch? Ach ja, die Härte. Hier hat Olaf Ittenbach ganz gute Arbeit geleistet. Im Vergleich mit Beyond the Limits gibt es zwar auch etwas weniger Gore, die Qualität ist aber gutes Ittenbach-Niveau.
Durch die Schwächen bei Story, Atmo und Spannung muß man ganz ehrlich sagen, daß man schon fast sehnsüchtig auf den nächsten Kill wartet, da der Rest eben nicht überzeugt. Wie bei Ittenbach üblich, so werden auch hier Körperteile abgetrennt, Köpfe zermatscht und Körper zerfetzt. Wie gesagt, hier kann Chain Reaction ganz gut punkten.

Insgesamt muß ich leider sagen, daß die Härte alleine nicht reicht um den Film weit über den Durchschnitt bewerten zu können. Ein Reinfall ist er sicher nicht, doch die Schwächen sind schon erheblich in meinen Augen.


Bewertung: Für Gorehounds sicher geeignet. Wer auf Atmosphäre und Spannung steht, wird hier nicht sehr glücklich. Ittenbach-Fans werden ihn ja sowieso schon haben oder ihn sich auf jeden Fall kaufen.

6/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 21:13

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