Glen Morgan, seines Zeichens Schöpfer der bekannten "Final Destination"-Reihe machte sich mit "Black Christmas" an das Remake eines kanadischen Kult-Horrorfilms aus dem Jahre 1974. Eingangs möchte ich erwähnen, dass mich das Original wahnsinnig gelangweilt hat und ich mich daher auf die Neuauflage mit etwas modernerem Konzept gefreut hatte.
Doch leider bietet auch das Remake eben jene Ingridenzien, die mir schon nicht gefallen haben. Dazu gehört zum einen die im Slashergenre sehr oft anzutreffende leicht vorhersehbare Handlung, oberflächliche und unzureichend gezeichnete Charaktere sowie unnötige und langweilige Dialoge über Dinge, die mit dem eigentlichen Film kaum etwas zu tun haben. Dadurch bietet der Film viele Längen und ist die meiste Zeit über öde und langweilig. Die Hintergrundgeschichte wirkt hingegen stellenweise sehr an den Haaren herbei gezogen.
Die in diesem Genre wahrlich sehnsüchtigst erwarteten Tötungsszenen enttäuschen hier ebenfalls auf der ganzen Linie. Zum einen ist die deutsche DVD von Concorde an einigen Stellen kürzer als die US Unrated DVD, zum anderen wirken die Morde aber auch an nicht verkürzten Stellen sehr kurz und abgehakt. Die paar etwas härteren Momente des Films sind somit meistens schneller vorbei als man sie wirklich wahrnehmen kann und der Film verliert sich wieder für einige Minuten in langatmigen Dialogen.
Einzig das Finale kann etwas Spannung erzeugen, aber auch hier ist der wirklich gute Moment viel zu schnell vorbei.
Schade, aus dem Stoff hätte man wahrlich viel mehr herausholen können.
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Black Christmas ~Remake~Black Christmas ~Original~
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24.12.2007 | mehr...
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