• Informationen zum Film
  • Blutgericht in Texas

  • Originaltitel:
    The Texas Chainsaw Massacre
    Genre:
    Thriller, Mystery, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1974
    Studios:
    Vortex
    Kinostart Deutschland:
    25.10.1978
    Kinostart USA:
    01.10.1974
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Tobe Hooper
    Drehbuch:
    Kim Henkel
    Tobe Hooper
    Musik:
    Wayne Bell
    Tobe Hooper
    Darsteller:
    John Larroquette
     
    Jim Siedow
     
    Tobe Hooper
     
    Marilyn Burns
     
    Allen Danziger
     
    Paul A. Partain
     
    William Vail
     
    Teri McMinn
     
    Edwin Neal
     
    Gunnar Hansen
     
    John Dugan
     
    Robert Courtin
     
    William Creamer
     
    John Henry Faulk
     
    Jerry Green
     
    Ed Guinn
     
    Joe Bill Hogan
     
    Perry Lorenz
     
  • Inhalt
  • Inhalt:
    1974 ließ Autor, Regisseur und Produzent Tobe Hooper seine düstere Vision auf die Menschheit los – eine Geschichte über fünf
    junge Freunde, deren unschuldige Fahrt ins Grüne an einem Sommernachmittag zum schrecklichen Alptraum wird. Für eine
    ganze Generation avancierte „Leatherface“ zur Horror-Ikone und der Film zum Kult. Tobe Hoopers Kettensägenmassaker bleibt
    ein Meilenstein des Exploitation-Kinos und zählt auch heute noch zu den Furcht einflößendsten Horror-Filmen aller Zeiten…

Kommentare (3)

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Der Film aller Filme, hat das Horror Genre deutlich verändert.

geschrieben am 28.02.2012 um 12:07 Uhr #3

Ich hatte in vor 5 Jahren das erste mal gesehen (Zuerst das Remake und dann das Original) und ich muss sagen mir hat der damals gar nicht gefallen was aber sicher auch an der grottigen DVD gelegen ist. Will in mir unbedingt die Woche nochmal ansehen.

geschrieben am 27.02.2012 um 23:00 Uhr #2

Auch wenn die dreckige Atmosphäre einer der größten Pluspunkte dieses Filmes ist, wirkt er ein wenig angestaubt. Dennoch ein Muss für jeden Horror- und Splatterfan!

geschrieben am 27.02.2012 um 21:26 Uhr #1

Userkritiken

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THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE, alternativ auch Das Blutgericht von Texas genannt, gehört zu den Horrorklassikern, die ich lange gemieden habe. Ob Halloween, Freitag der 13. oder Nightmare on Elm Street - sie alle hatten ihre Reize, sodass ich mir die Originale ansah und kurz darauf auch diverse Sequels folgten. Zu dem hier besprochenen Film habe ich ein ganz anderes Verhältnis, denn erst durch das Remake 2003, das mir sehr gut gefiel, bin ich auf den Film aufmerksam geworde und habe ihn, natürlich versehentlich, darauf in der geschnittenen Fassung gesehen. Das Gefühl das dieser Film bzw. diese Fassung damals in mir zurückließ war Fragwürdigkeit, denn ich wusste wirklich nicht, was diesem Film seinen Kultstatus eingebracht hatte. Jetzt, Jahre später, habe ich mir den Film aufgrund der Bluray-Veröffentlichung nochmal angesehen, endlich ungeschnitten.

Der Beginn, den ich abgeändert schon aus der Neuverfilmung kannte, kommt hier noch viel intensiver rüber. Dieses schrille, einzigartige Geräusch in Kombination mit den morbiden Bildern und der "nachträglichen" Erzählung der Ereignisse des Texas Chainsaw Massacre weckt gleich zu Beginn ein mulmiges Gefühl im Magen aus. Und nachdem man die Jugendlichen auf ihrem Roadtrip kennengelernt hat, kommt dieses Gefühl mit einem mehr oder weniger ungebetenem Fahrgast schlagartig zurück. Selbst wenn diese seltsame und schreckliche Situation für die Jugendlichen vorbei ist, bleibt das Gefühl von ständiger Bedrohung. Und dieses überbrückt die Zeit sehr gut, bis es richtig zur Sache geht...

...und es geht zur Sache! Sobald das Haus von Leatherface erreicht wird, beginnt der Terror. Schon alleine der Zustand in dem sich das Haus befindet sorgt für Ekel ein beklemmendes Gefühl, das von nun an immer intensiver wird. Meiner Meinung nach sind es nicht einmal die Morde selbst bzw. nicht nur die Morde, die für die unglaubliche Atmosphäre sorgen, sondern die Umgebung, die Kulissen, die Charaktere und die Bedrohung, die von dem Killer ausgeht. Denn auch wenn der Film sehr hart ist, bekommt man die Brutalitäten nicht direkt vor die Nase gesetzt. Zwar weiß man genau was passiert, sieht allerdings relativ wenig Blut. Fakt ist dennoch, dass man aus dem mickrigen Budget (so ca. $80,000) wirklich viel herausgeholt hat.

Da ich das Remake bereits mehrmals gesehen habe, ziehe ich zwangsläufig Vergleiche damit. Und auch wenn mir die Neuverfilmung sehr gut gefallen hat und dieses ebenso brutal war, kommt es atmosphärisch nicht an das Original heran. Und auch wenn in der Fassung von 2003 "richtige" Schauspieler zum Einsatz kamen, so überzeugt auch hier das Original ein Stückchen mehr. Die dichte Atmosphäre macht dies nebensächlich und gerade die Tatsache, dass es hier nicht gerade um professionelle Akteure handelt, lässt den Film so echt wirken.

Ein Film, dessen Hype ich lange nicht nachvollziehen konnte. Ein Werk des Terrors, wie es mich sogar heute noch geschockt hat - kaum auszudenken, wie das Publikum in den 70ern darauf reagierte. Ein harter, atmosphärischer Streifen auf den man sich einlassen muss, um seine Intensität voll und ganz spüren zu können. Dann erlebt man das Terrorkino in seiner Geburtsstunde. Ein Must-See! Ob man es liebt oder hasst muss man selbst entscheiden.

8/10 irre Familienmitglieder

geschrieben am 17.08.2011 um 11:09

Eine Gruppe junger Erwachsener, unter ihnen Sally (Marilyn Burns) und ihr gehbehinderter Bruder Franklyn, (Paul A. Partain) sind auf dem Weg durch das ländliche Texas.Sie möchten das alte Haus von Sally's und Franklyn's Großeltern besuchen.Auf der Reise dorthin nehmen sie einen seltsamen Anhalter mit,der Franklyn auch nach kurzer Zeit mit einem Messer am Arm verletzt.Der Anhalter wird daraufhin kurzerhand wieder auf die Strasse gesetzt,doch er wird nicht die letzte unangenehme Begegenung dieses Tages gewesen sein.Denn als die Gruppe am Haus der Großeltern ankommt,fallen Sally und ihre Freunde nach und nach einer kannibalischen Familie in die Hände,die sie als nächste Nahrung im Visier haben.Das zu der degenerierten Sippe auch noch ein kettensägenschwingender Irrer gehört,minimiert die Überlebenschancen extrem.

The Texas Chainsaw Massacre (TCM) ist die Mutter aller Terrorfilme.In TCM wurde das Thema Urbanoia auf ein neues Level gehoben.Also die Angst US-Amerikanischer Großstädter vor der Landbevölkerung, so nach dem Motto,daß diese alle zurückgeblieben wären,dem Stadtmenschen argwöhnisch und böse gegenüberstehen, sowie das man als Stadtmensch in der Hinterwäldlerwelt um sein Leben fürchten muss.So schockte die Geschichte um eine kannibalische Familie die im ländlichen Texas jagd auf friedliche Städter macht,solche Zeitgenossen umso mehr und hat sicher nicht zum positiven Image der Landbevölkerung beigetragen.Ich frage mich wer 1974 nach Sichtung von TCM noch ohne mulmiges Bauchgefühl durch Texas gefahren ist ?

Auch mit dem Thema Kannibalismus wurde nie zuvor so offensiv umgegangen wie hier.Da wird gar nichts verschleiert oder schön geredet,die degenerierte Sawyer Familie (der Name taucht allerdings erst in Teil 2 auf) ernährt sich von Menschen,hat Verwendung für deren Haut und Knochen,sieht das aber als völlig normal an.Das gehört einfach zum Alltag der Familie.Genau daraus zieht TCM seine morbide Kraft,hier gibt es keine Erklärung dafür wie es soweit kommen konnte,daß eine Familie soweit geht und Menschen verspeist.Für die Sawyer's scheinen Menschen nur Objekte zu sein,eine Hülle aus Fleisch und Knochen,Gegenstände die sich zum Essen eignen und aus denen man auch noch eine Haufen kranker Möbel herstellen kann.Keine Spur von Mitleid oder Gefühl und schon gar kein anflug von Schuldbewusstsein.

Diese Gefühlskälte zeigt sich am Besten in der makabren Dinnerszene,die den Zustand der degenerierten Familie in seiner ganzen Pracht darstellt.Der Opa der aussieht wie eine 4000 Jahre alte Mumie,bei dem man nicht weiß ober er noch am Leben ist oder schön innerlich von Maden zersetzt wurde,stellt einen erschreckenden Anblick dar.Sally bettelt in dieser Szene mit allen Mitteln um ihr Leben,erntet aber nur Hohn und Spott,selbst ihr Angebot wirklich "alles zu tun " stösst bei den abgestumpften Kannibalen auf taube Ohren und unterstreicht so vollends die seelische Verwarlosung der Sippe.Um es auf den Punkt zu bringen sage ich es mal so: Diese Sequenz ist einfach nur sick and twisted.

Sick and twisted ist auch der Titel des Films,The Texas Chainsaw Masscre da hört der unwissende Gorehound die Kettensäge kreischen und erwartet eine bluttriefende Schlachtplatte,wird aber nach dem Anschauen eines besseren belehrt.Der reisserische Titel gibt keinesfalls den Splattergehalt wieder,viel mehr ist TCM ein ziemlich blutleerer Film,was der Qualität des Streifens allerdings keinen Abbruch tut,sondern sogar als Pluspunkt verbucht werden kann.Durch das konsequente nicht zur Schau stellen von Goreszenen,wirkt der Film um einiges härter als wenn man dem Zuschauer die volle Ladung Blut vor den Latz geknallt hätte.
Hier ist also der Zuschauer und dessen Vorstellungskraft gefragt,was treibt Leatherface da hinter seiner Metalltür,wie zerlegt er seine Opfer,welche Schmerzen müssen die Opfer aushalten sind sie schon ohnmächtig oder bekommen sie die grausamen Taten noch mit ? Dieses Kopfkino,das beim Zuschauer abläuft macht TCM so krank.Der Streifen verfügt einfach über eine unglaubliche Suggestivkraft und setzt wie erwähnt eher auf Terror als auf blutige Effekte.

Nicht unerwähnt bleiben,soll natürlich auch der gute Leatherface,der hier von Gunnar Hansen dargestellt wird,gehören doch seine Szenen zu den Highlights in TCM.Ob das die legendäre Fleischerhakenszene ist,das grandiose Ende,wo man ihn beim Tanz mit seiner Kettensäge sehen kann oder die Verfolgung von Sally.Überhaupt ist Leatherface hier sehr präsent,gerade in den Fluchtszenen von Sally ist die Bedrohung durch ihn,auch wenn er gerade nicht zu sehen ist,immer präsent.Unterstrichen wird diese Szenerie noch von dem gnadenlosen Geheul der Kettensäge,das hört sich ja schon für den Zuschauer grauenhaft an,wie muss es da nur der armen Sally gegangen sein,wenn da ein hünenhafter Irrer mit einer Maske aus Menschenhaut und bewaffnet mit Kettensäge,hinter ihr her ist ?

Verstärkt wird die kranke Atmosphäre noch von einem unheimlich dreckigen Look.Das grobkörnige Bild macht einen großteil des morbiden Feelings von TCM aus und verleiht dem Streifen einen äusserst realistischen Look.Auch die staubige und karge Landschaft wirkt so,noch trostloser als sie ohnehin schon ist.Gekrönt wird das Terror-Meisterwerk noch mit einem Score der absolut zur heftigen Gesamtstimmung von TCM passt und diese unterstützt.

Tobe Hooper's Debutfilm ist ohne wenn und aber einer der einflussreichsten Horrorfilme aller Zeiten.Ein Streifen wie ein Schlag in die Magengrube,der über eine ganze Menge Suggestivkraft verfügt und seine Ausstrahlung einer krank morbiden Grundstimmung verdankt,die ihn zurecht zum Kultfilm gemacht hat.Der König der Terrorfilme bekommt von mir:

10/10 AM FLEISCHERHAKEN HÄNGENDE FRAUEN

geschrieben am 25.07.2011 um 14:16

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