Filmfans wissen natürlich wie die Karriere von Sam Raimi ihren Lauf genommen hat und dass dieser Jahrzehnte vor etwa der Blockbuster Trilogie "Spiderman" einen Kult geschaffen hat der heute noch mindestens genauso lebt wie vor 30 Jahren. Um den Film vor allem finanziellen möglich zu machen produzierte er drei Jahre davor, 1978, den halbstündigen Kurzfilm "Within the Woods" der inhaltsgleich mit dem nachfolgenden Klassiker ist den er ermöglicht hat. Mit TANZ DER TEUFEL konnte der damals gerade einmal 21-jährige Raimi einen Genrefilm erschaffen der heute noch in aller Munde ist und stets in einem Zug mit anderen Klassikern genannt wird. Ich selbst hab den Film zwar schon länger nicht mehr gesehen (weswegen ich heute besonders gespannt auf ihn war), konnte mich dem Hype allerdings nie anschließen und sah darin nie das Meisterwerk wie es viele andere tun. Auch wenn ich aus dem Film selbst nichts mehr weiß, so kann ich mich noch erinnern seinen Nachfolger um einiges besser empfunden zu haben. Das soll heute allerdings keine Rolle spielen, denn völlig unvoreingenommen möchte ich mich auf den TANZ DER TEUFEL (Originaltitel: EVIL DEAD) einlassen...
Der allseits bekannte Plot: Ashley will mit seinen Freunden eigentlich nur Urlaub in einer kleinen Hütte mitten im tiefsten Wald machen. Doch als er zufällig im Keller der Hütte auf die Aufzeichnungen eines Wissenschaftlers und ein seltsames okkultes Buch, das Necronomicon, stößt, weckt er uralte böse Kräfte. Plötzlich wird der Urlaub zum gnadenlosen, dämonischen Höllentrip, denn alle finsternen Mächte versammeln sich zum ultimativen Schlachtfest...
Dass TANZ DER TEUFEL nicht nur schon einige Jahre am Buckel hat, sondern auch unter finanziell stark eingeschränkten Bedinungen produziert wurde sieht man dem Film in nahezu allen Aspekten an. Abgesehen davon, dass die Geschichte darauf konzipiert ist auch ohne große Mittel umgesetzt werden zu können sind auch die Darsteller - Bruce Campbell ausgenommen - nicht mehr als Laien. Das fällt aber kaum ins Gewicht und macht den Film auf seine Weise auch aus, genauso wie einige Handgriffe von Raimi die damals neu waren und auch heute noch Spaß machen. Aber mal Schritt für Schritt:
Die Story ist schlicht und einfach um ohne größeren finanziellen Aufwand bewerktstelligt werden zu können, doch schlecht oder zu substanzlos würde ich nicht einmal sagen. Gut, ein paar Freunde wollen in einer Hütte Spaß haben und dann stößt ihnen irgendetwas zu, großes Kino sieht anders aus. Für einen Horrorfilm braucht es 1. aber nicht zwangsläufig mehr und 2. hat die Idee mit dem Necronomicon und die Vertiefung in die Gründe der Geschehnisse wirklich was zu bieten. Mich persönlich spricht das zwar nicht unbedingt an, doch dass sich Raimi hier zu wenig Gedanken gemacht hat kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen.
Auf die Darsteller bin ich ja schon kurz eingegangen, aber um nochmal auf sie zurückzukommen: Durch die Bank könnte man diese hier als Amateure bezeichnen, aber das kommt nur dem Charme des Films zugute. Und dann haben wir ja noch Bruce Campbell der durch seine Rolle als Ash ja quasi den Durchbruch schaffte - jeder kennt ihn seither als "Ash, der Irre aus EVIL DEAD". Er spielt einfach genial überzogen und sorgt somit auch für Humor der auch eine wichtige Rolle im Film spielt. Seine Figur ist einerseits komplett irre, andererseits auch echt sympathisch. Diese Gratwanderung mit Gefahr darauf hin zu überzogen stupide zu wirken gelingt ihm sehr gut, was den Film über recht lange Zeit trägt.
Die handwerkliche Arbeit hat ebenfalls großen Anteil an dem Kultstatus des Films und das auch völlig zurecht. Immer wieder denke ich bei Filmen an EVIL DEAD wenn ich eine wackelige Kameraführung zu sehen bekomme - die "Shakycam" von Raimi ist Kult und ein wichtiger Bestandteil des Films, quasi eines seiner Markenzeichen. Die Make Up-Effekte sind teils klasse, mir teils aber auch zu billig. Das Gelächter der Toten und deren Auftreten machen zwar Spaß, doch ihr Make Up erinnert teils einfach an die "Schminkpistole" bei den Simpsons, falls man die kennt. In anderen Szenen wiederum hat man wirklich saubere Arbeit geleistet, vor allem am Ende geht es herrlich zur Sache. Körperflüssigkeiten gibt es da literweise zu sehen, am Schluss hat man wirklich noch auf die Goretube gedrückt. Diese wirklich schon splatterigen Effekte sehen richtig gut aus und sorgen für ein actionreiches Finale das sich wirklich sehen lassen kann.
Woran aber scheitert der Film? Es passiert schlichtweg zu lange zu Unspektakuläres. Der Film geht knappe 85 Minuten und erst in der letzten Viertelstunde geht es so richtig zur Sache. Die erste Stunde verläuft schleppend, aber nicht langweilig. Merklich hat man versucht den Film bis zum Ende hin auf die Spitze zu treiben, für mich gelang das aber leider nicht. Eine langsame Steigerung ist zwar in den Geschehnissen bemerkbar, jedoch bekomme ich diese nicht zu spüren. Ich sehe zwar was passiert und merke eine Verdichtung der Ereignisse, allerdings lassen mich diese kalt. Aus diesem Grund drehte sich das Bild des Films auf einen Schlag ganz stark, denn aus dem Nichts kam das wahrlich geniale Finale.
Den Kultstatus von TANZ DER TEUFEL kann ich nachvollziehen, denn alleine aus handwerklicher Sicht ist er filmgeschichtlich von Bedeutung. Man merkt ihm dennoch an, dass er ein Erstlingswerk ist, so wirkt er an einigen Stellen einfach unausgereift. Ich glaube mich aber erinnern zu können, dass Raimi die Schwächen des Films schnell erkannt hat und diese bei Teil 2 weitestgehend beseitigt hat, denn den habe ich deutlich besser in Erinnerung. Ein kultiger Streifen mit einem genialen Protagonisten, sollte man auf jeden Fall gesehen haben, wenn auch nur um ihn einmal gesehen zu haben.
7/10 blutende Steckdosen
Tanz der Teufel; ein Kulthorrorstreifen, Sam Raimis erste Spielfilm, ebenfalls der erste Spielfilm von Bruce Campbell; zählt wohl zu den bekanntesten Splatterstreifen und genießt einen hohen Status, so hoch, dass daraus sogar schon ein Musical geschrieben wurde. In Deutschland viel er natürlich besonders durch die hiesige Zensur auf, wegen des hohen Blutgehalts, welcher in der heutigen Zeit mehr belächelt wird, aber damals zur Spitze des „blutigen Films“ gehörte.
Ein paar Freunde wollen einen schönen Urlaub in einer abgelegenen Hütte verbringen, dessen einziger Zugang eine alte Holzbrücke ist. Die Hütte ist umhüllt von einer gefährlichen Stille und die Gäste wissen noch nicht, wo sie genau gelandet sind. Nachdem man ein altes Buch gefunden hat und dazu eine Tonbandaufnahme, geht der Horror los und niemand weiß mehr was genau vor sich geht.
In diesen Low Budget streifen bekommt man keine wirklichen guten schauspielerischen Leistungen geliefert und einige Effekte sehen arg sehr künstlich aus, was man aber in Bezug auf die Zeit durchgehen lassen kann. Das Handeln der Protagonisten ist manchmal etwas fragwürdig gewesen und ein Schrei wird schon mal ignoriert. Jemand schläft seelenruhig weiter und neben an läuft ein lauter Kampf mit einer dämonischen Bestie. Ein totaler Angsthase steht auf keine Gruselgeschichten, fürchtet sich vor dem dunklen Keller geht aber merkwürdigen Geräuschen, alleine im dunklen Wald nach.
Das Agieren der dämonischen Zombies ist davon frei jeder Logik, was ich dann aber nicht negativ auffasse, aber neben einer bedrohlichen Ausstrahlung, leicht komödiantisch rüber kommt.
Was mir aber seht gefällt ist die Kamer und der Schnitt, hier hat Raimi wirklich was Tolles auf die Beine gestellt und dadurch eine tolle mitreißende Atmosphäre geschaffen. Auch die Musik, die irgendwie Still aber doch sehr melodisch rüberkommt, gefällt mir und wertet den Film sehr auf. Die Hütte in der Nacht und dem Nebel Runden dann das Bild gut ab und man hat eine schaurige Atmosphäre und das alles ohne viel Geld.
Man hat sich hier wirklich was einfallen lassen, besonders eine Stelle die man eher aus Hentais kennt, hat mich doch positiv überrascht und fand ich gut eingesetzt. Auch die Unterschiede der verschiedenen Zombies ist gut umgesetzt, so dass nicht jeder gleich ist und schon noch der Charakter der verschiedenen Figuren sich auf das Dämonsein auswirkt.
Charakterlich bietet der Film dann aber doch nicht wirklich viel und es bleibt sehr mau. Es wird versucht, die Charaktere emotional zu verbinden, um den Zuschauer mit bestimmte Geschehnisse zu berühren oder einfach noch mehr zu schocken. Dies funktioniert leider nicht wirklich und es ist eigentlich egal, dass die Leute sich kennen.
Da der Film aber eine tolle Atmosphäre mitbringt, was sehr wichtig für einen Horrorfilm ist, technisch, bis auf einzelne Effekte (hier gibt es Schwankungen von gut bis eher weniger gut), sehr überzeugt und doch unterhält und immer richtig für einen Horrorfilmabend ist, gefällt er mir.
Der zweite Teil setzt meiner Meinung nach alles besser um und auch die schauspielerischen Fähigkeiten von Campbell haben sich dort gesteigert, er bleibt aber mittelmäßig und genießt seine Karriere, wie auch bei Robert Englund, durch den Kultstatus.
Tanz der Teufel 7/10
Ja nun habe ich "Tanz der Teufel" endlich muss ich schon sagen wiedergesehen. Und, er hat mir gefallen wie noch nie!!
Eine herrlich, teilweise völlig abgedrehte und auch übertriebene Horror bzw. Splattergranate die uns hier aufgeboten wird. Die Darsteller begehen zwar viele Klischees bzw. agieren teilweise wirklich dumm, doch der Unterhaltungswert und auch der Blutanteil macht hier mehr als alles wieder gut. Die Schauspieler sind dennoch nicht dumm, nicht falsch vestehen, agieren in gewissen Situationen jedoch nicht sehr "menschlich".
Was dem Film noch sehr hoch anzurechnen ist, ist dass ich mich wirklich das eine und das andere Mal auch erschrocken habe. Je mehr es Richtung Ende geht nimmt die gruselige Atmosphäre etwas ab und wechselt in eine Splatter- und Blutwelt die wirklich auf allerhöchster Stufen unterhält und auch teilweise recht brutal inszeniert ist. Also auch hier gilt: Nichts für sehr zart besaitete.
Nichtsdestotrotz ist "Tanz der Teufel" einfach Kult, schießt teilweise herrlich über das Ziel hinauß und bietet ca. 85 Minuten einen herrlichen und abgedrehten Grusel- Splattertrip.
Inhalt: Ash (Bruce "The Boss" Campbell) will mit seinen Freunden ein Wochenende in einer Hütte im Wald verbringen. Die Hütte ist ziemlich runtergekommen, aber das stört sie nicht sonderlich. Als mysteriously die Kellerluke aufgeht, gehen Ash und Scottie in den Keller und finden ein Tonbandgerät, sowie ein Buch. Ash's Schwester, der die Hütte von Anfang an nicht geheuer ist, hört Stimmen im Wald. Als sie in den Wald geht und eine kurze, aber heftige Liaison mit einem Baum eingeht, will sie nur noch nach Hause. Aber Oh Schreck, die Brücke ist weg. Zurück in der Hütte versuchen die Freunde sich mit Kartenzählen und Holz fällen die Zeit zu vertreiben, nicht ahnend, dass der Abend eine teuflische Wendung nehmen wird…
Kritik: Ich weiß noch, dass ich Tanz der Teufel zum ersten Mal mit 13 oder 14 mit meinen Vater zusammen gesehen hab. Damals dachte ich nur: "Damn, was für ein kranker Scheiß." Als ich dann vor ein paar Jahren anfing Filme zu sammeln, war mir gleich klar, welcher Film als erstes in meiner Sammlung enden muss. Damals hatte ich allerdings noch keinen Plan von Indizierungen, Beschlagnahmungen, etc. Ich wunderte mich nur, warum ich diesen Film nirgendwo kriegen konnte. Irgendwann bin ich durch Zufall auf die Piraten gestoßen, die den Film für schlappe 7 Euro im Sortiment hatten. Dadurch wusste ich nicht nur, dass man einige Filme nicht in Dtl kriegen kann, sondern auch wie ich immer an sie rankommen kann. Aber ich schweife ab. Ich verbinde soviel mit diesem Film, Sam Raimi hat bei mir eh ein Stein im Brett. Und auch wenn TDT für heutige Verhältnisse vielleicht lahm ist, sticht er für mich ganz klar aus den Trilliardonen 80er Horrorfilmen heraus. Es gibt nicht besseres als ein Abend mit meinen kaputten Freunden und Tanz der Teufel im DVD-Player.
Fazit: Tja, was soll man sagen. Wer den Film nicht mag ist selber Schuld. TDT hat sicher seine Fans und auch sicher seine Hasser. Aber er hat definitv immer noch nichts von seinem Flair und seiner Originalität eingebüßt. Sam Raimi und Bruce Campbell ich liebe euch und will ein Kind von euch. Gibt nur keine volle Punktzahl, da ich 10 Punkte prinzipiell nur an Dramen und Filme mit gewissen intellektuellen Anspruch vergebe. Also so gesehen, hat er volle Punktzahl.
Manche Filme sind halt zu böse für Deutschland.
Als 5 Freunde ein Wochenende im Wald in einer Hütte verbringen wollen, wissen sie noch nichts von dem was in dem Wald ist. Doch als sie in der Hütte ein altes Buch und Tonband aufnahmen finden, wird ihnen bald klar irgendwas stimmt nicht.
„Tanz der Teufel“ gehört zu den Kultfilmen der Horrorfans, dieser Film hat Sam Raimi berühmt gemacht, bevor er Serien wie „Hercules“ oder „Xena“ dreht oder bevor er in Mainstream wechseltet und mit der „Spiderman“ Trilogie zeigte wie Eindrucksvoll man eine Comic Verfilmung in den Sandsetzen kann. Doch alles war nach dem Film.
Der Film selbst ist ein Low Budget Horrormovie, das merkt man den Film auch manchmal an, doch es stört hier nicht wirklich. Denn was dem Film aus macht, sind die Kamerafahrten, vor allem immer dann wenn das Böse angreift. Diese POV Aufnahmen sehen Klasse aus und tragen zur Atmosphäre des Films bei. Diese ist Düster und beklemmenden. Auch wenn der Film ein paar Szenen hat die Lustig wirken, so ist er Ernst. Das spürt man auch bei den Effekten, denn es gibt schon ein paar Splatterszenen. Der Film lebt aber von der Atmosphäre und davon das man das Böse nie sieht, nur wenn es Besitz von jemanden ergreift. Auch weiß man nie wann es wieder los geht. Da kann der Film auch Heute noch überzeugen.
„Tanz der Teufel“ ist ein Klasse Horrorfilm der das Fantastische in den 80er Jahren wieder einleutet nach realistischen Horror ging hier die wieder das Fantastische los. Jeder Horrorfan sollte diesen Film gesehen haben.
Inhalt: Fünf Freunde wollen das Wochenende in einer kleinen Blockhütte mitten im Wald verbringen. Im Keller finden sie ein mysteriöses Buch und ein Tape, das sie sogleich abspielen. Das hätten sie besser nicht getan, denn es handelte sich um die Aufnahme einer Vorlesung aus dem Buch der Toten – und die lassen auch nicht lange auf sich warten…
Kritik: Was soll man über einen der größten Klassiker des Horrorfilms schreiben?
Hat Sam Raimi mit seinem Erstlingswerk in Spielfilmlänge ein Meisterwerk geschaffen?
Meine Antwort ist ein klares Ja!
Für mich, der ich ja ein paar Tage älter bin und den Film schon in den 80er Jahren gesehen habe, gehört er mit Sicherheit zu den Meisterwerken des Horrors! Nach heutigem Standard offenbaren sich natürlich ein paar kleine Schwächen, doch Klassiker bewertet man nicht nach heutigen Standards!!! Was Sam Raimi vor 30 Jahren mit einem Budget von 350.000 Dollar erschaffen hat, ist einfach sehenswert. Zweifler können ja mal Tanz der Teufel mit den Filmen von The Asylum vergleichen, denn da stimmen die Relationen im Budget etwa überein. Gerade bei solchen Klassikern wird gerne mit heutigen Filmen verglichen, was natürlich völlig unsinnig ist. Immerhin liegen etwa 30 Jahre zwischen Tanz der Teufel und den „modernen“ Streifen. Wofür heute Geld und Computertechnik verwendet wird, da hatte Sam Raimi „nur“ sein Talent und seine Ideen!
Sehr wenige Filme schaffen es, mit so wenig Budget, eine solch großartige Atmosphäre aufzubauen. Angefangen von der Location im Wald, den fantastischen Kamerafahrten knapp über dem Wasser/Boden, der Geräuschkulisse und der Musik, bis hin zu den Protagonisten, die jeweils nach ihrer „Verwandlung“ ihren Teil dazu beitragen. Grins...mit der Nebelmaschine wurde es zwar etwas übertrieben, dennoch passt der Nebel natürlich perfekt in das Szenario.
Die Atmosphäre wird schon ganz am Beginn aufgebaut, da bereits nach wenigen Sekunden die erste der berühmten Kamerafahrten beginnt. In Verbindung mit der akkustischen Begleitung, ist das ein absolut gelungenes Stilmittel, da es sich um ein völlig unbekanntes Böses/Wesen handelt. Dieses einfache, aber sehr wirkungsvolle Stilmittel, läßt schon einiges von Sam Raimi's Gespür für Atmosphäre erkennen.
Die Spannung wächst in gleichem Maße wie die Atmosphäre und zwar ebenfalls von Beginn an. Alle Punkte die ich bezüglich der Atmo aufgezählt habe, gelten ebenfalls für die Spannung. Die Grenzen verschwimmen quasi, wodurch beides durchgehend auf einem hohen Level bleibt. Mir fallen wenige Filme ein, wo das so gut funktioniert.
In Sachen Gore hat Tanz der Teufel auch ein paar schöne Szenen zu bieten. Mit kleinen Ausnahmen sind die auch echt ansehnlich, wobei man nie das geringe Budget vergessen darf! Einzig die „Auflösung“ der Besessenen sieht schon ziemlich billig aus. Darüber kann man aber wenigstens herzhaft lachen, was ich jetzt nicht unbedingt negativ meine. Auch wenn Atmosphäre und Spannung den Film ganz klar dominieren, sind die blutigen Szenen wirklich gut in die Handlung eingebaut worden. Die Bleistiftszene kennt wohl jeder Horror-Fan.
Von den Schauspieler muß man sicherlich Bruce Campbell hervorheben, der im Laufe des Films immer besser wird. Anfangs ist er ebenso unscheinbar wie die anderen, die normaler Durchschnitt sind. Je mehr Ash aber in den Mittelpunkt rückt, desto besser wird Campbell.
In meinen Augen ist Tanz der Teufel ein Film, den man als Horror-Fan einfach kennen muß! Ob einem der Film zusagt, ist natürlich reine Geschmackssache, jeder sollte aber ehrlich zugeben, daß es sich um einen Meilenstein im Horror-Genre handelt!
Bewertung: Bei der Bewertung lege ich Wert darauf, daß ich den Film nicht mit heutigen Werken vergleiche! Ich bewerte ihn quasi nach den Maßstäben der Zeit, in der ich ihn erstmals sah.
...und da ich den Film Anfang der 80er schon sah:
Ganz klipp und klar: Ein Meisterwerk mit minimalen Abstrichen!
9,5/10 Punkte
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Kommentare
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