• Informationen zum Film
  • I Saw the Devil

  • Originaltitel:
    Akmareul boatda
    Genre:
    Krimi, Thriller, Horror, Drama
    Produktionsland:
    Südkorea
    Produktionsjahr:
    2010
    Studios:
    Showbox/Mediaplex, Softbank Ventures, Peppermint & Company, Siz Entertainment
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Jee-woon Kim
    Drehbuch:
    Hoon-jung Park
    Musik:
    Mowg
    Darsteller:
    Min-sik Choi
     
    Byung-hun Lee
     
    Gook-hwan Jeon
     
    Ho-jin Jeon
     
    San-ha Oh
     
    Yoon-seo Kim
     
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Kyung-chul ist ein gefährlicher Serienmörder, dem die Polizei schon lange auf den Fersen ist. Skrupellos und äußerst brutal vorgehend, vergreift er sich an jungen Frauen. An einem verschneiten Abend ermordet er Ju-yeon, die Tochter des Polizeichefs Jang, auf bestialische Weise. Ihr Verlobter – Geheimagent Soo-hyun – schwört gnadenlose Rache. Er will Kyung-chul all die Schmerzen zufügen, die dieser seinen Opfern antut. Auch wenn er dazu selbst zum Monster werden muss.

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Userkritiken

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Kritik: Manchmal gibt es so Momente, da bin ich von mir selbst überrascht. Zum Beispiel hätte ich vor einem Jahr nie gedacht, dass ich mir mal einen Rachethriller aus Korea anschauen werde. Ich als Asia-Noob. Korea? What the fuck? Ich mag zwar Asia-Horror, hab aber meist keinen Plan aus welchen Land der genau kommt, hauptsache gruselig. Das soll jetzt nich abwertend sein, es soll nur zeigen das meine Prioritäten in Sachen Film woanders liegen. Aber dazu bin ich ja in diesem Forum, damit man auch ab und an mal auf Perlen stößt die außerhalb des eigenen Horizonts liegen. I Saw the Devil ist der kompromissloseste Thriller den ich je sehen durfte, mit einem wunderbaren Soundtrack und dem wichtigsten überhaupt: genialen Schauspielern. Allen voran Min-Sik Choi als Killer Kyung-Chul. Mit welcher Eiseskälte er vorgeht, ohne wirklich ersichtlichen Grund ist schon wirklich beeindruckend. Aber auch sein Gegenspieler macht seine Sache wirklich sehr gut. Ohne dass ich jetzt Selbsjustiz gutheißen will, aber man kann seine Gefühle nachempfinden und den Rachefeldzug nachvollziehen. Trotzdem ist die Figur des Kyung-Chul fesselnder, ich hab mich tatsächlich dabei ertappt, wie ich von diesem Mann fasniziert war, obwohl er normalerweise nur Abscheu hervorrufen sollte. Aber wie er immer wieder aufgestanden ist und selbst als Halbtotgeschlagener noch gefährlich ist, ist auf eine perverse Art beeindruckend. Das Ende hebt den Film nochmal eine Klasse nach oben, beginnend mit dem Schlußdialoges des Jägers und des Gejagten und endend mit dem weinenden Zusammenbruch von Soo-Hyeon Kim.

Fazit: Unbedingt ansehen! Höchstens abzuraten, wenn man ein zartes Gemüt ist, denn die äußerst brutalen Gewaltszenen sollte man nicht außer Acht lassen. Wenn man mit expliziten Gewaltdarstellungen umgehen kann, sollte man sich diesen Thriller nicht entgehen lassen.

9/10

geschrieben am 26.02.2012 um 13:34

So richtig auf den Film aufmerksam geworden bin ich eigentlich erst, als der Film diesen September auf den Index, Liste B, gekommen ist. Man könnte auch sagen: 'I saw the devil' ist nur ein Katzensprung von der Beschlagnahmung entfernt. Eine gewisse Neugier ist da unbestreitbar, und ich hatte im Hinterkopf, dass der auch mal bei den FFF Nights gezeigt wurde, ich aber nicht zu dem Film gekommen bin.

Die Inhaltsangabe liest sich erst mal wie ein klassischer Revengefilm, das ist er aber nicht. Die Geschichte, die hier gezeigt wird, ist ein meinen Augen pervers und sogar menschenverachtend, daher kann ich die schwere Einstufung durchaus nachvollziehen. Selbst eine Beschlagnahmung würde mich überhaupt nicht wundern, auch bei heutigen Standards. Richtig merkwürdig hierbei ist, dass ich die Optik des Films (Kamerafahrten, Licht) in Kombination mit dem fantastischen Soundtrack unheimlich schön finde. Es gibt nur wenige Filme, die ich als 'elegant' bezeichnen würde (Aronofsky ist zB so ein Kandidat für elegante Filme). Auf audiovisueller Ebene ist 'I saw the devil' eine einzige Augenweide.

Wirklich erschüttert (und das eher negativ), hat mich die Geschichte. Es ist nicht so, dass Geheimagent Soo-hyun den Tod seiner Verlobten rächt, in dem er ausschließlich dem Täter das Leben zu Hölle macht. Nein, zu Beginn foltert und tötet er erst mal die, die für ihn in Frage kommen würden, letztendlich aber nichts mit der Tat zu tun haben. Was hat das mit Rache zu tun? Als er dann aber doch den Täter heimsuchen kann, beginnt das perverse Spiel erst so richtig. Serienmörder Kyung-chul wird drangsaliert, gefoltert, was auch immer, um dann wieder freigelassen zu werden. Soo-hyun hängt ihm sich dann an die Fersen, wartet darauf, dass sich Kyung-chul das nächste Opfer sucht (er kann ja nicht anders, er ist ja ein Serienmörder) und verprügelt Kyung-chul dann auf frischer Tat weiter. Es ist also so, dass der vermeintlich 'Gute', also der Protagonist, mit dem ich mitfiebern sollte, stets das Leiden von anderen, unschuldigen Menschen in Kauf nimmt (denn Kyung-chul quält weiterhin, vor allem Frauen), um seinen Plan auszuführen - total krank! Das ist mal eine Figur, in die ich mich mal so gar nicht reindenken kann und irgendwo auch gar nicht will. Die Gewaltszenen sind sehr explizit. Wenn ich allein an die Taxiszene denke, kommt mir das Grauen und es wirkt auch einfach so realistisch. Zum Ende wird etwas der Film 'Sieben' abgekupfert und der Showdown selbst ist so abgrundtief verwerflich, dass mir eigentlich die richtigen Worte dafür fehlen.
Wenn man sich diverse Kritiken so durchliest, kommt der Film fast sehr gut weg. Nur hier und da gibt es ein paar Figuren, die den moralischen Aspekt der Story anprangern und zu diesen zähle ich mich auch. Ich kann auch bis jetzt nicht sagen, was ich wirklich von dem Film halten soll.

Da lob ich mir Revenge-Filme wie '96 Hours' - gradlinig und auch Sicht eine Revenge-Films trifft es die, die es auch treffen soll.

geschrieben am 23.10.2011 um 10:41

Derzeit erreichen uns aus Asien ja einige Filme denen man fast ausschließlich Gutes nachsagt. Von Dream Home und Bedevilled konnte ich mich bereits überzeugen, ihr Ruf hat nicht zu viel versprochen. Nun aber kam ich endlich dazu den berüchtigsten von allen nun endlich zu sehen, I SAW THE DEVIL. Der Thriller hat von Beginn an aber gute Karten bei mir, denn Rachegeschichten verschiedenster Arten stehen bei mir allgemein sehr hoch im Kurs. The Punisher (Comic-Verfilmung), Man on Fire (Drama/Thriller), Bedevilled (Drama/Psychothriller), The Last House on the Left oder I spit on your Grave (beide Rape'n'Revenge) - sie alle gefallen mir sehr, sehr gut. Hinzu kommt in diesem Fall auch noch der koreanische Regisseur Jee-woon Kim der als einer der besten aus Fernost gilt. Ob auch ich das demnächst sagen kann wird sich nun nach I SAW THE DEVIL zeigen, denn Filme wie A Tale of two Sisters oder The Good, the Bad and the Weird stehen mir noch bevor.

Der Plot: Kyung-chul ist ein gefährlicher Serienmörder, dem die Polizei schon lange auf den Fersen ist. Skrupellos und äußerst brutal vorgehend, vergreift er sich an jungen Frauen. An einem verschneiten Abend ermordet er Ju-yeon, die Tochter des Polizeichefs Jang, auf bestialische Weise. Ihr Verlobter – Geheimagent Soo-hyun – schwört gnadenlose Rache. Er will Kyung-chul all die Schmerzen zufügen, die dieser seinen Opfern antut. Auch wenn er dazu selbst zum Monster werden muss.

Im Gegensatz zu anderen Dramen oder Thriller bei denen man die Charaktere erst kennenlernt um sich mit ihnen identifizieren zu können geht es bei I SAW THE DEVIL gleich richtig los. Nach einer 2-3 minütigen Einführung der Charaktere wird man schon mit dem Auslöser der Rachetour konfrontiert. Schon dieser erste Mord brachte mich zum Zusammenzucken wie es in den letzten Jahren nur Sam Raimi's Drag me to Hell geschafft hat, bei dem aber die Tonabmischung ihr Übriges tut. Und in dieser ersten Szene wird auch wieder der unverkennbare asiatische Film vorbildlich veranschaulicht, denn nirgendwo sonst auf der Welt schafft man es den Tod derart rau aber gleichzeitig so wunderschön in Szene zu setzen, wie ein morbides Kunstwerk. Eine inszenatorische Parallele zu Chan-wok Park's Oldboy oder Lady Vengeance ist dabei unumstößlich, denn auch in diesen Filmen verleiht man dem Tod diese anmutende Erscheinung. So sehen zumindest die ersten Minuten aus...

...was folgt ist nicht mehr ganz so schön, zumindest nicht im ästhetischen Sinne. Von da an lebt der Film von seiner Dramaturgie, Spannung und Intensität - ein Thriller wie er sein muss! Die Laufzeit von 142 Minuten hat mich zugegeben Anfangs ein wenig zweifeln lassen und auch nach einer guten halben Stunde war ich immer noch skeptisch. "Wenn sich dahinter wirklich ein Meisterwerk verbirgt, dann muss er mal langsam in die Gänge kommen" dachte ich mir und dieser Punkt kam eigentlich nie. Es passierte viel mehr schleichend und Schritt für Schritt, dass mich der Film packte ohne es überhaupt zu merken. Ehe ich mich versehen hatte fühlte ich mich mitten im Geschehen und dass liegt an einigen Faktoren. Zum einen ist es das Drehbuch und dessen meisterliche Umsetzung des Regisseurs. Die Spannung steigt stetig bis zum Ende sodass es einen kaum auf dem Sitz hält. Fast unerträglich ist der Kampf zwischen den beiden, die Rachegelüste und das eiskalte Morden. Von der anfänglichen Schönheit bleibt kaum etwas, denn gnadenlos wurde drauf los getötet - ob nun aus Rache oder schlicht und ergreifend der Lust zum Töten. Die eiskalte Atmosphäre geht an dem Zuseher alles andere als spurlos vorbei, sie befällt einen sodass der scheinbar lange Film wie im Flug vergeht. Die packende und schonungslose Inszenierung reißt einfach mit und rechtfertigt nach ersten Zweifeln auch das Release in der "Black Edition". Es wird niemals übertrieben, niemals würde man meinen, dass das was man hier sieht nur aus einem Film sein kann. Der erschreckende Realismus der hinter den schrecklichen Taten steht macht diese erst in hohem Ausmaß spürbar.

Aber auch die Darsteller haben einen sehr großen Anteil an diesem Film. Choi Min-sik kannte ich bereits aus Oldboy (ein Meisterwerk) und auch hier spielt er wortwörtlich atemberaubend. Spricht man über die besten Darsteller Asiens darf er auf keinen Fall fehlen, denn durch seine Performance macht er einen Film - egal ob Oldboy oder I SAW THE DEVIL - um einiges intensiver. Wahrlich beängstigend spielt er den Serienmörder, sodass man nur froh sein kann hier tatsächlich nur einen Film zu sehen. Auf Byung-hun Lee war ich hingegen gespannt, denn mit ihm habe ich bisher noch keinen Film gesehen, sondern wusste nur von angeblich guten Leistungen in ebenso guten Film. Er kann Min-sik schauspielerisch zwar nicht ganz das Wasser reichen, überzeugt mit seiner Leistung dennoch. Auch sein Beitrag an diesem so verdammt guten Film ist sehr gut, denn so einem grandiosen Darsteller muss man erst einmal Paroli bieten können und genau das schafft er.

Auch enthält der Film wunderbare Action auf die jedoch trotzdem zu keinem Zeitpunkt der Fokus gelegt wird. Ob nun Kämpfe (mit tollen Kameraeinstellungen!), Verfolgungen oder andere flottere Seuquenzen - alles sieht nicht nur täuschend echt aus, sondern ist auch immer für den Inhalt von Bedeutung und wirkt niemals aufgezwungen. Jede, aber auch wirklich jede noch so kurze Sequenz ist absolut treffend und tut ausnahmslos gut.

Auf das Ende war ich ganz besonders gespannt, denn besonders bei Thrillern wie diesem findet sich hier zumeist der Höhepunkt. Da der Film für mich als einziges Highlight gesehen wird kann ich das von I SAW THE DEVIL nicht sagen, doch das Ende steht den vorangegangenen zwei Stunden in nichts nach und ist ein würdiger, tragischer und schöner Abschluss.

I SAW THE DEVIL hat meine Erwartungen erfüllt, nicht mehr und nicht weniger - das allerdings liegt nur daran, dass ich mir ein Meisterwerk erwartet habe. Schwer zu sagen wovon der Film lebt, denn kaum etwas stimmt hier nicht. Ich nehme hiermit ein Empfehlungsschreiben von Jee-woon Kim, Byung-hun Lee sowie Choi Min-sik entgegen, denn sie alle brillieren in der Bewältigung ihrer Aufgaben. Ein packender, intensiver und harter Rachethriller der inhaltlich wie inszenatorisch keine Wünsche offen lässt. Kein Fan asiatischer Filmkunst wird an diesem Werk vorbei kommen.

9,5/10 Kapuzenjacken

geschrieben am 19.08.2011 um 09:29

Durch einen bestialischen Mord verlor Spezialagenten Soo-Hyun seine Verlobte. Der Mörder ist recht schnell gefunden: der gewissen- und skrupellose (fast schon unmenschlich handelnde) Kyung-Chul. Getrieben von Rachegedanken jagt Soo-Hyun den Serienkiller wie ein Vieh. Doch er unterschätzt Kyung-Chul. Es entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, welches nur in einem enden kann – einem Blutbad.

Meine Kritik:

I saw the devil ist brutal – verdammt brutal. Aber wer hier Splatter erwartet, wird enttäuscht werden. Der Film bekommt seine Brutalität von der Gewissenlosigkeit und dem Sadismus des Killers. Seit Henry – Portrait of a serial Killer hat die Leinwand keinen solche Skrupellosigkeit mehr gesehen.

Kyung-Chul nimmt uns alle mit in seine Welt voll Gewalt, Perversion und Sadimsus. Doch auch sein Widersacher steigert sich in seinem Wahn zu einer Gewaltorgie, welche denen des Killers kaum in etwas nachsteht.

Die Schauspieler machen ihre Sache einfach unglaublich gut. Nicht eine Minute, der stolzen Laufzeit von 141 Minuten ist langweilig. Viel zu dicht, viel zu extrem und viel zu faszinierend ist das dargebotene Spiel der beiden Widersacher.

Der Rachefilm hat mit I saw the devil sein Meisterstück gefunden






10 / 10

geschrieben am 27.07.2011 um 23:38

Wenn man lange genug an einem Abgrund wohnt, wird auch dies Normal.

Kyung-chul sucht sich sein neustes Opfer aus, doch was er nicht weiß, es ist die Tochter des Polizeichefs Jang. Ihr Verlobter Soo-hyun schwört nun Rache und bekommt von Jang 4 Personen genannt die dafür in Frage kommen, so geht das Katz und Maus spiel los,denn Soo-hyun will Grausame Rache.

„I saw the Devil“ gehört wohl zu den Film aus Asien, die selbst im Westen hohe Erwartungshaltungen auslöste. Denn Regisseur Kim Jee-woon ist hier auch bekannt und zeigte er schon mit „Bittersweet Life“,“Tale of Two Sisters“ oder „The Good, the Bad and the Wired“ das er ungewöhnliche Filme drehen kann und dabei immer ein kleines Meisterwerk entstand.

Das Thema Rache ist in Südkorea wie auch in der Welt sehr bleibt, doch schau man mal genau in das Land kam in den letzten Jahren dort wirklich viele Highlights heraus, zuletzt „Bedevilled“ Davor aber schon „Lady Vengeance“, „Oldboy“ oder „Sympathy for Mr. Vengeance“ alles Filme die das Thema Rache anders auf zeigen. Dies tut auch „I saw the Devil“. Wir erleben einen Menschen der aus Rache sich so verändert, so das man sich im Laufe des Films fragt wer ist eigentlich der Schlimmere von Beiden. Doch immer wieder treffen wir auf noch Tiefere Abgründe. So das in den 142 Minuten nie Langeweile aufkommen kann. Denn es ist wirklich eine Achterbahn fahrt der Spannung Es gibt Minuten da steigert sich diese Spannung ins unermessliche, so das man es kaum wagt zu atmen, man will einfach wissen was als nächstes passiert. So gibt es ein Spannungshöhepunkt nach dem anderen. Doch dann gibt es wieder die Szenen der Ruhe, wo die Handlung weiter geht. Wir etwas neues erfahren. Obwohl man eigentlich nicht viel Informationen bekommt, so reicht das immer aus. Dabei wird auch nie viel Gesprochen, der Film lebt einfach von seiner Atmosphäre un der Mimik der Schauspieler.

So gibt es immer wieder Close Ups von den Augen, wie in einem Western, doch auch sonst gibt es Kamerafahrten die unglaublich sind, ein Highlight ist sicher die Szene im Taxi, dort gibt es im Taxi eine 360 Grad Kamerafahrt, die immer wieder Taxi verlässt und im Taxi ist, das hat schon Gaspar Noé Niveau. Die Kamera fliegt um das geschehen. Doch es wird nie hektisch, die Kamera fängt das Bild immer ruhig und Kalt ein. Denn der Film ist eisig Kalt, es gibt keine Wärme, Es ist fast schon so nüchtern, das es Real wirkt, doch niemals Dokumentarisch. Dafür ist alles zu Stylisch gefilmt. Es ist etwas unbeschreibliches. Etwas was einen in den Film saugt und doch meist in Sicherheit wiegt.

Natürlich ist der Film nicht ohne, es gibt wirklich Brutale Szenen die wehtun. Harmlos sieht wirklich anders. Der Film hat schon fast eine art Rohe Gewalt, denn hier gibt es viele Szenen die Weh tun wenn man sie sieht. Es lässt einen nicht kalt. Es nimmt einen mit, doch manches kann man sogar Nachvollziehen.

„I saw the Devil“ ist das nächste Meisterwerk von Kim Jee-woon, ein Rachthriller, der uns zwingt drüber nach zu denken ob wir auch so Handeln würden und wer nun der Schlimmere von beiden ist.

geschrieben am 24.07.2011 um 19:11

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Akmareul boatda
Südkorea 2010
Splendid Film
Drama, Horror, Krimi, Thriller
I saw the Devil - Black Edition

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