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| Originaltitel: |
North Country |
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| Produktionsland: |
USA 2005 |
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| Studio: |
Warner Bros. Pictures | Industry Entertainment | Participant Productions | Nick Wechsler Productions |
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| Drehbuch: |
Michael Seitzman; Clara Bingham; Laura Leedy |
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| Musik: |
Gustavo Santaolalla |
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| Darsteller: |
Richard Jenkins; Woody Harrelson; Xander Berkeley; Brad William Henke; Sissy Spacek; Boots Southerland; John Hardman; Todd Anderson; Amber Heard; Sean Bean; Bruce Bohne; Rusty Schwimmer; Arron Shiver; John Aylward; Frances McDormand; Charlize Theron; James Cada; Thomas Curtis; Jeremy Renner; Tom Bower; Chris Mulkey; Michelle Monaghan; Gus Lynch; Marcus Chait; Raye Birk; Michael Cook; J.D. Garfield; Gerard Maloney; Kit Gwin; Sally Wingert |
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| Inhaltsangabe |
Angesichts der Tatsache das Josey Aimes von ihrem Ehemann schlecht behandelt und geschlagen wird, verlässt sie Diesen, um mit ihren zwei Kindern wieder in ihre alte Heimat zu ziehen. Zurück bei den Eltern findet sie nur eine minderwertige Arbeitsstelle mit wenig Gehalt. Sie bittet ihre alte Freundin, die in der Grube im Bergbau arbeitet, einen Job zu beschaffen. Josey bekommt den Arbeitsplatz, doch die Welt in die sie gerät ist eine andere. Es regieren raue Sitten die Frauen und deren Stellung als solche benachteiligen. Die anfänglichen Anmachsprüchen arten in sexuelle Belästigungen aus und Josey beginnt sich mit all ihren Kräften zu wehren. Als die Quälereien immer ernster und intensiver werden versucht sie ihr Glück an den obersten Stellen. Ohne Erfolg, man bittet sie ihren Job zu kündigen, jedoch ist das für Josey keine Option. Sie braucht das Geld dringend um ihren Kindern ein erträgliches Leben zu ermöglichen. Doch als auch ihr Vater, der ebenfalls in der Grube arbeitet, sich gegen sie stellt und Josey gerade noch einer Vergewaltigung entgeht, sieht sie nur noch einen Ausweg. Um Gerechtigkeit zu erlangen wird ein Rechtsanwalt eingeschaltet. Um sich und der im Bergwerk arbeitenden Frauen ein besseres und friedlicheres Leben zu schaffen.
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| Film Kritik |
Kaltes Land erzählt eine Geschichte einer engagierten jungen Frau beginn der neunziger Jahre. Sie wechselt in einen Männerberuf und das sehen natürlich diese kernhaften Arbeiter nicht gerne. Das Leben aller weiblichen Personen werden in diesem Bergwerk auf eine harte Probe gestellt. Die Grubenarbeiter glauben ihren Arbeitsplatz gefährdet und sehen ihre Frauen lieber hinter einem Herd in der Küche. Diese modernen Damen erkennen sie als Schlampen an und so werden sie auch behandelt. Whale Rider Regisseurin Niki Caro zeigt in North Country, so der Originaltitel, eine kalte unangenehme Welt. Das nördliche Gebiet von Minnesota ist rau und leer. Keine Reise wert. Dieses Bergwerk scheint die einzige finanziell erträgliche Stelle im ganzen Land zu sein. Mit umfassenden Einstellungen und einer anfangs distanzierten Kamera wird der Zuseher in diese unerträgliche Welt behutsam eingeführt. Niki Caro verzichtet weitgehend auf die typisch amerikanische Theatralik und versucht sachlich und nüchtern zu erzählen. Auf die Charaktere jedes einzelnen wird eingegangen und die wichtigen Personen hervorgehoben. Niki Caro beweist mit ihrem Amerika Debüt einen soliden Sprachstil, einer angemessenen Erzählweise. Oftmals verzichtet sie auf Dialoge und lässt das Bild mit passender Musik wirken. Geschickt werden einzelne Handlungsstränge miteinander verknüpft und ihre Schicksale erzählt. Kaltes Land bietet kein einfaches Thema, und einen dadurch unbequemen, nicht leicht zu inszenierenden Film. Bob Dylan sorgt mit einigen besseren Werken für die passenden Songs.
Die Schauspieler sind allesamt sehenswert. Hervorgehoben werden speziell die Leistungen der weiblichen Persönlichkeiten. Charlize Theron beweist erneut ihre Fähigkeiten und trägt die Rolle der Josey Aimes überzeugend und realistisch. Frances McDormand, als beste Freundin erhielt die dankbarste Rolle. Sie spielt die todkranke Glory mit viel Begabung und Mut zur Unschönheit. Sissy Spacek trägt ihren Part als Mutter mit Anmut und Ausstrahlung. Michelle Monaghan, bekannt aus Mr. und Mrs. Smith trägt ihre Naivität zum besten. Sean Bean, Woody Harrelson und “ Vater “ Richard Jenkins fügten sich mit ihren Performances tadellos in den gesamten Rahmen ohne aber den Film im besonderen aufzuwerten.
Wenn ein Kritikpunkt auffällig, dann dieser das die Bergarbeiter im wesentlichen überzeichnet und unecht wirken. Das Böse ist immer und überall schenkt man nur wenig Vertrauen und auch die oberste Etage samt Gewerkschaft wirkt unzureichend aufrichtig. Auch die Wandlungen einzelner Personen passieren mitunter zum falschen Zeitpunkt und wirken daher aufgesetzt. Ansonsten kann bei “ Kaltes Land “ von einem seriösen und gelungenen Werk sprechen. Die Struktur ist konsequent erkennbar und der Stil 126 Minuten ungebrochen. Kleine Tempowechsel halten die Geschichte trotz der Länge in jeder Minute interessant.
Fazit:
Kaltes Land ist in keinster Weise Popcornkino. Niki Caro vermeidet weitgehend auf typisch amerikanischen Merkmale und hebt sich gerade deshalb wohltuend ab. Für Kulturbegeisterte könnte der gewisse Anspruch fehlen. Deshalb wird es Kaltes Land schwer haben sein geeignetes Publikum zu finden. Obwohl er definitiv wert ist gesehen zu werden.
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| Kurz Kritik |
| Story: |
    (4.0/5) |
| Musik: |
    (3.0/5) |
| Unterhaltung: |
    (3.5/5) |
| Anspruch: |
    (3.5/5) |
| Spannung: |
    (3.0/5) |
| Darsteller: |
    (4.5/5) |
| Gesamt: |
    (4.0/5) |
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