| Die Familie Stone - Verloben verboten! |
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| Originaltitel: |
The Family Stone |
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| Produktionsland: |
USA 2005 |
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| Genre: |
Drama | Komödie | Liebe/Romantik |
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| Studio: |
Fox 2000 Pictures | Michael London Productions | The Family Stone |
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| Darsteller: |
Jamie Kaler; Diane Keaton; Rachel McAdams; Claire Danes; Luke Wilson; Sarah Jessica Parker; Brian J. White; Craig T. Nelson; Dermot Mulroney; Gus Buktenica; Ron Wall; Carol Locatell; Tyrone Giordano; Elizabeth Reaser; Paul Schneider; Savannah Stehlin; Robert Dioguardi; Ginna Carter; Michael Pemberton; Christopher Parker; Judy Garland |
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| Inhaltsangabe |
| Everett Stone (Dermot Mulroney) und seine neue Flamme Meredith (Sarah Jessica Parker) fahren zum Haus seiner Familie um dort gemeinsam die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Im Zuge des grossen Familienweihnachtsfestes plant Everett seinen Heiratsantrag zu machen. Everetts Mutter Sybil (Diane Keaton) ist jedoch nicht sehr begeistert, weder von den Heiratsplänen ihres Sohnen und schon gar nicht von Meredith. Immer wieder entwickeln sich Spannungen zwischen Meredith und den anderen Familienmitgliedern, die durch viele kleine Provokationen und Bösartigkeiten seitens der Familie Stone geschürt werden. Dazu kommt, dass Meredith mit ihrer leicht tollpatschigen Art kaum ein Fettnäpfchen auslässt. Bald hat Meredith aber genug von den Feindseligkeiten. Sie zieht in ein Hotelzimmer und ruft ihre Schwester Julie (Claire Danes) an und bittet sie ihr die nächsten paar Tage über etwas beizustehen. Was anfangs als gute Idee erscheint, entwickelt sich jedoch bald zum Bumerang. Während Julie mit ihrer offenen Art bald die Herzen aller Familienmitglieder für sich gewonnen hat, geraten Merediths Heiratspläne immer mehr ins Wanken... |
| Film Kritik |
THE FAMILY STONE lebt in erster Linie von den gezielten kleinen Bösartigkeiten gegen Meredith, welche Regisseur und Drehbuchautor Thomas Bezucha mit diebischer Freude in Szene setzt. Der Humor des Films ist dabei eine feine, aber sehr spitze Klinge, welche oftmals hinterrücks geschwungen und dann treffsicher ins Ziel geführt wird. Während die subtilen Boshaftigkeiten im ersten Akt des Films primär auf der Ebene lustvoller Schadenfreude funktionieren, gewinnen sie im zweiten Akt zusehends an Ernsthaftigkeit. THE FAMILY STONE beginnt als turbulente Comedy, welche sich ab der Hälfte jedoch immer öfters Elementen des Dramas bedient und damit deutlich an Witz und Dynamik eingebüßt. Andererseits nimmt sich der Film damit jedoch Zeit, um seine vielen Figuren detaillierter auszuarbeiten und zu beleuchten, was sich spätestens im letzten Akt bezahlt macht. Viele Szenen und Momente hätten hier sonst nicht so gut funktioniert. Obwohl sich der Film mit seiner Struktur ganz klar in die üblichen Genremuster der romantischen Komödie einreiht, kann er sie doch meist zu seinem Vorteil nutzen, damit einerseits unterhalten und andererseits auch die emotionale Ebene ansprechen.
Die Balance zwischen Witz und Ernsthaftigkeit, welche den Film ausmacht, wird in erster Linie von der wundervoll agierenden Diane Keaton getragen. Scheinbar mühelos und spielerisch wechselt ihre Performance innerhalb eines Wimpernschlags zwischen hintergründiger Komik und ernsthafter Mimik, zwischen offenherziger Ausdrucksweise und reservierter Zweckfreundlichkeit hin und her. Damit ist sie nicht nur das schauspielerische Highlight des gesamten Films, sie hält THE FAMILY STONE auch inhaltlich auf Kurs und macht nicht nur einmal den Unterschied zwischen Feingefühl und Sentimentalität auf der Leinwand sichtbar. Obwohl Keaton nicht permanent im Bild ist, entwickelt sie eine ständige Präsenz, die den Film über weite Strecken zu tragen vermag. Wirklich sehenswert! Sarah Jessica Parker, Claire Danes und Rachel McAdams runden die weiblichen Haupt- und Nebenrollen mit guten bzw. soliden Performances ab. Craig T. Nelson als Familienvater ist ebenfalls sehenswert, lediglich Dermot Mulroney ist streckenweise etwas unscheinbar. Alles in Allem sind die schauspielerischen Leistungen des Films durchwegs in Ordnung, wobei die hervorragende Diane Keaton ganz klar heraussticht.
THE FAMILY STONE ist überwiegend kurzweilig und unterhaltsam, mit kleinen dramaturgischen Schwächen im Mittelteil, die aber in Summe nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Wirklich störend ist lediglich der standardisierte Handlungsablauf in festgefahrenen Genrekonventionen, welcher keinen Platz für Überraschungen bietet und den Film daher ziemlich vorhersehbar macht. Dass THE FAMILY STONE trotzdem funktioniert ist, liegt zweifellos an den gut ausgearbeiteten Charakteren und natürlich an den SchauspielerInnen, die den Film auch davor bewahren zeitweise zu plump auf die Tränendrüse zu drücken. In Summe eine durchaus gelungene Komödie. |
| Kurz Kritik |
| Story: |
    (3.0/5) |
| Musik: |
    (2.5/5) |
| Unterhaltung: |
    (3.5/5) |
| Anspruch: |
    (1.5/5) |
| Spannung: |
    (1.0/5) |
| Darsteller: |
    (4.0/5) |
| Gesamt: |
    (3.0/5) |
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