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Findet Nemo
Finding Nemo
USA  2003 
Komödie | Abenteuer | Animation | Kinder-/Familienfilm
20.11.2003  (Österreich)
20.11.2003  (Deutschland)
30.05.2003  (USA)
Disney Enterprises Inc. | Walt Disney Pictures | Pixar Animation Studios
(Österreich)
(Deutschland)
http://www.pixar.com/featurefilms/nemo/index.html
Andrew Stanton; Lee Unkrich
Andrew Stanton
Inhaltsangabe
Nemo ist der Sohn des Clownfisches Marlin und noch dazu das Einzige, das ihm geblieben ist von seiner Familie, denn seine Frau und die restlichen Eier gingen nach dem Angriff eines Barrakudas verloren. Umso vorsichtiger ist Marlin und als Nemo endlich seinen ersten Schultag hat, nervt die Vorsicht des Vaters sehr. Daher entschließt sich Nemo kurzerhand sich den Anweisungen seines Vaters zu widersetzen und ins offene Meer hinauszuschwimmen, um dort das Leben so richtig kennen zu lernen. Prompt trifft das Schlimmste zu und Nemo wird von einem Taucher gefangen und landet in einem Aquarium einer Zahnarztpraxis. Dies ist der Beginn einer atemberaubenden Suche von Marlin nach seinem Sohn Nemo und der Versuch Nemos wieder zu seinem Vater zurückzukommen...
Film Kritik
Hinsichtlich Animationsfilme sind Pixar Animation Studios wohl die Einzigen, die lernfähig sind, denn nach "Toy Story" und "Die Monster AG" glaubte man nicht mehr so recht an eine neue Geschichte, die überzeugen kann. Jedoch werden alle Zweifel schnell beseitigt, denn nachdem der fünfte abendfüllende Animationsfilm abgeschlossen war, konnte man sich selbst von den Fortschritten überzeugen.
Schon zu Beginn des Filmes merkt man den wesentlichen Unterschied, denn es fängt ziemlich ruhig an und keinerlei witzige Kommentare oder Szenen sind zu finden, dass eines zeigt, nämlich, dass das Genre erwachsener und reifer geworden ist. Die gewohnte Erzählung, wo ein Gag den anderen jagt, fällt somit weg und spannend wirkt die berührende Vater-Sohn-Geschichte. Durch die Musik von Thomas Newman erhielt diese Familiengeschichte, durch viel Piano- und Streicheinsatz, ihren letzten Schliff.

Die Animationen selber sind wirklich einmalig. Die gesamte Unterwasserwelt scheint zu leben und die vereinzelten Ansichten des Korallenriffs sind mit dermaßen schönen bunten und leuchtenden Farben ausgestattet, dass man diese oft mit Realaufnahmen vergleicht. Das Wasser wurde perfekt animiert, angefangen von den Luftblasen bis hin zu den feinen Farbunterschieden. Das Spiel zwischen Licht und Schatten übertrifft bei weitem die Vorstellung was man mit Computertechnik alles machen kann. Auch die Figuren wirkten sehr realistisch und waren perfekt animiert. Jeder Typ ist in einem Charakter vorhanden und somit kommen zahlreiche Figuren vor, die jedoch nicht langweilig wirken und somit einen Erinnerungseffekt haben. Marlin ist der typische allein erziehende Vater, der sich Sorgen um seinen Sohn macht und versucht ihn vor dem ganzen Bösen der Welt zu schützen. Nemo hingegen ist ein heranwachsender Junge, der natürlich seine Grenzen testet und alles besser weiß als der Vater. Dory ist der typische Freund mit dem man einfach alle Abenteuer bestehen kann.

Positive Effekte erhält die Erzählung durch die Animationen, die vielen Wortwitze, der ansteigenden Spannung und der Spaltung der Grundgeschichte in das Abenteuer des kleinen Nemo, der seinen Weg nach Hause sucht und seinen Vater, der andere Gefahren überstehen muss um seinen Sohn wieder zu finden. Negatives gibt es nur an der Darstellung der Menschen zu bemerken, denn diese wirken noch viel zu eckig und unrund gezeichnet. Pädagogisch wurde die Botschaft vermittelt, dass man seinen Kindern den nötigen Freiraum zum Erwachsenwerden geben soll, zwar ein Auge auf sie haben soll, jedoch ihre Erfahrungen selber sammeln müssen.

Fazit: Einmalige Animationen, jedoch mit weniger Humor als bisher. Eine gute Geschichte zum Erwachsenwerden. Unbedingt ansehen.
Kurz Kritik
(5.0/5)
(5.0/5)
(4.0/5)
(2.5/5)
(4.5/5)
(4.5/5)
(4.5/5)
(4.5/5)
Dieses Film Review wurde von Elvira Eleven erstellt.


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