| Evil Ed |
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| Inhaltsangabe |
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| Der Cutter Edward Svensson wird in die Horrorabteilung versetzt, um beim Schneiden der „Loose Limbs“ Serie zu helfen. Von Natur aus zart besaitet, schlägt ihm die Arbeit an den Horrorfilmen zuerst auf den Magen und dann in den Kopf. Phantasie und Realität verschmelzen ineinander und Edward wird zum Amokläufer wider Willen.... |
| Film Kritik |
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| Edward zu seiner Frau: „In diesem Film gibt es eine Szene, in der eine Frau von einem Biber vergewaltigt wird und er ihr dann mit einer Bazooka den Kopf wegschießt.“ Alleine wegen diesem wunderbaren Gag der „Bibervergewaltigungsszene“ gehört Evil Ed zu einem meiner Lieblingshorrorstreifen. Dieses kleine Meisterwerk schafft es mit einfachen Mitteln zu gefallen und eine Hommage mit einem Augenzwinkern zu sein.
Viele Anspielungen werden geschickt in Szene gesetzt und fallen erst beim Philosophieren über den Film auf (z.B. Evil Ed - Evil Dead, Der Chef der Horrorabteilung heißt Sam Campbell (siehe Bruce Campbell), im Film gibt es massig Poster von „Klassikern“, das Monster im Kühlschrank ist eine Mischung aus Cremlin und Critter...) Der Film ist aber keine bloße, dumpfe Vorführung von Anspielungen, sondern geht spielerisch mit dem Thema Horrorfilm, Zensur und deren Folgen um. In erster Linie will der Film unterhalten und beutet Klischees des Schmunzelns wegen aus (der lüsterne Chef der Horrorabteilung, der zartbesaitete Ed, die dumpfen Jungendlichen und das Horrorgenre selbst siehe: Bibervergewaltigungsszene, „Loose Limbs“ Filme). Die Tragik, die dahinter steckt, scheint in Schweden ebenfalls ein Lacherfolg zu sein; nämlich, dass in europäischen Ländern Verantwortliche das Sagen haben, die tatsächlich glauben, dass Horrormovies die Leute in den Wahnsinn treiben!!! Zu Beginn des Film wird auf die Gemachtheit des Werks verwiesen, in dem uns der Regisseur eine schwarzweiß Szene zu Teil werden lässt, die nicht in den Film passt. Wiederum eine gelungene Anspielung, dass Film der Phantasie Platz gibt. Die Figur Eds wird ad absurdum geführt. Der Kunstcutter wird zum Maniac, allein der Filme wegen!!! Eds Verwandlung in einen Irren hat als Höhepunkt die Unterredung mit einer Person, die meiner Meinung nach eine Allegorie des Wahnsinns sein soll. Ed soll doch die armen, vom Horrorfilm verdorbenen Seelen retten. Die Rettung ist natürlich der Tod derjenigen, was wiederum unterstreicht, dass nicht die Filme an Amokläufen einzelner schuld sind, sondern die jeweilige Person die Entscheidung trifft. Ein weiteres witziges Detail ist der Vergleich von uncut und cut Version, wobei ich mit beiden das Vergnügen hatte. An der cut Version von Best Entertainment/Astro merkt der Zuschauer richtig die Wut der FSK über diesen Film, da ALLE Gewaltszenen scheinbar raus mussten (Einschlagen auf jemanden, Spritze geben!!!!) Eine besondere Szene, ist die Cutszene im Film, wo Ed einen Teil von Loose Limbs erst ansieht und dann schneidet. Bei Best bekommen wir zweimal die gleiche Szene serviert und niemand weiß warum gecuttet wurde (nochmals ein Bravo an die Damen und Herrn der FSK). Fazit: „Evil Ed“ ist eine kleine, feine Horrorkomödie aus Schweden, die sich solide (Darsteller, Effekte) vor dem Genre Horror verneigt und das Wüten und die verschrobene Gedankenwelt einiger „Jugend und Erwachsenenschützer“ auf das gelungenste durch den Kakao zieht!!! |
| Kurz Kritik | |
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| Story: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Musik: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Unterhaltung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Anspruch: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Spannung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Darsteller: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Spezialeffekte: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Gesamt: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Dieses Film Review wurde von Richard-Philipp Fahrbach erstellt. |
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(3.5/5)